{"id":4117,"date":"2018-10-08T10:12:52","date_gmt":"2018-10-08T08:12:52","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4117"},"modified":"2018-10-08T10:12:54","modified_gmt":"2018-10-08T08:12:54","slug":"chinesische-weltpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4117","title":{"rendered":"Chinesische Weltpolitik"},"content":{"rendered":"<p><em>Pierre Rousset. <\/em><strong>Der Konflikt zwischen den USA, der herrschenden Weltmacht, und China, der aufstrebenden Weltmacht, strukturiert heute in einem grossen Masse die Weltpolitik.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Aus der Sicht Chinas war die Epoche, w\u00e4hrend der die europ\u00e4ischen M\u00e4chte den Planeten umgestaltet haben, von kurzer Dauer, bevor die Geschichte wieder ihren \u00abnormalen\u00bb Verlauf nahm \u2013 das heisst um die internen Probleme Chinas kreiste. Diese sinozentrierte Vision bietet f\u00fcr den neuen chinesichen Imperialismus eine solide Grundlage \u2013 nach Art der eurozentrierten Vision der erobernden Imperialismen vor zwei Jahrhunderten. F\u00fcr Xi Jinping wird das 21. Jahrhundert das \u00abchinesische Jahrhundert\u00bb sein.<\/p>\n<p><strong>Weltpolitik in Ostasien<\/strong><\/p>\n<p>Xi Jingping hat die defensiven strategischen Vorstellungen hinter sich gelassen, die die maoistische \u00c4ra pr\u00e4gten. Diese sind fortan offensiv gepr\u00e4gt: um die Ausweitung des neuen Imperialismus sicherzustellen, wird die Flotte zentral, umso mehr, als China meerseitig eine ungeheur lange Grenze hat und sich den Zugang zum pazifischen und zum indischen Ozean sichern muss. Von der koreanischen bis zur malaischen Halbinsel stellen die japanischen, philippinischen oder indonesischen Inselgruppen einen Schutzschirm dar. Die auf die hohe See hin offenen Meerengen sind unter strenger Kontrolle der USA.<\/p>\n<p>Die Kontrolle des s\u00fcdchinesischen Meeres ist deshalb f\u00fcr Peking \u00fcberlebenswichtig. Xi Jinping hat deshalb deklariert, dass es sich um ein \u00abinnerchinesisches Meer\u00bb handle. Man kann drei Phasen im Streit um die Kontrolle des s\u00fcdchinesischen Meeres unterscheiden:<\/p>\n<ul>\n<li>Die erobernde Phase. Peking zog Nutzen aus der zeitweiligen L\u00e4hmung Washingtons. Es wurden sieben k\u00fcnstliche Inseln gebaut. Da sie komplexe milit\u00e4rische Installationen beherbergen, stellen sie ein zusammenh\u00e4ngendes Ganzes dar, mit der der Zugang zu allen wichtigen Punkte kontrolliert werden kann; mittlerweile wurden dort strategische Bomber des Typs H-62K (mit nuklearer Schlagkraft) stationiert, ein politische Symbol gegen die B-52 der USA. Die Militarisierung des s\u00fcdchinesischen Meeres ist eine Tatsache. Sicherlich, Peking kann die Durchfahrt der VII. Flotte nicht verbieten und die internationale Nutzung nicht blockieren. Washington ist jedoch nicht in der Lage, die chinesische Pr\u00e4senz \u00abzur\u00fcckzudr\u00e4ngen\u00bb, ohne in einen Konflikt auf sehr hohem Niveau einzutreten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Regime hat weiter n\u00f6rdlich \u00abhistorische\u00bb Anspr\u00fcche geltend gemacht und in betont aktiver Art die japanische Kontrolle \u00fcber den unbewohnten Mikro-Archipel Senkaku\/Diaoyu herausgefordert und damit die M\u00f6glichkeiten Japans und die Entschlossenheit der USA getestet.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Gegen-Offensive der Vereinigten Staaten. Schlussendlich hat Trump den Fehdehandschuh auf milit\u00e4rischem Gebiet aufgenommen und zu diesem Zwecke die nordkoreanische Frage benutzt. China wurde tats\u00e4chlich aus diesem Gebiet des Nord-Pazifiks zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Zudem blieb es in der Krise lange Zeit politisch und diplomatisch marginalisiert, die sich zwischen Washington, Pyongyang und Seoul abspielte.