{"id":3966,"date":"2018-08-28T11:53:16","date_gmt":"2018-08-28T09:53:16","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3966"},"modified":"2018-08-28T11:53:16","modified_gmt":"2018-08-28T09:53:16","slug":"leo-trotzki-die-feder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3966","title":{"rendered":"Leo Trotzki: Die Feder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vor 78 Jahren wurde Leo Trotzki ermordet. Die Linke des 21. Jahrhunderts kann viel von der Auseinandersetzung mit seinen Ideen lernen, meint Florian Wilde.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Am 20. August 1940 zertr\u00fcmmerte ein Eispickel, geschwungen durch einen vom sowjetischen Geheimdienst angeheuerten M\u00f6rder, den Sch\u00e4del Leo Trotzkis \u2013 und damit einen der brillantesten marxistischen K\u00f6pfe des 20. Jahrhunderts.\u00a0Sechsundzwanzig Stunden sp\u00e4ter endete ein Leben, in dem sich wie in wenigen anderen die ganze Tragik dieses \u00bbJahrhunderts der Katastrophen\u00ab spiegelte.<\/p>\n<p>Aus einer j\u00fcdischen Familie stammend, hatte sich der 1879 als Lev Dawidowitsch Bronstein geborene Trotzki fr\u00fch der marxistischen Untergrundbewegung im russischen Zarenreich angeschlossen. Verhaftung, Verbannung nach Sibirien, Flucht und Exil pr\u00e4gten seine Jugend und sollten auch sein restliches Leben beeinflussen. Die meiste Zeit dieses Lebens f\u00fchrte Trotzki eine randst\u00e4ndige Existenz, sowohl innerhalb der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, als auch in der Arbeiterbewegung, an deren revolution\u00e4rer Peripherie er \u2013 oft ziemlich isoliert \u2013 stand.<\/p>\n<p>Sein erster Tarnname lautete \u00bbdie Feder\u00ab, und zeitlebens blieb der Schreibstift seine wichtigste Waffe. Unerm\u00fcdlich verfasste er Artikel und B\u00fccher \u00fcber sozialistische Politik und Theorie, aber auch \u00fcber Kunst, Kultur und Literatur.<\/p>\n<p><strong>Permanente Revolution<\/strong><\/p>\n<p>Es bedurfte gro\u00dfer, die ganze Gesellschaft erfassende revolution\u00e4re Erhebungen, um jemanden wie ihn zeitweilig in die Zentren der Macht zu katapultieren. Zum ersten Mal widerfuhr dies dem herausragenden Redner in der russischen Revolution des Jahre 1905, als der gerade einmal 28-J\u00e4hrige zum Vorsitzenden des Arbeiterrates von St. Petersburg gew\u00e4hlt wurde. Nach der Niederschlagung der Revolution folgten wieder einmal Verhaftung, Verbannung, Flucht und Exil.<\/p>\n<p>Aus den Erfahrungen von 1905 entwickelte Trotzki die Theorie der \u00bbPermanenten Revolution\u00ab. Sie stellt seinen originellsten Beitrag zur Weiterentwicklung des Marxismus dar.<\/p>\n<p>Ebenso wie Lenin ging er davon aus, dass die Bourgeoisie in Russland \u2013 anders als noch 1789 in Frankreich \u2013 keine revolution\u00e4re Rolle spielen werde und dementsprechend keine b\u00fcrgerlich-demokratische kapitalistische Gesellschaftsordnung erk\u00e4mpfen k\u00f6nne. Tr\u00e4ger der Revolution m\u00fcsse daher das zwar noch kleine, aber in \u00f6konomischen Schl\u00fcsselpositionen arbeitende Proletariat im B\u00fcndnis mit den Massen der Bauern sein. Trotzki ging aber in seiner Einsch\u00e4tzung einen bedeutenden Schritt weiter als Lenin: Aufgrund der \u00bbkombinierten und ungleichzeitigen Entwicklung\u00ab im Zeitalter des Imperialismus sei in einem unterentwickelten Land wie Russland nicht nur eine b\u00fcrgerliche, sondern auch eine sozialistische Revolution unter F\u00fchrung der Arbeiterklasse m\u00f6glich, so seine prophetische These.<\/p>\n<p>Sein Argument war einfach: Eine Revolution unter F\u00fchrung des Proletariats k\u00f6nne sich nicht auf b\u00fcrgerlich-demokratische Aufgaben wie die Einf\u00fchrung des allgemeinen Wahlrechts beschr\u00e4nken. Vielmehr m\u00fcsse sie auch Antworten auf die soziale Frage liefern, also die Lebenssituation der Arbeiterinnen und Arbeiter nachhaltig und grundlegend verbessern. Dies sei aber nur m\u00f6glich, wenn das Proletariat die Kontrolle \u00fcber die Produktion \u00fcbern\u00e4hme\u00a0\u2013 was wiederum eine Dynamik ausl\u00f6sen k\u00f6nne, die zu einer sozialistischen Revolution \u00fcberleite. Eine solche sei jedoch zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht als Auftakt zu weiteren Erhebungen in den entwickelten L\u00e4ndern fungiere, sondern isoliert bliebe.