{"id":5036,"date":"2019-03-07T11:39:04","date_gmt":"2019-03-07T09:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5036"},"modified":"2019-03-07T11:39:04","modified_gmt":"2019-03-07T09:39:04","slug":"lage-der-frauen-seit-der-grossen-wirtschaftskrise-2007-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5036","title":{"rendered":"Lage der Frauen seit der gro\u00dfen Wirtschaftskrise 2007\/2008"},"content":{"rendered":"<p><em>Katharina Wagner. <\/em><strong>Erwerbst\u00e4tigkeit. <\/strong>1. Die Weltwirtschaftskrise hat den Bereich von Leih- und Zeitarbeit ausgebaut sowie den Besch\u00e4ftigungsanteil im prek\u00e4ren Sektor. Dies diente dazu, die Kosten, die durch die Finanzkrise<!--more--> entstanden sind, auf die ArbeiterInnenklasse abzuw\u00e4lzen. Frauen sind davon besonders betroffen. Im Folgenden betrachten wir die Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse im globalen Vergleich, um die Stellung von Frauen im Produktionsprozess zu belegen. Diese Betrachtung ist notwendig, um auf etwaige Unterschiede, die die ArbeiterInnenklasse als gesamte spalten, aufmerksam zu machen.<\/p>\n<p>Glaubt man der International Labour Organisation (ILO), so hat sich die weltweite Lage von Frauen in den letzten Jahren leicht verbessert. Noch nie waren so viele weltweit erwerbst\u00e4tig. Auch die Bildungschancen f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen sind gestiegen. Vergleicht man die derzeitige weltweite Erwerbsquote von Frauen von ca. 48,5\u00a0% mit dem Anteil von m\u00e4nnlichen Lohnabh\u00e4ngigen \u2013 dieser betrug 2018 etwa 75\u00a0% \u2013, so bleibt weiterhin eine deutliche Differenz bestehen. Dieser Unterschied f\u00e4llt in Industriel\u00e4ndern wie etwa Deutschland noch relativ gering aus, ist aber in sog. Schwellenl\u00e4ndern (entwickelten Halbkolonien wie z.\u00a0B. Brasilien, Indien) ausgepr\u00e4gt. In Entwicklungsl\u00e4ndern hingegen ist die Differenz in der Erwerbst\u00e4tigkeitsquote zwischen M\u00e4nnern und Frauen am geringsten. In diesem Fall ist dies aber eher als Indikator f\u00fcr fehlende soziale Absicherung und Armut zu interpretieren \u2013 vergleichbar der Situation im Fr\u00fchkapitalismus in westlichen L\u00e4ndern. Das hei\u00dft konkret, dass der Lohn des Mannes allein nicht ausreicht, um die Familie zu ern\u00e4hren, und alle, also Frauen und teilweise auch Kinder, gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen wie beispielsweise in Pakistan.<\/p>\n<p>Ein generelles Problem, welches weiterhin besteht, ist die gr\u00f6\u00dfere Bedrohung durch Arbeitslosigkeit f\u00fcr Frauen. Die globale Arbeitslosenquote f\u00fcr Frauen betr\u00e4gt laut ILO derzeit etwa 6\u00a0% und liegt damit um 0,8\u00a0% h\u00f6her als bei M\u00e4nnern. Allerdings liegen die Arbeitslosenquoten f\u00fcr beide Geschlechter in Entwicklungsl\u00e4ndern deutlich unter denen der Industriestaaten. Die Prognosen f\u00fcr sog. Schwellenl\u00e4nder wie etwa die arabischen Staaten oder auch Nordafrika gehen von einer zuk\u00fcnftigen Verschlechterung im Bereich der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit in den n\u00e4chsten Jahren aus <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Quoten der Erwerbst\u00e4tigkeit reicht aber nicht aus. Vielmehr m\u00fcssen wir uns genauer die jeweiligen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse ansehen, mit denen Frauen konfrontiert sind.