{"id":4903,"date":"2019-02-01T15:28:16","date_gmt":"2019-02-01T13:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4903"},"modified":"2019-02-01T15:28:16","modified_gmt":"2019-02-01T13:28:16","slug":"100-jahre-bremer-raeterepublik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4903","title":{"rendered":"100 Jahre Bremer R\u00e4terepublik"},"content":{"rendered":"<p><em>J\u00fcrgen Roth. <\/em>Jede Revolution kennt Situationen des Voranst\u00fcrmens der k\u00e4mpferischsten Elemente, der Avantgarde der ArbeiterInnenklasse. Die revolution\u00e4re Ungeduld bildet eine Triebkraft dieser Entwicklungen,<!--more--> eine andere das Kalk\u00fcl der Konterrevolution, diese Schichten in einen vorschnellen \u201eEntscheidungskampf\u201c zu dr\u00e4ngen, um sie isoliert leichter schlagen zu k\u00f6nnen. Der sog. Spartakusaufstand und die M\u00fcnchner R\u00e4terepublik sind wohl die bekanntesten Ph\u00e4nomene dieser Art in der deutschen Revolution. Ihren Niederlagen folgten blutige Repression, Tod und Mord und die Konsolidierung der Konterrevolution.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend \u201eSpartakusaufstand\u201c und M\u00fcnchner R\u00e4terepublik, die Ermordung von KommunistInnen wie Luxemburg, Liebknecht, Levin\u00e9 weithin bekannt sind, fristet die Bremer R\u00e4terepublik eher ein Schattendasein.<\/p>\n<p><strong>Sonderentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Es macht daher Sinn, sich vorweg die Sonderentwicklung der Bremer ArbeiterInnenbewegung vor Augen zu halten, die schon w\u00e4hrend des Krieges einen vergleichsweise starken und bewussten revolution\u00e4ren Fl\u00fcgel in Form der \u201eBremer Linksradikalen\u201c hervorbrachte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Krieges entwickelte sich das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen den Fl\u00fcgeln im Sozialdemokratischen Verein Bremen (SPD) anders als im \u00fcbrigen Deutschland. Bereits im Januar 1915 wurde ein Diskussionskreis vornehmlich oppositioneller Funktion\u00e4rInnen gegr\u00fcndet \u2013 der \u201eIndianerclub\u201c. Schon 1916 wurden etliche Parteirechte aus ihren \u00c4mtern abgew\u00e4hlt. Sie schufen daraufhin die Zeitung \u201eBremer Correspondenz\u201c (Januar-Dezember 1916), w\u00e4hrend die Linksradikalen ihre Wochenschrift \u201eArbeiterpolitik\u201c auflegten (24.6.1916-Fr\u00fchjahr 1919). Am 1.12.1916 beschloss die linke Mehrheit eine Beitragssperre gegen\u00fcber dem Reichsparteivorstand. Dieser schloss daraufhin die Bremer Organisation aus. Die lokale Parteirechte gr\u00fcndete im Dezember 1916 eine Sonderorganisation, Vorl\u00e4uferin der sp\u00e4teren MSPD, der (Reichs-)Mehrheitssozialdemokratie. Der Reichsparteivorstand \u00fcbergab ihr das lokale Parteiorgan \u201eBremer B\u00fcrgerzeitung\u201c (BBZ).<\/p>\n<p>Im Mai gr\u00fcndete Alfred Henke die Bremer Organisation der Unabh\u00e4ngigen (USPD), die damit aus der mit den Linken gemeinsamen Partei ausscherten. Diese gr\u00fcndeten sich am 23.11.1918 als \u201eInternationale Kommunisten Deutschlands\u201c (IKD) neu, gaben ab 27.11.1918 die Tageszeitung \u201eDer Kommunist\u201c heraus und schlossen sich der KPD an.<\/p>\n<p>In Zimmerwald und Kienthal standen die Bremer Linksradikalen aufseiten der Bolschewiki. Vergleichbar den Revolution\u00e4ren Obleuten im Reich und im Unterschied zum Spartakusbund verf\u00fcgten sie durch ein gut ausgebautes Vertrauensleutesystem \u00fcber entscheidenden Einfluss auf die 10.000 ArbeiterInnen der Weserwerft, dem bedeutendsten Industriebetrieb der Stadt.<\/p>\n<p><strong>Der Kampf um Bremen: R\u00e4te konstituieren sich<\/strong><\/p>\n<p>Nach Massenversammlungen am 4. und 5. 