{"id":4449,"date":"2018-11-21T09:34:01","date_gmt":"2018-11-21T07:34:01","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4449"},"modified":"2018-11-21T09:34:01","modified_gmt":"2018-11-21T07:34:01","slug":"iran-warum-wir-alle-arbeiterinnen-in-haft-tapeh-sein-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4449","title":{"rendered":"Iran: Warum wir alle Arbeiter*innen in Haft-Tapeh sein m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p><em>Karo Tiden.<\/em> <strong>Seit \u00fcber zwei Wochen streiken im Iran wieder die Arbeiter*innen der Zuckerfabrik von Haft-Tapeh. Hintergrund ist die neoliberale Regierungspolitik. Die Forderungen der Arbeiter*innen<!--more--> nach Selbstverwaltung k\u00f6nnten Millionen den Weg weisen.<\/strong><\/p>\n<p>Seit \u00fcber zehn Jahren schon k\u00e4mpft die Belegschaft der gr\u00f6\u00dften Zuckerfabrik des Irans in Haft-Tapeh. Zun\u00e4chst gegen Schlie\u00dfung, dann gegen Privatisierung, seit 2014 gegen die Auswirkungen der Privatisierung. \u00dcber 4.000 Arbeiter*innen schuften f\u00fcr die Profite ihrer Chefs und\u00a0<a href=\"https:\/\/anfdeutsch.com\/kultur\/iran-streik-in-groesster-zuckerfabrik-des-landes-7860\"><strong>zum wiederholten Male zahlen die monatelang keine L\u00f6hne<\/strong><\/a>. Der jetzige Eigent\u00fcmer dagegen hat Milliarden in Krediten eingestrichen und ist nicht auffindbar. So \u201efunktioniert\u201c der Neoliberalismus \u00fcberall: Die Kapitalist*innen nehmen sich, was sie brauchen, und auf und davon sind sie. Folgerichtig fordern die Arbeiter*innen der Zuckerfabrik nun die Verstaatlichung der Fabrik unter Arbeiter*innenkontrolle.<\/p>\n<p>Der j\u00fcngste Streik verl\u00e4uft seit zwei Wochen. W\u00e4hrenddessen wurden 16 Arbeiter*innen und eine Journalistin festgenommen. Unter den Arbeiter*innen ist Esmail Bakhshi, Betriebsrat der unabh\u00e4ngigen Arbeiter*innengewerkschaft von Haft-Tapeh. So gibt es vielerorts im Iran unverh\u00fcllte Auseinandersetzungen zwischen den Klassen, f\u00fcr die die Zuckerfabrik ein einigendes Symbol darstellt. Auch im Stahlbetrieb Fulad Ahvaz in der s\u00fcdiranischen Stadt Ahvaz wird zum Beispiel gek\u00e4mpft. Dort geht es um h\u00f6here L\u00f6hne und bessere Arbeitsbedingungen, au\u00dferdem um legale Organisierung in der Gewerkschaft. Die unabh\u00e4ngige Organisierung, ob in der Zucker- oder in der Stahlindustrie, f\u00fcrchten die Chefs am meisten, da sie ihnen sehr gef\u00e4hrlich werden kann. Auf dem Spiel stehen schon lange nicht mehr nur die Gewinne einiger einzelner korrupter Chef*innen, sondern ihrer ganzen Klasse.<\/p>\n<p><strong>\u201eWir alle sind Arbeiter*innen in Haft-Tapeh!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der vom reaktion\u00e4ren iranischen Regime im Interesse des Kapitals beherrschte Iran ist seit Jahren in einer politischen und \u00f6konomischen Krise. Seit die USA Wirtschaftssanktionen verh\u00e4ngt haben, wird die Situation nochmal schlimmer \u2013 aber auch der Widerstand w\u00e4chst. So sind die Besch\u00e4ftigten von Haft-Tapeh keineswegs allein. Es gibt gegenseitige Solidarit\u00e4t zwischen ihnen und Sektoren der Lehrer*innen, Busfahrer*innen, Stahlarbeiter*innen sowie Studierenden, unter der Parole \u201e<a href=\"http:\/\/lowerclassmag.com\/2018\/11\/brot-arbeit-freiheit-raete\/\"><strong>Brot, Arbeit, Freiheit, R\u00e4te<\/strong><\/a>\u201c. Eine weitere wichtige Parole lautet: \u201eWir alle sind Arbeiter*innen in Haft-Tapeh!\u201c.<\/p>\n<p>Im Video rufen die Menschen: \u201eFreiheit f\u00fcr alle inhaftierten Haft-Tapeh-Arbeiter*innen\u201c, \u201eStudierende und Arbeiter*innen, vereinigt euch!\u201c und \u201eDrohungen und Gefangenschaft funktionieren nicht mehr!