{"id":3194,"date":"2018-02-28T16:24:33","date_gmt":"2018-02-28T14:24:33","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3194"},"modified":"2018-02-28T16:24:33","modified_gmt":"2018-02-28T14:24:33","slug":"die-arbeit-bei-amazon-kann-psychische-und-physische-schaeden-verursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3194","title":{"rendered":"Die Arbeit bei Amazon \u00abkann psychische und physische Sch\u00e4den verursachen\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>In Polen gab und gibt es hitzige Diskussionen in den landesweiten Medien \u00fcber ein Gerichtsgutachten, das im Zuge eines Prozesses gegen eine Person erstellt wurde, die am Bummelstreik im Juni 2015 im Amazon-Lager<!--more--> in Poznan teilgenommen haben soll. Zum Gutachten \u00fcber die Arbeitsbedingungen bei Amazon in Polen aus Anlass des Prozesses um den Bummelstreik 2015 siehe die deutsche \u00dcbersetzung eines Artikels von Adriana Rozwadowska am 30. Januar 2018 in der Gazeta Wyborcza<\/p>\n<p>&#8222;Die Arbeit bei Amazon ist nicht an die physischen und psychischen M\u00f6glichkeiten des Menschen und Arbeiters angepasst&#8220;, schreibt der Sachverst\u00e4ndige in seinem Gutachten an das Gericht. Und z\u00e4hlt auf: ein Stuhl zum Ausruhen f\u00fcr fast 500 Arbeiter, fehlende Toiletten, Arbeits\u00fcberlastung. Amazon versichert: &#8222;Wir handeln immer im Einklang mit dem Arbeitsrecht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die Beklagte [Amazon] hat im gesamten Prozess der Arbeitsorganisation \u00fcberhaupt nicht die Anpassung der Arbeitsbedingungen an die psychophysischen M\u00f6glichkeiten des Menschen\/Arbeiters ber\u00fccksichtigt&#8220;, lesen wir im Gutachten des Arbeitssicherheits-Sachverst\u00e4ndigen Jaros\u0142aw \u0141ucko, der im Auftrag des Bezirksarbeitsgerichts in Poznan ein Gutachten \u00fcber die Arbeitsbedingungen bei Amazon in Sady bei Poznan erstellt hat. Das Gutachten, das uns vorliegt, wurde im Verfahren von \u0141ukasz B. erstellt, der bei Amazon wegen &#8222;Verlangsamung der Arbeit&#8220; und Nichterf\u00fcllung der Normen entlassen wurde. B. hat gegen die K\u00fcndigung geklagt &#8211; seiner Ansicht nach waren die Normen einfach nicht zu schaffen.<\/p>\n<p>Aktuell sind in der arbeitsrechtlichen Abteilung des Gerichts in Poznan ein gutes Dutzend \u00e4hnlicher Verfahren anh\u00e4ngig. Richter Jaros\u0142aw Jankowiak entschied, Erkundigungen \u00fcber die Arbeitssituation bei Amazon einzuholen und beauftragte ein Sachverst\u00e4ndigengutachten aus Arbeitssicherheits und\u00a0 arbeitsmedizinischer Sicht. Das Arbeitssicherheitsgutachten liegt uns vor. Der Sachverst\u00e4ndige hatte am 16. November 2017 einen Ortstermin in Sady.<\/p>\n<p>Es handelt sich um eine gro\u00dfe, dreigeschossige Halle. Jedes Stockwerk ist so gro\u00df wie ein Fu\u00dfballfeld. Die Leute arbeiten im Schichtsystem &#8211; die Nachtschicht dauert von 17:30 Uhr bis 4:00 Uhr morgens. Die Arbeiter suchen Waren aus den Regalen heraus, packen sie in Boxen und bringen diese zu einem F\u00f6rderband &#8211; das ist der Anfang des Paketversandprozesses. Diese T\u00e4tigkeiten dauern zehneinhalb Stunden. Die ganze Zeit stehen oder gehen die Leute &#8211; am Tag legen sie ca. 20 km zur\u00fcck. Und all das in hohem Tempo, denn jeder Arbeiter muss im Verlaufe einer Schicht 1000 Artikel packen.<\/p>\n<p>Der Sachverst\u00e4ndige stellt einer Arbeiterin eine Frage und bekommt von ihr zu h\u00f6ren: &#8222;Muss ich antworten? Denn [wenn ich rede] schaffe ich die Norm nicht.&#8220; Sie erkl\u00e4rt sich erst dann zu einem Gespr\u00e4ch bereit, als ihr versichert wird, dass der Stillstand nicht auf ihr Arbeitsergebnis angerechnet wird.