{"id":4959,"date":"2019-02-20T10:18:16","date_gmt":"2019-02-20T08:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4959"},"modified":"2019-02-20T10:18:16","modified_gmt":"2019-02-20T08:18:16","slug":"die-dritte-welle-des-feminismus-hin-zu-einer-neuen-klassenbewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4959","title":{"rendered":"Die dritte Welle des Feminismus: Hin zu einer neuen Klassenbewegung"},"content":{"rendered":"<p><em>Cinzia Arruzza.<\/em> Am 23. Oktober 2018 begannen Tausende Reinigungsarbeiter_innen in Glasgow eine Gewerkschaftsdemonstration f\u00fcr gleichen Lohn mit einer Schweigeminute in Gedenken an all jene Arbeiterinnen, die gestorben sind,<!--more--> ohne zu erleben, dass ihre Arbeit endlich den gleichen Wert wie die ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen erh\u00e4lt. Lohngleichheit: ein einleuchtendes, fast triviales Ziel &#8211; und doch so schwer zu erreichen. Das Weltwirtschaftsforum hat auf Basis der aktuellen Entwicklung berechnet, dass es noch mindestens 217 Jahre dauern wird, bis das Lohngef\u00e4lle zwischen Frauen und M\u00e4nnern weltweit \u00fcberwunden ist.<\/p>\n<p>Eine Woche nach dem Streik in Glasgow verlie\u00dfen Tausende Google-Mitarbeiter_innen von Tokio bis New York ihre Arbeitspl\u00e4tze und gingen auf die Stra\u00dfe. Sie protestierten gegen F\u00e4lle sexueller Bel\u00e4stigung durch Manager des Tech-Konzerns, die anschie\u00dfend vertuscht worden waren. Google tr\u00e4gt wie andere Riesen der Digitalwirtschaft seit Jahren die Maske des progressiven Kapitalismus: ein Arbeitgeber, der Frauen und M\u00e4nner ausbeutet, das ja, aber ohne Frauen, trans, schwule oder lesbische Mitarbeiter_innen zu diskriminieren. Und einer, der sogar die Kosten f\u00fcr das Einfrieren von Eizellen und f\u00fcr k\u00fcnstliche Befruchtung \u00fcbernimmt. Der Protest beschr\u00e4nkte sich jedoch nicht auf F\u00e4lle sexueller Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz; er brachte eine Reihe von Forderungen zum Ausdruck, unter anderem auch die nach gewerkschaftlichen Rechten.<\/p>\n<p>Diese beiden K\u00e4mpfe sind nur die j\u00fcngsten in einer langen Reihe von Streiks mit Frauen als Protagonistinnen: von den internationalen Streiks am 8. M\u00e4rz bis hin zu denen der Hotel- und Bildungsarbeiter_innen in den USA. Sie stellen uns vor ein Dilemma. Wovon reden wir, wenn wir von Frauenstreiks reden? Haben wir es mit Klassenkampf zu tun &#8211; oder mit einer neuen Welle des Feminismus?<\/p>\n<p><strong>Die dritte feministische Welle<\/strong><\/p>\n<p>Nach mehr als zwei Jahren ist klar, dass wir uns mitten in einer neuen feministischen Welle befinden: Schon zweimal gab es transnationale Streiks am Internationalen Frauentag. Letzten Sommer fegte eine Welle von Besetzungen und Streiks gegen Bel\u00e4stigung und sexuelle Gewalt \u00fcber Schulen und Universit\u00e4ten in Chile hinweg, und in Brasilien trat der Hashtag #EleNao feministische Massenproteste gegen den Wahlsieg von Jair Bolsonaro los. Diese Welle feministischer Proteste hat unterschiedliche politische und geografische Schwerpunkte, hat aber \u00fcberall Themen wie sexistische Gewalt, Lohnungleichheit, reproduktive Rechte und reproduktive Arbeit von Frauen sowie sexuelle Freiheiten in den Mittelpunkt der Debatte ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Der Einsatz digitaler Technologien und sozialer Medien hat enorm zum transnationalen Charakter der Bewegung beigetragen und nicht nur die Koordination der K\u00e4mpfe, sondern auch die Verbreitung von Ideen, Slogans, Analysen und Informationen gef\u00f6rdert. Aber vor allem ist es die Form des Streiks, die die wichtigste Neuerung gegen\u00fcber fr\u00fcheren Wellen des Feminismus darstellt. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Nicht nur, weil der Streik die Frauenarbeit und die Rolle der Frau in der gesellschaftlichen Reproduktion in den Mittelpunkt der Debatte ger\u00fcckt hat. Sondern weil er zum Hauptmotor eines Subjektivierungsprozesses geworden ist, durch den eine neue antikapitalistische feministische Subjektivit\u00e4t entsteht, die dem liberalen Feminismus, der in der Bewegung auch pr\u00e4sent ist, kritisch gegen\u00fcbersteht.