{"id":3781,"date":"2018-07-16T17:10:12","date_gmt":"2018-07-16T15:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3781"},"modified":"2018-07-16T17:11:10","modified_gmt":"2018-07-16T15:11:10","slug":"die-unvollendete-deutsche-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3781","title":{"rendered":"Die unvollendete [deutsche] Revolution"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im November j\u00e4hrt sich zum 100. Mal die Erhebung, die das Deutsche Kaiserreich zum Einsturz brachte. Eine Erkl\u00e4rung zum 9. November 1918.\u00a0<\/strong><strong>Die Redaktion von jW <!--more-->dokumentiert im Folgenden eine Erkl\u00e4rung verschiedener Organisationen und Einzelpersonen zum 100. Jubil\u00e4um der Novemberrevolution 1918.<\/strong><\/p>\n<p>Im Herbst dieses Jahres und im n\u00e4chsten Jahr wird es zahlreiche Veranstaltungen zum Thema \u00bb100 Jahre Revolution 1918\/19\u00ab geben. An die Novemberrevolution und ihre Folgen wird in der Bundesrepublik bisher viel zu wenig erinnert. Die Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner der folgenden Erkl\u00e4rung halten es f\u00fcr dringend geboten, dass in den Gewerkschaften und dar\u00fcber hinaus das eigene Erbe endlich angemessen gew\u00fcrdigt wird.<\/p>\n<p>Nach dem bewaffneten Aufstand der Matrosen 1918 in Kiel sprang der Funke der Revolution auf Hamburg und Bremen \u00fcber, auf alle wichtigen St\u00e4dte und industriellen Gebiete Deutschlands. Am 9. November str\u00f6mten auch die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten Berlins zum Generalstreik auf die Stra\u00dfe und besetzten die Kraftwerke, das Polizeipr\u00e4sidium, das Telegrafenamt und das Reichstagsgeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Koordination \u00bb100 Jahre Novemberrevolution\u00ab Frieder B\u00f6hne, Benedikt Hopmann, Peter Wegner<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Geburtsstunde der Republik<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Sie erk\u00e4mpften das Ende des Krieges. Sie erk\u00e4mpften die Menschenrechte: das Wahlrecht f\u00fcr Frauen, die Pressefreiheit, das Recht, die Meinung frei zu \u00e4u\u00dfern, die Anerkennung der Gewerkschaften, die in der Verfassung garantierte Koalitionsfreiheit. Sie erk\u00e4mpften den Achtstundentag, das Tarifvertragsrecht und die schrittweise Abschaffung der privaten Arbeitsvermittlung einschlie\u00dflich des Verbots der Leiharbeit. Sie erk\u00e4mpften die Republik.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Revolution und Gegenrevolution<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Kampf der R\u00e4tebewegung f\u00fcr eine andere, gerechtere Gesellschaft und ihre blutige Niederschlagung wurden bis heute nicht vollst\u00e4ndig aufgearbeitet. Nach dem offiziellen Geschichtsbild war es zur Einf\u00fchrung der parlamentarischen Demokratie mehr oder weniger notwendig gewesen, die Revolution mit weitergehenden Forderungen, wie die der Unterdr\u00fcckung des Militarismus, der Sozialisierung gro\u00dfen Kapitals und durchgreifender Demokratisierung auch in den Betrieben, brutal niederzuschlagen.<\/p>\n<p>Wir sehen das anders. Gerade weil die Novemberrevolution eine unvollendete Revolution blieb, war die Republik von Anfang an in Gefahr, von ihren Gegnern zerst\u00f6rt zu werden. Die Freikorps, die die Revolution mit bestialischer Brutalit\u00e4t niederschlugen und allein in Berlin \u00fcber tausend nur d\u00fcrftig bewaffnete Revolution\u00e4re mit schwerer Artillerie, Flammen-, Minenwerfern und bei Fliegerangriffen ermordeten, bildeten bald eine S\u00e4ule der Nazibewegung.