<\/p>\n<p><strong>Normen: sein oder nicht sein bei Amazon <\/strong><\/p>\n<p>Die Normen \u00e4ndern sich alle vier Wochen. Die neuen werden auf Basis der bisherigen Arbeitsproduktivit\u00e4t festgelegt &#8211; das neue Minimum entspricht dem 20. Perzentil der Ergebnisse aller Arbeiter der Abteilung des vorigen Zeitabschnitts (wenn man 100 Arbeiter nimmt und vom unproduktivsten bis zum produktivsten geordnet aufstellt, dann entspricht das neue Minimum dem Ergebnis des 20. Arbeiters). Alle vier Wochen wird die Latte h\u00f6her gelegt. Urszula K. hatte folgende Produktivit\u00e4tsergebnisse: 87 Prozent, 96 Prozent, 93 Prozent, 89 Prozent, 99 Amazon Fulfillment Engine, d.h. die Versandabteilung.<\/p>\n<p>Die Arbeiter stehen an einem langen Tisch. An den W\u00e4nden Ampeln: gr\u00fcn, gelb, rot. Rot bedeutet &#8222;sofort verpacken&#8220;. &#8222;Wenn die Wand voller gelber und roter blinkender Ampeln ist, wird einem langsam schwindlig, die Vorarbeiter sehen, dass du zu langsam arbeitest, und machen Druck, damit du schneller arbeitest, selbst wenn du keine Kraft mehr hast. Bei so einem System steigen die Normen in erschreckendem Tempo&#8220;, erz\u00e4hlt eine Amazon Arbeiterin der &#8222;Wyborcza&#8220;. Arbeitspause bei Amazon In der 2. Schicht gibt es zwei Pausen \u00e0 15 Minuten. Die zus\u00e4tzliche halbst\u00fcndige Pause muss man nacharbeiten.<\/p>\n<p>Nach Ansicht des Sachverst\u00e4ndigen darf Nachtarbeit, wenn sie mit gro\u00dfer physischer und psychischer Anstrengung verbunden ist, acht Stunden nicht \u00fcberschreiten: &#8222;Der Mensch ist nicht in der Lage, ohne zus\u00e4tzliche Pause non stop zehneinhalb Stunden am Tag bei einer Viertagewoche zu arbeiten und bei der Ausf\u00fchrung dieser Arbeit in erzwungenem Tempo 20 km zur\u00fcckzulegen&#8220;, schreibt er im Gutachten. Und er z\u00e4hlt die Verfehlungen des Arbeitgebers auf, u.a.: \u00dcberlastung mit Arbeit im Gehen, gro\u00dfer Druck, verl\u00e4ngerte Arbeitszeit, fehlender Einfluss auf die Arbeitsbelastung, dazu schlechte Arbeitsbedingungen: Beleuchtung, kein Platz zum Ausruhen, kein funktionierender Arbeitssicherheitsdienst. Schlussfolgerung? Die Arbeitsbedingungen bei Amazon k\u00f6nnen &#8222;psychische und physische Sch\u00e4den&#8220; verursachen.<\/p>\n<p><strong>Stuhl und Ruhepause oder: Nichterf\u00fcllung der Norm <\/strong><\/p>\n<p>Eine weitere Beobachtung des Gutachters: In zwei Stockwerken gibt es \u00fcberhaupt keine Toilette, die anderen sind weiter als 75 Meter von den Arbeitspl\u00e4tzen entfernt &#8211; hinzugehen, nimmt schon einen gro\u00dfen Teil der Pause ein. Obwohl die Arbeiter 10 Stunden lang gehen, gibt es keine Pl\u00e4tze, um im Sitzen auszuruhen. Erst im letzten Jahr hat Amazon pro Stockwerk je einen Stuhl aufgestellt. Dieser eine Stuhl steht mitten in der Halle, wird von einer Kamera \u00fcberwacht und ist durch eine durchgezogene gelbe Linie abgetrennt. &#8222;Seine Positionierung, Farben (&#8230;), die durchgezogene gelbe Linie, die nach den Arbeitsschutzvorschriften &#8218;Betreten verboten&#8216; bedeutet, schrecken die Arbeiter ab&#8220;, meint der Gutachter. Und f\u00fcgt hinzu, dass er w\u00e4hrend der ganzen Schicht nicht einen einzigen Menschen sich dort hat ausruhen sehen. Als er danach fragte, h\u00f6rte er, dass der Weg zum Stuhl aus verschiedenen Teilen der Halle f\u00fcnf Minuten dauere. Sich auszuruhen, w\u00fcrde bedeuten, die Norm nicht zu schaffen.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn bei 480 Arbeitern pro Schicht jeder 5 Minuten pro Schicht ausruhen wollte, k\u00e4me im 4-Schichten-System der letzte von ihnen am Donnerstag dran, wenn er am Montag den Gedanken daran gehabt h\u00e4tte&#8220;, fasst der Gutachter zusammen und bewertet die ausgewiesenen Ausruhepl\u00e4tze als &#8222;scheinbar&#8220;.