<\/li>\n<li>Die neue Form des regionalen Konfliktes. Washington m\u00f6chte heute seine Vorteile ausbauen. F\u00fcr Jim Mattis, Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Verteidigung kristallisiert sich der Konflikt haupts\u00e4chlich um Taiwan und das s\u00fcdchinesische Meer.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der chinesische Botschafter in Grossbritannien, Liu Xiaoming, hat neulich an die Position seiner Regierung erinnert, dass ein Eindringen in das s\u00fcdchinesische Meer einem Eindringen in die territorialen Gew\u00e4sser Chinas gleichkomme; die Schiffe, die dies tun, m\u00fcssten vorher ihre \u00abfriedliche\u00bb Durchfahrt anmelden oder eine Erlaubnis erhalten. International jedoch wird diese Zone nicht gleich eingestuft: Die Durchfahrt ist frei und h\u00e4ngt nicht vom guten Willen Xi Jinpings ab<\/p>\n<p><strong>Weshalb Taiwan?<\/strong><\/p>\n<p>In der internationalen Diplomatie gilt der Grundsatz \u00abein einziges China\u00bb. Als Taipeh (Hauptstadt der Republik China, Taiwan) im UN-Sicherheitsrat Einsitz hatte, repr\u00e4sentierte es das gesamte kontinentale China; als dieser Sitz 1971 von Peking \u00fcbernommen wurde, wurde Taiwan (dessen Geschichte komplex ist) nur mehr als eine Provinz Chinas angesehen.<\/p>\n<p>Im Januar 2016 wurde Tsai Ing-wen zur Pr\u00e4sidentin gew\u00e4hlt, mit (vorsichtigen) Unabh\u00e4ngigkeitsabsichten. Trump hat ihr unmittelbar darauf per Telefon gratuliert \u2013 was von China als Provokation interpretiert wurde. Washington hat zu Beginn der 1970er Jahre die offiziellen diplomatischen Beziehungen zu Taipeh abgebrochen; trotzdem wurden mit der Taiwan Relations Act seit 1979 halboffizielle Beziehungen entwickelt. Dann trat im M\u00e4rz 2018 ein neues Gesetz in Kraft, welches Peking in Wut versetzte: die Taiwan Travel Act, die den Verkehr zwischen den beiden Regierungen in einem bisher nie dagewesenen Ausmass erlaubt und die US-Verpflichtung einer milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung an die Insel enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Die chinesische Regierung f\u00fchrt eine anhaltende Kampagne, um Taipeh zu isolieren. Vor kurzem haben Burkina Faso und die Dominikanische Republik den Abbruch ihrer offiziellen diplomatischen Beziehungen mit Taiwan angek\u00fcndigt. Weltweit gibt es nur noch 18 Staaten, die solche unterhalten, darunter der Vatikan, pazifische und lateinamerikanische Staaten (Honduras, Guatemala oder Kiribati), Swasiland. Luftfahrtgesellschaften, die taiwanesische Destinationen anfliegen, wird die Sperrung des chinesischen Luftraums angedroht. Am 23. April hat China in der Meerenge von Taiwan die gr\u00f6ssten Seeman\u00f6ver seiner Geschichte durchgef\u00fchrt. \u2013 eine spektakul\u00e4re Geste <em>\u00abzum Schutz der Souver\u00e4nit\u00e4t und der territorialen Integrit\u00e4t\u00bb <\/em>des Vaterlandes.<\/p>\n<p>Washington beabsichtigt vor Taipeh auf hoher See eigene milit\u00e4rische \u00dcbungen durchzuf\u00fchren, um die Chinesischen Republik ihres Schutz zu versichern. Dieses Gebiet wird zu einem milit\u00e4rischen Spannungsherd zwischen den beiden M\u00e4chten. Xi Jinpin jedoch kann auf dieser Frage keine Kompromisse dulden. Der ideologische Zement seiner Macht ist der Grossmachtnationalismus, die Berufung auf die heilige Natur der territorialen Integrit\u00e4t des \u00abeinzigen Chinas\u00bb &#8211; und die Insel liegt im Herzen des maritimen strategischen Raumes, dessen Kontrolle ihm lebenswichtig scheint.