<\/p>\n<p><strong>Der Revolution\u00e4r Trotzki<\/strong><\/p>\n<p>Auch in der Exilzeit nach 1905 war Trotzki eine wichtige Figur der revolution\u00e4ren Linken Russlands, obwohl er sich weder den Menschewiki noch Lenins Bolschewiki anschlie\u00dfen mochte. Erst die Politik der Bolschewiki nach der Februarrevolution von 1917, vor allem deren konsequente Orientierung auf eine Macht\u00fcbernahme mit sozialistischer Zielstellung, lie\u00df ihn in die Partei Lenins eintreten. Und wieder w\u00e4hlten die Delegierten des Petrograder Arbeiter- und Soldatenrates den eben nach Russland Zur\u00fcckgekehrten zu ihrem Vorsitzenden. Als solcher spielte er eine Schl\u00fcsselrolle bei der politischen und milit\u00e4rischen Vorbereitung des Oktoberumsturzes, und dann beim Aufbau des Sowjetstaates. Gl\u00e4nzend hatte der Verlauf der Russischen Revolution die Annahmen der Theorie der \u00bbPermanenten Revolution\u00ab best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Der junge Sowjetstaat sah sich jedoch durch existenzielle Bedrohungen von au\u00dfen und innen konfrontiert. Ohne selbst eine milit\u00e4rische Ausbildung absolviert zu haben, \u00fcbernahm Trotzki in dieser Situation die Leitung der Roten Armee und organisierte die erfolgreiche Verteidigung Sowjetrusslands gegen die wei\u00dfgardistische Konterrevolution und gegen imperialistische Interventionsheere. In der Fr\u00fchzeit der internationalen kommunistischen Bewegung wurde sein Name in einem Atemzug mit dem Lenins genannt. Beider Portraits hingen weltweit auf Kongressen nebeneinander.<\/p>\n<p>Doch so, wie die Russische Revolution den ersten Teil der Theorie der \u00bbPermanenten Revolution\u00ab \u2013 die M\u00f6glichkeit einer sozialistischen Revolution in einem unterentwickelten Land \u2013 best\u00e4tigt hatte, best\u00e4tigte das weitere Schicksal Sowjetrussland auch deren zweiten Teil: Die erhofften Revolutionen im entwickelten Westen blieben aus, was letztendlich zum Scheitern des sowjetrussischen Sozialismusexperiments f\u00fchren musste.<\/p>\n<p><strong>Das Scheitern einer isolierten Revolution<\/strong><\/p>\n<p>Zwar hatte die Russische Revolution tats\u00e4chlich den Auftakt zu einer revolution\u00e4ren Welle in Europa und dar\u00fcber hinaus gebildet. Doch ohne die Existenz kommunistischer Parteien, die dort eine \u00e4hnliche Rolle wie die Bolschewiki in der Russischen Revolution h\u00e4tten spielen k\u00f6nnen, erfuhren die Bewegungen im Westen bittere Niederlagen: In Deutschland beispielsweise wurden die Bestrebungen, eine R\u00e4tedemokratie zu etablieren, blutig niedergeschlagen. In Italien endeten die \u00bbRoten Jahre\u00ab der Fabrikbesetzungen mit dem Sieg von Mussolinis Faschisten.<\/p>\n<p>In Russland selbst hatten B\u00fcrgerkrieg und Zusammenbruch der Wirtschaft zur weitgehenden Aufl\u00f6sung der Arbeiterklasse gef\u00fchrt. Von dem durch R\u00e4te demokratisch kontrollierten Arbeiterstaat, der 1917 aufgebaut worden war, blieb bald nur noch die H\u00fclle des Staatsapparates \u00fcbrig. Dessen B\u00fcrokratie begann, eigene Interessen zu entwickeln. Den personifizierten Ausdruck dieser Interessen fand sie in Stalin, der als Generalsekret\u00e4r der Kommunistischen Partei eine Schl\u00fcsselrolle in den Apparaten spielte.