<\/p>\n<p>Seit der Wirtschaftskrise 2008\/2009 hat sich der Anteil der Zeitarbeit in Deutschland von 13,7\u00a0% im Jahre 2009 wieder auf das Niveau von vor der Krise (14,5\u00a0%) eingependelt. In einigen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Frankreich oder Griechenland ist er dagegen exponentiell angestiegen. Demgegen\u00fcber ist der Bereich der Teilzeitbesch\u00e4ftigung faktisch \u00fcberall in Europa um 3\u20135\u00a0% angewachsen. In Deutschland betr\u00e4gt er im Moment rund 29\u00a0%. Sind von Zeitarbeit eher die m\u00e4nnlichen Lohnabh\u00e4ngigen betroffen, konzentriert sich die Teilzeitarbeit vor allem in Bereichen mit hohem Frauenanteil wie etwa dem Dienstleistungs- oder Pflegesektor.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich sind Frauen weltweit deutlich h\u00e4ufiger unter prek\u00e4ren Bedingungen besch\u00e4ftigt als M\u00e4nner. Besonders in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern sind sie mit 46\u00a0% bzw. 76\u00a0% besonders hoch. Zus\u00e4tzlich findet die prek\u00e4re Besch\u00e4ftigung, vor allem in Entwicklungsl\u00e4ndern, im informellen Sektor statt. Diese beinhaltet das komplette Fehlen von Sozialleistungen oder genereller Absicherung bei Krankheit oder Schwangerschaft.<\/p>\n<p>Als w\u00e4re das nicht schon mehr als genug, findet man auch doppelt so h\u00e4ufig Frauen wie M\u00e4nner in der Rolle von HilfsarbeiterInnen im eigenen Familienbetrieb, hier meist ohne schriftliche Vertr\u00e4ge und teilweise sogar komplett unentgeltlich. Zwar ist der Anteil der Frauen, die als mithelfende Familienangeh\u00f6rige im Eigenbetrieb arbeiten, in Schwellenl\u00e4ndern in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zur\u00fcckgegangen. In Entwicklungsl\u00e4ndern jedoch macht er noch immer 42\u00a0% der Gesamtbesch\u00e4ftigung von Frauen aus. Im Vergleich dazu betr\u00e4gt er bei M\u00e4nnern lediglich rund 20\u00a0%<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Migrantische Frauen verdienen in der Regel schlechter. (Anmerkung: Das gilt in der Regel nicht f\u00fcr wei\u00dfe Frauen aus imperialistischen L\u00e4ndern aufgrund der Stellung dieser L\u00e4nder auf dem Weltmarkt.) Sie haben dar\u00fcber hinaus mit zus\u00e4tzlichen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu k\u00e4mpfen. Laut einer Studie der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) belegt Deutschland einen der vorderen Pl\u00e4tze, wenn es um die Integration von MigrantInnen geht. So hat sich beispielsweise die Besch\u00e4ftigung von im Ausland geborenen Lohnabh\u00e4ngigen zwischen 2006 und 2017 um 7,9 % erh\u00f6ht und betr\u00e4gt demnach nun ca. 67 %. Auch die Erwerbslosigkeit von MigrantInnen hat sich in den letzten 10 Jahren auf 6,9 % halbiert <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. Dennoch liegt sie deutlich \u00fcber der durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 5,2 % im Jahre 2018 <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Auch die Gefahr, in Armut zu leben, ist f\u00fcr MigrantInnen deutlich h\u00f6her als f\u00fcr \u201eEinheimische\u201c. Derzeit leben rund 21,7 % von ihnen unter der Armutsgrenze, bei den \u201eEinheimischen\u201c dagegen nur ca. 16,7 %. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig. Zum einen ist die Quote von lohnabh\u00e4ngigen MigrantInnen ohne Berufsabschluss mit 35 % mehr als dreimal so hoch, zum anderen sind rund 40 % f\u00fcr ihren ausge\u00fcbten Beruf \u00fcberqualifiziert und damit deutlich schlechter gestellt als die \u00fcbrigen Lohnabh\u00e4ngigen. Unter ihnen trifft dies nur bei 20 % zu. Dieser Umstand liegt vor allem an im Ausland erworbenen Berufsabschl\u00fcssen und der mangelnden Anerkennung durch deutsche Beh\u00f6rden. Vor allem Frauen sind davon massiv betroffen, denn bei ihnen ist der \u201eBesch\u00e4ftigungsabstand\u201c zur hier geborenen Bev\u00f6lkerung weit h\u00f6her als im Durchschnitt aller ZuwanderInnen. Vergleicht