{"id":3033,"date":"2018-01-20T20:01:32","date_gmt":"2018-01-20T18:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3033"},"modified":"2018-01-20T20:01:32","modified_gmt":"2018-01-20T18:01:32","slug":"nur-jugendsuenden-straches-ausbildung-zum-neonazi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3033","title":{"rendered":"Nur \u201eJugends\u00fcnden\u201c? Straches Ausbildung zum Neonazi"},"content":{"rendered":"<p><em>Linkswende.<\/em> <strong>\u00d6sterreichs \u00d6VP-Kanzler Sebastian Kurz verteidigte am 17. J\u00e4nner in der ARD-Sendung\u00a0<a href=\"https:\/\/youtu.be\/M1dS3Hl3Jzc?t=28m45s\">\u201eMaischberger\u201c<\/a>seine Koalition mit der FP\u00d6. In Bezug auf Straches Vergangenheit<!--more--> in der Neonazi-Szene meinte Kurz, es w\u00e4re richtig, \u201eMenschen eine Chance zu geben und Politikern die M\u00f6glichkeit zu geben, sich zu entwickeln\u201c. Wie schon der ehemalige SP\u00d6-Kanzler Alfred Gusenbauer entschuldigt er Straches Vergangenheit als \u201eJugends\u00fcnden\u201c. Eine Richtigstellung.<\/strong><\/p>\n<p>FP\u00d6-Vizekanzler Heinz-Christian Strache kommt aus der gewaltbereiten Neonazi-Szene, absolvierte eine Ausbildung zum Neonazi-Aktivisten und blieb seiner Gesinnung treu.<\/p>\n<p>Bereits 1984 wurde Strache Mitglied der antisemitischen, deutschnationalen Burschenschaft \u201eVandalia Wien\u201c, der er bis heute angeh\u00f6rt.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/oesterreich\/Erstes-Foto-von-FPOe-Chef-Strache-mit-Neo-Nazi-Gruss\/76669\">\u201eWir waren damals eindeutig Neonazis\u201c<\/a>, erinnerte sich ein Freund bei der \u201eVandalia\u201c in der Tageszeitung\u00a0<em>\u00d6sterreich<\/em>. Strache habe sich \u201eGauleiter\u201c nennen lassen und soll \u201eeiner der aktivsten\u201c Neonazis gewesen sein. Gegr\u00fc\u00dft habe man sich auf der \u201eBude\u201c der Burschenschaft mit Hitlergru\u00df.<\/p>\n<p>Im November 1988 ver\u00fcbte der 19-j\u00e4hrige Strache mit Kameraden eine rechtsextreme\u00a0<a href=\"https:\/\/youtu.be\/CwOETtATHOY\">St\u00f6raktion<\/a>\u00a0bei Thomas Bernhards Theaterst\u00fcck \u201eHeldenplatz\u201c; einem kritischen Werk \u00fcber \u00d6sterreichs Umgang mit dem Nationalsozialismus anl\u00e4sslich des 50. Gedenkjahres an den \u201eAnschluss\u201c an Hitlerdeutschland.<\/p>\n<p>Strache bewegte sich nachweislich im Umfeld der neonazistischen \u201eVolkstreuen Jugend-Offensive\u201c und soll sich nach SS-F\u00fchrer Himmler\u00a0<a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/oesterreich\/politik\/Strache-Sein-Deckname-war-Heinrich\/77211\">\u201eHeinrich\u201c<\/a>\u00a0genannt haben. 1991 wurde im Zuge einer Razzia bei dem bekennenden Neonazi Franz Radl ein handschriftliches Telefonverzeichnis gefunden, das auf Platz 226 einen \u201eHeinrich Strache\u201c f\u00fchrte. Eine Tochter des Neonazis Norbert Burger, in dessen engem Umfeld sich Strache Ende der 1980er-Jahren befand,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.profil.at\/home\/fpoe-drei-finger-162845\">best\u00e4tigte<\/a>\u00a0dies gegen\u00fcber dem Magazin\u00a0<em>Profil<\/em>.