{"id":3792,"date":"2018-07-19T08:00:00","date_gmt":"2018-07-19T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3792"},"modified":"2018-07-19T08:00:00","modified_gmt":"2018-07-19T06:00:00","slug":"palaestinensische-gewerkschaften-fordern-ruecktritt-von-dietmar-bartsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3792","title":{"rendered":"Pal\u00e4stinensische Gewerkschaften fordern R\u00fccktritt von Dietmar Bartsch"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00a0Julius Jamal. <\/em>Vor wenigen Wochen war Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der deutschen Linken, gemeinsam mit dem au\u00dfenpolitischen Sprecher der Fraktion,\u00a0<a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/gesellschaft\/keine-buergerliche-regierung-steht-auf-der-seite-der-armen\/\">Stefan Liebich<\/a>, in Israel. Dabei<!--more--> nahmen beide an der Verpflanzung von B\u00e4umen an der Grenze zum\u00a0<a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/droht-gaza-ein-neuer-israelischer-krieg\/\">Gazastreifen<\/a>\u00a0teil, die eine neue gr\u00fcne Mauer bilden und somit den Gazastreifen noch mehr von der Au\u00dfenwelt abschotten sollen. Die pal\u00e4stinensische Linke fordert indes den R\u00fccktritt von Bartsch als Fraktionsvoristzender.<\/p>\n<p>Durchgef\u00fchrt wurde die Aktion ausgerechnet vom J\u00fcdischen Nationalfond. In einer Erkl\u00e4rung des Fonds hei\u00dft es: \u201cEr und seine Delegation gaben sich nicht allein mit Gespr\u00e4chen mit Amtstr\u00e4gern in Jerusalem zufrieden, sondern machten sich zudem auf, um das Land, seine Landschaften und seine Menschen kennenzulernen und nahmen an sicherheitstechnischen Anpflanzungen im Kibbuz Sufa \u2026 an der Grenze zum Gazastreifen teil.<\/p>\n<p>Kritik an dieser Aktion gibt es nicht, weil Dietmar Bartsch und Stefan Liebich gemeinsam einen Baum pflanzten, sondern weil sie damit die Mauer zum Gaza verst\u00e4rken, ohne mit einem Wort auf die Situation im Gazastreifen einzugehen oder die Abschneidung des Gazastreifens von der Au\u00dfenwelt zu kritisieren.<\/p>\n<p>Zudem taten sie dies gemeinsam mit dem\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCdischer_Nationalfonds\">J\u00fcdischen Nationalfond<\/a>\u00a0taten, einer Organisation, die mehr als zehn Prozent des Lands in Israel besitzt, dieses aber nur an J\u00fcdinnen und Juden verkauft. Nach Satzung des J\u00fcdischen Nationalfonds ist dieses Land ausschlie\u00dflich J\u00fcdinnen und Juden vorbehalten, Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinenser d\u00fcrfen es weder pachten noch erwerben.<\/p>\n<p>Dabei geht ein gro\u00dfer Teil ihres Besitzes auf Grundst\u00fccke zur\u00fcck, die einst Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinensern geh\u00f6rten, die w\u00e4hrend der Nakba vertrieben wurden: daf\u00fcr wurden die Betroffenen allerdings weder entsch\u00e4digt, noch erhielten sie die M\u00f6glichkeit auf dieses Land zur\u00fcckzukehren. So hat Dietmar Bartsch, absichtlich oder unabsichtlich, eine Organisation besucht, die nicht nur mit rechtsradikalen Siedlerorganisationen zusammenarbeitet, sondern auch eine aktiv-diskriminierende Politik verfolgt.<\/p>\n<p>Die Mitgliedsorganisationen der Pal\u00e4stinensischen Koalition f\u00fcr Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte fordern daher den R\u00fccktritt von Dietmar Bartsch und eine Verurteilung seiner Reise durch die Linkspartei.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/palaestinensische-gewerkschaften-fordern-ruecktritt-von-dietmar-bartsch\/\"><em>diefreiheitsliebe.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 19. Juli 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Julius Jamal. Vor wenigen Wochen war Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der deutschen Linken, gemeinsam mit dem au\u00dfenpolitischen Sprecher der Fraktion,\u00a0Stefan Liebich, in Israel. 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