man ihre Situation mit in Deutschland geborenen Frauen, wird deutlich, dass sie st\u00e4rker in Teilzeit und in Bereichen au\u00dferhalb ihrer beruflichen Qualifikation angestellt sind <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Rolle der Gewerkschaften<\/strong><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Weltweit l\u00e4sst sich feststellen dass es eine Zunahme an Lohnabh\u00e4ngigen gib, sowohl in absoluten Zahlen, als auch im Verh\u00e4ltnis zur Gesamtbev\u00f6lkerung. Gerade im asiatischen Raum ist der Anteil der ArbeiterInnen aufgrund der industriellen Entwicklung rasant gewachsen. (Verglichen mit den 1970er und sogar 1980er Jahren kann man z.\u00a0B. in Pakistan einen deutlichen R\u00fcckgang des Organisationsgrads feststellen. Zwar ist die Zahl der insgesamt gewerkschaftlich Organisierten in einigen Sektoren gestiegen, diese muss jedoch in Relation zu einer bedeutend gr\u00f6\u00dferen GesamtarbeiterInnenklasse als in den 1960er und 1970er Jahren gesetzt werden. 2007 waren 1,3 Millionen organisiert, nur rund 2\u00a0% aller Lohnabh\u00e4ngigen. In bedeutenden Zweigen hingegen ist der Organisationsgrad aufgrund von Privatisierung und Verkleinerung der Belegschaften in solchen Firmen zur\u00fcckgegangen.) Das hei\u00dft, dass die ArbeiterInnenklasse global w\u00e4chst, aber ihr Organisationsgrad niedrig ist.<\/li>\n<\/ol>\n<p>So ist auch in Europa der Anteil der gewerkschaftlich Organisierten generell von rund 40\u00a0% in den 1990er Jahren auf ca. 20\u00a0% gesunken. In Schweden betrug er 2014 nur noch rund 70\u00a0% (Ausgangspunkt 80\u00a0% in den 80er Jahren). In Gro\u00dfbritannien ging der Anteil der Gewerkschaftsmitglieder seit den 80er Jahren auf unter 20\u00a0% zur\u00fcck. Auch \u00d6sterreich hat einen starken Mitgliederschwund auf knapp 30\u00a0% zu verzeichnen. Einzig Italien konnte diesen Anteil nahezu konstant bei 40\u00a0% halten <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Zahlen beziehen sich allerdings auf die gesamte Mitgliedschaft, sagen daher wenig \u00fcber die Lage der Frauen in den Gewerkschaften aus. Tats\u00e4chlich ist ihr Anteil seit 2005 zwar nur leicht, daf\u00fcr aber kontinuierlich gestiegen. Er betr\u00e4gt aber leider mit 33,7\u00a0% (Stand 2017) weiterhin nur rund 1\/3 aller Mitglieder. Den h\u00f6chsten Frauenanteil von fast 72\u00a0% finden wir bei der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft). Bei ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) ist \u00fcber die H\u00e4lfte der Mitglieder weiblich (52\u00a0%) und bei der NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten) betr\u00e4gt er immerhin noch 42\u00a0%. Demgegen\u00fcber gibt es deutlich geringere Frauenanteile in den anderen Gewerkschaften. Den geringsten finden wir bei der IG Metall mit 18\u00a0% <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>. Die oben erw\u00e4hnten Zahlen beziehen sich aber allein auf die Mitgliedschaft. Betrachtet man dagegen die oberen Hierarchieebenen innerhalb der Gewerkschaften, sind dort immer noch sehr wenig Frauen anzutreffen. Sie sind hier zumeist in Dienstleistungs-, Sekretariats- sowie in politischen ReferentInnent\u00e4tigkeiten besch\u00e4ftigt. Sollten sie doch einmal in die entscheidenden Organisationsebenen vordringen, dann eher als Repr\u00e4sentantinnen f\u00fcr Frauen und Jugendliche oder im Bereich Soziales. Bereiche wie beispielsweise Wirtschafts- oder Tarifpolitik ebenso wie die Betriebsratsarbeit oder die Ortsverwaltungsstellen werden nach wie vor meist von M\u00e4nnern dominiert. Was sagen uns diese Fakten? Sie sind ein Zeichen daf\u00fcr, dass Frauen in Gewerkschaften immer noch stark unterrepr\u00e4sentiert sind und dementsprechend ihre Interessen zu wenig ber\u00fccksichtigt werden. Die Gewerkschaften unternehmen leider immer noch viel zu wenig, um diesen Umstand zu ver\u00e4ndern. Nach wie vor verweigern sich Gewerkschaften auch der Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen, worunter auch viele Frauen fallen.