{"id":4423,"date":"2018-11-18T14:33:18","date_gmt":"2018-11-18T12:33:18","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4423"},"modified":"2018-11-18T14:33:18","modified_gmt":"2018-11-18T12:33:18","slug":"selma-james-ueber-frauenstreikbewegung-und-arbeiterklasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4423","title":{"rendered":"Selma James \u00fcber Frauenstreikbewegung und Arbeiterklasse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unsere\u00a0Autorinnen Dimitra Dermitzaki und Eleonora Rold\u00e1n Mend\u00edvil verbrachten f\u00fcnf Tage mit\u00a0der US-amerikanischen Feministin\u00a0Selma James in Berlin und G\u00f6ttingen. Im Rahmen <!--more-->des Internationalen Frauen*streiks war James nach Deutschland eingeladen worden. Eine Reportage \u00fcber ihre Erlebnisse, Eindr\u00fccke und \u00dcberlegungen mit einer legend\u00e4ren antirassistischen, antiimperialstischen und feministischen Aktivistin der Basis.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIst das ein Streik der Karrierefeministinnen oder ist es ein Streik der Frauen der Arbeiterklasse?\u201c fragt James bei ihrer Ankunft in Berlin eine von uns. \u201eWisst ihr, die Karrierefeministinnen machen immer alles kaputt. Deswegen muss man sich an die Basis halten.\u201c In wenigen Worten fasst James so schon auf dem Weg vom Flughafen Sch\u00f6nefeld zu ihrer Unterkunft in Berlin-Friedrichshain ihre Politik zusammen. \u201eWenn ihr schreibt, dann m\u00fcsst ihr so schreiben, dass die normalen Frauen euch verstehen\u201c, mahnt sie, \u201esonst sprecht ihr nur wie die Parteifrauen und die Gewerkschaftsb\u00fcrokratinnen.\u201c<\/p>\n<p>Wir fahren am Treptower Park vorbei und sprechen \u00fcber die Sowjetunion unter Stalin. Die 88-J\u00e4hrige sch\u00fcttelt den Kopf. Als Kommunistin verteidigt sie die Russische Revolution von 1917. Und wei\u00df, dass bereits unter Lenin viele der wichtigen Errungenschaften, auch solche der Frauen, von der Partei abgespeist wurden.<\/p>\n<p>Selma James ist in deutschsprachigen Kreisen wenig bekannt. Sie geh\u00f6rt keiner Partei und keiner kommunistischen Str\u00f6mung an. Bereits im Alter von 15 trat die geb\u00fcrtige U.S.-Amerikanerin der Johnson-Forest-Str\u00f6mung bei, eine Linksabspaltung von trotzkistischen Kommunist*innen. Hier lernte sie ihren sp\u00e4teren Ehemann, den trinidadischen Marxisten C.R.L. James kennen. Selmas Werdegang als Aktivistin der Basis begann durch ihre T\u00e4tigkeit als Kolumnistin in einer Arbeiterzeitung. Darin widmete sie sich f\u00fcr Frauen* relevanten Aspekten sowie Themen, die nicht-wei\u00dfe und migrantische Menschen in den USA betrafen.<\/p>\n<p>Obwohl sich ihre politische T\u00e4tigkeit auf viele verschiedene Felder in den USA, in der Karibik und in Gro\u00dfbritannien erstreckte, vertrat James durchg\u00e4ngig eine zentrale Forderung: Lohn f\u00fcr Haus- und Sorgearbeit. Seit vielen Jahrzehnten lebt sie in London, wohin sie ihrem Ehemann ins Exil folgte. Das in den 1970er Jahren gegr\u00fcndete \u00bbCrossroads Women Centre\u00ab in London, welches heute in einem kleinen zweist\u00f6ckigen Haus in Kentish Town liegt, ist einer der Orte, die sich aus der \u00bbLohn f\u00fcr Hausarbeit\u00ab-Kampagne gebildet und erhalten haben.<\/p>\n<p>Hier treffen sich dutzende selbstorganisierter Frauen*gruppen, um ihre spezifischen Probleme zu diskutieren und gemeinsame Handlungsr\u00e4ume ausfindig zu machen. Seit den Anf\u00e4ngen ist auch eine M\u00e4nnergruppe dabei, welche ebenfalls an antipatriarchaler Basisarbeit in der Nachbarschaft und in linken Strukturen mitwirkt. Im Jahr 2000 hat James au\u00dferdem das \u201eGlobale Frauen*streik Netzwerk\u201c mitgegr\u00fcndet. Das Netzwerk verbindet verschiedenen Felder des Frauen*kampfes: K\u00e4mpfe gegen die K\u00fcrzungen von Sozialleistungen, die vor allem Frauen* zu Gute kommen; K\u00e4mpfe in der Lohnarbeit, in der Sexarbeit, gegen Abschiebungen.