<\/p>\n<p>Und so begann nach Lenins Tod im Januar 1924 auch Trotzkis Abstieg. In den K\u00e4mpfen um die Nachfolge hatte Stalin mit seinem Zugriff auf den Parteiapparat von Anfang an die Oberhand. Aber Trotzki stand Stalin nicht nur als Person, sondern auch politisch im Wege. Sein Internationalismus war mit Stalins Projekt eines \u00bbSozialismus in einem Lande\u00ab unvereinbar, ebenso wie sein Anti-B\u00fcrokratismus und sein Beharren auf der Wiederbelebung der Demokratie in Partei und R\u00e4ten es mit dem Aufbau eines totalit\u00e4ren Staates waren. Er wurde daher erst aus dem Zentralkomitee, dann aus der Partei ausgeschlossen, erneut verbannt und schlie\u00dflich in die T\u00fcrkei ausgewiesen. Auch die Parteien der sich \u00bbstalinisierenden\u00ab Kommunistischen Internationale wurden von Trotzkis Anh\u00e4ngern \u00bbges\u00e4ubert\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Einheitsfront gegen die Nazis<\/strong><\/p>\n<p>In den folgenden Jahren richtete Trotzki seinen Blick zunehmend nach Deutschland. Von seinem Exil auf der t\u00fcrkischen Insel Prinkipo aus war er ohnm\u00e4chtig dazu verurteilt, den Aufstieg Hitlers zu beobachten. Dies war umso bitterer angesichts der Tatsache, dass seine Faschismusanalysen zu den klarsten geh\u00f6ren, die der Marxismus hervorgebracht hat.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) auf Weisung Stalins nicht etwa die NSDAP, sondern die SPD zum Hauptfeind erkl\u00e4rte, argumentierte Trotzki in zahlreichen Artikeln und Brosch\u00fcren f\u00fcr eine Einheitsfront der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen die Nazis. Die Kommunisten m\u00fcssten treibende Kraft eines gemeinsamen antifaschistischen Kampfes aller Arbeiterorganisationen und eines gemeinsamen Kampfes gegen die Abw\u00e4lzung der Kosten der Weltwirtschaftskrise auf die Arbeiterschaft werden. Aus erfolgreichen gemeinsamen Abwehrk\u00e4mpfen k\u00f6nne die Arbeiterklasse die Kraft sch\u00f6pfen, positive Antworten einer sozialistischen Alternative gegen das Elend der Weltwirtschaftskrise zu entwickeln.<\/p>\n<p>Auch wenn seine Brosch\u00fcren in Deutschland in hohen Auflagen verbreitet wurden: Ihm fehlte eine organisierte massenhafte Anh\u00e4ngerschaft, um den Weg Deutschlands in den Abgrund wirklich beeinflussen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcndung der IV. Internationale<\/strong><\/p>\n<p>Diese sollte ihm auch die IV. Internationale nicht mehr verschaffen, die er 1938 ins Leben rief, um eine Alternative zur stalinisierten Kommunistischen Internationale (Komintern) aufzubauen. Stalin hatte bereits mit der der systematischen Ermordung der Angeh\u00f6rigen und Anh\u00e4nger Trotzkis rund um den Globus begonnen. Die Jagd auf die Trotzkisten bildete den Auftakt zum \u00bbGro\u00dfen Terror\u00ab, mit dem Stalin die Tr\u00e4ger der revolution\u00e4ren Tradition von 1917 physisch ausrottete. Auch viele ehemalige Mitstreiter Lenins wurden in den \u00bbMoskauer Prozessen\u00ab aufgrund aberwitziger Vorw\u00fcrfe verurteilt und anschlie\u00dfend hingerichtet.<\/p>\n<p>Trotzki deckte \u00bbDie Verbrechen Stalins\u00ab, so der Titel eines seiner bekannten Werke, schonungslos auf und prangerte sie an. Zu diesen Verbrechen z\u00e4hlte er auch die groteske Entstellung, die der Marxismus in der dogmatischen Karikatur des \u00bbMarxismus-Leninismus\u00ab erfuhr.<\/p>\n<p>Wer glaubte, dieser konsequente Gegner Hitlers und Stalins w\u00fcrde wenigstens in den westlichen Demokratien Sicherheit und ein dauerhaftes Asyl finden, wurde eines Besseren belehrt: Die meisten L\u00e4nder verweigerten ihm die Aufnahme \u2013 aus Angst vor den von ihm ausgehenden revolution\u00e4ren Umtrieben. Frankreich und Norwegen wiesen ihn auf Druck der Sowjetunion wieder aus.<\/p>\n<p>Von Stalin \u00fcber den halben Erdball bis nach Mexiko getrieben, wurde schlie\u00dflich die Stimme des scharfsinnigsten marxistischen Kritikers des Stalinismus mit einem Eispickel brutal zum Schweigen gebracht.<\/p>\n<p><strong>Widerspr\u00fcche im Erbe Trotzkis<\/strong><\/p>\n<p>Trotzkis Analysen des Stalinismus bieten bis heute ein wichtiges Instrument, um das Scheitern des Sozialismus im 20. Jahrhundert und seine Entartung zu einem despotischen Totalitarismus zu verstehen. Sie blieben allerdings unabgeschlossen und widerspr\u00fcchlich, was zu unterschiedlichen Interpretationen und den Spaltungen seiner Anh\u00e4nger nach seinem Tod beitrug.