{"id":3725,"date":"2018-07-04T12:30:04","date_gmt":"2018-07-04T10:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3725"},"modified":"2018-07-04T12:30:35","modified_gmt":"2018-07-04T10:30:35","slug":"3725","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3725","title":{"rendered":"F\u00fcr einen schweizweiten Frauenstreik am 14. Juni 2019"},"content":{"rendered":"<p><em>Lisi Kalera<\/em><strong>. Der Ruf nach einem schweizweiten Frauenstreik am 14. Juni 2019 wird immer lauter. Seit dem letzten Frauenstreik am 14. Juni 1991 hat sich in Sachen Gleichstellung nur wenig getan. Die<!--more--> b\u00fcrgerlichen Politiker*innen und die Unternehmen verhindern aktiv verbindliche Massnahmen zur Umsetzung des Gleichstellungsartikels. Wir m\u00fcssen selber aktiv werden, wenn wir tats\u00e4chlich die strukturelle Ausbeutung und Diskriminierung der Frauen in den Betrieben, in Sozialversicherungen und in den privaten Haushalten ver\u00e4ndern m\u00f6chten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Blick in die Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Der Kampf f\u00fcr die Rechte der Frauen in der Schweiz hat eine lange und z\u00e4he Geschichte. Das Wahlrecht f\u00fcr Frauen auf nationaler Ebene wurde in der Schweiz erst 1971 (letztes europ\u00e4isches Land!) eingef\u00fchrt; die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches im Jahr 2002 und das Recht auf Mutterschutz nach der Geburt tats\u00e4chlich erst im Jahr 2005.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter wurde am 14. Juni 1981 ein Verfassungsartikel zur Gleichstellung von M\u00e4nnern und Frauen angenommen. Jedoch mussten Frauen 1990 feststellen, dass der 1981 eingef\u00fchrte Gleichstellungsartikel nicht zu einer Aufhebung der Ungleichheiten zwischen M\u00e4nnern und Frauen f\u00fchrte. Um dagegen etwas zu unternehmen, lancierten sie einen schweizweiten Frauenstreik.<\/p>\n<p><strong>Frauenstreik 14. Juni 1991<\/strong><\/p>\n<p>Die Idee wurde am Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) im Oktober 1990 best\u00e4tigt. \u00dcberall begannen Frauen dar\u00fcber zu reden und organisierten sich. Es gab etwa f\u00fcnfzig Streikkomitees und am 14. Juni 1991 demonstrierten 500\u2018000 Frauen in Krankenh\u00e4usern, Schulen, in den Medien, im Einzelhandel, in der Druckerei oder Chemie, aber vor allem in Arbeiter*innenvierteln, St\u00e4dten und D\u00f6rfern, bei Kundgebungen und Picknicks. Damit haben sie die ganze kostenlose Arbeit sichtbar gemacht, die sie jeden Tag leisten.<\/p>\n<p>Mit dem Frauenstreik vom 14. Juni 1991 wurde eine Gesetzgebung zur Umsetzung des Verfassungsartikels gefordert. Die Forderungen der Frauen betrafen die bezahlte Arbeit (Recht auf Arbeit, Lohngleichheit, AHV-Rente) und die soziale Reproduktionsarbeit (Aufteilung von Haushalts- und Bildungsaufgaben, Er\u00f6ffnung von Kindertagesst\u00e4tten, Mutterschaftsversicherung). Sie sprachen sich gegen Vergewaltigung und Gewalt, f\u00fcr das Recht auf Selbstbestimmung \u00fcber ihren K\u00f6rper und ihre Reproduktionsrechte (Recht auf Abtreibung und Verh\u00fctung) und gegen m\u00e4nnlich gepr\u00e4gte Modelle im Bereich von Wissen und Politik etc. aus. Im ganzen Land organisierten sich Frauen, um die f\u00fcr sie unertr\u00e4glichsten Aspekte anzuprangern und zu zeigen, dass sie existieren.<\/p>\n<p>Als Folge des Frauenstreiks trat 1996 ein Gesetz \u00fcber die Gleichstellung von M\u00e4nnern und Frauen in Kraft, ohne allerdings wesentliche \u00c4nderungen zu bewirken. Von einer wirklichen Gleichberechtigung zwischen M\u00e4nnern und Frauen sind wir heute, 37 Jahre nach der Einf\u00fchrung des Gleichstellungsartikels, immer noch weit entfernt. Parallel zum Fortbestehen der Lohndiskriminierung, der geschlechterspezifischen Arbeitsteilung und der Zuordnung von Frauen zur sozialen Reproduktionsarbeit, gehen Vergewaltigung und Gewalt nicht zur\u00fcck und sexuelle Bel\u00e4stigungen sind nach wie vor eine Normalit\u00e4t, die Frauen in ihrem Recht auf Selbstbestimmung \u00fcber ihren K\u00f6rper empfindlich einschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><strong>Aufruf zum Frauenstreik 2019<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der bestehenden geschlechterspezifischen Diskriminierungen im Alltag und Arbeitsumfeld haben die weiblichen Delegierten vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) am Frauenkongress im Januar 2018 entschieden, dass sie f\u00fcr den 14. Juni 2019 einen Frauenstreik initiieren m\u00f6chten. Allerdings k\u00f6nnen sie dies nicht allein entscheiden und sind auf die Unterst\u00fctzung des SGB angewiesen. Im November 2018 wird dar\u00fcber am Kongress des SGB abgestimmt. Dann stellt sich heraus, ob der SGB offiziell zum Frauenstreik f\u00fcr den 14. Juni 2019 aufrufen wird. Damit der SGB dem Antrag auf Streik zustimmt, ist es wichtig, so viel politischen Druck wie m\u00f6glich aufzubauen. Am 22. September 2018 findet in Bern eine schweizweite Demonstration f\u00fcr Lohngleichheit und gegen Diskriminierung statt. Je mehr Menschen an dieser Demo teilnehmen werden, umso gr\u00f6sser wird das Signal an den SGB, an die b\u00fcrgerlichen Politiker*innen und die Unternehmen sein, dass wir diese strukturellen Ungleichheiten und Diskriminierungen nicht l\u00e4nger tolerieren.<\/p>\n<p>Wir von der Bewegung f\u00fcr den Sozialismus (BFS) und weitere linke, antikapitalistische Kreise unterst\u00fctzen den Aufruf zum Frauenstreik. Allerdings ist es f\u00fcr uns (BFS) wichtig zu betonen, dass Lohngleichheit nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Emanzipation der Frauen sein kann und sehr viel weitreichendere Massnahmen folgen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Das B\u00fcrgertum im Kampf gegen die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern<\/strong><\/p>\n<p>Die b\u00fcrgerlichen Politiker*innen und die Unternehmen haben nicht das geringste Interesse an einer Umsetzung der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern. Eine gewagte These, w\u00fcrden manche jetzt meinen, schliesslich sind doch Politiker*innen daf\u00fcr da, die Interessen der W\u00e4hler*innen zu vertreten. Schauen wir uns deshalb die Fakten an. Der vom Bundesrat 2007 initiierte \u201eLohngleichheitsdialog\u201c zwischen den Sozialpartnern (Gewerkschaften und Unternehmen) zur Ausarbeitung freiwilliger Massnahmen ist 2014 nach f\u00fcnf Jahren gescheitert. Die daraufhin von SP-Bundesr\u00e4tin Simonetta Sommaruga lancierte Gesetzesinitiative zur Umsetzung des Verfassungsrechtes auf Lohngleichheit wurde dieses Jahr vom St\u00e4nderat zerrissen, zur\u00fcck an die zust\u00e4ndige St\u00e4nderatskommission verwiesen und schliesslich eine abgeschw\u00e4chte Version knapp angenommen. Die abgeschw\u00e4chte Version sieht nun vor, dass Unternehmen mit mehr als 100 (statt vorher 50) Mitarbeiter*innen alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse vornehmen m\u00fcssen. Das Gesetz ist auf 12 Jahre beschr\u00e4nkt, enth\u00e4lt KEINE Sanktionsm\u00f6glichkeiten und auch KEINE Verpflichtung zur Umsetzung verbindlicher Massnahmen zur Aufhebung der Lohnungleichheit.<\/p>\n<p>Die angenommene Version ist also eine reine Farce und selbst diese hat M\u00fche durch das b\u00fcrgerliche Parlament zu kommen. Dieses Debakel zeigt eindeutig: Wir k\u00f6nnen uns in keiner Weise weder auf unsere Chefs noch auf die Politiker*innen verlassen. Wenn wir tats\u00e4chlich \u00c4nderungen m\u00f6chten, m\u00fcssen wir selber anfangen zu handeln, uns kollektiv organisieren und unsere Rechte auf der Strasse und in den Betrieben einfordern!<\/p>\n<p><strong>Vom Bundesrat offiziell best\u00e4tigt: Frauen geh\u00f6ren hinter den Herd!<\/strong><\/p>\n<p>Der Bundesrat lehnte im Oktober 2017 den Vaterschaftsurlaub von vier Wochen mit der offiziellen Begr\u00fcndung ab,\u00a0<em>\u201edie Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wirtschaft (w\u00fcrde) beeintr\u00e4chtigt werden\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em>\u00a0Damit bekr\u00e4ftigte der Bundesrat einmal mehr, allein die Interessen der Unternehmen zu vertreten, statt nach den Bed\u00fcrfnissen der grossen Mehrheit der hier lebenden Menschen zu handeln.