<\/p>\n<p><strong>Lohn f\u00fcr Hausarbeit<\/strong><\/p>\n<p>James spricht bestimmt. Und sie stellt viele Fragen. Sind es nur Studentinnen, die im Frauen*streik-Komitee aktiv sind? Wie viele lohnabh\u00e4ngige Frauen* und wie viele Frauen, die von staatlichen Sozialleistungen leben, mobilisieren wir? Wie steht es um die Gewerkschaften? Ob es Illusionen in die B\u00fcrokratie der Gewerkschaften gibt, will sie wissen. Und ob Frauen* dabei sind, die bereits erfolgreiche K\u00e4mpfe als Arbeiterinnen gef\u00fchrt haben. Ob wir \u00f6kologische Fragen ins Zentrum unseres Kampfes stellen. James h\u00f6rt schlecht \u2013 aber sie h\u00f6rt zu. Jeder Person die sie trifft.<\/p>\n<p>Sie m\u00f6chte wissen wie ihr Gegen\u00fcber Politik versteht und wie viel Basisarbeit in jeder Forderung steckt. \u201eKennt ihr die Probleme der normalen Frauen? Habt ihr sie gefragt?\u201c Dabei beruft sie sich stets auf ihre Jahrzehnte w\u00e4hrende Erfahrung. \u201eHabt ihr die Forderung nach Lohn f\u00fcr Hausarbeit aufgenommen? Denn das ist es was Frauen wollen: genug Geld, um Leben zu k\u00f6nnen. Dass uns unsere unbezahlte oder schlecht bezahlte Sorgearbeit nicht in Armut zwingt!\u201c<\/p>\n<p>Die Forderung von Lohn f\u00fcr Haus- und Pflegearbeit bleibt ein zentraler Bestandteil von James\u2018 Politik. Denn auch heute sind es haupts\u00e4chlich Frauen*, die diese Arbeit verrichten. Oftmals werden diese Aufgaben im Haushalt und in der Pflege \u2013 von Kindern, Alten und Kranken \u2013 neben zus\u00e4tzlicher Erwerbsarbeit erledigt. Im Gegensatz jedoch zur Erwerbsarbeit, die in diesem Bereich oft schlecht bezahlt und unter prek\u00e4ren Arbeitsbedingungen stattfindet, wird nicht-entlohnte Sorgearbeit nicht als Arbeit anerkannt.<\/p>\n<p>Nicht nur werden Frauen* f\u00fcr tats\u00e4chliche Arbeit in Form von h\u00e4uslicher Arbeit oder Pflegearbeit nicht entlohnt, sie werden dadurch oft gesellschaftlich unsichtbar gemacht. Denn Lohn ist nicht nur Bezahlung, sondern gesellschaftliche Macht. Die Selbstbestimmung \u00fcber das eigene Leben, mit wem und unter welchen Bedingungen Frauen* leben wollen, ist im Kapitalismus vom Lohn abh\u00e4ngig. Sorgerbeit ist wichtig, allerdings sollte es eine freie Wahl geben. Frauen* sollten sich frei entscheiden k\u00f6nnen, diese Arbeit zu verrichten, ohne die Last eines Lebens in Armut tragen zu m\u00fcssen. Und auch M\u00e4nner sollten dieser T\u00e4tigkeiten nachkommen.<\/p>\n<p>Lohn bestimmt viele Bereiche unseres Lebens: unter welchen Bedingungen wir wohnen, ob und welche Bildung wir erlangen, ob und wie wir unsere Kinder erziehen und mit wem wir zusammen wohnen. Frauen* in Deutschland verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als M\u00e4nner. Solange die L\u00f6hne von Frauen* f\u00fcr Lohnarbeit und unbezahlte Sorgearbeit niedriger als die der M\u00e4nner sind, werden sich Frauen* weiterhin h\u00e4ufig in prek\u00e4ren Arbeits- und Lebenssituationen wiederfinden. Aus diesem Grund kann die vorherrschende Lohnungleichheit nicht von der unbezahlten Sorgearbeit separat betrachtet werden.<\/p>\n<p>Trotz zahlreicher Forderungen hat sich weder global noch in Deutschland Lohnungleichheit zwischen Frauen* und M\u00e4nnern* wirklich verringert. Der Kampf um die Anerkennung und Entlohnung von Sorgearbeit hat in den letzten Jahren eine Zuspitzung erlebt. James erkl\u00e4rt uns beim Brunch mit Basis-Gewerkschafterinnen, dass es daher zentral ist, eine Basisbewegung aufzubauen, die die Interessen und Bed\u00fcrfnisse der Frauen* von unten \u2013 der M\u00fctter*, der Arbeiterinnen*, der Pflegerinnen* etc. \u2013 vertritt. Und dies bedeutet auch selbstverst\u00e4ndlich, dass genau diese Frauen* diese Bewegung