{"id":4758,"date":"2019-01-10T15:39:42","date_gmt":"2019-01-10T13:39:42","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4758"},"modified":"2019-01-10T15:39:42","modified_gmt":"2019-01-10T13:39:42","slug":"die-arbeitskaempfe-der-erntearbeiter-und-arbeiterinnen-sueditaliens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4758","title":{"rendered":"Die Arbeitsk\u00e4mpfe der Erntearbeiter und -arbeiterinnen S\u00fcditaliens"},"content":{"rendered":"<p><em>Lisa Brugger.<\/em> <strong>Die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen in S\u00fcditalien sind prek\u00e4r. Rassistisch motivierte Gewalttaten gegen die migrantischen ArbeiterInnen h\u00e4ufen sich. Nun formiert sich Widerstand dagegen. Mehr<!--more--> Infos zu den Arbeitsk\u00e4mpfen in Italien gibts auch am diesj\u00e4hrigen\u00a0<a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/ad19\/\">Anderen Davos<\/a>, unter anderem mit Mit\u00a0Eliana Como, Gewerkschafterin und Aktivistin der Sinistra Anticapitalista in Italien sowie\u00a0Peppe Marra,\u00a0Gewerkschafter der Basisgewerkschaft USB in Kalabrien.<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit 2010 ist europaweit bekannt, unter welchen menschenunw\u00fcrdigen Umst\u00e4nden die migrantischen Landarbeiter*innen in S\u00fcditalien auf den Feldern Tomaten, Orangen und Mandarinen ernten. Damals kam es nach dem Mord an einem malischen Arbeiter in der kalabresischen Stadt Rosarno zu Streiks und Protesten der Erntehelfer*innen. Die in Ghettos wohnhaften Arbeiter*innen waren wiederholt Ziel rassistischer Gewalt durch Einheimische geworden und wehrten sich sowohl gegen ihre unw\u00fcrdigen Arbeits- und Lebensbedingungen wie auch gegen die rassistischen Angriffe aus der lokalen Bev\u00f6lkerung. Dass sich seither nicht viel ver\u00e4ndert hat, zeigen die traurigen Ereignisse des vergangenen Sommers 2018: Innert 2 Tagen sterben in Apulien nahe Lesina und Foggia insgesamt 18 Landarbeiter*innen bei zwei Verkehrsunf\u00e4llen, als sie von ihren Mittelsm\u00e4nnern, den sogenannten caporali <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, von den Feldern in die Zeltst\u00e4dte zur\u00fccktransportiert werden. Nur wenige Wochen sp\u00e4ter schiesst ein Italiener in der Ebene von Gioia Tauro in Kalabrien, nahe dem gr\u00f6ssten europ\u00e4ischen Ghetto und Wohnort vieler migrantischer Landarbeiter*innen San Ferdinando, auf drei Erntehelfer und t\u00f6tet dabei den malischen Gefl\u00fcchteten Soumaila Sacko. Diese Vorf\u00e4lle zeigen, dass sich an den Arbeitsbedingungen und an den Lebensumst\u00e4nden der Landarbeiter*innen wenig ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Die rassistisch motivierte Erschiessung von Soumaila Sacko f\u00fchrte \u00e4hnlich wie 2010 zu Streiks und Protesten der Landarbeiter*innen. In Neapel, Potenza, Rom und anderen italienischen St\u00e4dten fanden Demonstrationen in Gedenken an den ermordeten Erntearbeiter und Gewerkschaftsaktivisten statt. Die Demonstrant*innen forderten zum wiederholten Male eine Verbesserung der Arbeits- und Lebens- bedingungen sowie ein Ende der rassistischen Gewalttaten; hunderte Erntehelfer*innen in Kalabrien und im Norden Apuliens beteiligten sich ausserdem an einem Streik auf den Feldern.