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1989 wurde Strache Mitglied der\u00a0<em>Freiheitlichen Partei \u00d6sterreichs<\/em>\u00a0(FP\u00d6). Im April war er zum Geburtstag bei \u00d6sterreichs damals bekanntestem Altnazi Norbert Burger eingeladen. Er verliebte sich in dessen Tochter Gudrun und war von da an st\u00e4ndiger Gast bei Burger. H\u00f6chstwahrscheinlich dort lernte er die Neonazis der \u201eVolkstreuen au\u00dferparlamentarischen Opposition\u201c (VAPO) kennen, dessen Anf\u00fchrer Gottfried K\u00fcssel heute eine Haftstrafe wegen nationalsozialistischer Wiederbet\u00e4tigung absitzt.<\/p>\n<p><strong>Mord an Demokraten ge\u00fcbt<\/strong><\/p>\n<p>Strache nahm in der Folge an paramilit\u00e4rischen Neonazi-Schulungen teil, sogenannten \u201eWehrsport\u00fcbungen\u201c. Bei diesen Drills lernten die Teilnehmer Stra\u00dfenkampftechniken, um Linke und Ausl\u00e4nder anzugreifen, und sie trainierten den Mord an politischen Gegnern und Demokraten. Im Gerichtsprozess gegen die VAPO kamen in den 1990er-Jahren Videos von den \u00dcbungen an die \u00d6ffentlichkeit. Ausbildner hantierten mit Messern und erkl\u00e4rten:<\/p>\n<p>\u201eKameraden, eines d\u00fcrft ihr nie vergessen. Das Messer muss vor dem Halswirbel in den Hals gerammt werden, weil sonst bleibt das Messer an der Wirbels\u00e4ule h\u00e4ngen, wenn ihr es nach vorne rei\u00dfen wollt. Zweitens muss dem Feind der Mund so lange zugehalten werden, bis er am Boden liegt. Weil es gibt Leute, die sind unglaublich z\u00e4h. Die schreien auch noch mit durchgeschnittener Kehle.\u201c Im Folgenden wird der Ablauf des Mordes im Detail erkl\u00e4rt: Mund zuhalten, Messer in den Hals rammen, nach vorne durch die Kehle ziehen und schlie\u00dflich das Opfer am Boden mit einem \u201efinalen Leberstich\u201c t\u00f6ten.<\/p>\n<p>An mindestens einer seiner Wehrsport\u00fcbungen war K\u00fcssel selbst anwesend, musste Strache zugeben. Fotos zeigen ihn mit den damaligen F\u00fchrern der Neonazi-Szene: Marcus Ullmann war stellvertretender VAPO-Chef; Andreas Thierry war F\u00fchrer der \u201eVolkstreuen Jugend-Offensive\u201c, der seine Ausbildung vom ehemaligen SS-Untersturmf\u00fchrer der Leibstandarte SS Adolf Hitler (LSSAH) erhielt; J\u00fcrgen Hatzenbichler baute in den 1980er-Jahren mit Gerd Honsik die Neonazi-Gruppe \u201eNationale Front\u201c auf.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer an den Wehrsport\u00fcbungen achteten bei Ausr\u00fcstung und Bewaffnung besonders darauf, Utensilien der deutschen Wehrmacht zu kopieren. Auf einem der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/oesterreich\/Strache-mit-Wehrmachtsguertel\/78549\">Wehrsport-Fotos<\/a>\u00a0soll Strache einen Wehrmachtsg\u00fcrtel getragen haben, mit dem Spruch \u201eGott mit uns\u201c, dem Reichsadler und einem Hakenkreuz. Die schlechte Qualit\u00e4t der Bilder l\u00e4sst keine Best\u00e4tigung zu und die Originalbilder, die den Beweis erbringen k\u00f6nnten, sind bis heute unter Verschluss.