anf\u00fchren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Sexarbeit<\/strong>\u00a0<strong>ist Arbeit<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Thema, welches James immer wieder in den Diskussionen an diesen Tagen vehement vertritt, ist die Frage nach den K\u00e4mpfen von Sexarbeiter*innen. \u201eWisst ihr, die Linke ist so voller Doppelmoral\u201c erkl\u00e4rt sie. \u201eAuf der einen oder anderen Art und Weise verkaufen wir alle Sex. Aber nur einige von uns werden daf\u00fcr nochmals kriminalisiert und stigmatisiert. Das kann doch nicht im Interesse von Frauen sein!\u201c James war jahrelange Sprecherin des \u00bbEnglischen Kollektivs der Prostituierten\u00ab, welches sich 1975 in London gr\u00fcndete und 1982 12 Tage die \u00bbHoly Church\u00ab in der Londoner Innenstadt besetzte. Dekriminalisierung, das Recht auf sichere Arbeit, sowie Zusicherung von Aufenthaltstiteln f\u00fcr migrantische Sexarbeiter*innen waren damals, und sind bis heute Forderungen der globalen Sexarbeiter*in-Bewegung, welche im \u00bbGlobalen Frauenstreik\u00ab Netzwerk eine wichtige transnationale und k\u00e4mpferische Heimat gefunden hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr James schlie\u00dft der Kampf gegen Kapitalismus und die damit zusammenh\u00e4ngenden Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse lohnarbeitender Frauen* selbstverst\u00e4ndlich diejenigen ein, die Sexarbeit nachgehen. Trotz g\u00e4ngiger gesellschaftlicher Stigmata, welche Sexarbeit als reinen Zwang und somit de facto immer Versklavung und Erniedrigung von Frauen* darstellen, betonen James und ihre Kampfgef\u00e4hrtin Liz Hilton von der thail\u00e4ndischen Sexarbeiter*innen-Organisation \u00bbEmpower\u00ab die Notwendigkeit eines erweiterten Arbeitsbegriffs. Alle lohnarbeitenden Menschen befinden sich in Ausbeutungsverh\u00e4ltnissen, auch Sexarbeiter*innen.<\/p>\n<p>Angefangen bei den Hausangestellten in Peru, \u00fcber Sexarbeiter*innen in Thailand und Kohleminenarbeiter weltweit. Sexarbeit ist Arbeit und ist nicht notwendigerweise mehr oder weniger ausbeuterisch als jede andere Erwerbsarbeit im Kapitalismus. Familien werden dadurch ern\u00e4hrt. Mieten bezahlt. Schulbildung von Kindern finanziert. In vielen F\u00e4llen bezahlt Sexarbeit besser als viele andere, gesellschaftlich weniger stigmatisierte Jobs. Trotz bestehender Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse, erm\u00f6glicht Sexarbeit Frauen* oft eine Form der Emanzipation.<\/p>\n<p>Sie verdienen Geld, wodurch sie oft materiell unabh\u00e4ngiger sein und \u00fcber ihre Lebens- und Wohnsituation entscheiden k\u00f6nnen. Dies sei in vielen anderen T\u00e4tigkeiten, wie beispielsweise bei Hausangestellten, die im Haus ihrer Chefs leben, nicht gegeben. Sexarbeit ist Arbeit, die Millionen Frauen* weltweit verrichten. Auf dem bundesweiten Vernetzungstreffen der Frauen*streikgruppen und -komitees am 10. November in G\u00f6ttingen, berichtete Liz Hilton, dass Sexarbeiterinnen in Thailand sich seit langer Zeit mit allen arbeitenden Frauen* \u2013 M\u00fcttern*, Pflegerinnen*, Hausangestellten*, Fabrikarbeiterinnen*, B\u00e4uerinnen*, Ladenangestellten und allen, die sich f\u00fcr die Verteidigung von Land und nat\u00fcrlichen Ressourcen einsetzen, solidarisieren. Aus diesem Grund bedarf es eines gemeinsamen, entschlossenen Kampfes gegen kapitalistische Strukturen, die eine Klassengesellschaft und damit ausbeutende Lohnarbeit m\u00f6glich machen. \u201eDenn wenn die Zeit kommt f\u00fcr Massenmobilisierung, dann werdet ihr die Sexarbeiterinnen, die Asylbewerberinnen, die M\u00fctter und die Migrantinnen brauchen\u201c, so Hilton.