<\/p>\n<p>Die Revolution\u00e4re von 1918 waren kein kleines H\u00e4ufchen von Krawallmachern, die die Diktatur einer Minderheit \u00fcber eine Mehrheit anstrebten, es handelte sich vielmehr um eine breite Massenbewegung mit dem Ziel, die Ausbeutung abzuschaffen und alle Menschen am gesellschaftlichen Reichtum zu beteiligen. Nicht zuletzt war es eine gigantische Massenbewegung, die f\u00fcr alle Zeiten Schluss machen wollte mit Milit\u00e4r und Massensterben.<\/p>\n<p>In jedem Dorf wird der Toten des Ersten Weltkrieges gedacht. Wer erinnert aber an diejenigen, die diesen Krieg beendeten? Die Revolution\u00e4re von 1918\/19 waren Himmelsst\u00fcrmer. Tausende sind ermordet worden. An jeden einzelnen von ihnen sollte erinnert werden. Ihre beste W\u00fcrdigung ist der Einsatz f\u00fcr die Ziele dieser unvollendeten Revolution: Demokratie auch in den Betrieben und das Ende von Ausbeutung, Militarismus und Krieg.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Pogromnacht 9. November 1938<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir glauben nicht, dass die j\u00e4hrliche Erinnerung an die Reichspogromnacht von 1938 am 9. November die Erinnerung an die Revolution von 1918\/19 am selben Tag ausschlie\u00dft. Im Gegenteil: Wer angemessen an die Judenpogrome erinnern will, muss an die Zerst\u00f6rung der Republik 1933 erinnern, die schon mit der blutigen Niederschlagung der Revolution 1918\/19 begann. Die Macht\u00fcbergabe an Hitler 1933 war die Vollendung der Gegenrevolution, v\u00f6lker- und massenm\u00f6rderische Menschheitsverbrechen waren die Folge und der Antisemitismus von Beginn an Teil des konterrevolution\u00e4ren Programms. 1933 waren die Gegenkr\u00e4fte auch des Antisemitismus niedergeworfen, 1938 die Gewerkschaften und Arbeiterparteien l\u00e4ngst verboten, alle demokratischen Rechte l\u00e4ngst beseitigt.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Der Schwur von Buchenwald<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Zweite Weltkrieg endete mit der vollst\u00e4ndigen Kapitulation Deutschlands. Die Siegerm\u00e4chte \u2013 die Sowjetunion, die USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich \u2013 hatten Deutschland vom Faschismus befreit. Die \u00dcberlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald schworen: \u00bbDie Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.\u00ab Das waren die Forderungen der Revolution von 1918\/19. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollten nie mehr von Gro\u00dfkapital und Militarismus bestimmt werden.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Sozialisierung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00dcber zwei Drittel stimmten 1946 in Hessen f\u00fcr die \u00dcberf\u00fchrung von Bergbau, Eisen- und Stahlerzeugung sowie Energiewirtschaft in Gemeineigentum und in Sachsen f\u00fcr die Enteignung der Nazi- und Kriegsverbrecher. In Sachsen und in der \u00fcbrigen von der Sowjetunion besetzten Zone, der sp\u00e4teren DDR, wurden die Betriebe der Nazi- und Kriegsverbrecher enteignet.<\/p>\n<p>Die Bundesrepublik behielt die Kapitalherrschaft bei. Seit 1990 feiert sie ihre Ausdehnung auf das Gebiet der DDR j\u00e4hrlich am 3. Oktober. Frankreich feiert in jedem Jahr am 14. Juli, dem Tag des Sturms auf die Bastille, die Geburtsstunde der Republik. Deutschland feiert den \u00bbTag der Einheit\u00ab.<\/p>\n<p>Die Forderung der Novemberrevolution nach Sozialisierung des gro\u00dfen Kapitals ist so aktuell wie vor 100 Jahren. Wenn es darum geht, die Atomkraftwerke abzuschalten, wenn es darum geht, die Erderw\u00e4rmung aufzuhalten und wenn wir abr\u00fcsten wollen, haben wir als Gegner die Energie-, Auto- und R\u00fcstungskonzerne. Muss das immer so weitergehen, dass uns die gro\u00dfen Konzerne im Wege stehen? Diese Konzerne hat noch nie der Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen interessiert. Ihre Besch\u00e4ftigten nutzen sie als Geiseln. W\u00e4re es nicht an der Zeit, f\u00fcr eine Wirtschaftsordnung zu k\u00e4mpfen, in der nicht mehr Privatinteressen entscheiden und die Garantie eines zumutbaren Ersatzarbeitsplatzes f\u00fcr denjenigen gegeben wird, der seinen Arbeitsplatz verliert?