{"id":3097,"date":"2018-02-10T09:39:05","date_gmt":"2018-02-10T07:39:05","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3097"},"modified":"2018-02-10T09:40:02","modified_gmt":"2018-02-10T07:40:02","slug":"das-ende-der-arbeiterinnenbewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3097","title":{"rendered":"Das Ende der Arbeiter*innenbewegung?"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den 1970er-Jahren erk\u00e4mpfte in den USA eine starke Gewerkschaftsbewegung mit dem Mittel des Streiks viele Zugest\u00e4ndnisse von den Bossen. \u00dcber 400 Streiks mit mehr als 1000 Arbeiter*innen<!--more--> z\u00e4hlten die USA etwa im Jahre 1974. Die historische Niederlage der Arbeiter*innenbewegung mit der Pr\u00e4sidentschaft Reagan und dem darauffolgenden neoliberalen Klassenkampf von oben zeigt sich noch bis heute, wo es gerade noch zu etwa einem duzend Streiks pro Jahr kommt. Vielfach wurde daher das Ende der organisierten Arbeiter*innenmacht proklamiert, auch im Zusammenhang mit post-fordistischen Produktionsverh\u00e4ltnissen und einem steigenden Dienstleistungssektor. Ein neues Buch von Kim Moody zeigt mit empirischen Daten und theoretischen \u00dcberlegungen aber genau das Gegenteil: dass n\u00e4mlich das Potential f\u00fcr Arbeitsk\u00e4mpfe gerade auch in neueren Industriezweigen \u00e4usserst g\u00fcnstig ist und das alte Credo \u201eAlle R\u00e4der stehen still, wenn dein starker Arm das will\u201c nach wie vor Geltung hat. (Red BfS)<\/strong><\/p>\n<p>Dennis Kosuth. Wenn Du es satt hast, Trump bei einem politischen Fehler nach dem anderen zuzusehen und sich zu fragen, ob dies jemals enden wird, stell Deinen Social Media-Feed stumm und lies Kim Moodys neuestes Buch:\u00a0<em>On New Terrain: How Capitalism is Reshaping the Battleground of Class War<\/em>\u00a0<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a>. W\u00e4hrend das Buch nicht vorhersagt, wann unsere Seite zur\u00fcckschlagen wird, zeigt es klar auf, wie grundlegend die US-amerikanische Arbeiter*innenklasse f\u00fcr soziale Ver\u00e4nderungen bleibt. F\u00fcr diejenigen, die der marx\u2018schen Ansicht folgen, dass die Emanzipation der Arbeiter*innenklasse ein Akt der Arbeiter*innenklasse selbst sein soll, gibt es in den vergangenen 40 Jahren nicht gerade unz\u00e4hlige Beispiele, die diese potenzielle Macht demonstrieren. Der jahrzehntelange einseitige Klassenkampf von oben nach unten hatte katastrophale Folgen f\u00fcr die arbeitende Bev\u00f6lkerung, welche sich meistens mit der Verteidigung von Errungenschaften herumschlagen musste und deshalb von einer offensiven Herangehensweise und einem fundamentalen Wandel der Gesellschaft weit entfernt war. Verschiedene Theorien, warum dies passiert ist, wurden auf der linken Seite vorgestellt. Einige behaupten, dass der erodierende industrielle Sektor die materielle Basis f\u00fcr die Arbeiter*innenk\u00e4mpfe in diesem Land zunichtegemacht habe. Dies wurde auch mit einer Verschiebung hin zu einer \u201eDienstleistungs\u00f6konomie\u201c erkl\u00e4rt, wo weniger Arbeiter*innen greifbare Dinge produzieren und mehr Arbeiter*innen nicht greifbare Arbeit leisten.<\/p>\n<p>Diese Sichtweise wird durch eine neue soziale Kategorie erg\u00e4nzt: das Prekariat <a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a> \u2013 ein Amalgam aus den Begriffen prek\u00e4r und Proletariat. Der Begriff soll eine Arbeiter*innenklasse beschreiben, die von Beruf zu Beruf wechselt, \u00fcber keine Krankheits- oder Urlaubstage verf\u00fcgt und nur wenige Rechte hat. F\u00fcr Marx h\u00e4tten diese Menschen aber wohl einfach zur Arbeiter*innenklasse gez\u00e4hlt, oder wie Moody schreibt: \u201eF\u00fcr Marx und Engels war Prekarit\u00e4t im weitesten Sinne der normale Zustand der Arbeiter*innenklasse.\u201c Moody bestreitet nicht, dass sich einige Dinge von fr\u00fcheren Perioden unterscheiden. Aber die Tatsache, dass sich Wirtschaft und Arbeitskr\u00e4fte auf unterschiedliche Weise ver\u00e4ndert haben, bedeutet nicht automatisch, dass wir v\u00f6llig neue Theorien brauchen, um sie zu verstehen, geschweige denn neue Methoden, um den Umsturz des Kapitals zu erreichen. Die St\u00e4rke von\u00a0<em>On New Terrain<\/em>\u00a0ist seine F\u00e4higkeit, den Marxismus zu nutzen, um zu verstehen, was an der aktuellen Wirtschaft anders ist und wie die Arbeiter*innen immer noch die kollektive F\u00e4higkeit besitzen, dieses kapitalistische System zu Fall zu bringen.