<\/p>\n<p><strong>Der Klassenfeind ist auch weiblich<\/strong><\/p>\n<p>Nur wenige Tage nach den Zwischenwahlen in den USA am 6. November 2018, nahm James an einem Podium des bundesweiten Vernetzungstreffen des Frauen*streiks in G\u00f6ttingen teil. Vor dem Hintergrund der in den b\u00fcrgerlichen Massen-Medien umjubelten Wahl vieler nicht-wei\u00dfer und migrantischer Frauen in den US-amerikanischen Kongress, zeigte James auf, dass diese Wende im W\u00e4hler*innenverhalten im Vergleich zu den Wahlen vor zwei Jahren einen gesellschaftlichen Wandel beschreibt. Es bedeute, dass es eine Wahrnehmungs\u00e4nderung von Trumps Politik g\u00e4be.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den Demkorat*innen in den USA um eine imperialistische Partei, die im In- und Ausland Kapitalinteressen vertritt und \u00e4hnlich wie die Republikaner*innen f\u00fcr Abschiebungen von Mittel- und S\u00fcdamerikaner*innen, Ausbau der Waffen- und Kriegsindustrie, Beschneidungen von Arbeiter*innen-Rechte und das Vorantreiben von Umweltzerst\u00f6rung steht. Im U.S.-amerikanischen Kontext ist die Demokratische Partei keine Freundin von Latinas, Schwarzen und migrantischen Frauen der Arbeiter*innenklasse.<\/p>\n<p>Auch die erfolgreiche Wahl von Frauen* verschiedener Hintergr\u00fcnde \u00e4ndert nichts an dem imperialistischen Charakter der Demokratischen Partei. Aus diesem Kontext heraus, so James, k\u00f6nne man sich nicht auf einen die Herrschaftsverh\u00e4ltnisse umkehrenden Kampf innerhalb eingesessener Parteien des b\u00fcrgerlichen Staates verlassen. Identit\u00e4tspolitische Ans\u00e4tze seien da keine L\u00f6sung. Die hohen politischen Positionen von Frauen* wie Hillary Clinton werden oft von Feministinnen als Erfolg f\u00fcr Frauen* und Frauen*rechte proklamiert. \u201eFrauen wie Hillary Clinton sind jedoch nicht deine Freundinnen. Sie sind der Klassenfeind,\u201c so James auf dem G\u00f6ttinger Vernetzungstreffen. Es sei irref\u00fchrend, anzunehmen, Frauen* wie Hillary Clinton w\u00fcrden die Interessen lohnabh\u00e4ngiger Frauen vertreten, blo\u00df weil sie auch Frauen* sind.<\/p>\n<p>Oft untersch\u00e4tzt von Karrierefeministinnen weltweit, f\u00fchrt James ihre K\u00e4mpfe um Lohngleichheit und Entlohnung von Haus- und Lohnarbeit konstant mit ihren Genoss*innen an der Basis fort. Sie setzt sich entschlossen und kompromisslos f\u00fcr Frauen* auf der ganzen Welt ein, von den USA bis Trinidad, von Tanzania bis Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Nicht nur aufgrund ihrer langj\u00e4hrigen Erfahrung und ihrer unersetzlichen Kenntnisse war James\u2018 Besuch in Deutschland im Rahmen der Vorbereitungen f\u00fcr den Frauen*streik von gro\u00dfer Bedeutung. Ihr Besuch erweckte und best\u00e4rkte den Kampfgeist und den Willen vieler Aktivistinnen* hin zu einer gro\u00dffl\u00e4chigen Ver\u00e4nderung der Machtverh\u00e4ltnisse weltweit. Sie bekr\u00e4ftigte den gemeinsamen Kampf im Kollektiv und stellte sich zielbewusst und unterst\u00fctzend hinter die Aktivistinnen* des Frauen*streiks. James nahm sich die Zeit, um viele Frauen* individuell kennenzulernen. Sie lauschte unseren Sorgen und Bed\u00fcrfnissen und spitzte unsere Wut zu. Beim Armdr\u00fccken in einer G\u00f6ttinger Kneipe am Samstagabend, erkl\u00e4rte James, was es bedeutet, sein Leben einem politischem Kampf zu widmen. Selma James lehrte uns nicht nur die Inhalte eines Feminismus der Arbeiter*innenklasse, sondern lebte diesen in jeder Minute ihres Aufenthaltes aktiv vor.<\/p>\n<p><em>Quelle. <\/em><a href=\"http:\/\/lowerclassmag.com\/2018\/11\/so-schreiben-dass-die-normalen-frauen-euch-verstehen\/#more-5944\"><em>lowerclassmag.com&#8230;<\/em><\/a><em> vom 18. November 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere\u00a0Autorinnen Dimitra Dermitzaki und Eleonora Rold\u00e1n Mend\u00edvil verbrachten f\u00fcnf Tage mit\u00a0der US-amerikanischen Feministin\u00a0Selma James in Berlin und G\u00f6ttingen. 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