{"id":3364,"date":"2018-04-02T11:06:21","date_gmt":"2018-04-02T09:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3364"},"modified":"2018-04-02T11:07:01","modified_gmt":"2018-04-02T09:07:01","slug":"linke-muessen-islamfeindlichkeit-bekaempfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3364","title":{"rendered":"Linke m\u00fcssen Islamfeindlichkeit bek\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"<p><em>Manfred Ecker. <\/em><strong>Die Unterdr\u00fcckung und Ausgrenzung der muslimischen Bev\u00f6lkerung \u00d6sterreichs muss als eine Form von Rassismus verstanden und bek\u00e4mpft werden. Religionskritik darf uns nicht<!--more--> daran hindern, mit religi\u00f6sen Muslim_innen Schulter an Schulter gegen Rassismus zu k\u00e4mpfen.<\/strong><\/p>\n<p>Speziell in \u00d6sterreich wird jede m\u00f6gliche Form von Rassismus gepflegt, selbst Antisemitismus in seiner grauslichsten, von den Nazis \u00fcbernommenen Form, feiert hierzulande in den deutschnationalen Burschenschaften Urst\u00e4nde. Wie Berichte von \u201eDrogenrazzien\u201c zeigen, machen bestimmte Polizeieinheiten bevorzugt Jagd auf Menschen afrikanischer Herkunft, beschimpfen diese aufs \u00dcbelste und misshandeln sie aus eindeutig rassistischer Motivation heraus. Aber islamfeindlicher Rassismus nimmt eine ganz besondere Stellung ein.<\/p>\n<p>Erstens schenkt er den herrschenden Eliten der Welt, die \u00fcber so viele Fragen zutiefst gespalten sind, einen einigenden \u00e4u\u00dferen Feind. Putin, die EU-Eliten und Trump sind \u00fcber viele Fragen einander Spinnefeind, aber sie haben einen gemeinsamen Feind \u2013 den \u201eislamistischen Terror\u201c. Weil zu erwarten ist, dass die internationalen Konflikte noch weiter zunehmen werden, m\u00fcssen wir auch davon ausgehen, dass Islamfeindlichkeit f\u00fcr die Herrschenden als einigendes Element wichtiger wird. Das bedeutet auch, dass die Angriffe gegen die muslimische Bev\u00f6lkerung noch schlimmer werden. Kopftuchverbote sind sicher nicht das letzte Mittel, um zu diskriminieren.<\/p>\n<p>Zweitens wirkt islamfeindlicher Rassismus bis tief in die politische Linke hinein. Antisemitismus, Rassismus gegen Menschen afrikanischer Herkunft oder dunkler Hautfarbe werden innerhalb der Linken ganz selbstverst\u00e4ndlich abgelehnt. Gegen\u00fcber Muslimen ist die Haltung nicht so unmissverst\u00e4ndlich solidarisch. Hier entfaltet besonders die beliebte Vermischung von Antiislamismus und Islamfeindlichkeit eine sch\u00e4dliche, spaltende Wirkung. Innerhalb der linken Szene in Wien mussten Musliminnen hart darum k\u00e4mpfen, ihren angestammten Platz in der antirassistischen Bewegung einnehmen zu k\u00f6nnen. Und dieser Kampf ist nach wie vor nicht entschieden.<\/p>\n<p><strong>Gegen Islamfeindlichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Deshalb braucht es ein Bewusstsein unter allen Linken und allen Antirassist_innen, dass wir es bei Islamfeindlichkeit \u00fcberhaupt mit Rassismus zu tun haben und es braucht eine selbstbewusste Reaktion der Betroffenen selbst. Wir brauchen eine antirassistische Bewegung, die sich aktiv darum bem\u00fcht, die muslimische Bev\u00f6lkerung \u00d6sterreichs in die Bewegung zu inkludieren.<\/p>\n<p>Keine antirassistische Bewegung kann ihre Herausforderung meistern, die Rassisten zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und ihre Angriffe mittels massenhafter Solidarisierung zu neutralisieren, wenn nicht die Betroffenen selbst eine F\u00fchrungsrolle in der Bewegung einnehmen k\u00f6nnen. Was w\u00e4re die Civil Rights Movement ohne Martin Luther King und der NAACP wert gewesen? Und deshalb m\u00fcssen die Linken mit dem weit verbreiteten Fehlurteil brechen, dass Religion \u201edie Wurzel allen \u00dcbels\u201c ist.