<\/p>\n<p>Die potenziellen Folgen dieses Prozesses zeigen sich am deutlichsten, wenn man den grundlegenden Unterschied zwischen dieser Welle und den ersten beiden ber\u00fccksichtigt. Die erste feministische Welle &#8211; Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts &#8211; spielte sich grob gesagt im Rahmen der entstehenden Arbeiterbewegung ab. Innerhalb dieses historischen Prozesses der Massenpolitisierung und des Eintritts der Arbeiterklasse in die Politik forderte sie die volle Verwirklichung des universalistischen Versprechens, das sowohl dem demokratischen Liberalismus als auch dem Sozialismus eigen ist, indem sie rund um das Motto der Gleichheit agitierte: gleiche F\u00e4higkeiten, gleiche Rechte.<\/p>\n<p>Die zweite feministische Welle war in einen anderen Prozess der Klassensubjektivierung eingebettet, in das Entstehen der Neuen Linken in den fortgeschrittenen kapitalistischen L\u00e4ndern und die Welle antikolonialer und nationaler Befreiungsk\u00e4mpfe. Innerhalb dieses Prozesses \u00fcbernahm sie das dem Schwarzen Nationalismus entlehnte Schlagwort der Differenz, um den Sexismus in der Gesellschaft und in der Bewegung anzuprangern und einem spezifischen Anliegen Ausdruck und Sichtbarkeit zu verleihen, das allzu unter den Teppich gekehrt wurde.<\/p>\n<p>Der Kontext der dritten Welle des Feminismus ist ein radikal anderer. Dem Aufstieg der neuen feministischen Bewegung gingen nat\u00fcrlich ebenfalls Mobilisierungen voraus, insbesondere die K\u00e4mpfe der Jahre 2011-2013 (Occupy, die spanischen Indignados, die Besetzung des Taksim-Platzes in Istanbul). Von diesen hat sie einige Merkmale geerbt, etwa die Unabh\u00e4ngigkeit von allen Parteien und Organisationen der traditionellen Linken oder das hohe Tempo, mit dem sich bestimmte, partielle Anliegen &#8211; die Emp\u00f6rung \u00fcber Feminizide und den Angriff auf das Recht auf Abtreibung &#8211; in eine allgemeine Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise und ihren staatlichen Institutionen verwandelt haben. Zugleich hat sie einen entscheidenden Schritt nach vorn getan, indem sie den Streik als ihre wichtigste Kampfform und ihre politische Identit\u00e4t wiederentdeckt hat. Die Frauenstreiks machen die feministische Bewegung zum internationalen Prozess der Klassenbildung dieser Epoche.<\/p>\n<p><strong>Was ist Klasse?<\/strong><\/p>\n<p>Die marxistische Tradition wird von einem Paradox heimgesucht. Einerseits ist der Begriff des Klassenkampfes f\u00fcr den Marxismus ein grundlegendes Instrument zum Verst\u00e4ndnis des Kapitalismus. Andererseits ist die Frage, was genau eine Klasse ist, vielleicht die kontroverseste und unklarste innerhalb der marxistischen Debatte wie auch in den Marxschen Schriften selbst. Bei Marx bezeichnet Klasse mal eine metaphysische Einheit oder ein Moment der Geschichtsphilosophie (das Proletariat als Totengr\u00e4ber der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft). An anderen Stellen bestimmt Marx die industrielle Arbeiterklasse auf Basis soziologischer und \u00f6konomischer Kriterien. In \u00bbDas Elend der Philosophie\u00ab findet sich Marx&#8216; ber\u00fchmte Unterscheidung zwischen \u00bbKlasse an sich\u00ab und \u00bbKlasse f\u00fcr sich\u00ab, auch wenn sie nur angedeutet und keineswegs klar ausformuliert ist.<\/p>\n<p>Diese Unklarheiten haben in der marxistischen Debatte zu unterschiedlichen Theorien gef\u00fchrt. Schematisch lassen sich drei Hauptans\u00e4tze unterscheiden: objektivistische oder soziologische, metaphysische (wobei \u00bbKlasse\u00ab eine abstrakte Kategorie ist, die das Subjekt einer fortschrittlichen Geschichtsphilosophie bezeichnet) und politische. Um zu verstehen, warum die neue feministische Bewegung als ein Prozess der Klassensubjektivierung verstanden werden sollte, ist ein Blick auf den letztgenannten Ansatz notwendig.