{"id":4466,"date":"2018-11-23T11:54:11","date_gmt":"2018-11-23T09:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4466"},"modified":"2018-11-23T11:54:11","modified_gmt":"2018-11-23T09:54:11","slug":"intersektionalitaet-richtige-fragen-falsche-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4466","title":{"rendered":"Intersektionalit\u00e4t: Richtige Fragen, falsche Antworten"},"content":{"rendered":"<p><em>Katharina Wagner. <\/em>Intersektionalit\u00e4t gewinnt vor allem in der feministischen Bewegung und vielen linken Str\u00f6mungen immer mehr an Bedeutung. Auch Wirtschaft und Werbebranche haben sie mittlerweile f\u00fcr sich entdeckt, um<!--more--> Produkte besser bewerben und verkaufen zu k\u00f6nnen. Doch was ist darunter eigentlich zu verstehen?<\/p>\n<p><strong>Was bedeutet Intersektionalit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p>Laut Wikipedia beschreibt Intersektionalit\u00e4t das \u00dcberschneiden verschiedener Diskriminierungen, wie beispielweise nach Geschlecht, sexueller Ausrichtung oder \u201eRasse\u201c, in einer Person. Diese addieren sich aber nicht einfach, sondern f\u00fchren zu v\u00f6llig neuen individuellen Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnissen <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen, vergleichen wir die Situation einer schwarzen heterosexuellen mit der einer wei\u00dfen homosexuellen Frau. Beide werden aufgrund verschiedener zusammenwirkender Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale Opfer von Unterdr\u00fcckung. Allerdings ist die jeweilige individuelle Situation der beiden Betroffenen eben nicht dieselbe, auch wenn beide in zweifacher Hinsicht (bezogen auf die oben erw\u00e4hnten Diskriminierungskategorien) unterdr\u00fcckt werden.<\/p>\n<p>Die Intersektionalit\u00e4t beansprucht also, ein Werkzeug zu liefern, mit dessen Hilfe der Fokus auf das jeweilige Zusammenwirken von sozialen Ungleichheiten gelegt wird und gleichzeitig die Wechselwirkungen der einzelnen sozialen Kategorien analysiert werden k\u00f6nnen <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Methode kn\u00fcpft in mancher Hinsicht an die Triple-Oppression-Theorie (Dreifach-, Race-Class-Gender-Unterdr\u00fcckung) an, welche in den 80er\/90er Jahren entwickelt wurde. Diese geht von drei Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnissen (Rassismus, Sexismus und Ausbeutung) aus, die, miteinander verwoben, die Gesellschaft pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Innerhalb des Konzepts Intersektionalit\u00e4t existiert eine Vielzahl von Diskriminierungskategorien. Zu den wichtigsten und unstrittigsten geh\u00f6ren dabei, wie bereits erw\u00e4hnt, \u201eRasse\u201c, Geschlecht und Klasse. Des Weiteren werden, je nach dem\/r jeweiligen TheoretikerIn, zus\u00e4tzliche Kategorien wie beispielsweise Alter, K\u00f6rper (darunter wird vor allem Gesundheit und Attraktivit\u00e4t verstanden), Religion, Nationalit\u00e4t sowie gesellschaftlicher Entwicklungsstand hinzugef\u00fcgt, sodass man auf \u00fcber 14 verschiedene Kategorien kommt. Doch damit nicht genug, wird auch an dieser Zahl noch Kritik ge\u00fcbt. Um auch ja keine Kategorie auszuschlie\u00dfen, wird h\u00e4ufig am Ende noch ein \u201eetc.\u201c angeh\u00e4ngt. Judith Butler schreibt in Ihrem Buch \u201eDas Unbehagen der Geschlechter\u201c, dass aus ihrer Sicht die Kategorisierungen eines Subjekts nie vollst\u00e4ndig sein k\u00f6nnen <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. Zudem stellt sich die Frage, ob alle Kategorien gleich gewichtet sein sollten und wer \u00fcberhaupt entscheidet, welche Bedeutung Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnissen beigemessen und welche unber\u00fccksichtigt werden d\u00fcrfen\/sollten <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Ursprung der Intersektionalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Um zu ihren Anf\u00e4ngen zu gelangen, m\u00fcssen wir bis ins 19. Jahrhundert zur\u00fcckgehen. Bereits 1851 stellte die amerikanische Frauenrechtlerin Sojourner Truth die Frage \u201eAnd ain\u00b4t I a woman?