{"id":5287,"date":"2019-05-02T17:11:57","date_gmt":"2019-05-02T15:11:57","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5287"},"modified":"2019-05-02T17:11:57","modified_gmt":"2019-05-02T15:11:57","slug":"altersvorsorge-und-geschlecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5287","title":{"rendered":"Altersvorsorge und Geschlecht"},"content":{"rendered":"<p><em>Jonas R\u00f6\u00f6sli. <\/em>Nicht nur im Arbeitsleben werden Frauen schlechter entl\u00f6hnt, auch im Alter leiden sie unter materieller und struktureller Ungleichheit. Die H\u00f6he der Altersvorsorge<!--more--> weist einen erheblichen Unterschied zwischen den Geschlechtern auf. Dahinter stehen patriarchale Familien- und Gesellschaftsstrukturen sowie die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung. Dagegen helfen eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung und ein k\u00e4mpferischer Feminismus.<\/p>\n<p><strong>Geschlechtliche Ungleichheit in der Altersvorsorge<\/strong><\/p>\n<p>Die geschlechtsspezifische Dimension der Altersvorsorge erscheint uns zu allererst in Form der Ungleichheit der Vorsorgeleistungen zwischen den Geschlechtern. Basierend auf der zwischen 2002 und 2012 pensionierten Generation in der Schweiz zeichnet sich folgendes Bild: Die durchschnittliche Altersrente von Frauen betr\u00e4gt nur 63 Prozent der Altersrenten von M\u00e4nnern, ist also um 37 Prozent tiefer.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Um dieser Differenz auf den Grund zu gehen, muss sie nach den verschiedenen Quellen aufgeschl\u00fcsselt werden. Die Schweizer Altersvorsorge ist zusammen mit der Versicherung f\u00fcr Hinterbliebene und gegen Invalidit\u00e4t in drei S\u00e4ulen organisiert. Die erste S\u00e4ule, die staatliche Vorsorge (die AHV und Erg\u00e4nzungsleistungen), soll den Existenzbedarf decken; die zweite S\u00e4ule, die berufliche Vorsorge (vor allem die Pensionskassen) soll die Weiterf\u00fchrung des Lebensstandards erm\u00f6glichen; die dritte S\u00e4ule, die individuelle oder private Vorsorge, steht erg\u00e4nzend zu den ersten beiden S\u00e4ulen.<\/p>\n<p>In der ersten S\u00e4ule betr\u00e4gt die Differenz der Renten nach Geschlecht nur etwa drei Prozent, w\u00e4hrend sie in der zweiten S\u00e4ule 63 Prozent und der dritten 54 Prozent betr\u00e4gt. Der Anteil der AHV an der gesamten Rente macht bei Frauen fast 80 Prozent aus, bei M\u00e4nnern dagegen nur knapp 60 Prozent. Das heisst, dass der Grossteil der Renten von Frauen nur den Existenzbedarf decken. Nur etwas \u00fcber die H\u00e4lfte der Frauen bezieht eine Rente aus der beruflichen Vorsorge, w\u00e4hrend es bei den M\u00e4nnern \u00fcber drei Viertel sind. Bei der dritten S\u00e4ule zeichnet sich ein \u00e4hnliches Bild: Insgesamt verf\u00fcgen nur ein Viertel aller Menschen \u00fcber eine private Vorsorge. Der Anteil der M\u00e4nner mit privater Vorsorge ist aber fast doppelt so hoch wie derjenige der Frauen (26 bzw. 14 Prozent). Zudem hat die famili\u00e4re Situation der Frauen einen starken Einfluss auf die H\u00f6he der Renten: bei Verheirateten und Personen mit Kindern liegt die Differenz der Leistungsh\u00f6he zwischen Frauen und M\u00e4nnern \u00fcber dem Durchschnitt. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><sup>;<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Entsprechend hat das Armutsrisiko im Alter eine stark geschlechtsspezifische Dimension. Die Armutsquote von Frauen \u00fcber 65 betr\u00e4gt etwa 20 Prozent, w\u00e4hrend es bei den M\u00e4nnern 12 Prozent sind. Auch ist f\u00fcr etwa 37 Prozent der Rentnerinnen die AHV die einzige Einkommensquelle (gegen\u00fcber etwa 18 Prozent bei M\u00e4nnern) und sie sind wesentlich \u00f6fters auf Erg\u00e4nzungsleistungen angewiesen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Um diese Erscheinungen erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, wollen wir die Altersvorsorge gesellschaftlich situieren und die Entwicklung der sozio-\u00f6konomischen Situation der Frauen in der Schweiz im Zusammenhang mit der von ihnen geleisteten produktiven und reproduktiven Arbeit betrachten.