{"id":2980,"date":"2018-01-12T09:23:20","date_gmt":"2018-01-12T07:23:20","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2980"},"modified":"2018-01-12T09:23:20","modified_gmt":"2018-01-12T07:23:20","slug":"zeit-und-spd-werben-fuer-metoo-hexenjagd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2980","title":{"rendered":"Zeit und SPD werben f\u00fcr MeToo-Hexenjagd"},"content":{"rendered":"<p><em>Verena Nees.\u00a0<\/em>Die \u201eMeToo-Kampagne\u201c hat Deutschland erreicht. Die Ausgabe der\u00a0<em>Zeit<\/em>\u00a0der letzten Woche beschuldigt den bekannten Fernsehregisseur Dieter Wedel (75), Schauspielerinnen sexuell bel\u00e4stigt und sogar gewaltsam<!--more--> zu Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben.<\/p>\n<p>Das\u00a0<em>Zeit<\/em>-Magazin breitet auf qu\u00e4lenden zwanzig Seiten die Schilderungen von ehemaligen, teils anonymen Schauspielerinnen aus, die sich angeblich an schlimme sexuelle Vergehen Wedels vor \u00fcber zwanzig Jahren erinnern. Zahlreiche Stellungnahmen von\u00a0<em>Zeit<\/em>-Mitarbeitern am Ende des subjektiv gef\u00e4rbten Berichts fordern, die MeToo-Kampagne auch in Deutschland auszuweiten und zu einer \u201eMassenbewegung\u201c zu machen.<\/p>\n<p>Anfang Oktober letzten Jahres hatte die\u00a0<em>New York Times<\/em>\u00a0die Kampagne mit Missbrauchsvorw\u00fcrfen gegen den Hollywood-Filmproduzenten Harvey Weinstein losgetreten. Inzwischen nimmt die Hexenjagd wegen \u201esexueller Bel\u00e4stigung\u201c hysterische Formen an und sucht sich immer neue Opfer vor allem in der Kultur- und Medienbranche. Neben Harvey Weinstein gerieten anerkannte K\u00fcnstler wie der Musikdirektor der Metropolitan Opera in New York, James Levine, oder die Schauspieler Dustin Hoffman, Kevin Spacey und Geoffrey Rosh ins Visier; auch der demokratische US-Senator Al Franken wurde \u00f6ffentlich stigmatisiert und ist inzwischen zur\u00fcckgetreten.<\/p>\n<p>In Deutschland blieb es bisher relativ still. Volker Schl\u00f6ndorff wies die Anschuldigungen gegen Dustin Hoffman seitens einer ehemaligen Praktikantin, die sich auf einen angeblichen Vorfall im Jahr 1985 (!) bezogen, schon im November als \u201el\u00e4cherliche Anklage\u201c zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Die<\/em>\u00a0<em>Zeit<\/em>\u00a0will dies nun unbedingt \u00e4ndern. Die der SPD nahestehende Wochenzeitung hat Redakteurinnen und Redakteure ausgesandt, um m\u00f6glichst viel Schmutz \u00fcber den Regisseur und Theatermann Dieter Wedel zusammenzutragen. Nicht nur veranlasste sie die ehemaligen Schauspielerinnen Jana Tempel und Patricia Thielemann sowie eine anonyme \u201eZeugin\u201c dazu, m\u00f6glichst ausf\u00fchrlich \u00fcber schl\u00fcpfrige Details zu berichten und ihre \u00fcber die Jahre verblassten Emotionen aufzufrischen. Ihre Redakteure spielten auch aktiv die Rolle des Ermittlers.<\/p>\n<p>Sie befragten Freunde, Bekannte und Casting-Agenten, die aus jener Zeit aufzutreiben sind \u2013eine Casting-Agentin war im Monat vor der\u00a0<em>Zeit<\/em>-Recherche verstorben \u2013, und eine Psychotherapeutin, bei der Jana Tempel in Behandlung war. Sie sammelten Statements und sogar Kalendereintr\u00e4ge, die die Mutter des damaligen Lebensgef\u00e4hrten von Tempel \u00fcber die Treffen mit Dieter Wedel gemacht hatte. Die\u00a0<em>Zeit<\/em>\u00a0hat sich diese Recherche sicher einiges kosten lassen.