11. brach am 6.11. der revolution\u00e4re Sturm los. Der am Morgen gew\u00e4hlte ArbeiterInnenrat (AR) der Weserwerft befreite Milit\u00e4rgefangene aus dem Gef\u00e4ngnis in Oslebshausen, Matrosenmeuterer entwaffneten auf dem Bahnhof die Begleitmannschaft. Am Abend k\u00fcndigte der USDP-Linke Frasunkiewicz die Bildung eines ArbeiterInnen- und Soldatenrats (AuSR) an. Am 9.11. mussten die Offiziere auf Druck der WerftarbeiterInnen den Soldatenrat (SR) r\u00e4umen. Der Senat (die b\u00fcrgerliche Stadtregierung) bewilligte gleiches Wahlrecht zum Parlament, gegen das er noch am 6.11. sein Veto eingelegt hatte. Dieses versp\u00e4tete Zugest\u00e4ndnis rettete ihn aber nicht, er wurde am 14.11. abgesetzt.<\/p>\n<p>Am 24.11. stimmte der AuSR zwar gegen die proletarische Diktatur, aber f\u00fcr die Bewaffnung der IndustriearbeiterInnenschaft und die Verwandlung der BBZ in sein eigenes Presseorgan. Doch der letzte Beschluss wurde nicht umgesetzt, da die MSPD mit Auszug drohte. Mit Unterst\u00fctzung durch den Soldatenrat \u00fcbernahm schlie\u00dflich am 21.12. die USPD die BBZ und bootete so auch die KPD aus.<\/p>\n<p>Die Banken bereiteten dem Rat Kreditschwierigkeiten. Am 9.12. lehnte er zwar einen Antrag auf volle Wiedereinsetzung von Senat und B\u00fcrgerschaft (Stadtparlament) ab, eine Antwort auf die Erpressung durch die Banken hatte er aber nicht.<\/p>\n<p>Das am 11.12. eingezogene Reserve-Infanterie-Regiment 213 versuchte der offen konterrevolution\u00e4re B\u00fcrgerausschuss auf seine Seite zu ziehen. Doch dem SR gelang dessen Demobilisierung. Am 30.12. gelangte das 75. Infanterie-Regiment (ca. 600 Mann) vor der Stadt an und erhob konterrevolution\u00e4re Forderungen, konnte jedoch von aufst\u00e4ndischen ArbeiterInnen und Matrosen entwaffnet werden.<\/p>\n<p>Am 6.1.1919 fanden die AR-Wahlen statt, die die MSPD mit 113 Mandaten gewinnen konnte (USPD: 64, KPD: 62). Die Beschr\u00e4nkung des Wahlrechts auf die in den 3 Parteien organisierten Mitglieder, statt es auf alle proletarischen Schichten und ihre wahlm\u00fcndigen Angeh\u00f6rigen zu erweitern, war ein rechter USPD-Einfall und ein schwerer Fehler, den auch die KPD mitzuverantworten hatte. Urspr\u00fcnglich gedacht, um Manipulationen der passiven Schichten der Lohnabh\u00e4ngigen durch die Sozialdemokratie zu verhindern, vermochte die MSPD das Wahlverfahren f\u00fcr sich zu nutzen, indem es die Partei f\u00fcr alle und jeden \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>Das R\u00e4tewahlrecht f\u00fchrte nicht nur zum massenhaften Zustrom in die Parteien, darunter auch unzuverl\u00e4ssiger Elemente in die KPD. Vor allem schloss es andererseits die unorganisierte Masse der ProletarierInnen von revolution\u00e4ren Entscheidungen aus, statt sie aktiv einzubeziehen. Der bestm\u00f6glichen Entwicklung revolution\u00e4ren Klassenbewusstseins unter breitesten Schichten wurde somit ein B\u00e4rendienst erwiesen!<\/p>\n<p>Die R\u00e4terepublik<\/p>\n<p>Am 10.1. endete eine riesige, teils bewaffnete, von der KPD organisierte Demonstration vor dem Rathaus. Ihre Forderungen lauteten: \u201eNieder mit Ebert-Scheidemann und hinaus mit ihren Wortf\u00fchrern aus dem Arbeiter- und Soldatenrat in Bremen! Restlose Abdankung des Senats! Einsetzung von Volkskommissariaten! Ausscheiden aller b\u00fcrgerlichen und rechtssozialistischen Elemente aus dem Soldatenrat!