<\/p>\n<p>Das Buch besteht aus drei Abschnitten, von denen jeder ein grosses Studiengebiet bearbeitet. Der erste Teil diskutiert, wie und in welchem Masse die Arbeiter*innenklasse durch das Kapital erneuert wurde. Der zweite untersucht Ver\u00e4nderungen des Kapitals und was dies f\u00fcr den Klassenkampf bedeutet. Die letzten zwei Kapitel analysieren das politische Terrain und enden mit Strategien, die wir zur Ver\u00e4nderung des Status Quo anwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Anfangskapitel geht Moody auf eine verbreitete Meinung ein, wonach Importe und das Offshoring der Produktion die Hauptursachen f\u00fcr den Niedergang der US-Industrie seien. Dies enthalte eine Spur Wahrheit. Doch sieht Moody eine viel wichtigere Ursache: \u201eEine gewichtigere Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Verluste von Arbeitspl\u00e4tzen der letzten drei\u00dfig Jahre [\u2026] ist im Anstieg der Produktivit\u00e4t nach 1980 durch die Einf\u00fchrung von schlanken Produktionsmethoden und neuen Technologien sowie der beschleunigten Gegenoffensive des Kapitals gegen die Arbeit zu finden.\u201c Mit empirischen Beweisen erkl\u00e4rt er den Anstieg von Dienstleistungsjobs als das Resultat einer Kommodifizierung von T\u00e4tigkeiten, die von Frauen zuvor haupts\u00e4chlich als unbezahlte Arbeit im Haushalt geleistet wurden. W\u00e4hrend die unbezahlte soziale Reproduktionsarbeit keineswegs verschwunden ist, hat der Kapitalismus profitiert, indem er diese Arbeit in Niedriglohn-Dienstleistungsjobs umgewandelt hat, die immer noch haupts\u00e4chlich von Frauen ausge\u00fcbt werden. In Bezug auf die Debatte \u00fcber die Prekarisierung argumentiert Moody, dass diese gr\u00f6ssere Ver\u00e4nderungen \u00fcbersehe, n\u00e4mlich einen bedeutenden \u201eR\u00fcckgang des Lebensstandards und der Arbeitsbedingungen, den die gro\u00dfe Mehrheit dieser Klasse erlebt\u201c. Die Reichen sind reicher geworden, aber nicht nur durch geringere L\u00f6hne und Sozialleistungen, sondern auch dadurch, dass wir h\u00e4rter und l\u00e4nger arbeiten. Moody beendet diesen Abschnitt, indem er beschreibt, wie sich die Zusammensetzung der Arbeiter*innenklasse in den letzten 50 Jahren verschoben hat. Die lohnabh\u00e4ngige US-amerikanische Arbeiter*innenklasse ist jetzt zu 35 Prozent schwarz, lateinamerikanisch und asiatisch, und diese Arbeiter*innen sind unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig stark in st\u00e4dtischen Gebieten konzentriert. Frauen machen jetzt 46 Prozent aller Gewerkschaftsmitglieder aus. Moody weist darauf hin, dass die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und den Ethnien fortbestehen, w\u00e4hrend die Belegschaft st\u00e4rker integriert ist, und dass diese Ungleichheiten nach wie vor die gr\u00f6ssten Konfliktlinien innerhalb der Arbeiter*innenklasse darstellen. Trotz dieser Bruchlinien gab es in den letzten Jahren einige sehr grosse Streiks, die mehrheitlich von Frauen und ausserhalb der \u201eKernindustrien\u201c gef\u00fchrt wurden: Der monatelange Streik der Pennsylvania Association of Staff Nurses und Allied Professionals im Jahr 2010 <a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a> und der Streik der Chicago Teachers Union 2012.