\u201c und kritisierte das damals noch fehlende Stimmrecht f\u00fcr Frauen ebenso wie Rassismus und Klassenprivilegien innerhalb der damaligen Frauenbewegung. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts formierte sich in den USA eine feministische Bewegung schwarzer Frauen, die die sog. \u201erevisionist feminist theory\u201c schuf, welche allerdings aufgrund starker Diskriminierung in der Gesellschaft kaum wahrgenommen wurde. Im Jahre 1974 kam es schlie\u00dflich zur Gr\u00fcndung des \u201eCombahee River Collective\u201c in Boston, initiiert von schwarzen, lesbischen und sozialistischen Feministinnen. 1977 wurde von ihnen die Erkl\u00e4rung \u201eA Black Feminist Statement\u201c ver\u00f6ffentlicht, um deutlich zu machen, dass sie sich von der damaligen feministischen Bewegung nicht repr\u00e4sentiert f\u00fchlten, welche von heterosexuellen Frauen der Mittelschicht dominiert wurde.<\/p>\n<p>Die bekanntesten Wegbereiterinnen der nordamerikanischen Intersektionalit\u00e4tsbewegung sind sicher die Politikwissenschaftlerin Iris Marion Young und die Rechtswissenschaftlerin Martha Minow. Sie gehen davon aus, dass anhand gruppenbezogener Identit\u00e4tspolitiken wichtige Impulse zur \u00dcberwindung gesellschaftlicher Diskriminierungen geschaffen werden k\u00f6nnen. Werden die jeweiligen Differenzen dagegen ausgeklammert und nicht beachtet, f\u00fchrt dieser Umstand langfristig zu einseitiger Diskriminierung innerhalb von verschiedensten Bewegungen. Sehr deutliche Beispiele f\u00fcr diese These liefern zum einen die \u201eBlack Consciousness\u201c-Bewegung, einseitig dominiert von schwarzen M\u00e4nnern, und zum anderen die damalige Frauenbewegung, welche, wie bereits erw\u00e4hnt, von wei\u00dfen Frauen des (klein)b\u00fcrgerlichen Spektrums gelenkt wurde.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland entwickelte sich in den 1880er Jahren erste Kritik an der Eindimensionalit\u00e4t der feministischen Bewegung, vorgebracht von Clara Zetkin. Sie verwies auf den grundlegenden Zusammenhang zwischen Geschlecht und Klasse und kritisierte gleichzeitig, dass einzig die Interessen der b\u00fcrgerlichen Frauen im Zentrum der damaligen Frauenbewegung standen. Als in den 1970er\/80er Jahren der Kampf gegen den Abtreibungsparagraphen \u00a7218 StGB gef\u00fchrt wurde, waren Frauen mit k\u00f6rperlichen und geistigen Beeintr\u00e4chtigungen in der damaligen feministischen Bewegung nicht repr\u00e4sentiert. Tats\u00e4chlich wurde die besondere Diskriminierungssituation dieser Frauen nicht ber\u00fccksichtigt, ging es ihnen doch in erster Linie nicht um den Kampf f\u00fcr legalisierte Abtreibung, sondern darum, ihr Kind behalten zu k\u00f6nnen\/d\u00fcrfen, denn schlie\u00dflich waren bis in die 1990er Jahre Zwangssterilisationen ohne Einwilligung der Betroffenen erlaubt.<\/p>\n<p>Wegbereiterinnen der Intersektionalit\u00e4tsbewegung in Deutschland waren haupts\u00e4chlich Migrantinnen, Frauen mit Beeintr\u00e4chtigungen sowie schwarze deutsche und j\u00fcdische Frauen. Sie verwiesen immer wieder auf spezifische Probleme, welche von der feministischen Bewegung marginalisiert wurden. Dazu z\u00e4hlten zum einen Anerkennung weiblicher Asylgr\u00fcnde wie sexistische Verfolgung und Vergewaltigungen, aber auch die \u00dcbernahme von Reproduktionsarbeiten in deutschen Haushalten. F\u00fcr Frauen mit Beeintr\u00e4chtigungen ging es zus\u00e4tzlich um den Kampf f\u00fcr Barrierefreiheit und f\u00fcr gleichwertige Strafen bei sexuellen \u00dcbergriffen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich benutzt wurde der Begriff Intersektionalit\u00e4t schlie\u00dflich erstmals im Jahre 1989 von der amerikanischen Juristin Kimberl\u00e9 Crenshaw, welche dieses Konzept aufgrund juristischer Fallanalysen