<\/p>\n<p>Der Entscheid des Bundesrates gegen den Vaterschaftsurlaub ist zudem ein klares Zeichen f\u00fcr ein konservatives und patriarchales Familienmodell: Frauen haben sich um die Kinder zu k\u00fcmmern und M\u00e4nner sollen einer Lohnarbeit nachgehen. Der Mann bringt das Geld heim, die Frau soll schauen, dass das Essen auf dem Tisch steht. Aufgrund dieser patriarchalen Familienstrukturen sind es auch heute noch vor allem die Frauen, die f\u00fcr die Sorge der Kinder und hilfsbed\u00fcrftigen Menschen zust\u00e4ndig sind und sich um den Haushalt k\u00fcmmern. J\u00e4hrlich wird in der Schweiz im Wert von 408 Milliarden Franken unbezahlte Sorgearbeit geleistet.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>\u00a0Frauen sind dabei der Belastung eines doppelten Arbeitstages ausgesetzt: Sie leisten bezahlte Erwerbsarbeit\u00a0<em>und<\/em>unbezahlte Sorgearbeit. Von dieser doppelten Ausbeutung profitieren der Staat und das Kapital und haben somit logischerweise kein Interesse an einer tats\u00e4chlichen Ver\u00e4nderung der Umst\u00e4nde. Die b\u00fcrgerlichen Politiker*innen aller Couleur stehen zu 100% hinter diesen frauendiskriminierenden Gesellschaftsstrukturen. Deswegen m\u00fcssen wir mittels kollektiver Proteste massiven Druck aufbauen, wenn wir tats\u00e4chliche Ver\u00e4nderungen erzielen m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>Geschlechterspezifische Arbeitsteilung als Wurzel des Problems<\/strong><\/p>\n<p>Doch das Problem geht sehr viel weiter. Neben dieser direkten Lohnungleichheit gibt es eine sehr viel weitreichendere, systematischere Diskriminierung der Frauen im Arbeitsleben und der Gesellschaft. Da Frauen aufgrund der unbezahlten Sorgearbeit vor allem Teilzeit arbeiten oder aber einen Unterbruch der Arbeit wegen Kinderbetreuung haben, ist es f\u00fcr viele Frauen unm\u00f6glich, dieselben beruflichen Qualifikationen wie M\u00e4nner zu erlangen. Diese strukturelle Ungleichheit wird jedoch nie angesprochen, wenn es um Lohngleichheit geht.<\/p>\n<p>Auf dem Arbeitsmarkt werden Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen mehrheitlich von Frauen ausge\u00fcbt. In diesen Wirtschaftsbereichen sind die L\u00f6hne strukturell niedriger als in Berufen mit \u00e4hnlichem Ausbildungs- und Belastungsniveau, die mehrheitlich von M\u00e4nnern besetzt werden. Selbst wenn es eine direkte Lohngleichheit g\u00e4be, w\u00fcrden Frauen immer noch strukturell weniger verdienen, da sie mehrheitlich Berufe der Sorgearbeit \u00fcbernehmen, die gesellschaftlich als weniger wertvoll erachtet werden.<\/p>\n<p>Da Frauen vor allem f\u00fcr die Reproduktionsarbeit verantwortlich sind, haben sie es auch erheblich schwerer, einen Beruf zu finden. Diskriminierende und die Pers\u00f6nlichkeitsrechte verletzende Fragen nach der Familienplanung bei Bewerbungsgespr\u00e4chen sind ein h\u00e4ufiges Ph\u00e4nomen. So \u00fcberrascht es nicht, dass die Arbeitslosenquote der Frauen h\u00f6her ist als jene der M\u00e4nner und die Mehrheit der Sozialhilfebez\u00fcger*innen Frauen sind, darunter vor allem alleinerziehende M\u00fctter.<\/p>\n<p>Diese direkte und indirekte Lohndiskriminierung wirkt sich stark negativ auf die Renten von Frauen aus. Sie erhalten einen Drittel weniger Renten als M\u00e4nner. Die Mehrheit der Menschen, die ihre Rente allein von AHV-Beitr\u00e4gen beziehen und auf Erg\u00e4nzungsleistungen angewiesen sind, sind Frauen. Somit sind Frauen aufgrund der strukturellen Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt sehr viel st\u00e4rker dem Problem der Armut ausgesetzt, als M\u00e4nner. \u00d6konomische Abh\u00e4ngigkeiten von anderen Personen oder staatlichen Institutionen sind ein Faktor der Kontrolle und Machtaus\u00fcbung gegen\u00fcber der Selbstbestimmung der Frauen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine Kollektivierung