<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong> Mitbestimmung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>180.000 Betriebsr\u00e4te k\u00f6nnen in den Betrieben nur deswegen gew\u00e4hlt werden, weil die erste gesetzliche Grundlage daf\u00fcr in der Novemberrevolution erk\u00e4mpft wurde. 100.000 Menschen demonstrierten 1920 w\u00e4hrend der Verabschiedung des Betriebsr\u00e4tegesetzes vor dem Reichstag f\u00fcr sehr viel weiter gehende Rechte der Betriebsr\u00e4te, vor allem auch f\u00fcr Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Die Sicherheitspolizei \u2013 speziell f\u00fcr die Aufstandsbek\u00e4mpfung gebildet und von Industrieunternehmen und Banken mitfinanziert \u2013 schoss in die Menge. 42 Menschen starben.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in zahlreichen Bundesl\u00e4ndern Gesetze beschlossen, die f\u00fcr Betriebsr\u00e4te weitreichende Mitbestimmungsrechte festschrieben, auch in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Diese Gesetze erf\u00fcllten das, was 1920 vergeblich gefordert worden war. Doch 1952 fegte der Bundestag mit der Verabschiedung des Betriebsverfassungsgesetzes alle weitergehenden Mitbestimmungsrechte der Bundesl\u00e4nder wieder hinweg. Den Streik gegen diesen Gesetzentwurf erkl\u00e4rte das Bundesarbeitsgericht f\u00fcr rechtswidrig, so dass wir bis heute auch f\u00fcr das Recht auf politischen Streik k\u00e4mpfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Industriegewerkschaft Metall fordert auch in der Neufassung ihrer Satzung von 2016 \u00bbdie Erringung und Sicherung des Mitbestimmungsrechts (\u2026) im Betrieb und Unternehmen und im gesamtwirtschaftlichen Bereich durch Errichtung von Wirtschafts- und Sozialr\u00e4ten\u00ab und die \u00bb\u00dcberf\u00fchrung von Schl\u00fcsselindustrien und anderen markt- und wirtschaftsbeherrschenden Unternehmungen in Gemeineigentum\u00ab. Es sind diese beiden Forderungen zusammen, die \u00fcber die Zw\u00e4nge marktwirtschaftlicher Konkurrenz hinausweisen. In den praktischen Auseinandersetzungen spielen sie kaum eine Rolle.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong> Gleichstellung der Frauen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Mit der Revolution erreichten die Frauen das Wahlrecht. Aber in die Arbeiter- und Soldatenr\u00e4te wurden Frauen nur ausnahmsweise gew\u00e4hlt. Und in den Parlamenten blieb der Frauenanteil in der Weimarer Republik unter zehn Prozent. Mit der Demobilisierungsverordnung von Ende 1918 wurden Frauen aus den Betrieben verdr\u00e4ngt. Daran waren auch die Betriebsr\u00e4te beteiligt. Die nicht umgesetzten Forderungen wie Recht auf Arbeit und Vergesellschaftung privater Haus- und Sorgearbeit behindern bis heute die in der Verfassung garantierte Gleichstellung.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong> Das Vergangene kehrt zur\u00fcck<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die erwerbst\u00e4tigen Menschen arbeiten in Deutschland ganz \u00fcberwiegend als abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte. Sie haben nur ihre Arbeitskraft, von deren Verkauf sie leben.