<\/p>\n<p><strong>In vorderster Reihe mit Nazi-Terroristen<\/strong><\/p>\n<p>Im November 1989 besuchte Strache eine\u00a0<a href=\"https:\/\/www.profil.at\/home\/fpoe-eine-geschichte-162255\">Veranstaltung<\/a>\u00a0des bekannten Holocaustleugners David Irving, die kurz nach Beginn von der Polizei aufgel\u00f6st wurde. Zu Jahresende demonstrierte Strache im deutschen Fulda mit der terroristischen Neonazi-Organisation \u201eWiking-Jugend\u201c, die f\u00fcr den blutigsten Anschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte, das Attentat auf das M\u00fcnchner Oktoberfest 1980 mit 13 Toten, verantwortlich war. Von dieser Demonstration existieren\u00a0<a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/oesterreich\/politik\/Strache-war-9-Stunden-in-Haft\/138150\">Fotos<\/a>, die Strache in vorderster Reihe mit Nazi-Aktivisten zeigen. Strache wurde dabei in Polizeigewahrsam genommen.<\/p>\n<p>Laut einem lokalen Journalisten h\u00e4tte es sich \u201eganz eindeutig um eine Nazi-Veranstaltung\u201c gehandelt, auf der rechtsradikale Parolen und Nazi-Lieder gesungen worden w\u00e4ren. Nachdem die Demo bereits mittags die \u00f6rtliche Synagoge st\u00fcrmen wollte, wurden die ersten acht Teilnehmer verhaftet. Als die Situation, so der Polizeibericht, zu eskalieren drohte, wurden weitere 21 Demonstranten festgenommen \u2013 darunter Strache, seine Verlobte Gudrun Burger und seine Wehrsportkameraden Hatzenbichler und Thierry. Ein inhaftierter Neonazi erinnerte sich sp\u00e4ter, mit einem gewissen \u201eHeinrich\u201c (Strache) aus \u00d6sterreich in einer Zelle die Nacht verbracht zu haben.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1990 wurde Strache in Passau auf einer Demonstration der Neonazi-Organisation \u201eDeutsche Volksunion\u201c (DVU) erneut festgenommen, die Polizei nahm ihm eine\u00a0<a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/innenpolitik\/329360\/Schreckschussrevolver-und-SoftGun\">Schreckschusspistole<\/a>\u00a0ab. Um dem Gro\u00dfdeutschen Reich nachzutrauern, wurde vor dem Rednerpult eine Reichskriegsflagge aufgeh\u00e4ngt. Die Zuschauer sangen alle drei Strophen des Deutschlandlieds (die deutsche Hymne umfasst nur die dritte Strophe): \u201eDeutschland, Deutschland \u00fcber alles, \u00dcber alles in der Welt!\u201c<\/p>\n<p><strong>Aufstieg in der FP\u00d6<\/strong><\/p>\n<p>Strache wurde zun\u00e4chst wegen dieser politischen Grundausbildung die Aufnahme in den \u201eRing Freiheitlicher Jugend\u201c (RFJ) verwehrt. Bis 1994\u00a0<a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/news\/ausland\/hc-strache-unser-unheimlicher-nachbar-er-bestimmt-die-zukunft-oesterreichs-und-war-ein-nazi-id7493920.html\">verbot<\/a>\u00a0der damalige Wiener RFJ-Chef Peter Westenthaler Strache den Zutritt zum Keller der Parteijugend, weil dieser \u201ein Wort, Tat und Optik zur extrem rechten Szene geh\u00f6rt hat\u201c. Laut dem fr\u00fcheren freiheitlichen Gemeinderat G\u00fcnther Barnet waren Straches Aktivit\u00e4ten in der Neonazi-Szene im FP\u00d6-Klub im Wiener Rathaus ein offenes Geheimnis.<\/p>\n<p>Freundlich aufgenommen wurde Strache allerdings in der FP\u00d6-Bezirksgruppe Landstra\u00dfe, wo er beauftragt wurde, eine neue Jugendgruppe aufzubauen. Er besuchte Wahlkampfveranstaltungen der Gruppe \u201eNein zur Ausl\u00e4nderflut\u201c, die kurz darauf wegen nationalsozialistischer Wiederbet\u00e4tigung nicht zur Wahl zugelassen wird. 1991 wurde Strache Bezirksrat und 1993 Bezirksobmann der Freiheitlichen.