<\/p>\n<p><strong>Hongkong<\/strong><\/p>\n<p>Taiwan ist ein de facto unabh\u00e4ngiges Land \u2013 nicht so Hongkong. Trotzdem ist der Grundsatz \u00abEin einziges China\u00bb als ein Aspekt der Krise auf dessen Territorium sp\u00fcrbar. Ehemalige britische Kolonie, wurde sie 1997 vom Vereinigten K\u00f6nigreich \u00abwieder r\u00fcck\u00fcbertragen\u00bb. Sie wurde zu einer \u00abSpeziellen Verwaltungszone\u00bb. Die entsprechende Vereinbarung sah vor, dass w\u00e4hrend mindestens 50 Jahren Hong Kong von einem besonderen Status unter der Formel \u00abEin Land, zwei Systeme\u00bb profitieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Hong Kong konnte keine unabh\u00e4ngige Politik auf dem Gebiet der Verteidigung und der Diplomatie f\u00fchren, aber das wirtschaftliche und juristische System blieben unver\u00e4ndert, wie auch tausend anderer Besonderheiten. Zum Zeitpunkt der Zwanzigjahr-Feier der R\u00fcck\u00fcbertragung liess Xi Jinping verlauten, dass die chinesich-britische Erkl\u00e4rung von 1984, die die Grundlagen f\u00fcr die R\u00fcck\u00fcbertragung von 1997 legte, nicht \u00ab<em>mehr<\/em> <em>l\u00e4nger zutreffend<\/em>\u00bb sei, Peking darin nur mehr ein <em>\u00abhistorisches Dokument\u00bb<\/em> sehe, das <em>\u00abkeinerlei konkrete Bedeutung \u00bb<\/em> und <em>\u00abkeinesfalls zwingende Kraft mehr habe\u00bb<\/em>. Nach der Absicht von Xi Jinping sollen in Zukunft in Hong Kong die chinesischen Gesetze angewandt werden.<\/p>\n<p>Diese Perspektive trifft in der Bev\u00f6lkerung Hong Kongs auf viel Widerstand, die ihre B\u00fcrgerrechte und politischen Rechte (Mehrparteiensystem, Freiheit des internationalen Austausches, Unabh\u00e4ngigkeit der Gewerkschaften und der Justiz,\u2026) bedroht sehen. Dieser Widerstand mag links aber auch rechts jeweils eine andere F\u00e4rbung haben (Xenophobie gegen die \u00ab chinesische Einwanderung\u00bb vom Kontinent).<\/p>\n<p>Xi Jinping hat vor jeder \u00abunzul\u00e4ssigen\u00bb Beeintr\u00e4chtigung seiner Autorit\u00e4t gewarnt und hat sich dabei auf die nationale Sicherheit berufen: <em>\u00abJeder Versuch einer Gef\u00e4hrdung de Souver\u00e4nit\u00e4t und der Sicherheit Chinas, einer Missachtung der Macht der Zentralregierung und der Autorit\u00e4t des Grundgesetzes der Speziellen Verwaltungszone von Hong Kong, oder jeder Ansatz, von Hong Kong aus Aktivit\u00e4ten der Unterwanderung und der Sabotage gegen den Kontinent einzuleiten, stellt ein Akt des \u00dcberschreitens der roten Linie dar\u00bb, <\/em>eine scharfe Formulierung, die bis anhin noch nie umgesetzt wurde.<\/p>\n<p>Hong Kong ist der Sitz von Vereinigungen zur Verteidigung der Rechte und der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter, wie auch von Netzwerken, die regionale Solidarit\u00e4tsarbeit leisten. Die politische Repression ist deutlich sp\u00fcrbar. Edward Leung, 27 Jahre alt, ein F\u00fchrer der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung ist zu sechs Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt worden. Viele Freiheiten wurden aufgehoben, ohne dass sich die im Territorium ans\u00e4ssige Gesch\u00e4ftswelt und die Multinationalen davon betroffen f\u00fchlen, wohlverstanden.<\/p>\n<p><strong>Peking und die koreanische Krise<\/strong><\/p>\n<p>Aus allgemeiner Sicht ist S\u00fcdkorea f\u00fcr China viel wichtiger als Nordkorea. Das Schicksal des norkoreanischen Regimes hat betr\u00e4chtliche Auswirkungen. Sollte es zusammenbrechen, so k\u00f6nnte die US-Armee ihre Lager an der chinesischen Grenze aufschlagen; diese Perspektive ist f\u00fcr Peking offensichtlich unakzeptabel. Beim H\u00f6hepunkt der Krise von 2016\/17 war die F\u00fchrung von Xi nicht in der Lage, wichtige Initiativen zu ergreifen, selbst wenn er die UNO-Sanktionen gegen Pyongyang in Funktion seiner Interessen immer \u00abmodulieren\u00bb konnte, was nicht nichts ist.