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[iv]<\/a><\/p>\n<p>Im zweiten Abschnitt analysiert Moody Ver\u00e4nderungen im Kapital. Moody bleibt bei seinen Behauptungen dabei stets eng an der Empirie, die mehr als genug Beweise f\u00fcr seine Thesen liefert. Er skizziert einen allgemeinen Trend der Kapitalkonsolidierung in gr\u00f6\u00dfere Firmen als Ergebnis eines verst\u00e4rkten Wettbewerbs zwischen Firmen. Dieser Trend hat zu gr\u00f6sseren Kapital-Arbeits-Verh\u00e4ltnissen gef\u00fchrt. In der Gesundheitsindustrie zum Beispiel betrug der Anstieg der Nutzung technologischer Ausr\u00fcstung zwischen 1992 und 2012 175 Prozent. Dies bedeutet einen h\u00f6heren Anteil an maschineller Produktion pro Arbeiter, was den Arbeiter*innen eine gr\u00f6ssere potenzielle Macht \u00fcber das Kapital gibt. Moody zitiert den marxistischen \u00d6konom Anwar Shaikh: \u201eDie kapitalintensiven Industriezweige werden ausserdem tendenziell hohe Fixkosten aufweisen, die sie anf\u00e4lliger f\u00fcr die Auswirkungen von Verlangsamungen und Streiks machen. Gleichzeitig d\u00fcrften die Arbeitskosten einen geringeren Anteil an ihren Gesamtkosten ausmachen \u2013 solche Branchen sind eher in der Lage, Lohnerh\u00f6hungen zu tolerieren.\u201c Ein ganzes Kapitel widmet sich der Analyse der Logistikbranche und ihrer Position in der aktuellen Wirtschaft. Weil sie ein wichtiger Teil der Produktionslinie des Kapitals sind, m\u00fcssen Logistikarbeiter*innen laut Moody als Teil des \u201eindustriellen Kerns\u201c der Arbeiter*innenklasse betrachtet werden, wie dies vom sozialistischen Autor Hal Draper bereits vor vielen Jahren gefordert wurde. In den USA sind es 3,5 Millionen Lohnabh\u00e4ngige, die zu Hunderttausenden in Lager- und Transportbezirken arbeiten. Da sie meist in urbanen Gebieten leben, entsprechen sie auch der Demografie der St\u00e4dte, in denen sie wohnen.<\/p>\n<p>Mit zunehmendem Wettbewerb, fortschrittlicher Technologie und der Logistikrevolution fanden sich immer mehr Arbeiter*innen in einer globalen Lieferketten gefangen\u201c, schreibt Moody. \u201eDiese Ketten k\u00f6nnen jedoch gebrochen werden. Nebst ihrer Interkonnektivit\u00e4t sind sie aufgrund ihrer stark von der Zeit abh\u00e4ngigen Produktionsform extrem anf\u00e4llig f\u00fcr die direkte Aktion der Arbeiter*innenklasse.\u201c Der Abschnitt schliesst mit einer Diskussion dar\u00fcber, wie die Konturen eines \u201ekommenden Widerstands\u201c aussehen k\u00f6nnten. Moody betrachtet die Beziehungen zwischen Konjunkturzyklen, Streikwellen, der Basisorganisation und der Gewerkschaftsb\u00fcrokratie und sieht allgemein ein hohes Mass an \u00c4rger und Frustration in der gesamten Gesellschaft. Was fehlt ist allerdings eine k\u00e4mpferische Basisbewegung.<\/p>\n<p>Der letzte Abschnitt des Buches greift folgende Frage auf: \u201eWoher kommt die grosse Kluft zwischen Bewusstsein und Organisation?\u201c Der Republikanischen Partei ist es gelungen, durchg\u00e4ngig 40 Prozent der insgesamt zwar schrumpfenden Zahl von Stimmen von Gewerkschaftsmitgliedern zu gewinnen. Moody argumentiert, dass dies nicht nur eine Folge der Anziehungskraft der republikanischen Politik auf einige Arbeiter*innen, sondern genauso dem Ekel gegen\u00fcber der demokratischen Partei und ihrem ebenso neoliberalen Programm geschuldet sei. Moody beschreibt, wie die Grossunternehmen auf allen Regierungsebenen vertreten sind und wie die dem Kapitalismus innewohnende wirtschaftliche Ungleichheit vom Staat in vielf\u00e4ltiger Weise vehement verteidigt wird. Er leistet besonders gute Arbeit, indem er erkl\u00e4rt, wie die repressive Law-and-oder-Politik von beiden Parteien angenommen wird und direkt im Zusammenhang steht mit Polizeigewalt und den massenhaften Einsperrungen und Morden an Schwarzen und Latinos. Moody benennt und verurteilt den Rassismus im ganzen Buch, aber er erkl\u00e4rt nicht ausdr\u00fccklich, wie Rassismus \u201espaltet um zu beherrschen\u201c, wie Frederick Douglass [ehemaliger Sklave und wichtiger K\u00e4mpfer f\u00fcr die Abschaffung der Sklaverei aus dem 19. Jahrhundert, Anm. d. Red.] den Nutzen des Rassismus f\u00fcr die Sklavenhalter kurz und b\u00fcndig beschrieb. Literatur dazu, wie der Kapitalismus Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnisse inkorporiert und f\u00fcr sich nutzbar macht, gibt es aus marxistischen Kreisen aber bereits zuhauf.