<\/p>\n<p>1994 lie\u00df sich Strache in Burschenschafter-Anzug mit dem \u201eK\u00fchnen-Gru\u00df\u201c fotografieren, einem in der Neonazi-Szene beliebten Ersatz f\u00fcr den verbotenen Hitlergru\u00df. Er soll dabei den Neonazi Franz Radl gegr\u00fc\u00dft haben und (laut seinem ehemaligem Parteifreund Ewald Stadler) sogar eine Reichskriegsflagge als\u00a0<a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/innenpolitik\/357523\/Prozess-um-StracheBilder_Stadler-erhebt-neue-Vorwuerfe-\">Krawatte<\/a>\u00a0getragen haben. 2007 rechtfertigte sich Strache tollpatschig, er habe nur \u201edrei Bier\u201c bestellt, um kurz darauf vor FP\u00d6-Fans im Salzburger Augustinerbr\u00e4u zu\u00a0<a href=\"http:\/\/linkswende.org\/strache-gab-nachhilfe-im-gruessen\/\">erkl\u00e4ren<\/a>, wie man \u201ekorrekt\u201c mit drei Fingern gr\u00fc\u00dft: \u201eWir m\u00fcssen nur aufpassen, dass ja diese drei Fingerzeichen oftmals anders und falsch interpretiert wird bei diesen Medien.\u201c Strache selbst konnte\u00a0<a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2744493\/Strache-im-STANDARD-Interview-Ich-habe-den-Hitler-nicht-gegruesst\">nie ausschlie\u00dfen<\/a>, dass nicht noch weitere Fotos von ihm mit ungesch\u00f6ntem Hitlergru\u00df auftauchen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Braune Kontinuit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn Strache immer wieder\u00a0<a href=\"https:\/\/youtu.be\/o5QVTkklNRI\">beteuert<\/a>, \u201eIch war nie ein Neonazi und ich bin kein Neonazi\u201c, er hat\u00a0 sich nie von seinen angeblichen \u201eJugends\u00fcnden\u201c verabschiedet.<\/p>\n<p>Am 8. Mai 2004 hielt er am Wiener Heldenplatz die\u00a0<a href=\"https:\/\/youtu.be\/DaJLubd-6lM?t=3m34s\">\u201eTotenrede\u201c<\/a>\u00a0f\u00fcr Nazi-Kriegsverbrecher, die noch immer in den Mitgliederlisten der Burschenschaften gef\u00fchrt werden \u2013 ausgerechnet am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Strache war erst kurz zuvor zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.news.at\/a\/fp-landesparteitag-strache-84-6-prozent-obmann-76607\">Chef der Wiener FP\u00d6<\/a>\u00a0aufgestiegen. 2007 marschierte er, inzwischen Bundesparteiobmann, zusammen mit Neonazis gegen ein islamisches Kulturzentrum in Wien-Brigittenau, und trug dabei eine Pappmoschee, w\u00e4hrend die Menge\u00a0<a href=\"http:\/\/no-racism.net\/article\/2264\/\">johlte<\/a>: \u201eAnz\u00fcnden! Anz\u00fcnden!\u201c Straches ehemaliger Parteikollege Peter Westenthaler warf ihm vor,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/oesterreich\/politik\/Westenthaler-schockiert-ueber-Strache\/147889\">\u201egemeinsame Sache mit glatzk\u00f6pfigen Neonazis\u201c<\/a>\u00a0zu machen.<\/p>\n<p>Unter Straches Obmannschaft wurde das Ziel der \u201edeutschen Volks- und Kulturgemeinschaft\u201c wieder ins\u00a0<a href=\"https:\/\/derstandard.at\/1308186440544\/Blaue-Visionen-FPOe-Programm-Es-geht-um-inneren-Zusammenhalt\">Parteiprogramm<\/a>\u00a0aufgenommen und das Tragen des\u00a0<a href=\"http:\/\/linkswende.org\/die-vielen-luegen-um-das-nazi-symbol-der-kornblume\/\">Nazi-Symbols der blauen Kornblume<\/a>\u00a0zu feierlichen Anl\u00e4ssen im Parlament wieder eingef\u00fchrt. 2011 wurde er wieder als\u00a0<a href=\"https:\/\/derstandard.at\/1304551322074\/Rechtes-Totengedenken-ohne-Strache\">Trauerredner<\/a>\u00a0f\u00fcr die gefallenen Nazi-Soldaten eingeladen; nur aufgrund von \u00f6ffentlichen Protesten sagte er kurzfristig seine Teilnahme ab (angeblich musste er spontan ins Ausland reisen) .