<\/p>\n<p><strong>Existierende Lohndiskriminierung<\/strong><\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Ein weiterer wichtiger Faktor in Bezug auf Frauenunterdr\u00fcckung ist die weltweit existierende geschlechtsspezifische Lohnl\u00fccke und zwar unabh\u00e4ngig vom Entwicklungsstand eines jeweiligen Landes. In Deutschland betr\u00e4gt diese im Moment rund 21 %. Als Gr\u00fcnde werden h\u00e4ufig zum einen der hohe Besch\u00e4ftigungsanteil im Niedriglohnsektor, zum anderen aber auch fehlende Tarifverhandlungen und Mindestl\u00f6hne genannt. Und Mutterschaft ist nicht nur ein Nachteil in der Karriereplanung, sondern h\u00e4ufig auch ein Argument von Unternehmern f\u00fcr geringere Bezahlung. Als direkte Folge daraus herrschen eine mangelnde Absicherung und die gr\u00f6\u00dfere Gefahr von Altersarmut f\u00fcr Frauen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr die Durchsetzung des Zieles \u201egleiches Entgelt f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen\u201c trat am 6. Juli 2017 das Entgelttransparenzgesetz in Kraft. Darin ist verankert, dass Besch\u00e4ftigte in Betrieben mit mehr als 200 MitarbeiterInnen alle 2 Jahre einen individuellen Auskunftsanspruch zu den geltenden Entgeltstrukturen des jeweiligen Betriebes geltend machen k\u00f6nnen, erstmals seit 6. Januar 2018. Allerdings muss der Anspruch in Textform erfolgen und gilt nur f\u00fcr Besch\u00e4ftigte des jeweils anderen Geschlechts, welche eine gleiche\/gleichwertige T\u00e4tigkeit im Betrieb aus\u00fcben. Damit soll insgesamt die Durchsetzung eines Anspruchs auf gleichen Lohn unabh\u00e4ngig vom Geschlecht erleichtert werden <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>.<\/p>\n<p>Die Kritik am Gesetz kam prompt. So wurde es beispielsweise von der Direktorin des Instituts f\u00fcr Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen, Ute Klammer, als ein \u201ezahnloser Tiger\u201c bezeichnet. Auch bef\u00fcrchten viele, es verkomme zu einem B\u00fcrokratiemonster. Tats\u00e4chlich stellt sich aber die Frage, was mit der gewonnenen Transparenz erreicht werden kann. Traut sich \u201eFrau\u201c, gegen einen geringeren Lohn zu protestieren und damit wom\u00f6glich ihren Job zu riskieren? In einem Interview der Tageszeitung \u201eNeues Deutschland\u201c bezeichnete die Finanzexpertin Henrike von Platen die Unternehmenskultur als traditionell m\u00e4nnlich gepr\u00e4gt. Eine Entgelttransparenz sei von vielen Unternehmungsleitungen schlicht nicht gewollt und werde darum nicht gef\u00f6rdert. In der Tat nahmen bisher recht wenige Besch\u00e4ftigte dieses Recht in Anspruch. Vor allem Frauen scheuen demnach oft aus Angst vor Nachteilen davor zur\u00fcck <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Weitere Beispiele f\u00fcr Frauenunterdr\u00fcckung<\/strong><\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Der internationale Rechtsruck weltweit bringt ein gesellschaftliches Rollback mit sich, das die Rechte von Frauen und LGBTIAs angreift. Dieser Rechtsruck ist ebenfalls Resultat der Wirtschaftskrise 2008\/2009. Sie hat den Konkurrenzdruck zwischen den imperialistischen Staaten sowie die Konzentration und Zentralisation des Kapitals versch\u00e4rft. Anders gesagt: Kriegerische Auseinandersetzungen wie in Syrien oder der Ukraine nehmen zu, ebenso wie gr\u00f6\u00dfere