<\/p>\n<p><strong>Altersvorsorge und Klassenkampf<\/strong><\/p>\n<p>Die Altersvorsorge ist Teil des gesamtgesellschaftlichen Reproduktionsprozesses. Sie entstand infolge der Trennung von Arbeit und Wohnen und der damit zusammenh\u00e4ngenden Aufl\u00f6sung der Grossfamilie im Zuge der Industrialisierung. Zuvor hatte sich zumeist die Familie um diejenigen Angeh\u00f6rigen gek\u00fcmmert, die nicht mehr in der Lage waren zu arbeiten. Erst mit der Entstehung einer zuerst zahlenm\u00e4ssig, dann auch politisch starken Arbeiter*innenklasse im 19. Jahrhundert kam die Frage und Forderung nach einer universellen Vorsorge auf. Die Notwendigkeit eines Altersvorsorgesystems ist nach der \u00d6konomin Serap Saritas Oran ein Resultat unter anderem \u00abder Ausbreitung des Kapitalismus, der die Familie und Eigentumsverh\u00e4ltnisse zerst\u00f6rte, die \u00e4lteren Menschen erlaubten, zu \u00fcberleben [und] dem Kampf der Arbeiter*innenklasse f\u00fcr einen h\u00f6heren Lebensstandard, inklusive Sicherheit im Alter.\u00bb <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>In ihrer modernen Form ist die Vorsorge Teil der Kosten der Arbeitskraft. Am deutlichsten erscheint dies in Form der Lohnabz\u00fcge f\u00fcr die staatliche und berufliche Vorsorge. \u00abDer Wert der Arbeitskraft entspricht nicht einfach der Summe, die f\u00fcr die Reproduktion der Muskeln und Nerven einer individuellen Arbeitskraft notwendig ist. Vielmehr h\u00e4ngt der Wert vom sozialen Reproduktionsprozess ab, dessen Wert durch das Verh\u00e4ltnis zur kapitalistischen Klasse, dem Staat und der Familie bestimmt wird.\u00bb<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Dieses Verh\u00e4ltnis beinhaltet auch die Lebensqualit\u00e4t im Alter und in diesem Sinne ist die Vorsorge Teil des Preises der Arbeitskraft, dessen H\u00f6he das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis der Klassen widerspiegelt. Genau wie der Preis der Arbeitskraft Resultat von sozialen Auseinandersetzungen und schlussendlich dem Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen den Klassen ist, h\u00e4ngt auch die Vorsorge als Teil dessen davon ab.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung des Schweizer Altersvorsorgemodells<\/strong><\/p>\n<p>So war im Schweizer Landesstreik 1918 \u2013 neben der Beschr\u00e4nkung der Wochenarbeitszeit und dem Frauenstimmrecht \u2013 die Einf\u00fchrung einer Alters- und Invalidenversicherung eine der Forderungen. Die AHV wurde allerdings erst 1948, also nach dem Zweiten Weltkrieg, eingef\u00fchrt \u2013 nicht zuletzt aufgrund einer Streikwelle, welche fast alle Branchen zwischen 1944 und 1948 erfasste. Die wirtschaftlich gute Konjunktur sowie der Druck, der aus der Systemkonkurrenz zwischen Ost und West erwuchs, erlaubte es, die Vorsorge in den westlichen Staaten ab den 1950er-Jahren Schritt f\u00fcr Schritt auszubauen. Die damals entstandenen Vorsorgemodelle bauten stark auf der patriarchalen Ein-Verdiener-Familie auf. 1972 wurde in der Schweiz als Gegenvorschlag zur linken Volkspensionsinitiative das Drei-S\u00e4ulen-Modell eingef\u00fchrt. Dieses verlieh der beruflichen Vorsorge ein starkes Gewicht.<\/p>\n<p>Aufgrund der neoliberalen Wende, der zunehmenden Schw\u00e4che der organisierten Arbeiter*innenbewegung ab den 1980er-Jahren sowie den regelm\u00e4ssigen Wirtschafts- und Finanzkrisen nahm der Druck auf den Sozialstaat stetig zu. Im Zuge dessen wurde bis 2005 auch das ordentliche Rentenalter von Frauen von 62 auf 64 angehoben. Gerade die berufliche Vorsorge (2. S\u00e4ule) ist seither von Leistungsreduktionen und Umstrukturierung gepr\u00e4gt, weil die Leistungsh\u00f6he des angesparten Alterskapitals immer st\u00e4rker an die Bewegungen auf dem Finanzmarkt gekoppelt wurde.