\u201c (Illustrierte Geschichte der deutschen Revolution, Frankfurt\/Main 1970, Verlag Neue Kritik, S. 339) Der AuSR stimmte ohne die ausscheidenden MSPDlerInnen den Forderungen zu und w\u00e4hlte einen \u201eRat der Volkskommissare\u201c aus je 3 Vertretern von KPD und USPD. Zur Erg\u00e4nzung der R\u00e4teexekutive wurde ein Vollzugsrat aus 9 USPD- und 6 KPD-Mitgliedern eingesetzt. Bremen wurde zur selbstst\u00e4ndigen sozialistischen Republik ausgerufen, die Entwaffnung aller b\u00fcrgerlichen Elemente binnen 24 Stunden angeordnet, die b\u00fcrgerliche Presse unter Vorzensur gestellt, das Standrecht verh\u00e4ngt. Der auf dem Sterbelager liegende f\u00fchrende Kopf der Bremer KPD, Johann Knief, trat gegen eine \u00dcbersch\u00e4tzung der Berliner Ereignisse auf und warnte vor einer lokalen, verfr\u00fchten Machtergreifung! Zu Recht, wie sich zeigen sollte.<\/p>\n<p><strong>Die Gegenrevolution<\/strong><\/p>\n<p>Kreditsperre mit der Forderung nach Wiedereinsetzung von Senat und B\u00fcrgerschaft, Demonstrationen gegen die Aufhebung des Religionsunterrichts und andere Schulreformen, Drohung mit Streik durch \u00c4rztInnen und BeamtInnen bewiesen: die gegenrevolution\u00e4ren Bestrebungen im B\u00fcrgertum bekamen Oberwasser. Das Volkskommissariat wich zur\u00fcck. Es hob die Vorzensur und den Belagerungszustand auf. Die Wahlen zur Nationalversammlung gingen am 19.1. unbehelligt \u00fcber die B\u00fchne. Am 21.1. beschloss der AuSR, Wahlen f\u00fcr eine bremische, b\u00fcrgerlich-parlamentarische Volksvertretung am 9.3. auszuschreiben. Die KommunistInnen gaben die Abstimmung angesichts der Unstimmigkeiten in ihrer Fraktion frei. Am 21.1. hatte die Partei zum lokalen Generalstreik gegen die Finanzman\u00f6ver aufgerufen, der jedoch ins Leere gehen musste, nachdem der Rat die Staatsmacht f\u00fcr sich reklamierte, der Generalstreik also keinen gegenrevolution\u00e4ren Adressaten mehr hatte.<\/p>\n<p>All das sind nur Beispiele daf\u00fcr, dass die lokal isolierte Republik praktisch vom ersten Tag an in die Defensive geriet. Recht bald suchte sie nach einer Verhandlungsl\u00f6sung zum R\u00fcckzug \u2013 doch die Konterrevolution wollte keinen Kompromiss, sondern ein Exempel statuieren.<\/p>\n<p>Noske wollte den besonders f\u00fcr die Wasserkante gef\u00e4hrlichen Brandherd Bremen l\u00f6schen. Hier war schlie\u00dflich die Bewaffnung der Arbeiterinnen trotz der bereits erfolgten Zugest\u00e4ndnisse an die b\u00fcrgerliche Demokratie aufrechterhalten worden! Am 30.1. ordnete er den Truppenvormarsch auf Bremen an. Der Gro\u00dfe AR in Hamburg und der SR des 9. Armeekorps drohten zwar mit Ma\u00dfnahmen zur Unterst\u00fctzung Bremens. Aber mittlerweile hatte man sich auf die Entwaffnung der ArbeiterInnenklasse geeinigt. Das 9. Armeekorps sollte daf\u00fcr sorgen, dass die abgelieferten Gewehre \u201etreuh\u00e4nderisch\u201c verwaltet werden.<\/p>\n<p>Am 2.2. erkl\u00e4rten sich die Bremer Volksbeauftragten mit der Unterschrift Ertingers (KPD) zum R\u00fccktritt und zur \u00dcbergabe der Waffen an eine gem\u00e4\u00df der Stimmenverh\u00e4ltnisse zu den Nationalratswahlen neugebildete Regierung bereit. Dies akzeptierte die Reichsregierung jedoch nicht.<\/p>\n<p>Die Armee war den 500 Leuten, die als ernsthafte VerteidigerInnen Bremens zu werten waren, haushoch \u00fcberlegen. Milit\u00e4risch kapitulierte der Rat am 4. Februar. R\u00fcckzugsgefechte bis Bremerhaven und Cuxhaven zogen sich in den n\u00e4chsten Tag hinein. Die Niederlage war jedoch besiegelt. Anders als die M\u00fcnchner R\u00e4terepublik endete sie noch relativ unblutig, ohne Massenerschie\u00dfungen. War der Bremer R\u00e4terepublik die \u201eMacht\u201c recht leicht zugefallen, so verdeutlichen Verlauf und Ende, dass sie verfr\u00fcht kam, sie zu keinem Zeitpunkt in der Lage war, die Revolution auch zu verteidigen und weiterzutreiben. Die Reaktion war durch die Deklaration eines Rates l\u00e4ngst nicht besiegt, die Sozialdemokratie verf\u00fcgte noch immer \u00fcber einen beachtlichen Einfluss in der ArbeiterInnenklasse. Die USPD erwies sich als jene Partei, deren Halbheiten sich in den Ma\u00dfnahmen der R\u00e4terepublik am deutlichsten ausdr\u00fcckten.