{"id":3805,"date":"2018-07-22T09:54:31","date_gmt":"2018-07-22T07:54:31","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3805"},"modified":"2018-07-22T09:54:31","modified_gmt":"2018-07-22T07:54:31","slug":"weltweit-steigt-die-ungleichheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3805","title":{"rendered":"Weltweit steigt die Ungleichheit"},"content":{"rendered":"<p><em>Judith Litschauer. <\/em><strong>Auch wenn es der Wirtschaft angeblich wieder besser geht \u2013 die normalen Menschen sp\u00fcren das nicht. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft<!--more--> in zunehmendem Tempo auseinander, das belegen einige neue Studien.<\/strong><\/p>\n<p>Zwar ist global betrachtet das Verm\u00f6gen in den letzten 10 Jahren um 27 Prozent gestiegen und soll in den kommenden 10 Jahren um weitere 50 Prozent steigen \u2013 vor allem wegen des steigenden Verm\u00f6genswachstums in Asien, wie das\u00a0<em>Global Wealth Migration Review<\/em>\u00a0(Studie \u00fcber die Bewegung von Reichtum) belegt. Doch die Verteilung dieses auf 215 Billionen US-Dollar angewachsenen Kuchens (Ende 2017) geht zulasten der \u00c4rmeren.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der Milliard\u00e4re wie noch nie zuvor, w\u00e4hrend die H\u00e4lfte der Menschheit von weniger als 10 Dollar pro Tag lebt. Nimmt man eine Armutsgrenze von 5 US-Dollar t\u00e4glich an, was sogar die UN Agency for Trade and Development vorschl\u00e4gt, ist globale Armut in den letzten 25 Jahren auch absolut gestiegen: Vier Milliarden Menschen, das sind zwei Drittel der Weltbev\u00f6lkerung, k\u00f6nnen demnach nicht ad\u00e4quat essen und haben keine Chance auf eine normale Lebenserwartung.<\/p>\n<p>Dieser H\u00e4fte der Weltbev\u00f6lkerung (rund 3750 Millionen Menschen) stehen rund 15 Millionen US-Dollar-Million\u00e4re entgegen, so genannte HNWIs (Hohe-Nettowert-Individuen). Im Bericht wird jener Anteil des Verm\u00f6gens ausgewiesen, der von diesen Million\u00e4ren kontrolliert wird \u2013 je h\u00f6her der Anteil, desto ungleicher ist das Land.<\/p>\n<p>Demnach ist der weltweite Durchschnitt 35%. Also befinden sich 35% der weltweiten Immobilien, des Finanzverm\u00f6gens, des Bargelds und dergleichen in den H\u00e4nden von Million\u00e4ren. Das ungleicheste Land ist demnach Saudi Arabien (60%) das \u201egleicheste\u201c Japan mit noch immer stolzen 26% des Gesamtverm\u00f6gens in H\u00e4nden einiger Million\u00e4re.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese wachsende Verm\u00f6gensungleichheit zwischen Individuen seien vor allem Privatisierungen und steigende Einkommensungleichheit innerhalb der L\u00e4nder verantwortlich, so der\u00a0<em>World Inequality Report\u00a0<\/em>(Bericht \u00fcber weltweite Ungleichheit).<\/p>\n<p><strong>Einkommen<\/strong><\/p>\n<p>Seit 1980 gewann das reichste 1 Prozent der Welt doppelt so viel dazu wie die \u00e4rmsten 50 Prozent. Zur Einordnung: Dieses reichste 1 Prozent umfasst alle Milliard\u00e4re und Million\u00e4re sowie einige die knapp an der Million dran sind. Die Einkommen der Personen, die sich in der globalen Verteilung zwischen der Mitte und der Gruppe des obersten 1 Prozent befinden, wuchsen kaum oder gar nicht. In dieser Gruppe sind alle niedrigen und mittleren Einkommensgruppen Europas anzusiedeln.<\/p>\n<p><em>Die niedrigsten Einkommen haben zwischen 1997 und 2015 real 20 Prozent eingeb\u00fc\u00dft, w\u00e4hrend hohe Einkommen stiegen.