{"id":3847,"date":"2018-07-31T11:12:19","date_gmt":"2018-07-31T09:12:19","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3847"},"modified":"2018-07-31T11:12:19","modified_gmt":"2018-07-31T09:12:19","slug":"autoarbeiter-muessen-sich-an-eine-kultur-der-armut-gewoehnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3847","title":{"rendered":"\u201eAutoarbeiter m\u00fcssen sich an eine Kultur der Armut gew\u00f6hnen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>Marcus Day. <strong>A<\/strong><\/em><strong>m letzten Mittwoch starb der ehemalige Vorstandschef von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) Sergio Marchionne im Alter von 66 Jahren. Im Laufe seiner Karriere hatte der<!--more--> aus Italien stammende Manager in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften auf der ganzen Welt brutale Angriffe auf Arbeitspl\u00e4tze, L\u00f6hne und Arbeitsbedingungen durchgesetzt.<\/strong><\/p>\n<p>Berichten zufolge befand sich Marchionne seit \u00fcber einem Jahr in einem Krankenhaus in Z\u00fcrich. Laut der italienischen Website\u00a0<a href=\"https:\/\/www.lettera43.it\/it\/articoli\/cronaca\/2018\/07\/24\/salute-marchionne-malattia-tumore-polmone-embolia\/222159\/\"><strong>Lettera43.it<\/strong><\/a>\u00a0erlitt er vor mehreren Wochen eine Embolie, als er w\u00e4hrend einer Krebsbehandlung an der Schulter operiert wurde, und fiel in ein Koma, aus dem er nicht mehr erwachte. Am Samstag gab FCA bekannt, dass Mike Manley, der f\u00fcr die profitablen Marken Jeep und Ram verantwortlich ist, zu Marchionnes Nachfolger als Vorstandschef ernannt wurde.<\/p>\n<p>Die Mainstreammedien verfassten \u00fcberschw\u00e4ngliche Nachrufe auf Marchionne. Sie behaupteten u.a., er habe \u201eChrysler gerettet\u201c, nachdem Fiat den bankrotten US-Autokonzern im Jahr 2009 \u00fcbernommen hatte. Der Autoboss, der sowohl die italienische als auch die kanadische Staatsb\u00fcrgerschaft besa\u00df, war ein brutaler Kostensenker. Dabei wusste er, dass es sich lohnt, die Gewerkschaften zu bestechen, damit sie den Widerstand der Arbeiter gegen Arbeitsplatzabbau, Werksschlie\u00dfungen und die Zerst\u00f6rung der Errungenschaften unterdr\u00fccken, die sich Arbeiter in Europa und Nordamerika hart erk\u00e4mpft haben.<\/p>\n<p>Marchionnes Tod kommt zu einem Zeitpunkt, in dem sich die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) in einer beispiellosen Krise befindet. Ein immer weitere Kreise ziehender Korruptionsskandal hat sichtbar gemacht, dass der Vorstand von FCA seit mindestens 2009, seit der \u00dcbernahme von Chrysler durch Fiat, UAW-Funktion\u00e4re als Gegenleistung f\u00fcr \u201eunternehmensfreundliche Tarifabkommen\u201c bestochen hat.<\/p>\n<p>Erst letzten Montag wurde ein \u201ePlea Deal\u201c (Schuldeingest\u00e4ndnis gegen Strafminderung) von Nancy Johnson ver\u00f6ffentlicht. Darin erkl\u00e4rte die ehemalige Assistentin des mittlerweile zur\u00fcckgetretenen UAW-Vizepr\u00e4sidentin Norwood Jewell, ein \u201ehochrangiger UAW-Funktion\u00e4r\u201c habe die Anweisung gegeben, Gelder von Schulungszentren abzusch\u00f6pfen, die gemeinsam von FCA und der Gewerkschaft betrieben wurden. Die\u00a0<em>Detroit News<\/em>\u00a0schrieb unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem Umfeld der Ermittlungen, Johnson habe erkl\u00e4rt, dass der mittlerweile zur\u00fcckgetretene UAW-Pr\u00e4sident Dennis Williams die Zahlungen genehmigt hat.<\/p>\n<p>Im Juli 2016, ein Jahr bevor Marchionne ebenso wie Williams seine Ersch\u00fctterung und Abscheu \u00fcber das Geldw\u00e4schesystem zur Schau stelle, hatte die Staatsanwaltschaft Marchionne in Detroit befragt. Es ist \u00e4u\u00dferst unglaubw\u00fcrdig, dass der Chef von FCA nichts davon wusste, dass sein Vizepr\u00e4sident Alphons Iacobelli Bestechungsgelder an f\u00fchrende UAW-Unterh\u00e4ndler verteilte, um sie \u201efett, bl\u00f6d und zufrieden\u201c zu halten, wie es in der Anklageschrift hie\u00df.