<\/p>\n<p><strong>Aufbau gewerkschaftlicher Strukturen<\/strong><\/p>\n<p>Die grosse Teilnehmerzahl an den j\u00fcngsten Protesten und die provinz\u00fcbergreifenden Streiks sind nicht zuletzt den Bem\u00fchungen der letzten Jahre geschuldet, eine gewerkschaftliche Selbstorganisation der Landarbeiter*innen aufzubauen. Daran beteiligen sind unter anderem die Basisgewerkschaft Unione Sindicale di Base (USB) und verschiedene Kollektive. In den letzten Jahren organisieren sich immer mehr migrantische Landarbeiter*innen bei der Unione Sindicale di Base (USB), h\u00e4ufig handelt es sich bei den Aktivist*innen um langj\u00e4hrige Plantagenarbeiter*innen, die nun mit der USB regelm\u00e4ssige Mobilisierungen und Kampagnen in Kalabrien und Apulien organisieren. Die USB und ihr prominenter Wortf\u00fchrer Aboubakar Soumahoro treten k\u00e4mpferisch auf und arbeitet eng mit anderen sozialen Bewegungen zusammen. Eine dieser sozialen Bewegungen ist beispielsweise das Netzwerk Campagne in Lotta. Es wurde 2011 als Reaktion auf die Proteste in Rosarno gegr\u00fcndet, mit dem Ziel, die Segregation der migrantischen Landarbeiter*innen zu \u00fcberwinden, deren Selbstorganisation und Forderungen zu unterst\u00fctzen sowie Solidarit\u00e4tsaktionen zu organisieren.<\/p>\n<p>Die Selbstorganisation der Erntehelfer*innen in Italien ist mehr als notwendig. Arbeiten sie heute in ausbeuterischen Arbeitsverh\u00e4ltnissen und leben in menschenunw\u00fcrdigen Ghettos, so verspricht die politische Situation des Landes keine Besserung ihrer Verh\u00e4ltnisse in naher Zukunft \u2013 eher im Gegenteil. Der seit 2018 amtierende Innenminister Matteo Salvini versucht sich in erster Linie mit einem harten Kurs gegen\u00fcber Gefl\u00fcchteten, die mit Booten \u00fcber das Mittelmeer bis nach Italien gelangen, zu profilieren. So verhinderte er im Sommer 2018 erfolgreich das Anlegen von Rettungsschiffen mit mehreren hundert Gefl\u00fcchteten an Bord solange, bis sich andere EU-L\u00e4nder bereit erkl\u00e4rten, die Menschen aufzunehmen. Bislang scheint die Strategie Salvinis, sich auf das Thema der \u201eillegalen\u201c Migration zu fokussieren und Gefl\u00fcchtete als Pfand in einem politischen Machtkampf mit der EU zu benutzen, f\u00fcr die rechtspopulistische Regierung aufzugehen. Auch f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten und Migrant*innen im Landesinnern stehen d\u00fcstere Zeiten bevor. Mit dem scharfen Ton der neuen Regierung verst\u00e4rkt sich ein Klima der Gewalt und des Fremdenhasses im Land. Ein Beschluss des italienischen St\u00e4dtchens Lodi steht sinnbildlich daf\u00fcr: Die B\u00fcrgermeisterin der rechtsnationalistischen Partei Lega Nord hat dort mit einem b\u00fcrokratischen Trick migrantische Kinder aus der Schulmensa verbannt <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \u2013 ganz nach dem Motto: \u201eItaliener*innen zuerst\u201c. Innenminister Salvini gibt sich derweilen alle M\u00fche, die grassierende rassistische Gewalt im Land zu verharmlosen. Als Reaktion auf den Mord an Soumaila Sacko besuchte Salvini zwar das gr\u00f6sste italienische Slum San Ferdinando, jedoch nicht etwa um die rassistische Tat zu verurteilen und die Lebensbedingungen in San Ferdinando zu kritisieren, sondern um f\u00fcr seinen harten Kurs gegen die (illegale) Migration zu weibeln. Denn das Ghetto San Ferdinando mit sch\u00e4tzungsweise 3500 Bewohner*innen eignet sich hervorragend, um die Botschaft Salvinis zu \u00fcbermitteln: dass es bereits zu viele Migrant*innen in Italien gebe und die direkten Folgen davon Ghettoisierung und steigende Kriminalit\u00e4t seien.<\/p>\n<p><strong>Eine Herausforderung f\u00fcr linke Gewerkschaftspolitik<\/strong><\/p>\n<p>Zeltst\u00e4dte wie San Ferdinando m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich kritisiert werden, jedoch nicht indem man die Existenz der dort lebenden Menschen in Frage stellt, sondern indem man die Verh\u00e4ltnisse in Frage stellt. Eine linke Kritik muss deshalb in erster Linie von den Arbeitsbedingungen der Migrant*innen in S\u00fcditalien ausgehen. Aufgrund unsicherer oder fehlender Aufenthaltstitel, materieller Armut und famili\u00e4rer Verpflichtungen sehen sich viele gezwungen, prek\u00e4re Arbeitsbedingungen zu akzeptieren. Hinzu