<\/em><\/p>\n<p>Die USA stechen \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 mit ihrer Ungleichverteilung heraus: W\u00e4hrend im Jahr 1980 die USA und Europa \u00e4hnlich ungleich waren \u2013 das reichste Prozent hatte 10 Prozent des Einkommens \u2013 ging die Schere in den USA drastisch auseinander. Im Jahr 2016 hat das oberste Prozent in den USA den doppelten Anteil, n\u00e4mlich 20 Prozent. Auch in Europa stieg der Einkommensanteil des reichsten Prozent auf 12 Prozent, w\u00e4hrend er f\u00fcr die untere H\u00e4lfte in ziemlich genau diesem Ausma\u00df sank. Ganze 37 Prozent betrug der Anteil der Top-10%-Verdiener in Europa am gesamten nationalen Einkommen im Jahr 2016.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich ist diese Entwicklung gut an der Lohn- und Gewinnquote abzulesen: W\u00e4hrend die Gewinne 1976 rund 25,5 Prozent ausmachten und die L\u00f6hne den anderen Teil, n\u00e4mlich 74,5 Prozent, hat sich das Verh\u00e4ltnis zu Lasten der Arbeiter_innen verschoben: Im Jahr 2016 streiften Unternehmen bereits 30,2 Prozent und Arbeiter_innen nur mehr 69,8 Prozent ein.<\/p>\n<p><strong>Konzerne profitieren<\/strong><\/p>\n<p>Ein k\u00fcrzlich erschienener\u00a0<em>UNCTAD Policy Brief<\/em>\u00a0zeigt, was die globale Ungleichverteilung von Einkommen antreibt: zunehmende Marktkonzentration und \u201ecorporate rentierism\u201c in zentralen Sektoren der Weltwirtschaft. \u201eCorporate rentierism\u201c bedeutet, dass die Gewinne nicht produktiv investiert werden, sondern haupts\u00e4chlich durch spekulative Anlagen gemacht werden. So haben die ATX-Unternehmen 2017 sage und schreibe 2,8 Milliarden Euro an ihre Aktion\u00e4re ausgesch\u00fcttet \u2013 ein Plus von 28 Prozent. Und die Regierung plant weitere Steuergeschenke f\u00fcr Konzerne.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich konzentrieren sich die Profite in wenigen H\u00e4nden: Zwischen 2009 und 2015 heimste das oberste 1 Prozent der Konzerne aus 56 L\u00e4ndern rund 55 Prozent der gesamten operativen Gewinne dieser Unternehmen ein.<\/p>\n<p>Auch der\u00a0<em>World Inequality Report<\/em>\u00a0stellt fest, dass die Ungleichheit stark dadurch beeinflusst wird, wer Kapital besitzt \u2013 Private oder \u00f6ffentliche Hand. Seit 1980 wurde in nahezu allen L\u00e4ndern in gro\u00dfem Stil Kapital von \u00f6ffentlichem in privaten Besitz gebracht (Stichwort Privatisierungen). W\u00e4hrend also das nationale Verm\u00f6gen substantiell gestiegen ist, hat sich der Anteil vom Staat daran drastisch reduziert und ist in den meisten reichen L\u00e4ndern heute negativ oder nahezu Null.<\/p>\n<p><strong>D\u00fcstere Aussichten<\/strong><\/p>\n<p>Hinzu kommt die gro\u00dfe Rezession von 2007\/08 und die lange Depression seit 2009, wodurch sich das Gesamtbild der Wirtschaft nachhaltig ver\u00e4ndert hat. In einer stagnierenden kapitalistischen Weltwirtschaft, wo Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse und Welthandel niedrig sind und die Profitabilit\u00e4t des Kapitals sich nicht erholt, wird Kooperation zusehens mit teuflischer Konkurrenz ersetzt.<\/p>\n<p>Der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump heraufbeschworene Handelskrieg und der \u201eBrexit\u201c \u2013 ein hausgemachtes Desaster f\u00fcr das britische Kapital \u2013 sind nur zwei Beispiele daf\u00fcr. Hinzu kommt ein \u201eWettlauf nach unten\u201c was Steuern und Abgaben betrifft und ein gesteigerter Druck auf Arbeiter_innen, wie die Einf\u00fchrung des 12-Stunden-Tages veranschaulicht.