<\/p>\n<p>Was sagt Amazon zum Gutachten? Das Gericht hat das Gutachten aktuell zur Vervollst\u00e4ndigung an einen arbeitsmedizinischen Gutachter weitergegeben. Daher schrieb Amazon Pressesprecherin Marzena Wi\u0119ckowska auf unsere Fragen &#8211; u.a. zu Arbeitzeit und Arbeitsnormen &#8211; zun\u00e4chst zur\u00fcck: &#8222;Das Gutachten wurde vom Gericht zur\u00fcckgewiesen, da seine Ausf\u00fchrung nicht den Anforderungen der Bestellung entsprach. Wir k\u00f6nnen dazu keine Stellung abgeben, (&#8230;) wir haben es nie gesehen.&#8220; Dann erkl\u00e4rte sich Amazon aber bereit, unsere Fragen zu beantworten. &#8222;Wir arbeiten mit den Beh\u00f6rden zusammen, wir garantieren ihnen volle Einsicht in unsere Arbeitsbedingungen und handeln immer im Einklang mit dem Arbeitsrecht. Anders w\u00e4re es uns nicht m\u00f6glich, auf dem umk\u00e4mpften polnischen Arbeitsmarkt 9.000 festangestellte Arbeiter zu halten&#8220;, so Marzena Wi\u0119ckowska.<\/p>\n<p><strong>Beabsichtigt Amazon, etwas an den Arbeitsnormen zu \u00e4ndern? <\/strong><\/p>\n<p>Wi\u0119ckowska: &#8222;Wie jeder Arbeitgeber haben wir Erwartungen hinsichtlich der Arbeitsproduktivit\u00e4t. Der Arbeiter wird vor der Einstellung \u00e4rztlich darauf untersucht, ob sein Alter und Gesundheitszustand die Erbringung der Arbeitsleistung erlauben. Es ist also ein Arzt, nicht Amazon, der dar\u00fcber entscheidet, ob das Alter oder der Gesundheitszustand des Arbeiters zur Arbeitsaufnahme bei Amazon erlauben. Laut Wi\u0119ckowska ist aufgrund des von Amazon angewandten \u00e4quivalenten Arbeitszeitsystems eine t\u00e4gliche Arbeitszeit von bis zu 12 Stunden zul\u00e4ssig, da die Arbeiter nur vier Tage in der Woche arbeiten.<\/p>\n<p>Und die &#8222;scheinbaren Pl\u00e4tze zum Ausruhen&#8220;? Wi\u0119ckowska: &#8222;Wir wenden das 5S System an, bei dem gelb ein markiertes Feld bedeutet. Zonen, die nicht betreten werden d\u00fcrfen, sind mit einer schwarz-gelben Linie gekennzeichnet. Um die Farbgebung abwechslungsreicher zu gestalten, benutzen wir gelbe, rote, blaue und gr\u00fcne St\u00fchle, die nach dem Zufallsprinzip verteilt werden.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Der Amazon-Chef \u00fcber die Arbeit: &#8222;lang, hart und schnell&#8220; <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir sind begeistert, dass Amazon nach Polen kommt. Die Er\u00f6ffnung der Logistikzentren ist ein Meilenstein f\u00fcr unser Wirtschaftswachstum&#8220;, sagte Vizepremier Janusz Piechoci\u0144ski 2014, als Amazon die Er\u00f6ffnung seiner Logistikzentren bei Wroclaw und Poznan bekanntgab (aktuell gibt es in Polen f\u00fcnf). Schon bald liefen bei der Staatlichen Arbeitsinspektion (PIP) Dutzende von Beschwerden \u00fcber die Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren der amerikanischen Firma ein. Die Amazon-Arbeiter schlugen Alarm: In den Hallen komme es zu vielen Unf\u00e4llen, vor allem nachts, die Arbeiter w\u00fcrden gehetzt und d\u00fcrften sich nicht hinsetzen, um sich auszuruhen. Kontrollen der PIP ergaben viele Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten, u.a. die Tatsache, dass Amazon die Arbeitsunf\u00e4lle nicht bei der PIP meldete.<\/p>\n<p>Im September 2016 erschien ein Bericht des Instituts f\u00fcr \u00d6ffentliche Angelegenheiten (ISP). Dominik Owczarek und Agata Che\u0142stowska f\u00fchrten Interviews mit Arbeitern der Firma durch. &#8222;Ein Manager sagte irgendwann, die Normen w\u00fcrden j\u00e4hrlich um 10 Prozent steigen. Und dann stiegen sie von Woche zu Woche. Im Laufe von vier Wochen gab es zweimal einen Sprung nach oben um 10 Prozent! Und allen fiel der Unterkiefer runter. Der Druck wurde immer gr\u00f6\u00dfer&#8220;, erz\u00e4hlt einer von ihnen. Der ISP-Bericht wird gerade ins Deutsche \u00fcbersetzt. Denn in Deutschland werden weiterhin &#8211; wegen der Arbeitsbedingungen &#8211; Streiks in den Amazon-Zentren organisiert. Der letzte fand Ende Dezember in Bad Hersfeld statt. Und im November 2017 gab es eine Arbeitsniederlegung in Mailand.