<\/p>\n<p>Viele leben in gro\u00dfer Unsicherheit. Die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, die bisher nur als menschliche T\u00e4tigkeiten denkbar waren, bedroht die Existenzgrundlage. Viele haben Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Wer Arbeit hat, arbeitet immer h\u00e4ufiger nicht mehr in einem sogenannten Normalarbeitsverh\u00e4ltnis: Immer weniger Unternehmen sind tarifgebunden, immer mehr Besch\u00e4ftigte haben befristete Arbeitsvertr\u00e4ge, eine Million Menschen arbeiten in Leiharbeit. Viele f\u00fcrchten Armut im Alter, weil das Einkommen nicht f\u00fcr den Aufbau einer existenzsichernden Rente reicht. Viele f\u00fcrchten, ihre letzten Lebensjahre in einem Pflegeheim verbringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte arbeiten fremdbestimmt. Sie entscheiden nicht dar\u00fcber, was gearbeitet wird. Sie entscheiden nicht, wieviel und wo investiert wird. Sie entscheiden nicht \u00fcber die Verteilung der Gewinne, die sie erarbeitet haben. Die Demokratie h\u00f6rt vor den Betriebstoren auf. Ob ihre T\u00e4tigkeiten der Digitalisierung zum Opfer fallen werden, entscheiden nicht die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten. Ob Arbeitsbereiche ausgegliedert werden, entscheiden nicht die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten. \u00dcber ihre K\u00f6pfe hinweg werden f\u00fcr die ausgegliederten T\u00e4tigkeiten auf einen Schlag Lohn, Arbeitszeit und alle anderen Arbeitsbedingungen zerst\u00f6rt, die zuvor \u00fcber Jahrzehnte erk\u00e4mpft wurden. Die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten haben nichts zu sagen, wenn ein Betriebsteil oder der ganze Betrieb, in dem sie arbeiten, stillgelegt oder eingeschr\u00e4nkt wird. Die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten haben nichts zu sagen, wenn \u00fcber Massenentlassungen entschieden wird. Das Unternehmen entscheidet allein. Je mehr es um unsere Existenzgrundlagen geht, desto weniger haben wir zu sagen.<\/p>\n<p>Das Grundgesetz legt zwar fest, dass die Bundesrepublik Deutschland ein \u00bbdemokratischer und sozialer\u00ab Rechtsstaat ist. Ist aber ein Land demokratisch, wenn die Demokratie vor den Betriebstoren aufh\u00f6rt? Ist ein Land sozial, wenn soziale Unsicherheit und Existenzangst zunehmen oder wenn abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte ver\u00e4chtlich gemacht werden, weil sie erk\u00e4mpfte Besitzst\u00e4nde verteidigen? Der Kapitalismus ist die Ursache f\u00fcr die wachsende soziale Unsicherheit und Existenzangst. Sie sind der N\u00e4hrboden, auf dem rechte und rechtsextreme Bewegungen gedeihen. Der Einzug der AfD als st\u00e4rkste Opposition in den Bundestag zeigt: Das Vergangene kehrt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die in der Novemberrevolution erk\u00e4mpften Rechte m\u00fcssen verteidigt werden. Weil die gegens\u00e4tzlichen Interessen von Kapital und abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten heute ebenso wie vor 100 Jahren den Alltag pr\u00e4gen, geht es um eine konsequente Wahrnehmung der eigenen Interessen durch die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten \u2013 als Gewerkschaftsmitglieder, als Betriebsratsmitglieder und parteipolitisch.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><strong> Abr\u00fcsten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten Remilitarisierung, Aufr\u00fcstung und die Stationierung von Atomwaffen nicht verhindert werden. Seit der Durchsetzung der deutschen Einheit werden deutsche Soldaten in Auslandseins\u00e4tze geschickt. Seitdem \u00bbwird Deutschland auch am Hindukusch verteidigt\u00ab. Jetzt sollen die R\u00fcstungsausgaben auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP) angehoben werden. Wir unterst\u00fctzen den Aufruf: \u00bbAbr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten\u00ab. Der Kampf gegen Militarismus und Krieg ist heute so aktuell wie vor 100 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzer\/innen der