Fusionen von Monopolkonzernen. Das hat zur Folge, dass ein Teil der herrschenden Klasse [mit den angeh\u00e4ngten Mittelschichten; <em>Anm maulwuerfe.c<\/em>h] im Wettbewerb untergeht oder zumindest Abstiegs\u00e4ngste hat. Dieser Teil, der sich nicht mehr im internationalen Wettbewerb messen kann, f\u00e4ngt an, eine nationalprotektionistische Politik zu fahren mit dem Interesse, dass der b\u00fcrgerliche Staat seine Stellung verteidigt. Er will also das Rad der Zeit zur\u00fcckdrehen und den internationalen Produktionsketten nationale Abschottung entgegensetzen. Um dies ideologisch zu rechtfertigen, greift er zur rassistischen, populistischen Hetze. Gleichzeitig ist die nationalprotektionistische Politik auch Ursache f\u00fcr das Rollback, denn die Fokussierung auf den Nationalstaat bedeutet gleichzeitig, dass das Ideal der b\u00fcrgerlichen Familie st\u00e4rker wiederbelebt werden muss. Diese dient allgemein im Kapitalismus f\u00fcr die ArbeiterInnkenklasse als Ort ihrer Reproduktion, der gr\u00f6\u00dftenteils von Frauen getragen wird. Da die Rechten den Sozialstaat abbauen, muss diese gest\u00e4rkt werden und mit ihr die geschlechtliche\/n Arbeitsteilung und Stereotype. Das hat weitreichende Folgen: Mit dem Erstarken der Rechten steigt auch die Gewalt an Frauen, die Zahl der Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht \u00fcber den eigenen K\u00f6rper. Das liegt daran, dass die Abstiegs\u00e4ngste nicht nur die KapitalistInnen, sondern auch Teile der ArbeiterInnenklasse treffen. Wie oben schon erw\u00e4hnt, werden, um den Unternehmen Kosten der Krise zu ersparen, auch die Arbeitsbedingungen schlechter sowie die Erwerbslosigkeitszahl gr\u00f6\u00dfer. Das versch\u00e4rft die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Wenn die Rechten dann mit ihrer Hetze erfolgreich sind, werden ihre reaktion\u00e4ren Vorstellungen popul\u00e4rer, die zur Spaltung der ArbeiterInnenklasse f\u00fchren und Frauen oder auch MigrantInnen im Produktionsprozess abwerten. Dabei sehen die Zahlen schon jetzt nicht gut aus:<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach wie vor ist Gewalt gegen Frauen an der Tagesordnung, sei es im h\u00e4uslichen, beruflichen oder privaten Umfeld. Laut einer repr\u00e4sentativen Studie des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema \u201eLebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland\u201c aus dem Jahre 2004 haben 40\u00a0% der Frauen in Deutschland seit ihrem 16. Lebensjahr bereits k\u00f6rperliche und\/oder sexuelle Gewalt erlebt. Unterschiedliche Formen der sexuellen Bel\u00e4stigung erlebten sogar 58\u00a0% der befragten Frauen. Psychische Gewalt in Form von Einsch\u00fcchterung, Drohungen, Dem\u00fctigungen oder gar Psychoterror erlitten 42\u00a0%. Die Gewalt gegen Frauen wird dabei \u00fcberwiegend durch (Ex-)Partner der Frauen im h\u00e4uslichen Umfeld ausge\u00fcbt. Vor allem Trennungs- und Scheidungssituationen sind demnach besonders riskant. Besonders gef\u00e4hrdet in Bezug auf Gewalterfahrungen sind laut der Studie Prostituierte, Frauen in Haft, gefl\u00fcchtete Frauen sowie Migrantinnen, die deutlich h\u00e4ufiger Opfer von k\u00f6rperlicher\/sexueller Gewalt werden <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Welt offenbart, dass dies ein globales Problem ist. Die WHO hat 2005 eine Studie ver\u00f6ffentlicht, nach der 40\u201370\u00a0% der Morde an Frauen durch deren m\u00e4nnliche Partner ver\u00fcbt wurden. Zus\u00e4tzlich sind Frauen in einigen Regionen von sogenannten Ehren- oder auch Mitgiftmorden bedroht. Sch\u00e4tzungen der UNO gehen davon aus, dass j\u00e4hrlich circa 5.000 Frauen in 14 L\u00e4ndern zu Opfern werden <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>. Eine weitere Gewaltform gegen Frauen oder in diesem Fall jungen M\u00e4dchen stellt die weibliche Genitalverst\u00fcmmelung dar. Diese betrifft weltweit ca. 130 Mio. M\u00e4dchen\/junge Frauen. Sch\u00e4tzungen f\u00fcr das Jahr 2017 gingen in Deutschland von rund 58.000 betroffenen und 13.000 bedrohten M\u00e4dchen aus <a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>.