<\/p>\n<p><strong>Lehren aus der Politik der Bremer IKD\/KPD<\/strong><\/p>\n<p>Dabei hatte die Bremer Linke durchaus St\u00e4rken einzubringen. Sie trennte sich eher von den ReformistInnen und ZentristInnen als die Spartakusgruppe. Doch mangelte es ihr an taktischer Flexibilit\u00e4t, Disziplin, aber auch an Prinzipienfestigkeit und Klarheit.<\/p>\n<p>Am weitsichtigsten agierte sicherlich Johann Knief. Er verstand die Gefahr lokaler Aufstandsversuche, die in der Situation nach dem fehlgeschlagenen \u201eSpartakusaufstand\u201c ihr revolution\u00e4res Feuer nicht einfach aufs ganze Reich ausbreiten konnten.<\/p>\n<p>Die M\u00fcnchner KPD unter Eugen Levin\u00e9 war jedoch konsequenter, was die Weigerung der Teilnahme an der 1. R\u00e4terepublik betraf. In Bremen beteiligte sich die KPD hingegen an einer Koalition mit der USPD, die eben nicht wie eine echte ArbeiterInnenregierung die Zerschlagung des b\u00fcrgerlichen Staats anstrebte, sondern bestenfalls die Doppelherrschaft in der Armee verteidigte und Polizei, BeamtInnenschaft und Justiz g\u00e4nzlich intakt lie\u00df. Es handelte sich um eine \u00e4u\u00dferst linke Variante einer b\u00fcrgerlichen ArbeiterInnenregierung: KPD\/USPD statt MSPD\/ USPD im Reich.<\/p>\n<p>Die \u00f6rtliche KPD r\u00fchrte nicht an der Doppelkonstruktion von AuSR. Die proletarischen Mannschaftsdienstgrade der Armee h\u00e4tten sich an den Wahlen zu einheitlichen ArbeiterInnenr\u00e4ten beteiligen m\u00fcssen. Die deutschen Soldaten waren keine Bauern in Uniform wie in Russland. Sie setzte nicht an gemeinsamen Forderungen mit mehrheitssozialdemokratischen ArbeiterInnen an, die in der Aufforderung an die SPD zum Bruch mit der Bourgeoisie und \u201eAlle Macht den R\u00e4ten!\u201c f\u00fchrten. Ihr Ausschluss aus dem AuSR war ein schwerer Fehler.<\/p>\n<p>Auch die \u00f6konomische (Banken) und betriebliche Ebene blieb unterbelichtet, v. a. fehlte das Element ArbeiterInnenkontrolle als entscheidendes Bindeglied zwischen zahlreichen Teilforderungen und dem Kampf f\u00fcr ArbeiterInnenmacht.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich lehnte sie zwar abstrakt die Wahlen zur Nationalversammlung ab und stellte ihnen die R\u00e4te entgegen, aber sie war taktisch unf\u00e4hig und unwillig, die Wahlen und die verfassunggebende Versammlung f\u00fcr den Kampf um die R\u00e4temacht und die Diktatur des Proletariats auszunutzen. Somit kam es auch zur Paradoxie, dass die gegen die Nationalversammlung gerichtete R\u00e4terepublik die Wahlen zu ebendieser auch in Bremen ruhig abhalten lie\u00df.<\/p>\n<p>All das spiegelt wider, dass die R\u00e4terepublik selbst auf ihrem H\u00f6hepunkt nie wirklich die Doppelmacht in der Stadt l\u00f6sen konnte. Das war sicherlich nicht einfach ein \u201eFehler\u201c der KPD, sondern erwuchs aus den objektiven Schwierigkeiten und auch Grenzen einer \u201elokalen\u201c R\u00e4temacht. Anders als der M\u00fcnchner jedoch mangelte es der Bremer KPD an Bewusstheit dieses Verh\u00e4ltnisses \u2013 sie war somit selbst eher getriebene als treibende Kraft.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/arbeiterinnenmacht.de\/2019\/02\/01\/100-jahre-bremer-raeterepublik\/\"><em>Neue Internationale 235&#8230;<\/em><\/a><em> vom 1. Februar 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Roth. Jede Revolution kennt Situationen des Voranst\u00fcrmens der k\u00e4mpferischsten Elemente, der Avantgarde der ArbeiterInnenklasse. 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