Erkl\u00e4rung (Stand 13. Juli 2018)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rolf Becker,<\/strong>\u00a0Verdi, Fachbereich Medien, Hamburg<\/p>\n<p><strong>Frieder B\u00f6hne,<\/strong>\u00a0Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes \u2013 Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Sprecherrat Berlin<\/p>\n<p><strong>Holger Czitrich-Stahl,<\/strong>\u00a0Historiker, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)<\/p>\n<p><strong>Klaus Dallmer,<\/strong>\u00a0Verdi<\/p>\n<p><strong>Marianne Dallmer,<\/strong>\u00a0Verdi<\/p>\n<p><strong>Peter Dinkloh,<\/strong>\u00a0Verdi, Sekret\u00e4r, Niedersachsen<\/p>\n<p><strong>Hans D\u00f6lzer,<\/strong>\u00a0Vorstandsmitglied Fachbereich Medien, Verdi, Rhein-Neckar<\/p>\n<p><strong>Gerhard Elsbach,<\/strong>\u00a0GEW<\/p>\n<p><strong>Claudia von G\u00e9lieu,<\/strong>\u00a0Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Verdi<\/p>\n<p><strong>Wolfram Gumpel,<\/strong>\u00a0Mitglied des Vorstands der Freunde und K\u00e4mpfer der Spanischen Republik<\/p>\n<p><strong>Pascal Gumpel<\/strong><\/p>\n<p><strong>Holger Gumz,<\/strong>\u00a0Verdi<\/p>\n<p><strong>Doris Heinemann-Brooks,<\/strong>\u00a0Vorsitzende Verdi, Fachbereich Bund und L\u00e4nder Hamburg, Mitglied des Landesbezirksvorstands Hamburg<\/p>\n<p><strong>Benedikt Hopmann,<\/strong>\u00a0Rechtsanwalt<\/p>\n<p><strong>Nils Knierim,<\/strong>\u00a0IG Metall, Vertrauensk\u00f6rperleiter Salzgitter Flachstahl, Salzgitter<\/p>\n<p><strong>Rainer Knirsch,<\/strong>\u00a0IG Metall<\/p>\n<p><strong>Anton Kobel,<\/strong>\u00a0Verdi, Mannheim<\/p>\n<p><strong>Hans K\u00f6brich,<\/strong>\u00a0IG Metall, Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin<\/p>\n<p><strong>Christine Kohl,<\/strong>\u00a0GEW<\/p>\n<p><strong>Lothar-Erich Kurth,<\/strong>\u00a0Verdi<\/p>\n<p><strong>Wolfgang L\u00e4hme,<\/strong>\u00a0Verdi<\/p>\n<p><strong>Heinrich Moss,<\/strong>\u00a0IG Metall, Mitglied des Betriebsrats Mercedes-Benz-Werk Berlin<\/p>\n<p><strong>Klaus Murawski,<\/strong>\u00a0IG Metall<\/p>\n<p><strong>Joachim Oellerich,<\/strong>\u00a0Chefredakteur der Zeitschrift\u00a0<em>Mieterecho<\/em><\/p>\n<p><strong>Hartwig Otto,<\/strong>\u00a0Verdi, Vertrauensmann<\/p>\n<p><strong>Rainer Perschewksi,<\/strong>\u00a0Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Landesvorstandsmitglied, Sprecher der EVG-Betriebsgruppen Berlin<\/p>\n<p><strong>Matthias Reichelt,<\/strong>\u00a0Kulturjournalist<\/p>\n<p><strong>J\u00fcrgen Schulte,<\/strong>\u00a0GEW<\/p>\n<p><strong>Peter Schrott,<\/strong>\u00a0Verdi, Bezirk Berlin<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnter Triebe,<\/strong>\u00a0IG Metall, Berlin<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnter Watermeier,<\/strong>\u00a0Historiker<\/p>\n<p><strong>Dieter Wegner,<\/strong>\u00a0Hamburg<\/p>\n<p><strong>Peter Wegner,<\/strong>\u00a0VVN-BdA<\/p>\n<p><strong>Michael Wildenhain,<\/strong>\u00a0Vorsitzender des Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Verdi, Berlin<\/p>\n<p><strong>Galerie Olga Benario,<\/strong><\/p>\n<p>Berlin<\/p>\n<p><strong>Nachbarschaftsinitiative Dragopolis,<\/strong>\u00a0\u00adBerlin-Kreuzberg<\/p>\n<p><strong>Initiative Gedenkort Januaraufstand,<\/strong><\/p>\n<p>Berlin<\/p>\n<p>LabourNet Germany<\/p>\n<p><strong>Mieterecho,VVN-BdA,<\/strong><\/p>\n<p>Berlin<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336057.die-unvollendete-revolution.html\">jungewelt.de&#8230;<\/a> vom 16. Juli 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im November j\u00e4hrt sich zum 100. Mal die Erhebung, die das Deutsche Kaiserreich zum Einsturz brachte. Eine Erkl\u00e4rung zum 9. 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