kommt die Konkurrenzsituation zwischen den (h\u00e4ufig illegalisierten) Erntehelfer*innen aus west- und ostafrikanischen L\u00e4ndern und den migrantischen Arbeitskr\u00e4ften aus osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Rum\u00e4nien und Bulgarien, die mittels Personenfreiz\u00fcgigkeitsabkommen f\u00fcr die Erntesaison nach Italien pilgern. Diese Konkurrenzsituation h\u00e4lt die L\u00f6hne zus\u00e4tzlich tief. Als migrantische*r Erntehelfer*in in S\u00fcditalien zu schuften, heisst: Akkordlohn, Arbeitszeiten zwischen 8 und 12 Stunden am Tag unter extremen klimatischen Bedingungen, Tagesl\u00f6hne zwischen 20 und 30 Euro und keinerlei vertrags- und arbeitsrechtliche Anspr\u00fcche. Gewerkschaftliche Strukturen, die es den Menschen erm\u00f6glichen, als Kollektiv Forderungen zu stellen und sich Geh\u00f6r zu verschaffen, sind unerl\u00e4sslich, wenn man gegen die Macht der Unternehmer*innen und der mafi\u00f6sen Strukturen der Branche etwas erreichen will.<\/p>\n<p>Trotz der j\u00fcngsten Bestrebungen befindet sich die gewerkschaftliche Organisation in der italienischen Landwirtschaft erst im Aufbau, denn die klassischen italienischen Gewerkschaften haben jahrelang wenig Interesse am landwirtschaftlichen Sektor gezeigt. Die vornehmlich migrantischen und teilweise illegalisierten Arbeitskr\u00e4fte gelten als unorganisierbar und ein gewerkschaftliches Engagement in diesem Bereich scheint weder lukrativ noch erfolgversprechend zu sein. Die Landwirtschaft als gewerkschaftsverlassene Branche ist ein Bild, das nicht nur auf Italien zutrifft. Auch in der Schweiz arbeiten mehrheitlich migrantische Arbeitskr\u00e4fte auf den Feldern und auch in der Schweiz halten sich die Gewerkschaften zumeist fern von der Branche, obwohl es eine der am wenigsten regulierten und prek\u00e4rsten des Landes ist. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> In Italien hat die fehlende gewerkschaftliche Organisation der Erntehelfer*innen historische Wurzeln: Im 20. Jahrhundert versuchten die Grossgrundbesitzer*innen die Macht der (damals sehr erfolgreichen) Gewerkschaften zu brechen, indem sie sogenannte forestieri (Fremde) anstelle der (organisierten) Einheimischen als Erntehelfer*innen einstellten. Diese akzeptierten nicht nur tiefere L\u00f6hne, sondern es fehlte ihnen auch eine gewerkschaftliche Organisation, um kollektive K\u00e4mpfe zu f\u00fchren. Die Zusammensetzung der forestieri hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Waren es zu Beginn noch Italiener*innen anderer Landesteile, setzen sich die Erntehelfer*innen heute vornehmlich aus ost- und westafrikanischen Gefl\u00fcchteten und osteurop\u00e4ischen Migrant*innen zusammen. Die Problematik ist dieselbe geblieben. Die unsicheren Aufenthaltstitel und die damit einhergehende Deportability <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> der Gefl\u00fcchteten, die r\u00e4umliche Segregation der migrantischen Arbeiter*innen und eine hohe Fluktuation erschweren die gewerkschaftliche Organisierung der migrantischen Landarbeiter*innen, sodass sich die Vorstellung der migrantischen Arbeitskr\u00e4fte als nicht-organisierbar weiterhin h\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>Selbstorganisation ist m\u00f6glich!