<\/p>\n<p>2016 ver\u00f6ffentlichte die Tageszeitung New York Times eine Reportage, die auf Gespr\u00e4chen mit \u00fcber 100 ehemaligen und gegenw\u00e4rtigen Besch\u00e4ftigten von Amazon-B\u00fcros in den USA beruhte. Nach Angaben der Zeitung &#8222;werden die Arbeiter im Namen der Produktivit\u00e4t und Effizienz an die Grenzen ihrer M\u00f6glichkeiten gebracht&#8220;. Jeder Teil der Arbeit und des Privatlebens des Arbeiters wird beurteilt. Von den Besch\u00e4ftigten werden u.a. sofortige Reaktionen auf E-Mails gefordert &#8211; selbst wenn diese nach Mitternacht ankommen. Nach Meinung der NYT entspricht dieses Arbeitssystem aus den Ansichten des Amazon-Gr\u00fcnders Jeff Bezos &#8211; des aktuell reichsten Menschen auf der Welt.<\/p>\n<p>&#8222;Man kann lang, hart oder schnell arbeiten. Bei Amazon kann man nicht einfach zwei von diesen drei ausw\u00e4hlen&#8220;, schrieb Bezos 1997 in einem Brief an seine Aktion\u00e4re. Dieser Brief gilt bis heute als Amazon Manifest.<\/p>\n<p><strong>Die Arbeitgeber missbrauchen das Arbeitsrecht<\/strong><\/p>\n<p>Nach Auffassung von Dr. hab. Anna Musia\u0142a, Professorin an der Universit\u00e4t Poznan und Mitglied der Kodifizierungskommission, die zur Zeit im Auftrag der Regierung die Bestimmungen des neuen Arbeitsgesetzbuchs formuliert, nutzt Amazon in Polen die Tatsache aus, dass die Vorschriften hinsichtlich der Arbeitsnormen sehr knapp gefasst sind &#8211; Arbeitgeber k\u00f6nnen die Arbeitsnormen willk\u00fcrlich und ohne Einschr\u00e4nkungen festlegen.<\/p>\n<p>&#8222;Dieselbe Arbeit kann bei unterschiedlichen Normen v\u00f6llig andere Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit und Gesundheit der Arbeiter haben&#8220;, erkl\u00e4rt Musia\u0142a. &#8222;Aber sie betreffen ja immer einen konkreten Menschen mit seinen ganz spezifischen psychophysischen Eigenschaften. Das sollte sich expressis verbis im Gesetz wiederfinden. Es war ein Fehler, den Arbeitgebern das Recht zu \u00fcberlassen, bei der Festlegung der Arbeitsnormen willk\u00fcrliche Entscheidungen zu f\u00e4llen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Kodifizierungskommission soll den Entwurf des neuen Arbeitsgesetzbuchs Mitte M\u00e4rz der Regierung vorlegen. Die Vorschriften hinsichtlich der Normen werden im Februar behandelt. Nach Ansicht einiger Kommissionsmitglieder sollte der entsprechende Artikel pr\u00e4zisiert werden.<\/p>\n<p>Quelle: ) <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/amazon_pl0118.pdf\">labournet.de&#8230;<\/a> vom 28. Februar 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Polen gab und gibt es hitzige Diskussionen in den landesweiten Medien \u00fcber ein Gerichtsgutachten, das im Zuge eines Prozesses gegen eine Person erstellt wurde, die am Bummelstreik im Juni 2015 im Amazon-Lager<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,7],"tags":[87,41,16,22,49],"class_list":["post-3194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-international","tag-arbeitswelt","tag-europa","tag-freihandel","tag-politische-oekonomie","tag-repression"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3194"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3195,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3194\/revisions\/3195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}