<\/p>\n<p>Die UAW wurde f\u00fcr ihre Zusammenarbeit mit Marchionne bei der Sanierung der Autoindustrie f\u00fcrstlich belohnt, auf legale wie auch auf illegale Weise. Daf\u00fcr revanchierte sie sich mit \u00fcberschw\u00e4nglichen W\u00fcrdigungen an ihren verstorbenen Partner.<\/p>\n<p>Gary Jones, der im Juni auf der Hauptversammlung der UAW zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt wurde und sich eine 30-prozentige Gehaltserh\u00f6hung auf 199.000 Dollar genehmigte, schrieb am Mittwoch in einer Stellungnahme:<\/p>\n<p>\u201eUnsere Gedanken und Gebete sind bei Sergios Familie. Und im historischen R\u00fcckblick auf sein Verm\u00e4chtnis wird deutlich, dass\u00a0<em>trotz einigen Holperns und einiger Beulen<\/em>\u00a0die Sonne nicht untergegangen ist, als er das Unternehmen verlie\u00df, sondern dass sie aufging. Daran wird man sich lange erinnern.\u201c<\/p>\n<p>Die ehemalige UAW-Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr General Motors Cindy Estrada, die jetzt bei Fiat Chrysler t\u00e4tig ist und ebenfalls mit dem Korruptionsskandal in Verbindung gebracht wird, schreibt:<\/p>\n<p>\u201eUAW-Mitglieder bei FCA wissen, dass Sergio Marchionne mitgeholfen hat, ein wachsendes Unternehmen aufzubauen, das t\u00e4glich f\u00fcr\u00a0<em>stabile und sichere Arbeitspl\u00e4tze<\/em>\u00a0f\u00fcr ihre Familien sorgt&#8230; Wir m\u00f6gen gelegentlich Streitereien am Verhandlungstisch gehabt haben. Doch Sergio Marchionne hat sein Engagement f\u00fcr den Tarifprozess nie aufgegeben, selbst wenn er mit Mitgliedern uneins war.\u00a0<em>F\u00fcr unsere Mitglieder hat der Erfolg seiner Vision das Leben der Menschen ge\u00e4ndert<\/em>. Das ist ein reichhaltiges Verm\u00e4chtnis.\u201c (Hervorhebung hinzugef\u00fcgt).<\/p>\n<p>Dennis Williams, der unter Autoarbeitern ber\u00fcchtigt wurde, nachdem er Marchionne bei Beginn der Tarifverhandlungen im Jahr 2015 \u00f6ffentlich herzlich umarmte, hat bisher weder zum Tod des Vorstandschefs noch zu Johnsons Vorw\u00fcrfen Stellung bezogen.<\/p>\n<p>Ein FCA-Arbeiter in Kokomo (Indiana), wo die Belegschaft wegen zahlreicher Gesundheits- und Sicherheitsprobleme sowie dem Missbrauch von Leiharbeitern vor kurzem einstimmig f\u00fcr einen Streik gestimmt hatte, erkl\u00e4rte, Marchionne habe \u201ein Wirklichkeit die L\u00f6hne der Leute gesenkt, Renten f\u00fcr neu eingestellte Arbeiter abgeschafft, den AWS [Alternatives Arbeitszeitenmodell, durch das der Achtstundentag abgeschafft wurde] eingef\u00fchrt, und ein Drei-Klassen-Lohnsystem geschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Mit ihren Lobhudeleien aus Anlass von Marchionnes Tod betrauert die UAW den Verlust eines G\u00f6nners. Er hat erkannt, dass es f\u00fcr ihn von Vorteil ist, den Appetit der korrupten Gewerkschaftsb\u00fcrokratie zu befriedigen, um den Widerstand gegen die Diktate des Managements zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>Worin besteht Sergio Marchionnes \u201ereichhaltiges Verm\u00e4chtnis\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Sergio Marchionne wurde im Jahr 1952 im italienischen Chieti geboren. Sein Vater war Mitglied der italienischen Milit\u00e4rpolizei\u00a0<em>Carabinieri<\/em>. Sein Gro\u00dfvater m\u00fctterlicherseits, Giacomo Zuccon, wurde 1943 wegen mutma\u00dflicher faschistischer Gesinnung von jugoslawischen Partisanen get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Mit 13 Jahren zog Marchionne nach Kanada und studierte an der Universit\u00e4t von Toronto zuerst Philosophie, sp\u00e4ter Jura. Er arbeitete zun\u00e4chst als Steuerexperte und Buchhalter, danach als Seniormanager und sp\u00e4ter Vorstandschef f\u00fcr mehrere Schweizer Unternehmen. Dabei kultivierte er ein Image als kettenrauchender, kompromissloser \u201eSanierungsspezialist\u201c.