<\/p>\n<p><strong>Marx und die Religionskritiker<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein Lehrer von Karl Marx, Ludwig Feuerbach, der Religion als eines \u201edenkenden Menschen\u201c unw\u00fcrdig nannte. In seiner Antwort gegen Feuerbachs Thesen formulierte Marx Mitte der 1840er-Jahre seine Vorstellungen vom historischen Materialismus.<\/p>\n<p>Feuerbach behauptete, dass Religion den Menschen degradiere, indem sie illusorische Ideale wie Gott oder den Himmel \u00fcber die Menschheit und die materielle Welt stelle. F\u00fcr Feuerbach waren also Ideen die Sch\u00f6pfer von Gesellschaft, ihr pr\u00e4gendster Einfluss. Marx st\u00fctzte sich auf Feuerbach, als er dessen konservative Schl\u00fcsse widerlegte. Sehr pr\u00e4gnant antwortete er: \u201eDer Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen.\u201c Er setzte fort, indem er beschreibt, wie die realen Erfahrungen von Unrecht und Leid zu Religiosit\u00e4t f\u00fchren. \u201eDieser Staat, diese Soziet\u00e4t produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt.\u201c Wolle man wirklich die Religion bek\u00e4mpfen, dann nicht, indem man die Religiosit\u00e4t bek\u00e4mpft, sondern indem man das Unrecht bek\u00e4mpft, das Menschen religi\u00f6s werden l\u00e4sst. \u201eDer Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.\u201c<\/p>\n<p>Dann folgt einer der ber\u00fchmtesten S\u00e4tze von Marx, der fast so h\u00e4ufig missbraucht wird, wie er zitiert wird: Religion \u201eist das Opium des Volkes\u201c. Wer sich herablassend \u00fcber Religion oder gl\u00e4ubige Menschen \u00e4u\u00dfern will, der wirft den Satz ein (und zitiert ihn meist falsch als \u201eOpium f\u00fcr das Volk\u201c), und meint damit, das Volke lie\u00dfe sich mit Religion bet\u00e4uben und s\u00fcchtig machen, als willenloses Objekt. Liest man die ganze Passage, dann kommt das Gegenteil zur Geltung: \u201eDas religi\u00f6se Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedr\u00e4ngten Kreatur, das Gem\u00fct einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zust\u00e4nde ist. Sie ist das Opium des Volkes.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir Marx\u2019 Religionskritik auf die unterschiedliche politische Geschichte in Westeuropa und den \u201eOrient\u201c anwenden, dann ist klar, dass der R\u00fcckgang von Religiosit\u00e4t in den f\u00fchrenden westlichen Nationen nicht auf einer geistigen \u00dcberlegenheit beruht und die Persistenz von Religion in anderen Regionen nicht auf R\u00fcckst\u00e4ndigkeit. Die marxistische Interpretation von Religion als die Suche nach einer \u00fcberirdischen L\u00f6sung im Jenseits f\u00fcr reales Leiden und Unrecht im Diesseits sollte konsequenterweise auf alle Glaubensbekenntnisse angewendet werden.<\/p>\n<p><strong>Der Feind von au\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Was Peter Pilz in einem Interview mit dem Kurier gesagt hat, dr\u00fcckt ein Vorurteil von vielen Linken aus: der Islam hielte seine Anh\u00e4nger in R\u00fcckst\u00e4ndigkeit gefangen, w\u00e4hrend das Judentum und das Christentum Selbstzweifel angeregt h\u00e4tten und der Bev\u00f6lkerung einiger europ\u00e4ischer Nationen einen Weg in die Selbstbefreiung von religi\u00f6sen Fesseln erlaubt h\u00e4tte. Pilz erkl\u00e4rte im Interview, dass er bei der Nationalratswahl mit nur einem Thema antreten wolle, der \u201eVerteidigung unserer Kultur.\u201c Es gebe \u201enur ein Europa mit seinem Sozialstaat, seiner Presse- und Meinungsfreiheit und dem Versammlungsrecht. Das muss man sch\u00fctzen\u201c.<\/p>\n<p>Der Feind von Europa sei der \u201epolitische Islam\u201c, der \u201eunsere Heimat zerst\u00f6ren\u201c wolle. Bezeichnend ist auch, dass Pilz, der zumindest unter Rechten als Linker gilt, versucht, den bisherigen Tiefpunkt seiner politischen Karriere mit Antiislamismus wieder wettzumachen (gemeint ist der Verlust einer Abstimmung um einen Listenplatz f\u00fcr die letzte Nationalratswahl).