<\/p>\n<p>Die beiden mittleren Kapitel des letzten Abschnitts diskutieren, wie das politische System gegen \u201ethird Parties\u201c manipuliert wird. Zudem wird die zwar alte, aber immer noch wichtige Frage besprochen, ob die Linke es versuchen sollte, die Demokratische Partei zu \u00fcbernehmen, um ihr Engagement f\u00fcr das neoliberale Projekt zu durchbrechen. Moody bezeichnet eines der Kapitel \u201eThe Democratic Party Cul-de-sac\u201c (Die Sackgasse der Demokratischen Partei), was keine Zweifel bez\u00fcglich seiner Antwort auf die Frage zul\u00e4sst. Entsprechend seiner Methode behandelt Moody die Frage jedoch nicht leichtfertig und er liefert zahlreiche und sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlte Beweise, um seine Ansichten zu belegen. So beschreibt er die undemokratische Struktur der Partei und die Klasseninteressen, die hinter riesigen Parteispenden stehen, um klar zu machen, wen die Demokratische Partei tats\u00e4chlich vertritt. Der Nutzen der Demokraten f\u00fcr die herrschende Klasse liegt gerade in ihrer F\u00e4higkeit, sich als progressive Alternative darzustellen, was unterstreicht, wie vergeblich alle Bem\u00fchungen um eine grundlegende \u00c4nderung der Partei waren und sein werden. Moody schreibt: \u201eEs ist gerade ihre F\u00e4higkeit, die Anf\u00fchrer*innen und Aktivisten*innen der sozialen Bewegungen und der organisierten Arbeiterschaft anzuziehen und zu absorbieren, die sie zu einem \u201aFriedhof der sozialen Bewegungen\u2019 macht. Wenn es in der Vergangenheit Ver\u00e4nderung gab und sich die Machtverh\u00e4ltnisse verschoben, dann war es stets aufgrund massiver gesellschaftlicher Umw\u00e4lzungen und sozialen Bewegungen. Die Absorption in die Politik der Demokratischen Partei geschah haupts\u00e4chlich, als die Anf\u00fchrer*innen solcher Bewegungen sp\u00e4ter versuchten, durch den traditionellen politischen Prozess Erfolge zu erzielen. Die Partei, die sie zu \u00e4ndern versuchten, erf\u00fcllte aber niemals die Forderungen oder Hoffnungen der Bewegungsanf\u00fchrer*innen und Aktivisten*innen.\u201c<\/p>\n<p>Das Buch endet mit einem Aufruf zum Handeln. Der moderne Kapitalismus hat uns nicht die Macht genommen, uns selbst zu organisieren, meint Moody. Wir sollten uns nicht auf die politischen L\u00f6sungsstrategien beschr\u00e4nken, die unsere Unterdr\u00fccker anbieten, sondern das Projekt eines Aufbaus von eigenen Strukturen und Organisationen zur Befreiung erneuern.\u00a0<em>On New Terrain<\/em>\u00a0h\u00e4lt mit einer \u00fcberzeugenden Argumentation an revolution\u00e4rer Politik fest, nicht auf der Grundlage von Hoffnung und Vermutungen, sondern mit konkreten Beweise aus der Vergangenheit und der Gegenwart.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/artikel\/theorie\/2018\/das-ende-der-arbeiterinnenbewegung\/\">sozialismus.ch&#8230;<\/a> vom 10. Februar 2018<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.haymarketbooks.org\/books\/1106-on-new-terrain\">https:\/\/www.haymarketbooks.org\/books\/1106-on-new-terrain<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a> <a href=\"https:\/\/socialistworker.org\/2012\/03\/01\/rise-of-the-precariat\">https:\/\/socialistworker.org\/2012\/03\/01\/rise-of-the-precariat<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a> <a href=\"https:\/\/socialistworker.org\/2010\/04\/07\/philly-nurses-on-strike\">https:\/\/socialistworker.org\/2010\/04\/07\/philly-nurses-on-strike<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a> <a href=\"https:\/\/socialistworker.org\/2017\/09\/14\/when-the-teachers-turned-chicago-union-red\">https:\/\/socialistworker.org\/2017\/09\/14\/when-the-teachers-turned-chicago-union-red<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 1970er-Jahren erk\u00e4mpfte in den USA eine starke Gewerkschaftsbewegung mit dem Mittel des Streiks viele Zugest\u00e4ndnisse von den Bossen. \u00dcber 400 Streiks mit mehr als 1000 Arbeiter*innen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[25,87,26,12,13,46],"class_list":["post-3097","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-arbeiterbewegung","tag-arbeitswelt","tag-gewerkschaften","tag-lenin","tag-marx","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3097"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3097\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3099,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3097\/revisions\/3099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}