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Marxisten und Historiker E.P. Thompson ist \u00bbKlasse\u00ab zuallererst eine historische Kategorie, die von der empirischen Beobachtung individueller und kollektiver Handlungen ausgehen muss &#8211; Handlungen, die im Laufe der Zeit einen Klassencharakter ausdr\u00fccken und Klasseninstitutionen (Gewerkschaften, Parteien, Verb\u00e4nde usw.) hervorbringen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Der Begriff der Klasse ist demnach dynamisch und bezieht sich auf einen historischen Prozess, kann also nicht auf eine soziologische Definition entlang statistischer Kriterien reduziert werden. So betrachtet ist die Bestimmung der Arbeiterklasse als die Gesamtheit aller Lohnarbeiter_innen oder all jener Menschen, die, ob angestellt oder nicht, keine anderen Ressourcen haben als den Verkauf ihrer Arbeitskraft, wenn auch nicht falsch, so doch abstrakt und unvollst\u00e4ndig. Wenn Definitionen dieser Art als vollst\u00e4ndige Definitionen betrachtet werden, f\u00fchren sie zu analytischen Missverst\u00e4ndnissen und folgenreichen politischen Fehlern. Im Gegenteil ist Klasse f\u00fcr Thompson der Endpunkt, nicht der Ausgangspunkt ihres Formierungsprozesses. Anders: Klasse ist nicht die Voraussetzung, sondern das Produkt des Klassenkampfes.<\/p>\n<p>Wenn Klasse das historische und dynamische Produkt des Klassenkampfes ist, bleibt aber zu kl\u00e4ren, wie der Prozess der Entstehung von Klasse (im Klassenkampf) mit der Position sozialer Gruppen in den kapitalistischen Produktionsverh\u00e4ltnissen zusammenh\u00e4ngt. Die Produktionsverh\u00e4ltnisse strukturieren die Gesellschaft, indem sie Individuen in das versetzen, was die marxistische Historikerin Ellen Meiksins Wood \u00bbKlassensituationen\u00ab nennt. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Im Falle von Arbeiterklassensituationen sind hier die Enteignung und Trennung von den Produktionsmitteln (Proletarisierung), die Abpressung von Mehrwert durch Lohnarbeit sowie die historisch spezifischen Arbeitsprozesse, Arbeitsteilungen usw. zu nennen.<\/p>\n<p>In eine \u00bbKlassensituation\u00ab versetzt zu werden, bedeutet jedoch nicht automatisch, zu einer Klasse zu geh\u00f6ren. Tats\u00e4chlich pr\u00e4sentieren sich Klassenverh\u00e4ltnisse denjenigen, die sie erleben, nie auf unmittelbare Weise. So schreibt Wood, dass die Fabrikarbeit die Arbeiter_innen nicht zu einer Klasse zusammensetzt, sondern zu einer bestimmten Produktionseinheit: Was Arbeiter_innen direkt erleben, ist ihre Ausbeutung an einem bestimmten Arbeitsplatz, nicht Klassenbeziehungen im Allgemeinen. Nat\u00fcrlich schafft ihre Anordnung innerhalb der Produktionsverh\u00e4ltnisse die Voraussetzungen daf\u00fcr, dass sich die in einer Produktionseinheit versammelten Arbeiter_innen als Teil einer gr\u00f6\u00dferen Einheit erfahren k\u00f6nnen &#8211; mit den Arbeiter_innen anderer Produktionseinheiten im selben Gebiet, im selben Land oder weltweit. Aber diese \u00fcbergeordnete Einheit ist das Produkt eines historischen Prozesses, den Wood \u00bbKlassenbildung\u00ab nennt. Damit sich Individuen, die sich in \u00bbKlassensituationen\u00ab befinden, als Klasse konstituieren k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie als Klasse k\u00e4mpfen, sie m\u00fcssen den Antagonismus zu anderen Klassen erleben.<\/p>\n<p>Dieser theoretische Ansatz hat immense politische Konsequenzen. Wenn Klasse das Ergebnis eines historischen Prozesses der Selbstkonstituierung durch Klassenkampf ist, besteht einer der schlimmsten politischen Fehler darin, mit vorgefertigten, abstrakten Modellen an die Frage heranzugehen, was als Klassenkampf gilt und was nicht. Tats\u00e4chlich besteht die Gefahr, dass wir der nostalgischen Sehnsucht nach den Formen und Erfahrungen der Vergangenheit nachh\u00e4ngen (oder unseren Imaginationen davon), statt die Prozesse der Klassensubjektivierung zu erkennen, die vor unserer Nase stattfinden.