<\/p>\n<p>Ein weiterer Bereich der Frauenunterdr\u00fcckung und der Einschr\u00e4nkung des Rechts auf k\u00f6rperliche Selbstbestimmung stellt die Gesetzgebung zum Schwangerschaftsabbruch dar. Dieses Recht erf\u00e4hrt immer st\u00e4rkere Angriffe vor allem aufgrund des st\u00e4rker werdenden Rechtsrucks und des Erstarkens rechtspopulistischer\/nationalistischer Parteien wie der AfD in Deutschland oder der PiS (rechtskonservative Partei) in Polen. In ihnen gibt es eine starke R\u00fcckbesinnung auf die Rolle der Frau als treusorgende Mutter und Hausfrau, die auch lieber zugunsten der Reproduktionsarbeit die Erwerbst\u00e4tigkeit aufgibt. Die logische Konsequenz dieser Politik liegt in der immer st\u00e4rkeren Einschr\u00e4nkung von nationalen Abtreibungsgesetzen und dem erschwerten Zugang zu Abtreibungen. Nicht nur Spanien hat im Jahre 2013 das Abtreibungsgesetz versch\u00e4rft. Auch in Polen laufen seit langem Versuche, das schon jetzt sehr strikte Abtreibungsgesetz nochmals zu versch\u00e4rfen und Frauen damit die M\u00f6glichkeit zu nehmen, auf legalem Wege eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Bisher scheiterte dies aber an massenhaften Protesten. Aber auch in Deutschland hat die Debatte um Abtreibungsgesetze neuen Aufwind bekommen, nicht zuletzt durch den prominenten Fall der Gie\u00dfener \u00c4rztin Kristina H\u00e4nel und die Diskussion \u00fcber den \u00a7 219a. Sie bem\u00e4ngelt vor allem den schwindenden Zugang zu Abtreibungskliniken oder entsprechenden \u00c4rztInnen, aber auch die fehlende M\u00f6glichkeit, Betroffene im Vorfeld ausf\u00fchrlich aufzukl\u00e4ren. Denn der obige Paragraph verbietet doch die \u201eWerbung\u201c f\u00fcr Abtreibungen durch behandelnde \u00c4rztInnen.<\/p>\n<p>Zum Schluss sei noch kurz auf die Doppelbelastung von Frauen eingegangen, die neben der Erwerbst\u00e4tigkeit oft die komplette Hausarbeit und Kinderbetreuung \u00fcbernehmen und sich h\u00e4ufig, quasi nebenbei, um kranke und pflegebed\u00fcrftige Familienangeh\u00f6rige k\u00fcmmern. Dies erschwert ihnen oftmals auch die politische und organisatorische Teilhabe. Ganz besonders Alleinerziehende k\u00e4mpfen oft mit fehlenden und teilweise sehr teuren Betreuungsangeboten und unflexiblen Arbeitszeiten.<\/p>\n<p><strong>Kampf f\u00fcr Frauenbefreiung<\/strong><\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>Wir sehen also, dass Frauen weltweit in vielf\u00e4ltiger Weise diskriminiert, benachteiligt und unterdr\u00fcckt werden \u2013 und dass die kapitalistische Krise, die globale Konkurrenz und der Aufstieg rechter und rassistischer Kr\u00e4fte dies weiter versch\u00e4rfen. Aber wie dagegen vorgehen und eine Reproduktion der bestehenden Verh\u00e4ltnisse verhindern? Aus marxistischer Sicht ist die Frauenunterdr\u00fcckung eng mit dem Patriarchat und dem Bestehen einer kapitalistischen Produktionsweise verkn\u00fcpft. Genauer gesagt f\u00f6rdert die kapitalistische Entwicklung Frauenunterdr\u00fcckung und Patriarchat. Daher kann eine vollst\u00e4ndige Frauenbefreiung nur in einer sozialistischen Gesellschaft, also nach dem Sturz des Kapitalismus, erreicht werden. Die Frauenbefreiung muss daher mit dem Klassenkampf geb\u00fcndelt werden. Ein erfolgreicher Kampf