<\/strong><\/p>\n<p>Dass diese jedoch sehr wohl organisierbar bzw. (selbst)organisiert sind, das haben sie in S\u00fcditalien in den letzten Jahren mehrmals gezeigt. In Basisorganisationen wie der USB und kollektiven Netzwerken wie der Assamblea Lavoratori Africani di Rosarno (ALAR) stehen insbesondere viele Gefl\u00fcchtete aus West- und Ostafrika zusammen f\u00fcr eine Verbesserung ihrer Situation ein <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Der alle paar Jahre aufflammende Arbeitskampf der migrantischen Landarbeiter*innen S\u00fcditaliens erinnert daran, dass es heute h\u00e4ufig Gefl\u00fcchtete und Migrant*innen sind, die in ausbeuterischen Verh\u00e4ltnissen arbeiten und dass deren K\u00e4mpfe viel zu oft von den \u00fcbrigen Arbeitsk\u00e4mpfen getrennt passieren. Doch auch die Erntehelfer*innen von Rosarno und Foggia geh\u00f6ren zu den Lohnabh\u00e4ngigen, zu den Menschen, die weltweit den Angriffen der neoliberalen Politik auf ihre Arbeits- und Lebensverh\u00e4ltnisse ausgesetzt sind. Genauso wie die Angriffe auf unsere Arbeiter*innenrechte nicht an Landesgrenzen halt machen oder vor unterschiedlichen Nationalit\u00e4ten zur\u00fcckweichen (sondern sich diese zu eigen machen), genauso l\u00e4nder\u00fcbergreifend und solidarisch muss der gewerkschaftliche Kampf gef\u00fchrt werden. Streik auf den Feldern, Streik in der Fabrik \u2013 das muss die Antwort sein auf eure Politik!<\/p>\n<p>Quelle\u00a0: <a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/artikel\/2019\/italien-die-arbeitskaempfe-der-erntehelferinnen-sueditaliens\/\">sozialismus.ch&#8230;<\/a> vom 10. Januar 2019<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Caporalato wird das einzigartige s\u00fcditalienische System aus Mittelsm\u00e4nnern (caporali) genannt, welche Tagel\u00f6hner*innen f\u00fcr die Arbeitgeber*innen effizient und g\u00fcnstig organisiert und \u201ejust in time\u201c an die Einsatzorte bef\u00f6rdert. Die caporali verdienen mit den Tagel\u00f6hner*innen Geld, indem sie vom Lohn der Erntehelfer*innen eine Gewinnbeteiligung sowie Transport- und Wohnkosten abziehen. Das caporalato-System ist fl\u00e4chendeckend in mafia\u00e4hnlichen Strukturen organisiert. Das Einstellen von Personen \u00fcber die caporali ist in Italien seit 2011 offiziell verboten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Von Drittstaatsangeh\u00f6rigen wird in Lodi neu verlangt, ein Verm\u00f6gensnachweis aus dem Heimatland vorzuweisen, der in die einkommensbasierte Berechnung der Mensakosten einfliessen soll. Ein solches Dokument wird in vielen Drittstaaten jedoch nicht ausgestellt. Die Familien werden in der Folge in die h\u00f6chste Einkommensklasse eingestuft und der Essensbeitrag erh\u00f6hen sich somit pro Kind um mehr als das Doppelte. Viele Familien k\u00f6nnen sich so den Zugang zur Mensa, zum Schulbus und zu den Kinderkrippen nicht mehr leisten. Davon betroffen sind aktuell \u00fcber 300 Kinder.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Eine Ausnahme bildet dabei teilweise die Romandie, wo Gewerkschaften wie_L\u2018autre syndicat sich auch f\u00fcr die Rechte illegalisierter Landarbeiter*innen einsetzen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Der Begriff Deportability beschreibt eine Situation, in der Migrant*innen in st\u00e4ndiger Angst leben, ausgeschafft zu werden. Diese permanente Unsicherheit kann als eine Technik der Disziplinierung von migrantischen Arbeitskr\u00e4ften zu effizienten und gef\u00fcgigen Arbeiter*innen verstanden werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Migrantische Arbeitskr\u00e4fte aus EU-L\u00e4ndern ziehen es h\u00e4ufig vor, ihre Mobilit\u00e4t als Mittel zum Widerstand gegen schlechte Arbeitsbedingungen zu nutzen und treten gegebenenfalls die Flucht nach vorn an, anstatt sich auf Konfrontationen einzulassen. Diese M\u00f6glichkeit bleibt den gefl\u00fcchteten Menschen verwehrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lisa Brugger. Die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen in S\u00fcditalien sind prek\u00e4r. Rassistisch motivierte Gewalttaten gegen die migrantischen ArbeiterInnen h\u00e4ufen sich. Nun formiert sich Widerstand dagegen. 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