<\/p>\n<p>2014\u00a0<a href=\"https:\/\/neuwal.com\/2014\/01\/25\/eroeffnungsrede-heinz-christian-strache-beim-wkr-akademikerball-24-01-2014-transkript\/\">bekannte<\/a>\u00a0sich Strache als FP\u00d6-Chef in seiner Er\u00f6ffnungsrede des rechtsextremen FP\u00d6-Burschenschafterballs in der Wiener Hofburg: \u201eDie St\u00fctzen dieses Balles, das sind nun einmal die Korporierten, die Waffenstudenten, die Burschenschaften, die Corps, die Landsmannschaften, alle waffenstudentischen Waffenbr\u00fcder.\u201c Der nunmehrige Vizekanzler hat auch f\u00fcr 2018 seine Teilnahme am \u201eBall der Holocaustleugner\u201c, wie er von Hans-Henning Scharsach treffend bezeichnet wurde, angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Wirklich bedenklich ist allerdings, dass dieser Mann nun nicht nur Vizekanzler geworden ist, sondern auch noch ernst macht mit der Politik, f\u00fcr die er steht. Er hat Herbert Kickl zum Innenminister und Mario Kunasek zum Verteidigungsminister gemacht. Er besetzt\u00a0<a href=\"https:\/\/www.falter.at\/archiv\/wp\/heil-dir-im-ministerium\">oberste Stabsstellen<\/a>\u00a0in Ministerien mit deutschnationalen Burschenschaften und ehemaligen Wehrsportkameraden. Zuletzt wurde bekannt, dass Strache versucht den Festredner des FP\u00d6-Akademikerballs 2017 in der Wiener Hofburg,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vice.com\/de_at\/article\/qkzwnx\/mit-schmiss-am-akademikerball\">Andreas Hauer<\/a>\u00a0(Burschenschaft \u201eAlemannia Wien zu Linz\u201c), als einen der obersten Verfassungsrichter zu installieren. Hauer\u00a0<a href=\"http:\/\/www.andreas-unterberger.at\/2014\/01\/die-liste-der-delikte-der-demonstranten-ij-und-die-konsequenzen\/\">bezeichnete<\/a>\u00a0antifaschistische Proteste als \u201eB\u00fcrgerkrieg\u201c, \u201eTerror der Stra\u00dfe\u201c und \u201eHassversammlungen\u201c.<\/p>\n<p>Wenn Vizekanzler Sebastian Kurz von all dem nichts wissen will oder gar schlimmer noch, wenn er Straches Werdegang als eine gew\u00f6hnliche \u201epolitische Entwicklung\u201c besch\u00f6nigt, ist das eine Verharmlosung von Faschismus, wie wir es bislang noch nicht kannten.<\/p>\n<p><em>Details und Belege siehe:<br \/>\nNina Horaczek und Claudia Reiterer, HC Strache \u2013 Sein Aufstieg, seine Hinterm\u00e4nner, seine Feinde (Wien, 2009)<br \/>\nHans-Henning Scharsach, Strache im braunen Sumpf (Wien, 2012)<br \/>\nHans-Henning Scharsach, Stille Machtergreifung \u2013 Hofer, Strache und die Burschenschaften (Wien, 2017)<br \/>\nLeila Al-Serori und Oliver Das Gupta, Die Akte Strache <\/em><a href=\"http:\/\/gfx.sueddeutsche.de\/apps\/e563408\/www\/\"><em>Teil 1<\/em><\/a><em> und <\/em><a href=\"http:\/\/gfx.sueddeutsche.de\/apps\/e865780\/www\/\"><em>Teil 2<\/em><\/a><em> (2017)<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/linkswende.org\/nur-jugendsuenden-straches-ausbildung-zum-neonazi\/\">linkswende.org&#8230;<\/a> vom 20. Januar 2018<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Linkswende. \u00d6sterreichs \u00d6VP-Kanzler Sebastian Kurz verteidigte am 17. J\u00e4nner in der ARD-Sendung\u00a0\u201eMaischberger\u201cseine Koalition mit der FP\u00d6. 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