<\/p>\n<p>Die Lage \u00e4nderte sich mit der gemeinsamen Erkl\u00e4rung Kim-Trump vom 12. Juni 2018. Die Falken im Weissen Haus wollten eine blanke Kapitulation. Der am Singapur-Gipfel er\u00f6ffnete Verhandlungsprozess wird lang werden, vor dem Horizont eines Friedensvertrages und nicht mehr eines \u00abgewaltsamen\u00bb Sturzes des Regimes.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a><\/p>\n<p>Die Zukunft der Gespr\u00e4che ist ungewiss. Im Norden ist mit der Tolerierung der Entwicklung einer Marktwirtschaft eine gesellschaftliche Elite entstanden und die Einleitung eines \u00dcbergangs in einen Kapitalismus chinesischer Pr\u00e4gung ist denkbar. Im S\u00fcden wurde die extreme Rechte marginalisiert. Die beiden Regimes haben sich auf einen Prozess der allm\u00e4hlichen Ann\u00e4herung geeinigt und lehnen die Brutalit\u00e4t des \u00abdeutschen Modells\u00bb ab. Es geht nicht mehr um Alles (Wiedervereinigung) oder Nichts (Kriegszustand).<\/p>\n<p>Diese Situation erlaubt China, in den diplomatischen Prozess in Korea einzutreten: dies ist f\u00fcr Xi Jinping eine gute Nachricht. Entspannung auf der Halbinsel \u2013 Spannung um Korea?\u00a0 Wie lange noch k\u00f6nnen Peking und Washington in der Region auf Erhitzung und Abk\u00fchlung spielen?<\/p>\n<p><strong>Der Marsch nach Westen<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt der \u00abNeuen Seidenstrassen\u00bb wurde erst vor kurzem in Gang gesetzt. Der Ehrgeiz dahinter ist gigantisch. Der kontinentale Weg (die Strasse) soll China mit Europa verbinden und durch den asiatischen Kontinent f\u00fchren. Der maritime Weg (der G\u00fcrtel) geht von S\u00fcdostasien aus und soll bis nach Ostafrika und in den Maghreb f\u00fchren. Sechs \u00abregionale Korridore\u00bb sollen dazu dienen, m\u00f6glichst viele L\u00e4nder an die beiden Hauptachsen anzukoppeln. <a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/p>\n<p>Es geht darum, eine m\u00f6glichst koh\u00e4rente Entwicklung eines Infrastrukturkomplexes anzustossen, die Investitionen zu vervielfachen, den industriellen Sektoren M\u00e4rkte zu verschaffen, die im nationalen Rahmen an \u00dcberproduktion (Zement, Stahl) leiden, schnelle Kommunikationswege zu errichten, aber auch um die St\u00e4rkung des politischen und kulturellen Einflusses der chinesischen Machthaber. Schlussendlich ist das Ziel, aus China einen globalen \u00abzivilisatorischen\u00bb Referenzpol zu machen, als Alternative zu den USA.<\/p>\n<p>Im Kern dieser multidimensionalen Expansion stehen geo\u00f6konomische und geostrategische \u00dcberlegungen. F\u00fcr Peking geht es um die Sicherung seiner Versorgung mit Rohstoffen und um die Senkung der Transportkosten; um einen besseren Zugang zu den M\u00e4rkten, die je nach Fall von Japan, S\u00fcdkorea, Russland oder die USA dominiert werden; um Schifffahrtswege, die die Meerenge von Malacca zu umgehen erlauben, die im Falle einer zugespitzten Krise von Washington blockiert werden k\u00f6nnte; diese Wege f\u00fchren vorbei an Bangladesh, Myanmar oder Pakistan\u2026<\/p>\n<p>Das Projekt erfordert einen Finanzierungsaufwand von 800 Milliarden Euro, die teilweise dank der Asiatischen Infrastruktur Investmentbank (AIIB) aufgebracht werden. Trotz der erkl\u00e4rten Opposition der USA, sind vor allem Deutschland, Australien, Frankreich, das Vereinigte K\u00f6nigreich dem Aufruf gefolgt.