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerlich-patriarchale Kernfamilie als Problem<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge der Industrialisierung l\u00f6ste sich die b\u00e4uerliche Grossfamilie im 19. Jahrhundert zunehmend auf. W\u00e4hrend Frauen der arbeitenden Klasse schon vor und w\u00e4hrend der Industrialisierung auf Erwerbsarbeit angewiesen waren, konnte sich nach dem 2. Weltkrieg die b\u00fcrgerlich-patriarchale Kernfamilie \u2013 mit dem Mann als Verdiener und der Frau als Hausfrau und Erzieherin \u2013 aufgrund der konjunkturellen Lage bis zu einem gewissen Grad als typische Familienform etablieren. Wie aber alles St\u00e4ndische und Stehende verdampft, ist auch diese Familienform in Aufl\u00f6sung begriffen.<\/p>\n<p>Der Kampf der feministischen Bewegung gegen die Abh\u00e4ngigkeit vom Ehemann und gegen die \u00abfeminine mystique\u00bb<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>, die das Gl\u00fcck der Frau in ihrer Rolle als Hausfrau sieht, hat zusammen mit der Expansion der Warenform in immer mehr Bereiche des Lebens dazu gef\u00fchrt, dass Frauen in zunehmendem Masse in den Arbeitsmarkt integriert werden. Da die unbezahlte Haus- und Sorgearbeit auch heute noch mehrheitlich von Frauen verrichtet wird, wird das Engagement in einer Erwerbst\u00e4tigkeit zu einer doppelten Belastung. Wegen mangelnder Verf\u00fcgbarkeit von Betreuungsdienstleistungen sind es dann vor allem die M\u00fctter, die nach der Geburt des Kindes ihre Stellenprozente reduzieren oder sich ganz aus der Berufsarbeit zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p><strong>Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung als Ursache f\u00fcr die Ungleichheit<\/strong><\/p>\n<p>Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, also die Verteilung der gesellschaftlichen Arbeit in Produktion, Haushalt, Familie und \u00d6ffentlichkeit nach Geschlecht, reproduziert sich aber auch in der Erwerbsarbeit selbst: Frauen arbeiten \u00f6fters in Niedriglohnsektoren mit geringen Aufstiegschancen, w\u00e4hrend Kapital und gutbezahlte F\u00fchrungspositionen in Politik und Unternehmen zumeist in M\u00e4nnerhand sind. Da die H\u00f6he der Altersvorsorge vor allem \u00fcber kumulierte Lohnbeitr\u00e4ge bestimmt wird, zieht die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung auch Ungleichheit in der Altersvorsorge nach sich.<\/p>\n<p>Das Schweizer Vorsorgesystem baut stark auf der Arbeitsmarktrealit\u00e4t der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts und insbesondere des Ein-Verdiener-Haushaltes auf. Niedrigere L\u00f6hne und insbesondere die bei Frauen noch stark verbreitete Teilzeitarbeit f\u00fchren zu \u00fcberproportionalen Einbussen in der Vorsorgeleistung. Dazu kommt, dass sich mehrere Arbeitsstellen gerade in der beruflichen Vorsorge schlecht zusammen versichern lassen. Die Rentenh\u00f6he bestimmt sich in der zweiten S\u00e4ule \u00fcber das Kapitaldeckungsverfahren, also aus einem mit Lohnprozenten angespartem Guthaben, das mit dem Umwandlungssatz multipliziert die j\u00e4hrliche Rente bestimmt. Durch den Koordinationsabzug, dem nicht versicherten Teil des Einkommens (2019: 24&#8217;885 Franken), werden in der zweiten S\u00e4ule niedrigere L\u00f6hne sowie Teilzeitstellen \u00fcberproportional weniger versichert. Da Frauen tendenziell weniger verdienen und \u00f6fter Teilzeit arbeiten, entsteht in der 2. S\u00e4ule der gr\u00f6sste Teil des Rentenunterschieds. Hier trifft eine formale Gleichbehandlung auf eine strukturelle Ungleichheit und verst\u00e4rkt diese dadurch.