<\/p>\n<p>Entgegen der von b\u00fcrgerlichen Medien und Politik propagierten Meinung, hat sich die Welt seit der Wirtschaftskrise also nicht wieder erholt und der Mehrheit geht es nicht besser. Sogar die Weltbank muss zugeben: \u201eDie globale Aktivit\u00e4t liegt nach wie vor hinter bisherigen Expansionen zur\u00fcck und das Wachstum wird sich 2019-20 verlangsamen \u2026 Fortschritte beim Pro-Kopf-Einkommen werden zu ungleich und ungen\u00fcgend sein, um die extreme Armut in Sub-Sahara-Afrika zu bek\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Migration<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Ungleichverteilung innerhalb der L\u00e4nder (zwischen Reich und Arm und zwischen Kapital und Arbeit) wird mit der Ungleichverteilung zwischen den L\u00e4ndern hinwegget\u00e4uscht. Der ehemalige Chef-\u00d6konom der Weltbank, Branko Milanovic, rechnet in einem k\u00fcrzlich erschienenen Artikel mit zwei \u201eFl\u00fcchen\u201c f\u00fcr das europ\u00e4ische Kapital: wachsende Ungleichheit und Migration.<\/p>\n<p>So sei die Wirtschaftsleistung pro Kopf in Westeuropa rund elf mal gr\u00f6\u00dfer als in Sub-Sahara Afrika \u2013 und dieses Verh\u00e4ltnis hat sich seit 1970 wesentlich verschlimmert. Dies f\u00f6rdere die Migration und es sei \u201ewenig verwunderlich, dass trotz aller H\u00fcrden, die Europa seit kurzem den Migranten in den Weg stellt, sie weiterhin kommen\u201c. Er rechnet damit, dass dies anhalten werde, selbst wenn Afrika an Europa wirtschaftlich aufschlie\u00dft \u2013 was h\u00f6here Wachstumsraten als die der EU bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die katastrophalen Folgen des Klimawandels, anhaltendende Kriege im nahen und mittleren Osten sowie die zunehmende \u00f6konomische Konkurrenz (Freihandelsabkommen zwischen EU und afrikanischen L\u00e4ndern, welche die dortige Wirtschaft weiter zerst\u00f6ren) werden den Migrationsdruck noch erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong>Eliten haben keine L\u00f6sung<\/strong><\/p>\n<p>Milanovic fasst die Sichtweise der Eliten folgenderma\u00dfen zusammen: \u201eWenn man diese zwei langfristigen Trends zusammen nimmt: anhaltender Migrationsdruck und quasi-automatisch steigende Ungleichheit, also die zwei Probleme die heute das politische Klima in Europa vergiften, und man dies der Schwierigkeit gegen\u00fcberstellt, entschlossen eines der beiden zu l\u00f6sen, ist es nicht verwunderlich, dass man erwartet, die politischen Ersch\u00fctterungen w\u00fcrden andauern. \u2026 Diese Probleme sind real. Sie erfordern reale L\u00f6sungen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Blick auf Italien gen\u00fcgt: Die italienischen \u201epopulistischen\u201c Parteien gewannen mit einem Programm die Wahlen, das restriktive Einwanderungspolitik und eine Reduzierung der Ungleichheit vorsieht \u2013 die Lega ersteres, die F\u00fcnf-Sterne-Bewegung auch zweiteres mit der Forderung nach einem Grundeinkommen.<\/p>\n<p>Der Schaden, der von den letzten 40 Jahren neoliberaler Politik angerichtet wurde, um die Profitabilit\u00e4t des Kapitals auf Kosten der Arbeiter_innen zu erh\u00f6hen, ist real. Aber der rechte Populismus wird die wachsende Ungleichheit, wirtschaftliche Stagnation und globale Fl\u00fcchtlingsbewegung von Millionen Menschen nicht aufhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein Ausbau der Festung Europa bedeutet den Tod von abertausenden Menschen in Kauf zu nehmen \u2013 denn sie k\u00f6nnen keinen anderen Weg als die Flucht w\u00e4hlen. Gleichzeitig bedeutet der Rassismus der Rechtspopulisten und Rechtsextremen, dass Arbeiter_innen in In- und Ausl\u00e4nder_innen gespalten werden, wodurch effektiver Widerstand gegen die Unternehmen schwieriger wird.