\u201c<\/p>\n<p>Im Video solidarisieren sich die Arbeiter* innen der Fulad-Stahlfabrik in Ahvaz mit den inhaftierten Zucker-Arbeiter* innen von Haft-Tapeh und rufen: \u201eWenn die Arbeiter*innen der Haft-Tapeh-Fabrik gestern festgenommen wurden, werden wir morgen dran sein.\u201c Damit gehen sie einen Schritt zur Einigung als Klasse, denn sie wissen, dass mit den Angriffen nicht nur ein einzelner Betrieb gemeint ist. Sie rufen weiterhin: \u201eFreiheit f\u00fcr die inhaftierten Arbeiter*innen!\u201c<\/p>\n<p>Ein Student der Alame-Universit\u00e4t Teheran, einer der wichtigsten Universit\u00e4ten des Irans, sagt in einer Rede zum Haft-Tapeh-Streik:<\/p>\n<p>Die Kontrolle \u00fcber die Produktion und Produktionsmittel durch die Arbeiter*innen als Produzent*innen ist die legitime Forderung der Haft-Tapeh-Arbeiter* innen. Die Herrschaft der Privatisierung \u00fcber alle Bereiche unseres Lebens sollte mit unseren bewussten und vielseitigen Antworten und K\u00e4mpfen herausgefordert werden. Den Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital h\u00f6ren wir nicht nur von Arbeiter*innen in Haft-Tapeh, sondern wir h\u00f6ren ihn von Arbeiter*innen anderer Sektoren, von Lehrer*innen und von Student*innen. (\u00dcbersetzung: Narges Nassimi)<\/p>\n<p>Wir stimmen ihm zu. Die Forderung nach Kontrolle \u00fcber die eigene Produktion ist notwendig, um im sterbenden Neoliberalismus nicht unter die R\u00e4der zu geraten. Sie ist au\u00dferdem notwendig, damit sich die Arbeiter*innenklasse politisch sammeln kann. Denn die reaktion\u00e4ren iranischen Autorit\u00e4ten sind nicht unt\u00e4tig, wenn die Arbeiter*innen streiken, sondern intervenieren ganz selbstverst\u00e4ndlich auf Seiten der Bosse. Das zeigt die Verhaftung des Betriebsrats\u00a0Esmail Bakhshi vom Sonntag. In der Bezirksstadt Schusch nahe Haft-Tapeh demonstrierten gestern Arbeiter*innen und ihre Familien vor dem zust\u00e4ndigen Gerichtsgeb\u00e4ude f\u00fcr die Freilassung ihres Delegierten und der anderen Inhaftierten. Diese Solidarit\u00e4t ist sehr wichtig, da sie nicht nur den legitimen unmittelbaren Anliegen der Inhaftierten, sondern auch der Verbreitung des Kampfes dient, der sich gegen die neoliberale Regierung und im Endeffekt gegen das reaktion\u00e4re iranische Regime selbst als Projekt einer kapitalistischen Verwaltung im Iran richtet.<\/p>\n<p>Deshalb w\u00e4re es auch aussichtslos, allein auf Verbesserungen durch Reformen zu setzen, da ein Sturz der neoliberalen Regierung und des ganzen reaktion\u00e4r-klerikalen Regimes durch die Arbeiter*innen den Kapitalismus selbst in Gefahr bringen k\u00f6nnte \u2013 und deshalb sind die Vorbereitungsaufgaben der proletarischen Selbstorganisierung umso entscheidender. Entsprechend sind Hochburgen wie Haft-Tapeh Ausgangspunkte einer Hegemonie der Arbeiter*innenklasse im B\u00fcndnis mit den anderen unterdr\u00fcckten Teilen der Gesellschaft, die nicht \u00fcber die gesellschaftliche Macht des Proletariats verf\u00fcgen, aber aus politischen, geschlechtlichen, nationalen oder sexuellen Gr\u00fcnden unterworfen werden. Im Iran\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/generalstreik-in-rojhalat-kurdistan-stoppt-die-hinrichtungen-und-repression\/\"><strong>wehren sich zum Beispiel auch die Kurd*innen gegen ihre Unterdr\u00fcckung<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Wie sehr die politische Befreiung mit dem Kampf des Proletariats verbunden ist, zeigt auch die Beteiligung der Frauen im Kampf von Haft-Tapeh. Die Arbeiterinnen der Zuckerfabrik protestieren gemeinsam mit ihren m\u00e4nnlichen Kollegen gegen die Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung. Sie zeigen, dass keine Art von Gewalt und Repression der Herrschenden sie aufhalten kann. Sie rufen nach der Unterst\u00fctzung anderer Sektoren der Ausgebeuteten und Unterdr\u00fcckten. Und in der Solidarit\u00e4t gegen die Verhaftung der