<\/p>\n<p>Die staatliche Vorsorge (AHV) hingegen basiert auf dem Umlageverfahren. Dabei werden eingezahlte Beitr\u00e4ge unmittelbar zur Finanzierung der Renten an die Leistungsbez\u00fcger*innen aufgewendet. Dieses Verfahren bietet mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anpassungen. So werden f\u00fcr die H\u00f6he der Leistungen von Ehepaaren die Einkommen von Ehepaaren gesplittet, also aufgeteilt, und je zur H\u00e4lfte beiden angerechnet. Seit 2009 werden zudem Erziehungs- und Betreuungsgutschriften einkalkuliert. Dadurch wird die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und die unbezahlte Hausarbeit zu einem gewissen Grad ber\u00fccksichtigt \u2013 entsprechend tiefer ist der Rentenunterschied in der ersten S\u00e4ule.<\/p>\n<p><strong>Ans\u00e4tze f\u00fcr eine wirklich soziale Altersvorsorge<\/strong><\/p>\n<p>Ans\u00e4tze wie die oben erw\u00e4hnten Betreuungsgutschriften lindern die Symptome. Eine nachhaltige L\u00f6sung sollte jedoch bei der Aufwertung und Neuverteilung der sozialen Reproduktionsarbeit ansetzten, oder, was noch sinnvoller w\u00e4re, diese in den \u00f6ffentlichen Dienst zu integrieren. Dies kann jedoch nicht einfach ein Ideal sein, wonach sich die Wirklichkeit zu richten hat, sondern muss Gegenstand eines gesellschaftlichen Aushandlungsprozesses sein. Inwiefern die geschlechtliche Arbeitsteilung reproduziert wird, h\u00e4ngt von sozialen K\u00e4mpfen ab.<\/p>\n<p>Die Quelle der Vorsorge ist die gesellschaftliche Produktion. Es ist eine Frage der St\u00e4rke und Organisation der Arbeiter*innen, wie dieses Gesamtprodukt der Arbeit aufgeteilt wird \u2013 welcher Teil also Profit und welcher Arbeitslohn ist. Deshalb ist das Vorsorgeniveau der Frauen Teil eines gesamtgesellschaftlichen Zusammenhangs und damit stark abh\u00e4ngig von Familienmodellen, Arbeitsbedingungen und dem Lohnniveau der Frauen. Es kann deshalb nicht isoliert betrachtet und als ein individuelles Problem angegangen werden, sondern ist Teil der sozialen Auseinandersetzung zwischen den Lohnabh\u00e4ngigen und den Besitzenden. Um hier wirklich Fortschritte zu erzielen, braucht es kollektive Aktionsformen, mit entsprechender politischer Organisation. Um das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis in Richtung der Lohnabh\u00e4ngigen zu verschieben und damit Voraussetzungen f\u00fcr eine soziale, nicht-diskriminierende Altersvorsorge zu schaffen, braucht es eine starke feministische Bewegung, die sich solidarisch und k\u00e4mpferisch f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der arbeitenden Frauen einsetzt.<\/p>\n<p><em>Erschien in der 1. Mai Nummer der <\/em>antikap<em>, der Zeitung der Bewegung f\u00fcr den Sozialismus<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Fluder, Salzgeber, <em>Das Rentengef\u00e4lle zwischen Frauen und M\u00e4nnern<\/em>, erschienen in <em>Soziale Sicherheit<\/em>, 2016<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> ebenda<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Fluder, Salzgeber, von Gunten, Kessler, Fankhauser, <em>Gender Pension Gap in der Schweiz, Geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Altersrenten<\/em>, Schlussbericht, 2015<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Guggisberg, H\u00e4ni, <em>Armut im Alter<\/em>, Bundesamt f\u00fcr Statistik, 2014<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Serap Saritas Oran, <em>Pensions and Social Reproduction<\/em>, in <em>Social Reproduction Theory<\/em>, 2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> ebenda<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <em>The Feminine Mystique<\/em> ist ein Buch von Betty Friedan, das 1963 publiziert wurde und das mit der Entwicklung der \u00abZweiten Welle des Feminismus\u00bb in den USA in Zusammenhang gebracht wird. [Anmerkung Redaktion maulwuerfe.ch]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jonas R\u00f6\u00f6sli. Nicht nur im Arbeitsleben werden Frauen schlechter entl\u00f6hnt, auch im Alter leiden sie unter materieller und struktureller Ungleichheit. 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