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird so internationale Solidarit\u00e4t der Arbeiter_innen zwischen den verschiedenen L\u00e4ndern unterbunden. Abgesehen davon, dass rechte Parteien oft ihre sozialen Wahlversprechen brechen (siehe FP\u00d6 hierzulande) sind auch ihre \u201eL\u00f6sungen\u201c auf Sand gebaut und nur f\u00fcr einen kleinen Kreis von Inl\u00e4nder_innen zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p><strong>Kapitalismus<\/strong><\/p>\n<p>Die steigende Ungleichverteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen ist nicht nur Symptom des derzeitigen Kapitalismus \u2013 sie ist ein inh\u00e4rentes Merkmal von Klassengesellschaften. Und Kapitalismus ist keine Ausnahme. Wie weit die Schere noch auseinender geht, h\u00e4ngt von objektiven Faktoren, wie der Dynamik der Kapitalakkumulation, und subjektiven Faktoren, wie den Politikma\u00dfnahmen der Regierungen und dem Widerstand der Bev\u00f6lkerung, ab.<\/p>\n<p>Selbstredend pl\u00e4dieren die Autoren der erw\u00e4hnten Studien nicht f\u00fcr einen radikalen Bruch mit dem kapitalistischen System, sondern f\u00fcr progressive Besteuerung, Trockenlegen von Steueroasen und \u00f6ffentliche Investitionen. Auch wenn das durchwegs richtige Ma\u00dfnahmen sind, stellt sich die Frage, wie diese umgesetzt werden sollen, wenn gleichzeitig die Wahrung der Kapitalinteressen im Fokus steht \u2013 insbesondere in einer Zeit wo sich der globale Kapitalismus in mehreren Krisen befindet (Profitabilit\u00e4t, \u00d6kologie, soziale Sicherung, Migration) und Zugest\u00e4ndnisse schwieriger werden.<\/p>\n<p>Karl Marx hat schon 1848 erkannt, dass das kapitalistische System die Produktivkr\u00e4fte derart vorantreiben kann, wie keine Produktionsweise (Sklaverei, Feudalismus) zuvor. Aber damit geht auch eine dunkle Seite einher: wachsende Ausbeutung, Dominanz der M\u00e4rkte und Maschinen \u00fcber die Freiheit der Menschen und ihres Lebens, sowie Krieg und Zerst\u00f6rung des Planeten.<\/p>\n<p>Die optimistische Meinung vieler Liberaler wie Rechter, dass mit der richtigen Politik im Gesundheits-, Bildungs- und Umweltbereich ein besseres Leben f\u00fcr alle innerhalb diesem System m\u00f6glich sei, steht im Widerspruch mit der pessimistischen Realit\u00e4t, der die Mehrheit der Menschen tagt\u00e4glich ins Auge sieht.<\/p>\n<p><strong>Alternativen<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt die Frage, warum die Ungleichheit so stark gestiegen ist, auch die Antwort darauf, warum eine L\u00f6sung innerhalb des Systems unm\u00f6glich ist: Die wachsende Konzentration und Zentralisation von Kapital f\u00fchrt dazu, dass die Investitions-, Besch\u00e4ftigungs- und Finanzentscheidungen der Welt vom \u201eBig Capital\u201c getroffen werden.<\/p>\n<p>Ein harter Kern von 147 Konzernen kontrolliert 40 Prozent des globalen Verm\u00f6gens, so das Swiss Institute of Technology. 737 Unternehmen kontrollieren 80 Prozent des Verm\u00f6gens. Der Kapitalismus hat diese Ungleichheit herbeigef\u00fchrt. Und es ist diese Ungleichheit, die f\u00fcr das Fortbestehen des Kapitalismus essentiell ist.<\/p>\n<p>Um diesen Widerspruch zu l\u00f6sen, bedarf es einer radikalen Alternative zum Kapitalismus, die das Wohl der Mehrheit der Menschen in den Mittelpunkt stellt und tats\u00e4chlich f\u00e4hig ist, die Probleme unserer Zeit zu l\u00f6sen. Und diese L\u00f6sung wird nicht von oben durch die Politik gemacht werden \u2013 denn es wird ma\u00dfgeblich von jenen bestimmt, die die wirtschaftliche Macht haben \u2013, sondern braucht den Druck der Stra\u00dfe und den Kampf in den Betrieben.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/linkswende.org\/weltweit-steigt-die-ungleichheit\/\"><em>linkswende.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 22. Juli 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Judith Litschauer. Auch wenn es der Wirtschaft angeblich wieder besser geht \u2013 die normalen Menschen sp\u00fcren das nicht. 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