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr 70 L\u00e4nder sind von diesem Projekt betroffen! Nachdem Peking im grossen Massstab investiert hat, versucht es nun insbesondere angesichts der zunehmenden Spannungen mit den Vereinigten Staaten, seinen Einfluss haupts\u00e4chlich auf die asiatische Peripherie auszubauen, und setzt die H\u00e4lfte seiner im Rahmen der neuen Seidenrouten gew\u00e4hrten Kredite daf\u00fcr ein. China ist der wichtigste Handelspartner des Verbandes der S\u00fcdostasiatischen Nationen (Asean). Sein Einfluss ist beherrschend in Laos und in Kambodscha und betr\u00e4chtlich im Mekongbecken, darunter in Thailand und wird noch verst\u00e4rkt durch den Eisenahnbau zwischen Kunming (in Y\u00fcnan) und Singapur. China kontrolliert in der Tat eine wachsende Anzahl von H\u00e4fen in Myanmar, Bangladesh, Sri Lanka, Pakistan, den Malediven, im Oman, \u2026<\/p>\n<p>Die neuen Seidenstrassen sollen Westeuropa in Portugal, Venedig und Rotterdam erreichen; es kommt zu Akquisitionen und Ansiedlungen in Frankreich, Gro\u00dfbritannien, der Schweiz, Italien, Griechenland (der Hafen von Pir\u00e4us!) erfolgen. Ein G\u00fcterzug, der von Yiwu, s\u00fcdlich von Shanghai, abf\u00e4hrt, verbindet China \u00fcber 12\u2019000 Kilometer direkt mit 32 europ\u00e4ischen St\u00e4dten, darunter London, Madrid, Kouvola (Finnland), Duisburg und Lyon.<\/p>\n<p>In den meisten osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern werden bereits grosse Investitionen get\u00e4tigt oder verhandelt. In Zentralasien f\u00fchrt der Landweg durch Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan und Aserbaidschan. Eine 2012 eingeleitete \u00abPartnerschaft\u00bb, das \u00ab16 + 1 Format\u00bb zwischen China und 16 mittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rum\u00e4nien, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien und Mazedonien, wird kontinuierlich ausgebaut.<\/p>\n<p>Im Nahen Osten und in Nordafrika bindet der G\u00fcrtel Dschibuti, \u00c4thiopien, \u00c4gypten, Algerien oder Marokko an; mit dem Iran, das dem US-Embargo unterliegt, werden derzeit erweiterte Abkommen ausgehandelt.<\/p>\n<p>Im November 2017 wurde ein Abkommen zwischen China und Panama unterzeichnet, das sich dem Projekt Seidenstra\u00dfen anschlie\u00dft und offiziell den dritten maritimen Zweig dieser Initiative bildet.<\/p>\n<p>Ein so starker globaler Expansionskurs, der sich auf einen so begrenzten Zeitraum konzentriert, ist beispiellos. Seine sozialen, kulturellen und \u00f6kologischen Kosten werden, wie zu bef\u00fcrchten ist, betr\u00e4chtlich sein &#8211; ebenso wie die wirtschaftlichen und finanziellen Risiken, die durch politische Unw\u00e4gbarkeiten verst\u00e4rkt werden: m\u00f6gliche Aufl\u00f6sungen von nationalen Regierungsb\u00fcndnissen, Operationen in Konfliktgebieten wie der Himalaya-Grenze (von Kaschmir bis Arunachal Pradesh) oder dem Nahen Osten, Gegenangriffe konkurrierender M\u00e4chte (wie in Myanmar). Das Beispiel des Hafens von Gwadar ist bezeichnend. Er liegt an der K\u00fcste von Belutschistan, im S\u00fcdwesten Pakistans, wo der Unabh\u00e4ngigkeitskampf weitergeht und wo sich viele Staaten beteiligen (Indien, Afghanistan&#8230;.).<\/p>\n<p><strong>Milit\u00e4rischer Aufstieg<\/strong><\/p>\n<p>Die chinesische Armee gilt als die zweitgr\u00f6\u00dfte der Welt, obwohl dieses Urteil weitgehend quantitativ ist. Die Kampferfahrung des Personals und der Ausr\u00fcstung bleibt begrenzt. Nachgeordnete Imperialismen wie Frankreich verf\u00fcgen m\u00f6glicherweise \u00fcber das erforderliche Wissen (Infiltration und Kommandooperationen) oder Technologien (wie das Hubschraubertr\u00e4ger- und Kommandoschiff Mistral). Sie wird auch von Russland mit dessen Ozeanflotte strategischer U-Boote bei weitem \u00fcbertroffen&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>Dennoch schreitet die internationale milit\u00e4rische