<\/p>\n<p><strong>Resultat ist Chauvinismus<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur von Pilz wird den westeurop\u00e4ischen Gesellschaften, die \u00fcber Generationen immer s\u00e4kularer und atheistischer geworden sind, mittlerweile eine \u201ej\u00fcdisch-christliche Identit\u00e4t\u201c zugeschrieben, die als Vorbedingung f\u00fcr positive Entwicklungen wie die Aufkl\u00e4rung und die Moderne dargestellt werden. Dieser vermeintlich positiven religi\u00f6sen Geschichte wird die \u201eislamische Welt\u201c gegen\u00fcber gestellt, deren Werte mit der westlichen oder j\u00fcdisch-christlichen nicht vereinbar seien. Unsere j\u00fcdisch-christliche Geschichte h\u00e4tte uns die Losl\u00f6sung von der Religiosit\u00e4t erm\u00f6glicht, die islamische dagegen hielte ihre Bev\u00f6lkerung in einem irrationalen Zustand fest.<\/p>\n<p>Diese Sichtweise ist mehrfach problematisch: sie f\u00fchrt in eine chauvinistische Haltung, die eine scheinbare kulturelle und geistige \u00dcberlegenheit der eigenen Gruppe behauptet, gepaart mit einer ver\u00e4chtlichen Haltung den \u201eAnderen\u201c gegen\u00fcber. Damit lehnt man sich an die Ideologie unserer herrschenden Eliten und der extremen Rechten an, ob man das will oder nicht. Und diese Sichtweise ist wie die von Feuerbach idealistisch, weil sie davon ausgeht, dass die Religion den Menschen und die Gesellschaft (aus-)macht und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p><strong>Ungleiche Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Ein n\u00fcchterner Blick zeigt doch, dass wir in einer Welt leben, die von Ungleichheit gepr\u00e4gt ist. Der russische Revolution\u00e4r Leo Trotzki beschrieb die Gegens\u00e4tze zwischen \u201efortschrittlichen\u201c und \u201er\u00fcckst\u00e4ndigen\u201c Nationen als typisch f\u00fcr den Kapitalismus. Kapitalismus entwickelte sich in wenigen Regionen der Erde, und das Kapital beutete andere Regionen aus, modernisierte sie zwangsweise und hemmte gleichzeitig ihre Entwicklung. Er nannte das die \u201eungleichm\u00e4\u00dfige und kombinierte Entwicklung\u201c.<\/p>\n<p>Auch die postkolonialen Theorien betonen die hemmende Rolle der Kolonialm\u00e4chte auf die Entwicklung der Kolonien bei gleichzeitiger erzwungener Modernisierung. Diese Beobachtungen erkl\u00e4ren viel \u00fcberzeugender, warum Religion in den f\u00fchrenden Industrienationen einen anderen Stellenwert hat, als etwa in der \u201eislamischen Welt\u201c.<\/p>\n<p><strong>Islamismus und Kapitalismus<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, beeinflusst die Vermengung von Islamismus und muslimischer Religion die Haltung vieler Linker. Das geht soweit, dass kopftuchtragenden Frauen generell das Pr\u00e4dikat \u201eIslamistin\u201c untergeschoben wird.<\/p>\n<p>Der britische Marxist Chris Harman hat 1994 eine Studie \u00fcber verschiedene islamistische Str\u00f6mungen verfasst (Der Prophet und das Proletariat). In allen untersuchten F\u00e4llen kommt er zu dem Ergebnis, dass erst ein Versagen anderer politischer Str\u00f6mungen den Aufschwung von islamistischen Str\u00f6mungen erm\u00f6glicht. Erst wenn die Versprechen, die eigene Nation von den Fesseln des Imperialismus und der korrupten eigenen Eliten zu befreien, in aller \u00d6ffentlichkeit gescheitert waren, gelang den Islamisten der entscheidende Durchbruch.