der Sorgearbeit<\/strong><\/p>\n<p>Die strukturelle Diskriminierung der Frauen geht damit \u00fcber die blosse Lohnungleichheit hinaus. Ursache des Problems ist die geschlechterspezifische Arbeitsteilung, die in patriarchalen Familienstrukturen und vom kapitalistischen Wirtschaftssystem reproduziert wird. Deswegen fordern wir \u00fcber eine Symptombek\u00e4mpfung (Lohngleichheit) hinaus ein tats\u00e4chliches Umdenken in der Art und Weise, wie die gesellschaftlich notwendige Sorge- und Produktionsarbeit verteilt wird. Wir fordern einen Bruch mit der strukturellen Abwertung der Arbeit der Frauen. Wir fordern das Aufbrechen unterdr\u00fcckender patriarchaler Strukturen in unserer Gesellschaft: F\u00fcr die Erziehung der Kinder, die Sorge um \u00e4ltere Menschen, die T\u00e4tigkeiten im Haushalt und die Zubereitung von Essen sind alle Menschen der Gesellschaft verantwortlich. Deshalb sollen diese Arbeiten kollektiv organisiert werden.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00fcssen wir die Machtfrage stellen. Die Ausbeutung der Klasse der Lohnabh\u00e4ngigen am Arbeitsplatz geht Hand in Hand mit der unbezahlten, meist von Frauen geleisteten Arbeit zuhause: Nur weil beide Arbeitsbereiche \u2013 also die Erwerbsarbeit und die unbezahlte Arbeit zu Hause \u2013 gew\u00e4hrleistet werden, k\u00f6nnen die Unternehmen weiterhin Profite erzielen. Die Ausbeutung der Frauen ist damit ein kapitalismusinh\u00e4rentes Problem. Wenn wir fordern, dass Frauen nicht mehr einer ausbeuterischen, unterdr\u00fcckenden und diskriminierenden Behandlung ausgesetzt sein sollen, m\u00fcssen wir die Strukturen in Frage stellen, die diese erm\u00f6glichen und reproduzieren. Somit enth\u00e4lt jeder Ruf nach der Emanzipation der Frauen auch die Forderung nach der Abschaffung des Kapitalismus!<\/p>\n<p><strong>Eine internationale feministische Bewegung<\/strong><\/p>\n<p>Weltweit gehen Frauen auf die Strasse und fordern das Recht auf Selbstbestimmung \u00fcber ihren K\u00f6rper, wie dies aktuell in Chile der Fall ist. Auch in Argentinien hat die feministische Bewegung \u201eNi una menos\u201c (\u201enicht Eine weniger\u201c) die strukturelle Gewalt an Frauen aus dem Bann des Schweigens in die \u00f6ffentlichen Debatten gebracht. Die \u201eMe too\u201c-Bewegung ist ebenfalls Ausdruck davon, dass Frauen weltweit beginnen, die unterdr\u00fcckenden und diskriminierenden Verh\u00e4ltnisse nicht l\u00e4nger hinzunehmen. Im Spanischen Staat sind am 8. M\u00e4rz 2018 sechs Millionen Frauen auf die Strasse gegangen und haben mit einem landesweiten Frauenstreik gezeigt, was es bedeutet, wenn Frauen sich daf\u00fcr entscheiden, die viele bezahlte und unbezahlte Arbeit nicht mehr zu erledigen.<\/p>\n<p>Auch in der Schweiz gingen am 14. Juni 1991 eine halbe Million Frauen auf die Strasse und sagten: Frauen Basta, niente Pasta!!! Was 1991 m\u00f6glich war, ist auch 2019 m\u00f6glich und \u2013 wie wir gesehen haben \u2013 auch dringend notwendig. Es gibt nichts, was wir nicht erreichen k\u00f6nnen! In diesem Sinne: Organisieren wir zwei, drei, viele Frauenstreiks! Women of the world \u2013 unite!<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/artikel\/2018\/schweiz-fuer-einen-schweizweiten-frauenstreik-am-14-juni-2019\/\"><em>sozialismus.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 4. Juni 2018 <\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-68457.html\">https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-68457.html<\/a>, 29.06.2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/unbezahlte-arbeit.assetdetail.3882343.html\">https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/unbezahlte-arbeit.assetdetail.3882343.html<\/a>, 29.06.2018.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lisi Kalera. Der Ruf nach einem schweizweiten Frauenstreik am 14. Juni 2019 wird immer lauter. Seit dem letzten Frauenstreik am 14. Juni 1991 hat sich in Sachen Gleichstellung nur wenig getan. 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