Aufstellung Chinas, die bei Null angefangen hat, schnell voran. Die Marinekapazit\u00e4t wird kontinuierlich ausgebaut. Peking erh\u00f6hte die Zahl der Abkommen, die es seinen Kriegsschiffen erm\u00f6glichen, in ausl\u00e4ndischen H\u00e4fen vor Anker zu gehen und es ist ein wichtiger Teilnehmer an den &#8222;Peacekeeping&#8220;-Operationen der Vereinten Nationen, wo 35.000 Soldaten an diese sanfte Art des Einsatzes beigesteuert werden (Zahlen von 2015). Es f\u00fchrt eigene \u00dcbungen zur Heimf\u00fchrung seiner Staatsangeh\u00f6rigen in Krisengebieten (wie z.B. Jemen) durch.<\/p>\n<p>Das Prunkst\u00fcck dieser milit\u00e4rischen Expansion ist nat\u00fcrlich die Basis von Dschibuti, die f\u00fcr 10\u2019000 Soldaten ausgelegt ist. Die strategische Bedeutung dieses Gebietes ist betr\u00e4chtlich (weshalb es auch amerikanische oder franz\u00f6sische St\u00fctzpunkte beherbergt). Die internationale Ansiedlung von achtzehn Milit\u00e4rbasen w\u00e4re geplant.<\/p>\n<p><strong>Konflikte um Einfluss<\/strong><\/p>\n<p>Chinas globale Expansion steht in direktem Wettbewerb mit allen bestehenden M\u00e4chten in deren traditionellen Einflusszonen: Russland in Zentralasien und in Wei\u00dfrussland, Indien in S\u00fcdasien, die Vereinigten Staaten in Lateinamerika, Europ\u00e4er zuhause, alle in Afrika&#8230;<\/p>\n<p>In der Arktis sucht China nach M\u00f6glichkeiten, an der \u00d6ffnung der Polarrouten zur Ausbeutung bisher unzug\u00e4nglicher Ressourcen teilzuhaben, die dank der globalen Erw\u00e4rmung erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<p>In Afrika hat China im allgemeinen Wettbewerb um die Kontrolle des Reichtums die F\u00fchrung \u00fcbernommen, so dass wir jetzt sowohl \u00fcber Chinafrique als auch \u00fcber Fran\u00e7afrique sprechen.<\/p>\n<p>In Zentralasien k\u00f6nnen Moskau und Peking ihre Kr\u00e4fte gegen die Vereinigten Staaten oder die Europ\u00e4ische Union b\u00fcndeln. Die Shanghai Cooperation Organization (SCO) bietet einen dauerhaften Rahmen f\u00fcr eine starke Sicherheitsallianz in Zentralasien, Afghanistan und dem Nahen Osten. Vor kurzem fand am 8. Juni ein Gipfel zwischen Moskau, Peking und Teheran statt. Je weiter jedoch China in die russische Peripherie vordringt, desto struktureller wird der latente Konflikt werden. Dieser konzentriert sich insbesondere auf die Kontrolle des \u00d6lreichtums der Region.<\/p>\n<p>In der indisch-pazifischen Region entstehen neue Allianzen, um dem Machtzuwachs Chinas entgegenzuwirken, wie der im November 2017 von den Vereinigten Staaten, Australien, Japan und Indien initiierte Quad (Quadrilaterale Sicherheitsdialog).<\/p>\n<p>In Lateinamerika verfolgt China seit Mitte der 2000er Jahre sehr wichtige Ziele, und zwar in verschiedener Hinsicht:<\/p>\n<p>&#8211; Politik: Konsolidierung seines globalen Einflusses, etwa \u00fcber finanzielle Hilfestellung angesichts der US-Hegemonie, diplomatische Isolierung Taiwans&#8230;<\/p>\n<p>&#8211; Geo\u00f6konomisch, wie der Fall Bolivien zeigt: China hat k\u00fcrzlich ein Wasserkraftwerk in der Provinz Cochabamba errichtet und ist am Bau von Zucker-, Kalium-, Stahlfabriken und Stra\u00dfen sowie an der Modernisierung des \u00f6ffentlichen Sicherheits- und Telekommunikationssystems beteiligt. Und schielt dabei auf eine der gr\u00f6\u00dften Lithium-Reserven der Welt.