gegen den Kapitalismus kann aber nur mit der Gesamtheit der ArbeiterInnenklasse gef\u00fchrt werden, damit ein m\u00f6glichst hoher \u00f6konomischer und politischer Druck aufgebaut werden kann. Daher ist es wichtig, auch die M\u00e4nner f\u00fcr den Kampf zur vollst\u00e4ndigen Frauenbefreiung zu gewinnen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dabei ist es unerl\u00e4sslich, den Frauen das Bewusstsein zu vermitteln, dass sie einer spezifischen Unterdr\u00fcckung unterliegen und das Recht auf eigenst\u00e4ndige Strukturen und Treffen in Organisationen, Parteien, aber auch Gewerkschaften haben. Zum einen erm\u00f6glicht dies ihnen, eigenst\u00e4ndig ihre Interessen vorzubringen und entsprechende Forderungen zu stellen. Zum anderen wird dadurch eine Vereinnahmung durch andere Teile der ArbeiterInnenklasse verhindert. Denn auch die fortschrittlichsten Teile der Lohnabh\u00e4ngigen und Gewerkschaftsmitglieder unterliegen doch dem Einfluss einer sexistischen, kapitalistischen Gesellschaft. Gesonderte Treffen erm\u00f6glichen es zus\u00e4tzlich, offen \u00fcber bestehende Diskriminierungen oder aktuelle Probleme zu sprechen und L\u00f6sungen gemeinsam zu erarbeiten. Frauen sollten neben eigenen Organisationsstrukturen auch eigene Propaganda und Agitation betreiben, mit dem Ziel weitere Mitstreiterinnen f\u00fcr einen gemeinsamen internationalen Kampf gegen den Kapitalismus und f\u00fcr die vollst\u00e4ndige Frauenbefreiung zu gewinnen!<\/p>\n<p>Wir als MarxistInnen treten daher f\u00fcr eine internationale multi-ethnische, proletarische Frauenbewegung ein mit dem Recht auf gesonderte Treffen in ArbeiterInnenorganisationen und Gewerkschaften.<\/p>\n<p>Dieser Kampf muss sich auch auf ein Aktionsprogramm st\u00fctzen, um die laufenden Angriffe abzuwehren und eine internationale Bewegung aufzubauen. An dieser Stelle k\u00f6nnen wir nur einige Aspekte skizzieren und zur Diskussion stellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Gleiche Rechte f\u00fcr alle! Die formale rechtliche Gleichheit wurde zwar in vielen L\u00e4ndern erk\u00e4mpft, l\u00e4ngst jedoch nicht in allen. Weltweit wird MigrantInnen und Fl\u00fcchtlingen diese verwehrt, was Frauen und LGBTIA-Menschen besonders hart trifft. Wir fordern die Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze, die volle rechtliche Gleichstellung der Frauen und LGBTIA-Menschen!<\/li>\n<li>Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit! Mindestlohn f\u00fcr alle Frauen, um ein Mindesteinkommen zu sichern, das die Reproduktionskosten deckt und ein Leben ohne Abh\u00e4ngigkeit vom (m\u00e4nnlichen) Partner erlaubt. Die H\u00f6he soll von der ArbeiterInnenbewegung festgelegt und automatisch der Erh\u00f6hung der Lebenshaltungskosten angepasst werden.<\/li>\n<li>Kostenloser Zugang zu Gesundheitsversorgung, Pflegeeinrichtungen, Krankenvorsorge und gesicherte Renten f\u00fcr alle Frauen! Wir fordern kostenlose und bedarfsorientierte Kinderbetreuung, \u00f6ffentliche Kantinen und W\u00e4schereien \u2013 um eine gesellschaftliche Gleichverteilung der Reproduktionsarbeiten auf alle Geschlechter sicherzustellen.<\/li>\n<li>Recht auf Scheidung auf Wunsch! Ausbau und Sicherstellung von Schutzr\u00e4umen f\u00fcr Frauen (wie z. B. Frauenh\u00e4user). Des Weiteren stellen wir die Forderungen nach Abschaffung aller Abtreibungsgesetze auf sowie f\u00fcr kostenlosen Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln und das vollst\u00e4ndige Recht auf k\u00f6rperliche Selbstbestimmung.<\/li>\n<li>Kostenlose, kollektive Selbstverteidigungsstrukturen, um es Frauen zu erm\u00f6glichen, sich selbst vor \u00dcbergriffen zu sch\u00fctzen.