entwickelte. Sie bediente sich hierbei der Metapher \u201eStra\u00dfenkreuzung\u201c, um deutlich zu machen, dass Diskriminierungen aus verschiedenen Richtungen erfolgen und sich dabei \u00fcberschneiden k\u00f6nnen. Allerdings sollte hierbei die Theorie nicht auf die Metapher reduziert werden, ist sie doch um einiges vielf\u00e4ltiger. Vor allem sollte nicht der Trugschluss erfolgen, dass die einzelnen Diskriminierungen au\u00dferhalb der Stra\u00dfenkreuzung getrennt voneinander existieren, geht es doch in der Intersektionalit\u00e4t in erster Linie darum, eindimensionale Sichtweisen auf Macht- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p><strong>Kritik an der Intersektionalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Kritik an diesem theoretischen Werkzeug gibt es viel und aus verschiedenen Richtungen. Zum einen kommt Kritik aus der soziologischen Wissenschaft selbst. Diese bezieht sich zumeist auf die Anzahl der Kategorien und die M\u00f6glichkeit, in deren Folge regelrechte Diskriminierungshierarchien aufzustellen. Eine Kritik speziell im deutschsprachigen Raum richtet sich direkt gegen die Gender-Studies, welche die Theorie lediglich auf die oben beschriebene Metapher \u201eStra\u00dfenkreuzung\u201c reduzieren. D. h. sie gehen davon aus, dass die einzelnen Diskriminierungskategorien getrennt voneinander und somit isoliert existieren.<\/p>\n<p>Auch gibt es zus\u00e4tzlich Kritik seitens der Betroffenen selbst. So kritisieren z. B. MigrantInnen die nicht ausreichende Ber\u00fccksichtigung des Kolonialismus oder des gegenw\u00e4rtig st\u00e4rker werdenden Eurozentrismus, welcher internationale Arbeitsteilung und Ausbeutung vernachl\u00e4ssigt. Zudem wird die Intersektionalit\u00e4tsforschung zunehmend von wei\u00dfen AkademikerInnen betrieben. Theoretische Impulse von Personen mit Migrations-, Exil- oder Diasporahintergrund werden meist abgewertet oder schlicht verleugnet.<\/p>\n<p>Aber auch wir als MarxistInnen m\u00fcssen die Intersektionalit\u00e4t kritisch hinterfragen und auf Schwachstellen und kritische Punkte deutlich hinweisen. Denn zun\u00e4chst erscheint die Intersektionalit\u00e4t als ein progressiver Ansatz zur Befreiung der Unterdr\u00fcckten, gibt sie ihnen doch eine Stimme innerhalb der Gesellschaft. Allerdings wird die Klassenfrage in allen Befreiungsk\u00e4mpfen schlicht verdeckt und verschleiert. Klasse wird innerhalb der Intersektionalit\u00e4t lediglich als eine unter vielen Diskriminierungskategorien angesehen.<\/p>\n<p><strong>Kapitalismus und Unterdr\u00fcckung<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wird Kapitalismus nicht als eine spezifische Gesellschaftsform und Produktionsweise analysiert, von welcher Diskriminierungen ein unl\u00f6sbarer Bestandteil sind, sondern einzig und allein als \u00f6konomisches Unterdr\u00fcckungsinstrument der Bourgeoisie gegen das Proletariat. Dies bedeutet im Klartext, dass innerhalb dieser Theorie keinerlei Anerkennung daf\u00fcr besteht, dass Kapitalismus Unterdr\u00fcckungsformen und Diskriminierungen erst schafft bzw. vorhandene stets weiter reproduziert, umformt und f\u00fcr sich nutzt.<\/p>\n<p>MarxistInnen sehen Klassenherrschaft als das bestimmende geschichtliche Moment seit Ende der Urgesellschaft an, somit als letztlich ausschlaggebend f\u00fcr die Auswirkungen in Bezug auf Diskriminierung und Unterdr\u00fcckung. Die \u00dcberwindung der einzelnen Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnisse ist folglich erst nach der vollst\u00e4ndigen Abschaffung der Klassenherrschaft m\u00f6glich. Die essentielle Kraft f\u00fcr eine Revolution, also den kompletten Sturz des Kapitalismus, geht von der ArbeiterInnenklasse als Ganzer aus. Doch genau hier liegt ein weiteres Problem der Intersektionalit\u00e4t. Diese Ideologie ist entstanden, um Erfahrungen von Menschen, die von mehreren Diskriminierungen betroffen sind, angemessen zu ber\u00fccksichtigen und geht dieses Problem auf zwei unterschiedliche Arten an. Zum einen wird die jeweilige Basis der vorgeschlagenen Organisationsformen immer enger definiert, was zu einem kaleidoskopischen Trenneffekt nach den einzelnen \u201eintersektionalen Identit\u00e4ten\u201c f\u00fchrt, und zum anderen werden wichtige Punkte zu Fragen einzelner Individuen innerhalb einer breiten Bewegung reduziert. Dies bedeutet in der Praxis, dass man sich immer weiter weg vom Kollektiv und hin zu individuellen Identit\u00e4ten bewegt, was eine Vereinigung der gesamten ArbeiterInnenklasse erschwert.