<\/p>\n<p>&#8211; Geostrategisch. China kann auf diesem Kontinent auch \u00abFlagge zeigen\u00bb: Stationierung eines Kontingents in Haiti im Rahmen von UN-Operationen, eine extraterritorialisierte Basis in Patagonien (Argentinien), deren offizieller Zweck die Vorbereitung einer Entsendung einer Mission auf die verborgene Seite des Mondes ist; diese Operation wird von der Armee gef\u00fchrt und erlaubt Peking haupts\u00e4chlich, die S\u00fcdhalbkugel zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>China ist heute der wichtigste Handelspartner der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften S\u00fcdamerikas: Argentinien, Brasilien, Chile, Peru, Venezuela. Als Zeichen der Zeit sagte US-Au\u00dfenminister Rex Tillerson im Februar 2018, dass lateinamerikanische L\u00e4nder sich nicht in die Arme eines neuen Imperiums st\u00fcrzen m\u00fcssten (als ob das US-Imperium \u00abgottgegeben\u00bb w\u00e4re!).<\/p>\n<p><strong>Strategische Tr\u00fcmpfe Chinas<\/strong><\/p>\n<p>Trump zieht den Bilateralismus dem Multilateralismus vor, dessen Wirksamkeit er bestreitet. Er ergreift protektionistische Ma\u00dfnahmen und kann im Gegenzug weitere einleiten. Dabei stellt sich allerdings ein gro\u00dfes Problem: Die kapitalistische Globalisierung, die globale Organisation der Produktion in Wertsch\u00f6pfungsketten, die Finanzialisierung sind eine Tatsache, an der ein gro\u00dfer Teil der US-Wirtschaft beteiligt ist.<\/p>\n<p>China hat seine eigenen Widerspr\u00fcche, aber in diesem Zusammenhang verf\u00fcgt es vor allem \u00fcber zwei Tr\u00fcmpfe: seinen \u00ab hergebrachten\u00bb internationalen, vom Staat angef\u00fchrten Expansionsmodus, und der gro\u00dfen Bedeutung seiner Wirtschaft f\u00fcr andere. W\u00fcrden die T\u00fcren des neuen Reiches der Mitte geschlossen, h\u00e4tte dies fatale Folgen &#8211; und Xi Jinping kann sie tats\u00e4chlich schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>China ist ebenso Teil der kapitalistischen Welt, und das chinesische Gl\u00fcck hat die Freuden der Spekulation und der Steueroasen angestachelt. Xi Jinping reagiert auf diese \u00abMissbr\u00e4uche\u00bb, indem er seine Kontrolle \u00fcber alles, einschlie\u00dflich den Yuan-Wechselkurses, verst\u00e4rkt oder ein Massen-\u00dcberwachungssystem einf\u00fchrt, das ausl\u00e4ndische Unternehmen wie auch Staatsangeh\u00f6rige betrifft&#8230;. Peking verf\u00fcgt daher \u00fcber ernsthafte Mittel, um auf laufende Handelskonflikte zu reagieren.<\/p>\n<p>Die erste Runde des Trump\/Xi-Wirtschaftspokers im Mai schien sich zum Vorteil Chinas zu wenden.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a> Seitdem hat Peking offenbar lediglich in gleicher H\u00f6he auf Washingtons Massnahmen reagiert \u2013 und l\u00e4sst seine Beziehungen in die W\u00e4hlerbasis des US-Pr\u00e4sidenten spielen. Insbesondere hat Xi pers\u00f6nliche Beziehungen zu den Sojabohnenproduzenten in Iowa aufgebaut, deren Exporte von chinesischen Vergeltungsma\u00dfnahmen betroffen sind.<\/p>\n<p>China bleibt nach wie vor auf massive Importe von elektronischen Komponenten angewiesen. Die Telefongesellschaft ZTE musste die Herstellung von ganzen Produktelinien einstellen, nachdem sie von Washington wegen der Umgehung des Embargos gegen den Iran und Nordkorea bestraft wurde. Peking versorgt sich aber auch in Japan, Taiwan und S\u00fcdkorea mit \u00abChips\u00bb. Die F\u00fchrung um Xi legt sich jedoch m\u00e4chtig ins Zeug, um Chinas anhaltenden R\u00fcckstand in der Spitzentechnologie aufzuholen (mit welchem Erfolg?). Etwa zwanzig High-Tech-Sektoren wurden als strategisch eingestuft. Der Wettbewerb auf diesem Gebiet wird wahrscheinlich entscheidender sein als die Manipulation der Z\u00f6lle.<\/p>\n<p><strong>Unsicherheiten, finanzielle und politische Risiken: eine Phase der \u00abKonsolidierung\u00bb?