<\/p>\n<p>Im Jahr 2003 trat Marchionne in den Vorstand von Fiat ein, 2004 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Als Fiat im Jahr 2009 eine Welle von Werksschlie\u00dfungen in Europa plante, schrieb die WSWS: \u201eSergio Marchionne ist einer der typischen Vertreter jener Schicht von Finanzmanagern, die Industrieunternehmen in einer Art und Weise leiten wie Hedgefonds, das hei\u00dft: Unternehmen kauft, umkrempelt und wieder verkauft, um die Verschuldung der ihm anvertrauten Investmentfonds auszubalancieren und den Reichtum seiner Geldgeber zu vergr\u00f6\u00dfern.\u201c<\/p>\n<p>In den 1970ern besch\u00e4ftigte Fiat mehr als 125.000 Arbeiter. Bis zum Jahr 2014 ist diese Zahl etwa um die H\u00e4lfte gesunken.<\/p>\n<p>Bei seinen Angriffen auf Arbeitspl\u00e4tze und L\u00f6hne fand Marchionne in den italienischen Gewerkschaften gef\u00fcgige Partner. Guglielmo Epifani, der Vorsitzende des italienischen Allgemeinen Gewerkschaftsbundes CGIL, erkl\u00e4rte im Jahr 2009, Marchionne \u201eist nicht die Art Manager, wie wir sie in Italien gewohnt sind\u201c. Marchionne habe ihm nicht das Gef\u00fchl gegeben, sein Vorgesetzter zu sein.<\/p>\n<p>Nach dem Zusammenbruch der Autoindustrie infolge des Finanzkrachs von 2008 organisierte Marchionne die \u00dcbernahme des US-Autobauers Chrysler durch Fiat. Genau wie General Motors wurde Chrysler von der Obama-Regierung in den Bankrott getrieben und praktisch an Fiat\u00a0 ausgeh\u00e4ndigt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Verhandlungen stimmte die UAW Neuverhandlungen \u00fcber den Tarifvertrag von 2007 zu. Marchionne, die Obama-Regierung und die Gewerkschaft arbeiteten zusammen, um den Arbeitern weitreichende Zugest\u00e4ndnisse aufzuzwingen, u.a. die Ausweitung zweigleisiger Lohnsysteme und die Halbierung der L\u00f6hne bei Neueinstellungen.<\/p>\n<p>Obamas \u201eAuto-Zar\u201c Steven Rattner, ein millionenschwerer Wall Street-Investor, schrieb in seiner Schilderung der Rettung der Autoindustrie, Marchionne habe dem damaligen UAW-Pr\u00e4sidenten Ron Gettelfinger im April 2009 erkl\u00e4rt, die amerikanischen Autoarbeiter m\u00fcssten sich an eine \u201eKultur der Armut\u201c statt einer \u201eKultur des Anspruchsdenkens\u201c gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Jennifer Clark beschreibt in ihrem Buch\u00a0<em>Mondo Agnelli: Fiat, Chrysler und die Macht einer Dynastie<\/em>, mit welcher Leichtigkeit Marchionne die UAW f\u00fcr das System des \u201eWorld Class Manufacturing\u201d gewonnen hat. Dieses System zur Qualit\u00e4tsverbesserung sieht die Einf\u00fchrung unerbittlicher Arbeitshetze, mehr \u201eFlexibilit\u00e4t\u201c und den Abbau von Arbeitssicherheitsvorschriften vor.<\/p>\n<p>Sie schreibt: \u201eAls [UAW-Vizepr\u00e4sident] Holiefield das Handbuch durchsah, das Marchionne mitgebracht hatte, kam ihm World Class Manufacturing wie etwas Neues vor. Es war mit einer Kultur verbunden, mit der sich Arbeiter identifizieren konnten. Es wirkte st\u00e4rkend. Holiefield wusste, dass Chrysler nicht \u00fcberleben w\u00fcrde, wenn es die Qualit\u00e4t seiner Produkte nicht verbessert.\u201c<\/p>\n<p>Und so sagte Holiefield: \u201eWenn Sie das wollen, k\u00f6nnen Sie es haben. Ich h\u00e4ndige es Ihnen kampflos aus.