<\/li>\n<li>Um Frauen aufgrund ihrer Doppelbelastung durch Erwerbst\u00e4tigkeit und Reproduktionsarbeit eine politische Teilnahme zu erleichtern, treten wir zudem f\u00fcr eine Vergesellschaftung s\u00e4mtlicher Haushalts-, Sorge- und Reproduktionsarbeiten ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/arbeiterinnenmacht.de\/2019\/03\/05\/lage-der-frauen-seit-der-grossen-wirtschaftskrise\/\"><em>Revolution\u00e4re Frauenzeitung Nr. 7, M\u00e4rz 2019&#8230;<\/em><\/a><em> vom 7. M\u00e4rz 2019 <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/presseinformationen\/WCMS_619785\/lang--de\/index.htm\">https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/presseinformationen\/WCMS_619785\/lang\u2013de\/index.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/arbeitsfelder\/frauen-in-der-arbeitswelt\/WCMS_619734\/lang--de\/index.htm\">https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/arbeitsfelder\/frauen-in-der-arbeitswelt\/WCMS_619734\/lang\u2013de\/index.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Tageszeitung Neues Deutschland, Ausgabe 17. Januar 2019<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1224\/umfrage\/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1224\/umfrage\/\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/karriere\/2014-10\/gewerkschaften-mitglieder-weltweit\">https:\/\/www.zeit.de\/karriere\/2014-10\/gewerkschaften-mitglieder-weltweit<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/107622.htm\">https:\/\/www.boeckler.de\/107622.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"http:\/\/agf.blogsport.de\/images\/MaterialFraueninGewerkschaften.pdf\">http:\/\/agf.blogsport.de\/images\/MaterialFraueninGewerkschaften.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/personal\/arbeitsrecht\/lohngleichheit-neues-zum-entgelttransparenzgesetz_76_398490.html\">https:\/\/www.haufe.de\/personal\/arbeitsrecht\/lohngleichheit-neues-zum-entgelttransparenzgesetz_76_398490.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Tageszeitung Neues Deutschland, Ausgabe 19.\/20. Januar 2019<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/service\/publikationen\/lebenssituation--sicherheit-und-gesundheit-von-frauen-in-deutschland\/80596\">https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/service\/publikationen\/lebenssituation\u2013sicherheit-und-gesundheit-von-frauen-in-deutschland\/80596<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/izpb\/8344\/situation-der-frauen-und-kinder?p=all\">http:\/\/www.bpb.de\/izpb\/8344\/situation-der-frauen-und-kinder?p=all<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/weibliche-beschneidung-genitalverstuemmelung-muenchen-hilfe-1.4188021\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/weibliche-beschneidung-genitalverstuemmelung-muenchen-hilfe-1.4188021<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katharina Wagner. Erwerbst\u00e4tigkeit. 1. Die Weltwirtschaftskrise hat den Bereich von Leih- und Zeitarbeit ausgebaut sowie den Besch\u00e4ftigungsanteil im prek\u00e4ren Sektor. Dies diente dazu, die Kosten, die durch die Finanzkrise<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[25,32,26,22,37,4],"class_list":["post-5036","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-arbeiterbewegung","tag-frauenbewegung","tag-gewerkschaften","tag-politische-oekonomie","tag-service-public","tag-strategie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5036"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5036\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5037,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5036\/revisions\/5037"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}