<\/p>\n<p>Dieter Wedel hat die Beschuldigungen in einer eidesstattlichen Erkl\u00e4rung zur\u00fcckgewiesen. Weder habe er, wie von Tempel behauptet, sie bei einem Casting-Gespr\u00e4ch im Hotelzimmer \u201eim Bademantel\u201c empfangen. Dieser Frau gegen\u00fcber \u201ewar ich definitiv nie gewaltt\u00e4tig, ich habe sie nicht \u201agepackt\u2018, \u201aan die Wand gepresst\u2018 und auch nicht \u201amit Gewalt zum Geschlechtsverkehr\u2018 gezwungen\u201c, erkl\u00e4rt er. Ebenso lehnt er die Schilderung von Thielemann ab, er habe sich 1991 beim Vorsprechen in seiner Hamburger Hotelsuite \u201eauf sie gest\u00fcrzt, ihr die Bluse aufgerissen und sie auf die Couch geworfen\u201c.<\/p>\n<p>Der Regisseur ist f\u00fcr seine sexuellen Eskapaden bekannt. Er selbst macht keinen Hehl daraus und prahlt in seiner Autobiographie von erotischen Szenen mit Schauspielerinnen. Er hat sechs Kinder von sechs Frauen, darunter von Hannelore Elsner, und f\u00fchrte lange eine Dreiecksbeziehung. Man muss solche Dinge nicht gut finden \u2013 sie sind aber seine Privatsache, solange er nicht Straftaten begeht, die gerichtlich geahndet werden m\u00fcssen. Die interviewten ehemaligen Schauspielerinnen haben aber derartige Vergehen nie angezeigt.<\/p>\n<p>Doch die\u00a0<em>Zeit<\/em>\u00a0wischt jeden demokratischen Grundsatz beiseite. Ohne Anklage oder Gerichtsverhandlung stellt sie, wie im finstersten Mittelalter, einen anerkannten Regisseur \u00f6ffentlich an den Pranger, der f\u00fcr seine Fernsehserien Auszeichnungen wie den Grimme-Preis, die Goldene Kamera und Bambi erhielt und seit vielen Jahren die Theaterfestspiele Bad Hersfeld leitet.<\/p>\n<p>Die Unschuldsvermutung, die jedem mutma\u00dflichem Schwerverbrecher bis zur Urteilsfindung zusteht, k\u00fcmmert die\u00a0<em>Zeit\u00a0<\/em>ebenso wenig wie Verj\u00e4hrungsfristen. Immerhin handelt es sich um angebliche Vorf\u00e4lle aus den 90er Jahren, die somit weit \u00fcber zwanzig Jahre zur\u00fcckliegen.<\/p>\n<p>Die Bem\u00fchung, MeToo hierzulande in Schwung zu bringen, erh\u00e4lt vor allem Unterst\u00fctzung in Kreisen der Kultur- und Unterhaltungsbranche, in Medien, Politik und unter Akademikern. Sogar liberalere Kommentatoren wie Heribert Prantl lassen sich davon beeindrucken, der am 22. Dezember in der\u00a0<em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>\u00a0allen Ernstes die biblische Mutter Maria, die \u201enicht die dem\u00fctige heilige Hausfrau\u201c gewesen sei, als Beispiel anf\u00fchrte f\u00fcr \u201eden Mut der Frauen, die sich heute unter MeToo outen\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u201eKlima einer totalit\u00e4ren Gesellschaft\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Es regt sich jedoch auch immer mehr Widerstand. Bekannte Schauspielerinnen wie Jutta Speidel und Sonja Kirchberger stellen sich hinter Dieter Wedel. Kirchberger beschreibt den 75-j\u00e4hrigen Regisseur als \u201eFrauenliebhaber\u201c, dem \u201edas weibliche Geschlecht jedoch ebenso wenig abgeneigt\u201c sei. Am Set h\u00e4tten sich Frauen \u201ebisweilen \u00e4u\u00dferst aggressiv an ihn rangemacht\u201c, so Kirchberger gegen\u00fcber\u00a0<em>Bild<\/em>. \u201eDie standen Schlange \u2013 und es waren viele namhafte Schauspielerinnen dabei.\u201c<\/p>\n<p>Jutta Speidel erkl\u00e4rte in einem Interview mit der<em>\u00a0S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>: \u201eIch finde, \u201aMe Too\u2018 ist ein schwieriges Thema.\u201c Vergewaltigung und Bel\u00e4stigungen seien nicht zu entschuldigen, aber es m\u00fcsse einem als Frau schon klar sein, \u201edass es falsch ist, eine Rolle \u00fcber das Bett zu bekommen. Und Racheakte 20 Jahre sp\u00e4ter, wie jetzt bei Dieter Wedel, finde ich auch grenzwertig.