\u201c<\/p>\n<p>Holiefield war von 2006 bis 2014 UAW-Vorsitzender bei Chrysler. Er hat sich au\u00dferdem zu einer wichtigen Figur in dem UAW-Bestechungsfall entwickelt, da er illegale Gelder in H\u00f6he von Hunderttausenden Dollar f\u00fcr Luxusg\u00fcter und Reisen f\u00fcr sich selbst und seine Frau Monica Morgan ausgegeben hat. Das Geld wurde aus dem Nationalen Schulungszentrum der UAW bei FCA (einer der zahlreichen \u201ePartnerschaften\u201c zwischen Gewerkschaft und Management, die in den 1980ern gegr\u00fcndet wurden) abgezapft und in Scheinfirmen sowie in Holiefields betr\u00fcgerische Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation Leave the Lights on Foundation geleitet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Tarifk\u00e4mpfe unter Marchionne in den Jahren 2009, 2011 und 2015 forderten nur die Socialist Equality Party und der\u00a0<em>Autoworker Newsletter<\/em>der WSWS den Bruch mit der UAW und die Bildung unabh\u00e4ngiger Aktionskomitees in den Fabriken. Wir riefen auf zur Vereinigung der Autoarbeiter in den USA und \u00fcberall auf der Welt in einem gemeinsamen Kampf gegen die globalen Autokonzerne und Banken. Die SEP und der\u00a0<em>Autoworker Newsletter<\/em>\u00a0erkl\u00e4rten, die Entwicklung einer branchenweiten Gegenoffensive m\u00fcsse verbunden werden mit einer politischen Gegenoffensive der Arbeiterklasse f\u00fcr eine sozialistische Alternative zu Zugest\u00e4ndnissen, Entlassungen und Werksschlie\u00dfungen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2014 stellte Marchionne erneut die Arroganz seiner Klasse zur Schau, als er gegen\u00fcber Investoren offen seine Absicht erkl\u00e4rte, die Fabriken von besser bezahlten \u00e4lteren Arbeitern zu s\u00e4ubern: \u201eWir m\u00fcssen die Zahl der besser bezahlten Arbeiter begrenzen und sie zu einer aussterbenden Klasse machen&#8230; Ich protestiere entschieden gegen das Anspruchsdenken in der Lohnstruktur.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Marchionne immer wieder das \u201eAnspruchsdenken\u201c der Arbeiter kritisierte, d.h. die Forderung nach angemessen bezahlten Arbeitspl\u00e4tzen, waren alleine seine Aktien mehrere hundert Millionen Dollar wert. Laut einem Bericht von\u00a0<em>Bloomberg<\/em>\u00a0vom Februar besa\u00df Marchionne Aktien von Fiat Chrysler im Wert von 362 Millionen Dollar, von Ferrari NV im Wert von 190 Millionen Dollar, und von dem LKW- und Traktorhersteller CNH im Wert von 169 Millionen Dollar. In dem Artikel hie\u00df es: \u201eDer dramatische Anstieg der Aktienkurse von Fiat Chrysler hat Marchionnes Reichtum vervielfacht, sodass der 65-J\u00e4hrige einer der Megareichen ist, die normalerweise Unternehmen nicht f\u00fchren, sondern selbst gr\u00fcnden.\u201c<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat Marchionne die Produktion von Klein- und Mittelklassewagen in den USA eingestellt und erfolglos versucht, eine Fusion zwischen FCA und einem anderen gro\u00dfen Autokonzern zu organisieren. Bei einer Pr\u00e4sentation vor Investoren mit dem Titel \u201eBekenntnisse eines Kapital-Junkies\u201c argumentierte er, FCA k\u00f6nne nur die Konsolidierung der Autoindustrie, d.h. die Abschaffung von \u201eRedundanzen\u201c durch Fusionen, Werksschlie\u00dfungen und Massenentlassungen, seine Profitabilit\u00e4t erhalten.<\/p>\n<p>FCA und die Luxusmarke Ferrari, die unter Marchionne von FCA abgespalten wurde, sind heute fast zehnmal so viel wert wie zu Beginn seiner Zeit als Vorstandschef. Der kolossale Anstieg der Aktienkurse des Unternehmens geht jedoch nicht auf Marchionnes F\u00e4higkeiten als Unternehmer zur\u00fcck, sondern im Wesentlichen auf die Verarmung von Hunderttausenden Arbeitern und die Unterdr\u00fcckung des Klassenkampfes durch die Gewerkschaften.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2018\/07\/31\/marc-j31.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 31. Juli 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcus Day. Am letzten Mittwoch starb der ehemalige Vorstandschef von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) Sergio Marchionne im Alter von 66 Jahren. 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