<\/p>\n<p>Das war so bei der Hamas in Pal\u00e4stina, die erst 2006 die absolute Mehrheit bei Wahlen erringen konnte, nachdem sowohl die Fatah (arabisch-nationalistisch) als auch die PFLP (nationalistisch mit sozialistischem Anstrich) bei gro\u00dfen Teilen der Bev\u00f6lkerung durchgefallen waren. Eine \u00e4hnliche Entwicklung ging dem Aufstieg der Muslimbruderschaft in \u00c4gypten voraus, oder dem der Hisbollah im Libanon. Was all diese L\u00e4nder auszeichnet, ist, dass das Versprechen, das die Modernisierung mit sich brachte, nicht eingehalten wurde. Die Slums in den Gro\u00dfst\u00e4dten sind riesig und die Masse der Kleinbauern lebt in \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen. Gleichzeitig gibt es aber eine bedeutende Schicht von Gesch\u00e4ftsleuten und von Akademikern, die wegen der Korruption der lokalen Eliten nicht die Rolle spielen k\u00f6nnen, die sie von ihrer sozialen Position erwarten durften.<\/p>\n<p>Von diesem Mix m\u00fcssen nicht zwangsweise die Islamisten profitieren, geschweige denn die bedeutende Rolle in der Politik einnehmen, wie das in Pal\u00e4stina, \u00c4gypten und dem Libanon der Fall ist. Nat\u00fcrlich ist die Geschichte jedes einzelnen Landes weitaus komplexer als hier dargestellt werden kann, was bleibt, ist die Tatsache, dass jedes Land, ungeachtet der Tatsache, dass Islam die bestimmende Religion ist, eine ganz andere Entwicklung h\u00e4tte nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Muslime in Europa<\/strong><\/p>\n<p>Imperialismus hat auf die soziale Entwicklung in den muslimischen L\u00e4ndern einen betont negativen Einfluss, aber zu ihrem Ungl\u00fcck ist der Mittlere Osten eine besonders erd\u00f6lreiche Region. Ansonsten w\u00e4re es den imperialistischen Superm\u00e4chten nicht so wichtig, diese Region zu beherrschen. Islamfeindlichkeit ist mit dem Irakkrieg zur Leitideologie des von den USA angef\u00fchrten westlichen Kapitalismus geworden, wie es Arun Kundnani (Islamophobia: lay ideology of US-led empire, zu Deutsch \u201eLaienideologie des von den USA angef\u00fchrten Weltreichs\u201c) so treffend ausgedr\u00fcckt hat.<\/p>\n<p>Islamfeindlichkeit bietet Erkl\u00e4rungen f\u00fcr krisenhafte Ereignisse wie Terrorattacken an, die diesen jede politische Ursache absprechen und sie stattdessen als muslimische Eigenschaft verdinglichen. Politische Widerspr\u00fcche werden zu kulturellen Gegens\u00e4tzen erkl\u00e4rt und dem politischen Gegner werden unver\u00e4nderliche kulturelle Eigenschaften zugesprochen. Diese werden dann auch auf die muslimische Minderheit projiziert, die in Europa selbst lebt. Physische Attacken, verbale Angriffe, Sch\u00e4ndungen von Moscheen, Kopftuchverbote, Benachteiligungen bei der Arbeits- und Wohnungssuche und vieles mehr sind die praktischen Konsequenzen von Islamfeindlichkeit.<\/p>\n<p><strong>Spaltendes Gift<\/strong><\/p>\n<p>Wie wir am Beispiel \u00f6sterreichischer Innen- und Au\u00dfenpolitik beobachten k\u00f6nnen, findet diese Form von Rassismus staatliche Unterst\u00fctzung und wird auch von oppositionellen Politikern weiter angefeuert, wobei diese sich selbst keinen Dienst erweisen. Sie helfen nur dabei mit die Werkt\u00e4tigen zu spalten und im Gegenzug die herrschenden Eliten zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Wir bek\u00e4mpfen Rassismus, Vorurteile und Chauvinismus unter Arbeiter_innen aus einfacher Abscheu vor Ungerechtigkeit und Unterdr\u00fcckung und, weil es keinen erfolgreichen Kampf gegen das herrschende System gibt, solange wir gespalten sind. Alle Gegner_innen des Systems, egal was ihre Hauptmotivation ist, m\u00fcssen sich Islamfeindlichkeit entgegen stellen, wenn sie Erfolge gegen die Herrschenden erleben wollen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/linkswende.org\/linke-muessen-islamfeindlichkeit-bekaempfen-2\/\"><em>linkswende.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 2. April 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manfred Ecker. Die Unterdr\u00fcckung und Ausgrenzung der muslimischen Bev\u00f6lkerung \u00d6sterreichs muss als eine Form von Rassismus verstanden und bek\u00e4mpft werden. 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