Zuckerarbeiter*innen protestieren die Frauen ebenfalls mit:<\/p>\n<p>Dies ist eine Vereinigung der K\u00e4mpfe von Frauen und der ganzen Arbeiter*innenklasse in der Praxis. Die patriarchal unterdr\u00fcckten Frauen treten als Subjekte auf und unter den K\u00e4mpfenden selbst werden patriarchale Haltungen konfrontiert, zum Beispiel auf Kundgebungen, denn die Frauen in ihrer politischen T\u00e4tigkeit zu beschr\u00e4nken, stellt eine Schw\u00e4chung f\u00fcr alle dar. Dar\u00fcber hinaus sind die Frauen als Teil der lohnabh\u00e4ngigen Klasse ein m\u00e4chtiger Sektor f\u00fcr die Befreiung insgesamt, die deshalb vom Regime doppelt gef\u00fcrchtet werden \u2013 als Frauen und als Arbeiterinnen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die internationale Einheit der Arbeiter*innen \u2013 mit einem \u00dcbergangsprogramm<\/strong><\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t bleibt nicht nur im Iran und darf auch nicht nur im Iran bleiben, denn der Kapitalismus ist ein Weltsystem und kann national nicht besiegt werden. In K\u00f6ln solidarisierten sich Arbeiter*innen mit dem Motto aus dem Iran: \u201eWir sind alle Arbeiter*innen in Haft-Tapeh!\u201c (siehe Foto)<\/p>\n<p>Wir rufen weitere Betriebs- und Gewerkschaftsgliederungen auf, es ihnen gleichzutun. Denn in der versch\u00e4rften Form einer Diktatur treffen die Kolleg*innen im Iran Angriffe, die wir auch kennen: Privatisierung, Lohndr\u00fcckerei, steigende Lebenshaltungskosten, Nichtanerkennung gewerkschaftlicher und betrieblicher Vertretungen. Das Elend des Neoliberalismus trifft alle Lohnabh\u00e4ngigen weltweit \u2013 in unterschiedlicher Form \u2013 und es kann nur durch die Vereinigung der Lohnabh\u00e4ngigen zur\u00fcckgeschlagen werden. Besonders seit der Weltwirtschaftskrise von 2008 sehen die Kapitalist*innen ihre Profite unter Druck und k\u00f6nnen nicht anders, als unserer Klasse die notwendig kommenden Krisen aufzub\u00fcrden. Das geschieht im Iran und das wird auch bei uns mehr geschehen, sobald Rezession herrscht, deshalb ist internationale Solidarit\u00e4t keine mildt\u00e4tige Handlung, sondern notwendige Selbstverteidigung.<\/p>\n<p>Wir vertrauen zur Verbesserung der Bedingungen nicht in unsere b\u00fcrgerlichen Regierungen und wir lehnen alle Sanktionen gegen den Iran ab, da sie schlie\u00dflich die Bev\u00f6lkerung treffen. Ebenso lehnen wir die Investitionen von Kapital aus dem Westen ab, die unsere Kolleg*innen im Iran lediglich ausbeuten. Die Kapitalist*innen wollen hier wie dort nur ihre Profite machen, daf\u00fcr sperren sie in Haft-Tapeh Gewerkschafter*innen ein \u2013 und das deutsche Kapital hat keinen Skrupel, in seinen Auslandsinvestitionen dasselbe zu tun. Wenn auch 4.000 Kilometer entfernt, sind uns die Arbeiter*innen in Haft-Tapeh n\u00e4her als unsere eigenen Ausbeuter*innen. Und wenn wir sagen \u201eWir sind alle Arbeiter*innen in Haft-Tapeh!\u201c, dann meinen wir damit, dass nur die Vereinigung der Arbeiter*innen als politische Klasse im Kampf um die Macht uns anhaltende Verbesserungen bringt. Daf\u00fcr ist ein revolution\u00e4res Programm n\u00f6tig, f\u00fcr das die Erfahrungen aus Haft-Tapeh weltweite Bedeutung haben.<\/p>\n<p>Besonders die Forderungen der Arbeiter*innen nach Verstaatlichung unter Arbeiter*innenkontrolle und der Entwicklung von Arbeiter*innenr\u00e4ten als eigene Organe geben uns Mut. Mit dieser Perspektive und dieser Methode konnte zum Beispiel in der argentinischen Keramikfabrik Zanon (heute \u201eFasinpat\u201c, Fabrik ohne Chefs) nach langen harten K\u00e4mpfen ein wichtiger\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/zanon-war-und-ist-eine-schule-der-klassensolidaritaet\/\"><strong>Sieg der Arbeiter*innen errungen werden<\/strong><\/a>. Unserer Ansicht nach ist eine unabh\u00e4ngige Organisierung der