<\/p>\n<p><strong>Alternative<\/strong><\/p>\n<p>Daher sollten MarxistInnen diese Theorie nicht unterst\u00fctzen, sondern ihre eigenen Methoden einsetzen, um Sexismus, Rassismus, Homophobie und weitere Unterdr\u00fcckungsformen zu bek\u00e4mpfen, welche auch in linken Organisationen, Gewerkschaften oder sozialen Bewegungen auftreten k\u00f6nnen. Wir treten daher f\u00fcr gesonderte Treffen, sog. Caucuses, ein, um unterdr\u00fcckten Gruppen die M\u00f6glichkeit zu geben, Fragestellungen im Zusammenhang mit ihrer spezifischen Unterdr\u00fcckungssituation zu er\u00f6rtern, kollektive L\u00f6sungen zum Kampf gegen Unterdr\u00fcckung zu finden und dementsprechende Ma\u00dfnahmen direkt der jeweiligen Mitgliedschaft bzw. der F\u00fchrung vorzulegen. Denn wenn die politischen Forderungen einer Organisation zu diesen Fragen nur von denjenigen aufgegriffen werden, die unter den bestimmten Unterdr\u00fcckungssituationen leiden, bricht dies nicht mit der \u201eHierarchie der Unterdr\u00fcckung\u201c, sondern manifestiert diese. <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Wie beim Eintreten f\u00fcr das nationale Selbstbestimmungsrecht muss die Arbeiterinnenklasse in ihrer Gesamtheit den Kampf gegen alle Unterdr\u00fcckungsformen f\u00fchren, um Hindernisse aus dem Weg zu r\u00e4umen, die den Blick auf den grundlegenden Klassenantagonismus erschweren und damit das Kampfpotenzial als gesamte Klasse durch deren Spaltung schw\u00e4chen. Dies ist ein g\u00e4nzlich entgegengesetztes Herangehen als das der TheoretikerInnen des Feminismus, der Triple Oppression und des Intersektionalismus, die eine letztlich willk\u00fcrliche unterschiedliche Benotung der Auswirkungen einzelner Unterdr\u00fcckungsformen auf das jeweilige Individuum vornehmen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/arbeiterinnenmacht.de\/2018\/05\/02\/intersektionalitaet-richtige-fragen-falsche-antworten\/\"><em>Neue Internationale&#8230;<\/em><\/a><em> vom 23. November 2018<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wikipedia, Intersektionalit\u00e4t.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Walgenbach, Katharina (2012): Intersektionalit\u00e4t \u2013 eine Einf\u00fchrung; <a href=\"http:\/\/portal-ntersektionalitaet.de\/theoriebildung\/ueberblickstexte\/walgenbach-einfuehrung\/\">http:\/\/portal-ntersektionalitaet.de\/theoriebildung\/ueberblickstexte\/walgenbach-einfuehrung\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Butler, Judith (1991): Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt a. M.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Degele, Nina\/Winker, Gabriele (2007): Intersektionalit\u00e4t als Mehrebenenanalyse;\u00a0<a href=\"http:\/\/portal-intersektionalitaet.de\/theoriebildung\/ueberblickstexte\/degelewinker\/\">http:\/\/portal-intersektionalitaet.de\/theoriebildung\/ueberblickstexte\/degelewinker\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.workerspower.co.uk\/2013\/11\/intersectionality-not-the-basis-for-the-liberation-struggle\/\">http:\/\/www.workerspower.co.uk\/2013\/11\/intersectionality-not-the-basis-for-the-liberation-struggle\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katharina Wagner. Intersektionalit\u00e4t gewinnt vor allem in der feministischen Bewegung und vielen linken Str\u00f6mungen immer mehr an Bedeutung. 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