<\/p>\n<p><strong>Die neue Klasse: feministisch und antirassistisch<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Theorien und politischen Strategien der Arbeiterbewegung ist von der Vorstellung gepr\u00e4gt, dass es auf der einen Seite den Klassenkampf gibt, auf der anderen Seite die Frauenbewegung, \u00f6kologische Bewegungen, antirassistische Bewegungen und so weiter. Hier stellte sich bestenfalls die Frage, wie man die Bewegungen miteinander verbinden k\u00f6nnte; schlimmstenfalls wurde den verschiedenen \u00bbpartiellen\u00ab Bewegungen vorgeworfen, die Klasse zu spalten, liberale Tendenzen auszudr\u00fccken oder von der eigentlich zentralen Frage der Ausbeutung abzulenken. Die neue feministische Welle bietet die M\u00f6glichkeit, diese Sackgasse zu \u00fcberwinden, denn sie verwischt mehr noch als fr\u00fchere Wellen die (realen und imagin\u00e4ren) Grenzen zwischen Klassenkampf und feministischer Bewegung.<\/p>\n<p>Um auf die Beispiele von Glasgow und Google zur\u00fcckzukommen: Die Schwierigkeit bei der Beantwortung der Ausgangsfrage &#8211; ist es Klassenkampf oder Feminismus? &#8211; besteht darin, dass die Frage falsch ist. Diese Streiks, ebenso wie die transnationalen Streiks vom 8. M\u00e4rz, sind\u00a0<em>feministische Klassenk\u00e4mpfe<\/em>.<\/p>\n<p>Die feministische Bewegung wird mehr und mehr zu einem Formierungsprozess einer Klassensubjektivit\u00e4t mit spezifischen Merkmalen: von Beginn an antiliberal, internationalistisch, antirassistisch, klar feministisch und tendenziell antikapitalistisch. Nat\u00fcrlich ist dieser Prozess nicht in jedem Land gleich, in einigen L\u00e4ndern ist er definitiv weiter fortgeschritten als in anderen. Und doch, wenn wir die Bewegung insgesamt betrachten, ist es dieser Aspekt, der ihre gr\u00f6\u00dfte Neuerung darstellt und die interessantesten M\u00f6glichkeiten verk\u00f6rpert. Die Realisierung dieses Potenzials erfordert vor allem die F\u00e4higkeit der Bewegung, \u00fcber sich selbst nachzudenken und damit strategisch auf der gleichen Ebene zu denken, auf der sie sich bereits durch ihre Praxis positioniert hat: der einer antisystemischen Bewegung auf globaler Ebene.<\/p>\n<p><em>Die englische Originalfassung des Artikels erschien unter dem Titel \u00bbFrom Women&#8217;s Strikes to a New Class Movement: The Third Feminist Wave\u00ab am 3. Dezember 2018 im <a href=\"https:\/\/www.viewpointmag.com\/2018\/12\/03\/from-womens-strikes-to-a-new-class-movement-the-third-feminist-wave\/\">Viewpoint Magazine<\/a>. Dies ist eine gek\u00fcrzte und redaktionell bearbeitete Version. \u00dcbersetzung: Jan Ole Arps<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ak_s\/ak646\/07.htm\"><em>ak &#8211; analyse &amp; kritik &#8211; zeitung f\u00fcr linke Debatte und Praxis \/ Nr. 646&#8230;<\/em><\/a><em> vom 20. Februar 2019<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> In der englischen Langfassung des Textes unterscheidet die Autorin die aktuelle, \u00bbdritte\u00ab Welle des Feminismus von der ersten um die Jahrhundertwende und der zweiten der 1960er und 1970er Jahre. Die landl\u00e4ufig als dritte Welle des Feminismus bezeichnete Bewegung der 1990er und fr\u00fchen 2000er Jahre nimmt sie von dieser Chronologie aus, da sie vornehmlich in der Theorie und an den Universit\u00e4ten stattgefunden habe, nicht in massenhaften sozialen Mobilisierungen verwurzelt sei. Allerdings sei die aktuelle feministische Bewegung stark von der Queer- und Trans-Theorie und den Analysen der Intersektionalit\u00e4t beeinflusst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> E.P. Thompson: Die englische Gesellschaft im 18. Jahrhundert: Klassenkampf ohne Klasse, in: Ders.: Plebejische Kultur und moralische \u00d6konomie, Frankfurt 1980, Seiten 246-288.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ellen Meiksins Wood: The Politics of Theory and the Concept of Class: E.P. Thompson and his Critics, in: Political Economy 9 (1982): Seiten 45-75.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cinzia Arruzza. Am 23. 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