\u201c<\/p>\n<p><em>Tagesspiegel<\/em>-Redakteur Jost M\u00fcller-Neuhof fragt, ob nun die Filme von Wedel \u201eauf den Index kommen\u201c, und klagt, dass Anekdoten, die \u201eein h\u00e4ssliches Bild vervollst\u00e4ndigen &#8230; bei vielen f\u00fcr den Schuldspruch\u201c reichen. Hier w\u00fcrden \u201eCharakterz\u00fcge statt Tatbest\u00e4nde verhandelt\u201c, mit dem Unterschied, \u201edass ein Urteil nicht begr\u00fcndet werden muss, dass Richter fehlen und statt des Staatsanwalts die Opfer anklagen, w\u00e4hrend das Publikum die Strafe vollstreckt\u201c.<\/p>\n<p>Auch die Kriminologin Monika Frommel verurteilt in einem Artikel auf\u00a0<em>Legal Tribune Online<\/em>\u00a0(\u201eDie Vermarktung von Emp\u00f6rung\u201c) die MeToo-Kampagne gegen Wedel. Hier w\u00fcrde \u201enicht mehr zwischen beweisbaren und erfundenen Geschichten\u201c unterschieden. Dass dabei \u201erechtsstaatliche Grunds\u00e4tze wie die Unschuldsvermutung nicht nur jede Bedeutung verlieren, sondern geradezu in ihr Gegenteil, zur \u201aSchuldvermutung\u2018 verkehrt werden, das ist leider evident\u201c, so die Professorin, deren Arbeitsschwerpunkt die Kriminologie aus feministischer Perspektive, besonders das Sexualstrafrecht und seine Reformen, ist. Die Leidtragenden seien \u201eechte, schwer gesch\u00e4digte Opfer\u201c.<\/p>\n<p>Am Dienstag erschien in der franz\u00f6sischen\u00a0<em>Le Monde<\/em>\u00a0eine Erkl\u00e4rung von rund hundert K\u00fcnstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen um die ber\u00fchmte Schauspielerin Catherine Deneuve und die franz\u00f6sische Schriftstellerin Catherine Millet, die vor einem \u201eKlima einer totalit\u00e4ren Gesellschaft\u201c in der MeToo-Debatte warnen. \u201eVergewaltigung ist ein Verbrechen. Aber hartn\u00e4ckiges oder ungeschicktes Flirten ist kein Delikt, und eine Galanterie auch keine chauvinistische Aggression\u201c, hei\u00dft es in dem Gastbeitrag, der in k\u00fcrzester Zeit nicht nur in den sozialen Medien Frankreichs, sondern auch in Deutschland riesige Unterst\u00fctzung erhielt.<\/p>\n<p>MeToo habe eine \u201eKampagne der Denunziation und \u00f6ffentlichen Anschuldigungen\u201c ausgel\u00f6st und die Beschuldigten auf eine Stufe mit sexuellen Aggressoren gestellt, ohne dass diese sich verteidigen k\u00f6nnen. \u201eDieses Fieber, die \u201aSchweine\u2018 zur Schlachtbank zu f\u00fchren (&#8230;), dient in Wahrheit den Interessen der Feinde sexueller Freiheit, der religi\u00f6sen Extremisten, der schlimmsten Reaktion\u00e4re &#8230;\u201c, schreiben die Autorinnen auf\u00a0<em>Le Monde<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Protest der oberen Zehntausend f\u00fcr mehr Macht\u00a0und Einfluss<\/strong><\/p>\n<p>Die deutsche MeToo-Debatte wird nicht zuf\u00e4llig von einem SPD-nahen Magazin forciert. Es ist vor allem die SPD, die nach ihrer krachenden Wahlniederlage diese Kampagne aufgegriffen hat. Schon im letzten Oktober erkl\u00e4rten die ehemalige Arbeitsministerin Andrea Nahles und Familienministerin Katarina Barley \u00f6ffentlich, MeToo sei \u201eimmens wichtig\u201c.<\/p>\n<p>\u201eBei \u00dcbergriffen wie Hand aufs Knie legen, sollten wir juristisch sch\u00e4rfer werden\u201c, so Barley am 22. Oktober auf\u00a0<em>Zeit online<\/em>. Als solche Taten wie \u201eHand aufs Knie\u201c jedoch nicht die erhoffte \u00f6ffentliche Emp\u00f6rung ausl\u00f6sten, hakte Barley nach. In einem Interview mit der<em>\u00a0taz<\/em>\u00a0am 28. November beklagt sie die \u201enachsichtigere Mentalit\u00e4t\u201c in Deutschland und schw\u00e4rmt von Schweden, wo es MeToo-Demonstrationen gegeben habe und die Gleichstellung schon weiter sei als in Deutschland.<\/p>\n<p>\u201eSchauen Sie sich nur mal die Regierung dort an, die H\u00e4lfte der Ministerien ist in weiblicher Hand. In der Wirtschaft sind Frauen in Aufsichtsr\u00e4ten und Vorst\u00e4nden dort eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.