<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer Zeit einer eindr\u00fccklichen, umfassenden Entwicklung des chinesischen Kapitalismus scheint die Xi Jinping-F\u00fchrung die Notwendigkeit zu sp\u00fcren, Bilanz zu ziehen und die Priorit\u00e4ten neu festzulegen. Der heisshungrige Erwerb ausl\u00e4ndischer Firmen hat die Operationen der Finanzspekulationen aus dem Blickfeld ger\u00fcckt. Um Vorzugskredite zu erhalten, haben sich Investoren ungerechtfertigterweise in das Seidenstra\u00dfenprogramm eingetragen. Finanzielle Risiken wurden allzu oft nicht ernsthaft bewertet. Die internationale Situation ver\u00e4ndert sich jedoch rasant &#8211; und der \u00abTrumpfaktor\u00bb erh\u00f6ht die Unsicherheit.<\/p>\n<p>Venezuela ist ein Beispiel f\u00fcr die Gefahren, denen Peking ausgesetzt sein k\u00f6nnte.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[iv]<\/a> Die beiden L\u00e4nder n\u00e4herten sich w\u00e4hrend der Zeit von Ch\u00e1vez schnell an. Die dabei geschlossenen Vereinbarungen sind weitgehend auf die \u00d6lf\u00f6rderung ausgerichtet und an diese gebunden. Venezuela hat sich zwar von der Kontrolle der USA befreit, sich aber massiv gegen\u00fcber China verschuldet. Angesichts der aktuellen Krisensituation hat Peking grosse Investitionen gestoppt, seine Kredite reduziert und viele chinesische Arbeiter kehren nach Hause zur\u00fcck (es waren 400\u2019000). Als wichtigster Gl\u00e4ubiger, weit vor Russland, kann China eines Tages die Kontrolle der \u00d6lf\u00f6rderung verlangen. Wenn es noch nicht so weit gekommen ist, dann wahrscheinlich aus politischen Gr\u00fcnden. Die Lage wird f\u00fcr China sehr ernst, wenn das Regime gest\u00fcrzt wird. Mit anderen L\u00e4ndern war China weniger geduldig.<\/p>\n<p>Chinas Aufstieg zur zweitgr\u00f6\u00dften Macht der Welt ist eine vollendete Tatsache. Die aktuellen Trends d\u00fcrfen jedoch nicht einfach in die Zukunft projiziert werden. Die chinesische Geopolitik befindet sich in einer unsicheren Phase der Anpassung und nicht nur der Konsolidierung und der linearen Expansion.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/npa2009.org\/idees\/international\/geopolitique-chinoise\">npa2009.org&#8230;<\/a> vom 6. Oktober 2018; \u00dcbersetzung durch Redaktion maulwuerfe.ch <\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> Siehe Pierre Rousset, \u00ab\u2009P\u00e9ninsule cor\u00e9enne\u2009: Un fragile espoir de paix apr\u00e8s la rencontre Kim-Trump\u2009\u00bb, 21. Juni 2018, auf http\u2009:\/\/<a href=\"http:\/\/www.europe-solidaire.org\/spip.php\u2009?article44871\">www.europe-solidaire.org\/spip.php\u2009?art&#8230;<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a> Laure Siegel, \u00ab\u2009Avec la route de la soie, la Chine veut conqu\u00e9rir l\u2019\u00e9conomie monde\u2009\u00bb, Mediapart, 31\u00a0mars 2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a> Arnaud Leparmentier, \u00ab\u2009Les Chinois gagnants de l\u2019armistice commercial avec Trump\u2009\u00bb, le Monde de l\u2019\u00e9conomie, 21 mai 2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a> Globalization Monitor, 13\u00a0mars 2018.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pierre Rousset. Der Konflikt zwischen den USA, der herrschenden Weltmacht, und China, der aufstrebenden Weltmacht, strukturiert heute in einem grossen Masse die Weltpolitik.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[50,41,56,18,71,22,27,46],"class_list":["post-4117","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-china","tag-europa","tag-grossbritannien","tag-imperialismus","tag-lateinamerika","tag-politische-oekonomie","tag-russland","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4117"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4118,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4117\/revisions\/4118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}