Arbeiter*innen mit einem antib\u00fcrokratischen, antikapitalistischen Programm unabdingbar, um zu gewinnen. Wir st\u00fctzen uns auf das<strong>\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/ermattung-oder-kampf-zwei-entgegengesetzte-strategien\/\"><strong>Vorbild der PTS in Argentinien<\/strong><\/a>, deren Strategie Zanon und weitere Erfolge erst erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Reformistische Abk\u00fcrzungsversuche \u2013 das zeigt gerade die Geschichte der unter Mitwirkung des Stalinismus gestohlenen Revolution im Iran \u2013 fallen unserer Klasse schwer auf die F\u00fc\u00dfe. Der Iran bleibt unreformierbar, jeder Versuch des Ausgleichs wird von den Feinden der Arbeiter*innen erneut brutal ausgenutzt werden, um sie zu hintergehen und zu ermorden. Und auch in Deutschland kennen wir den Verrat des Reformismus: Von der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/vor-100-jahren-betreten-revolutionaerinnen-in-deutschland-den-rasen\/\"><strong>Novemberrevolution<\/strong><\/a>\u00a0bis zu Hartz IV verkaufte uns die Sozialdemokratie. In der DDR schoss uns die B\u00fcrokratie im Arbeiter*innenaufstand von 1953 nieder und organisierte 1989\/90 den kapitalistischen Ausverkauf des Landes noch mit, der Elend und Verzweiflung brachte. All das kennen wir aus unserer eigenen Geschichte: Sobald sich die Bedingungen zuspitzen, wie jetzt im Iran, kann nur auf die Arbeiter*innenklasse selbst vertraut werden, die daf\u00fcr eine eigene Partei mit revolution\u00e4rem \u00dcbergangsprogramm braucht \u2013 und nicht weniger.<\/p>\n<p>Die Frauen in Haft-Tapeh haben eine wichtige Stimme, mit der sie f\u00fcr die unterdr\u00fcckten lohnabh\u00e4ngigen Frauen der Region und weltweit k\u00e4mpfen. Der neoliberale Feminismus, den man uns verkaufen m\u00f6chte, will reiche Frauen mit Quoten an der Spitze der Konzerne und der b\u00fcrgerlichen Politik sehen und bef\u00fcrwortet imperialistische Wirtschafts- und Milit\u00e4rexpeditionen in den Nahen Osten. Dem gegen\u00fcber\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/internationales-manifest-von-brot-und-rosen\/\"><strong>steht die proletarische Frauenbewegung<\/strong><\/a>, die an der Seite mit m\u00e4nnlichen Kollegen und den Mitteln des Proletariats um die tats\u00e4chliche Befreiung der Frauen und aller Unterdr\u00fcckten sowie f\u00fcr den Sozialismus streitet. Als feministische Aktivist*innen wollen wir von den lohnabh\u00e4ngigen Frauen, die weltweit k\u00e4mpfen, lernen.<\/p>\n<p>Wenn wir von der Notwendigkeit eines Sieges in Haft-Tapeh durch die Einheit der Arbeiter*innen als Vorbild f\u00fcr Millionen Arbeiter*innen sprechen, dann geht diese Losung also \u00fcber eine einzelne Zuckerfabrik hinaus, wenn sich auch dort eine Avantgarde gebildet hat: Nur eine internationale revolution\u00e4r-sozialistische Str\u00f6mung mit einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/die-kaempfe-der-ft-ci\/\"><strong>\u00dcbergangsprogramm<\/strong><\/a>, das die Verstaatlichung unter Arbeiter*innenkontrolle und die Enteignung der Schl\u00fcsselindustrien sowie die Zusammenf\u00fchrung demokratischer und Klassenfragen unter Hegemonie des Proletariats beinhaltet, kann die im Streik enthaltenen Losungen schlie\u00dflich zu Ende bringen. F\u00fcr den Aufbau einer solchen Str\u00f6mung wollen wir den Dialog anbieten.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/iran-warum-wir-alle-arbeiterinnen-in-haft-tapeh-sein-muessen\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 21. November 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karo Tiden. Seit \u00fcber zwei Wochen streiken im Iran wieder die Arbeiter*innen der Zuckerfabrik von Haft-Tapeh. Hintergrund ist die neoliberale Regierungspolitik. 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