\u201c Wenn Frauen mehr F\u00fchrungsfunktionen h\u00e4tten, sei man f\u00fcr Themen wie MeToo \u201esensibler\u201c. Und Barley fasst zusammen: \u201eIch denke, wir m\u00fcssen den Sprung \u00fcber das Voyeuristische hinaus schaffen. Wer hat wann was getan \u2013 am Ende geht es nicht um eine Hand auf einem Knie, sondern es geht um Macht.\u201c<\/p>\n<p>In der Tat: Der SPD geht es nicht um Rechte f\u00fcr Frauen, auch nicht um Schutz vor sexueller Gewalt. Die Partei der Agenda 2010 und Hartz-Gesetze hat Hunderttausende Frauen in Billiglohnjobs und Teilzeitarbeit gedr\u00e4ngt und die Altersarmut f\u00fcr Frauen massiv erh\u00f6ht. Dass es heute Frauen gibt, die ihre Wohnung nicht mehr bezahlen k\u00f6nnen und auf der Stra\u00dfe leben, wo sie tats\u00e4chlich sexueller Gewalt ausgesetzt sind, k\u00fcmmert diese Partei schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>Sicher gibt es Verwirrung \u00fcber die MeToo-Kampagne, weil sie im Gewand von mehr Frauenrechten daher kommt. Doch ist dies genauso verlogen, wie die einstige Behauptung von SPD und Gr\u00fcnen, der Bundeswehreinsatz in Afghanistan diene Menschenrechten und dem Bau von Schulen f\u00fcr afghanische M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Das Kriegselend, das in diesem und anderen L\u00e4ndern, in denen die Bundeswehr mittlerweile aktiv ist, Hunderttausende Frauen in die Flucht und in den Tod getrieben hat, k\u00fcmmert die MeToo-Inquisitorinnen in der\u00a0<em>Zeit<\/em>-Redaktion und der SPD allerdings nicht, ebenso wenig die deutsche Abschiebepolitik, die ganze Fl\u00fcchtlingsfamilien ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzt.<\/p>\n<p>In Wahrheit versucht die einstige soziale Reformpartei SPD, die l\u00e4ngst zur Partei von Staatsbeamten, Gewerkschaftsb\u00fcrokraten und Managern verkommen ist, mit der MeToo-Debatte eine antidemokratische Hysterie unter oberen Mittelschichten und Akademikern anzuzetteln, um eine au\u00dfen- und innenpolitische Rechtswende gegen die Opposition in der Bev\u00f6lkerung durchzusetzen.<\/p>\n<p>Schon das massive Aufbauschen sexueller \u00dcbergriffe in der K\u00f6lner Silvesternacht 2015 im SPD-gef\u00fchrten Nordrhein-Westfalen diente diesem Ziel, ebenso die massive Polizeigewalt beim G20-Gipfel letzten Sommer im SPD-regierten Hamburg.<\/p>\n<p>Fortschrittliche Bewegungen sehen anders aus. Am 11. Dezember schrieb\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2017\/12\/11\/pers-d11.html\"><strong>die WSWS<\/strong><\/a>\u00a0zur MeToo-Kampagne in den USA: \u201eProgressive soziale Bewegungen zeichnen sich durch ganz bestimmte Merkmale aus, vor allem durch ihre weitgehend egalit\u00e4ren und demokratischen Vorstellungen. In der modernen Welt sind sie stets untrennbar mit dem Kampf der Arbeiterklasse gegen die kapitalistische Ausbeutung verbunden. &#8230; Widerstand gegen tats\u00e4chlichen sexuellen Missbrauch und gegen alle Formen unmenschlicher Grausamkeit und Ausbeutung ist eine Klassenfrage und erfordert die Mobilisierung der Arbeiterklasse gegen den Kapitalismus. Das Motto des Kampfs f\u00fcr den Fortschritt der Menschheit ist nicht \u201aMe Too\u2018, sondern: \u201aArbeiter aller L\u00e4nder, vereinigt euch!\u2018<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2018\/01\/12\/zeit-j12.html\">wsws.org&#8230;<\/a> vom 12. Januar 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verena Nees.\u00a0Die \u201eMeToo-Kampagne\u201c hat Deutschland erreicht. 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