<\/p>\n<p>F\u00fcr Trotzki war die Sowjetunion unter Stalin trotz aller Entartungen ein zu verteidigender \u00bbdegenerierter Arbeiterstaat\u00ab mit verstaatlichten Produktionsmitteln, in dem eine neue, politische Revolution die stalinistische B\u00fcrokratie st\u00fcrzen m\u00fcsse. Gleichzeitig attestierte er dem Stalinismus, im internationalen Ma\u00dfstab eine vollst\u00e4ndig konterrevolution\u00e4re Rolle zu spielen, wie das v\u00f6llige Versagen der KPD im Kampf gegen Hitler und das Abw\u00fcrgen der Spanischen Revolution in den sp\u00e4ten 1930er Jahren durch die dortigen Kommunisten verdeutlicht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten allerdings \u00fcberall in Osteuropa Regime nach dem genauen Vorbild der Sowjetunion errichtet werden. Damit konnte nur eine der beiden Annahmen Trotzkis stimmen: Entweder war die Sowjetunion trotz aller Deformation noch ein fortschrittlicher und zu verteidigender Staat \u2013 dann spielte der Stalinismus aber keine konterrevolution\u00e4re Rolle, weil er ja erfolgreich dieses Modell exportiert hatte. Oder die Theorie der konterrevolution\u00e4ren Natur des Stalinismus war richtig \u2013 dann konnte es sich bei der Sowjetunion aber um keinen noch so deformierten Arbeiterstaat handeln, sondern musste es sich um eine neuartige, staatskapitalistische Gesellschaftsformation handeln, in der sich die B\u00fcrokratie zu einer herrschenden Klasse entwickelt hatte und nun nach weiteren L\u00e4ndern ausgriff. Bald entstanden auch in China, Kuba und anderen L\u00e4ndern Systeme nach dem Vorbild der UdSSR. Wenn sie auch sozialistisch waren, dann konnte der Sozialismus durch eine Rote Armee oder eine b\u00e4uerliche Guerilla erk\u00e4mpft werden. Was wurde dann aber aus der zentralen Rolle der Arbeiterklasse, deren Selbstbefreiung f\u00fcr Trotzki den Charakter einer sozialistischen Revolution ausgemacht hatte?<\/p>\n<p>Diese Frage f\u00fchrte zu zahlreichen Spaltungen der trotzkistischen Bewegung nach Trotzkis Tod. Sie dauern bis heute an, auch wenn ihr Ausgangspunkt \u2013 der Charakter der Sowjetunion und des sogenannten Realsozialismus \u2013 l\u00e4ngst obsolet geworden ist.<\/p>\n<p><strong>Trotzki f\u00fcr das 21. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>Jahrzehntelang wurde Trotzkis Erbe vor allem in Kleinparteien, Zirkeln und Sekten bewahrt und h\u00e4ufig in dogmatisch-abschreckender Form pr\u00e4sentiert. Au\u00dferhalb dieses Mikrokosmos trotzkistischer Gruppen werden seine Ideen kaum diskutiert. W\u00e4hrend es heute etwa eine Vielzahl von Marx- oder Gramsci-Lesekreisen in Deutschland gibt, findet mit dem Werk Trotzkis kaum eine Auseinandersetzung statt \u2013 trotz der wunderbar klaren, oft brillanten und zugleich verst\u00e4ndlichen Sprache, in der es geschrieben ist.<\/p>\n<p>Dabei kann eine Linke des 21. Jahrhunderts viel von der Auseinandersetzung mit Trotzki lernen. Sei es \u00fcber Transformationsstrategien f\u00fcr einen \u00dcbergang zum Sozialismus in unterentwickelten L\u00e4ndern (Permanente Revolution), sei es \u00fcber Strategien einer revolution\u00e4re Realpolitik, um auch in nicht-revolution\u00e4ren Zeiten Mehrheiten f\u00fcr kommunistische Politik zu gewinnen (Einheitsfront), oder sei es \u00fcber die Ursachen der Deformation und des Scheiterns des Sozialismus im 20. Jahrhundert und den daraus zu ziehenden Lehren (Stalinismuskritik). Auch Trotzkis Internationalismus und seine r\u00e4tedemokratische Perspektive haben nichts an Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft. Die Fruchtbarmachung dieses Erbes sollte man nicht den Trotzkisten \u00fcberlassen. Sie sollte Aufgabe der gesamten Linken sein.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/trotzki-die-feder\/\"><em>marx21.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 28. August 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 78 Jahren wurde Leo Trotzki ermordet. 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