{"id":5812,"date":"2019-08-13T13:56:55","date_gmt":"2019-08-13T11:56:55","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5812"},"modified":"2019-08-13T13:56:56","modified_gmt":"2019-08-13T11:56:56","slug":"afghanistan-wie-lange-bleibt-trump-beim-exit-plan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5812","title":{"rendered":"Afghanistan: Wie lange bleibt Trump beim Exit-Plan?"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><i><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Thomas Pany.<\/span><\/i><strong><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\"> Nach der letzten Verhandlungsrunde zwischen US-Vertretern und den Taliban in Doha ist vieles unklar. Das st\u00e4rkt Gegner des Truppenabzugs.<\/span><\/strong><!--more--><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die 8te Runde der Gespr\u00e4che zwischen den US-Vertretern und Taliban-Unterh\u00e4ndlern in Doha\/Katar ist ohne definitive Ergebnisse zu Ende gegangen. Zumindest ohne Resultate, die man Erfolgsmeldung sofort pr\u00e4sentieren will. Das geht aus den ersten Reaktionen hervor.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Zwar sei am letzten Verhandlungstag bis zwei Uhr morgens verhandelt worden, aber die ersten Mitteilungen sind vage. Sie lassen offen, ob es noch immer ungel\u00f6ste Streitpunkte gebe oder ob man davor stehe, in einem n\u00e4chsten Schritt Details und Arrangements verk\u00fcnden will,\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/MujMash\/status\/1160882044701958144\">res\u00fcmiert<\/a>der Afghanistan-Korrespondent der New York Times, Mujib Mashal.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Er zitiert den US-Chef-Unterh\u00e4ndler Zalmay Khalilzad, der von &#8222;produktiven Verhandlungen&#8220;\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/US4AfghanPeace\/status\/1160879220110872576\">spricht<\/a>, die sich auf &#8222;technische Details&#8220; konzentrierten. Er sei nun auf dem Weg nach Washington, um sich \u00fcber die n\u00e4chsten Schritte zu beraten.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><b><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">&#8222;Wir verfolgen eine Friedensvereinbarung, keine Vereinbarung \u00fcber einen Abzug&#8220;<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die haben aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Frage zu tun, wie viele Truppen die USA in Afghanistan behalten wollen oder ob alles Personal abgezogen wird und welche Bedingungen den Taliban mit welcher Garantie gestellt werden k\u00f6nnen. &#8222;Wir verfolgen eine Friedensvereinbarung, keine Vereinbarung \u00fcber einen Abzug&#8220;, teilte der US-Sondergesandte Khalilzad am 2. August zu Anfang der Verhandlungen in Doha mit.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Es gehe um eine &#8222;Friedensvereinbarung, die einen Abzug erm\u00f6glicht&#8220;,\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/US4AfghanPeace\/status\/1157352611240189953\">statuierte<\/a>\u00a0er da.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 27.0pt;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Unsere Pr\u00e4senz in Afghanistan basiert auf Bedingungen und jeder Abzug wird auf Bedingungen basieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 27.0pt;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Zalmay Khalilzad<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Anfang August gab sich der US-Chefunterh\u00e4ndler zuversichtlich: Die Taliban w\u00fcrden signalisieren, dass sie eine Vereinbarung abschlie\u00dfen wollen. &#8222;Wir sind f\u00fcr ein gutes \u00dcbereinkommen bereit.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">F\u00fcr die Taliban ist die Voraussetzung f\u00fcr ein gutes Abkommen der vollst\u00e4ndige Anzug der &#8222;Besatzungstruppen&#8220;. Der Rest sind Konzessionen, etwa die Aufteilung der Regierung oder Garantieerkl\u00e4rungen zu &#8222;ausl\u00e4ndischen K\u00e4mpfern&#8220;, die den Weg zum Islamischen Emirat etwas verlangsamen. In den USA werden aber die Gegenstimmen aus dem Lager der Milit\u00e4rs und dem konservativen Milieu lauter, die darauf dr\u00e4ngen, dass eine US-Pr\u00e4senz im strategisch wichtige Land gehalten wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><b><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Petraeus: &#8222;Nicht den Fehler von Obama im Irak wiederholen&#8220;<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Am Wochenende erschien dazu ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/the-u-s-abandoned-iraq-dont-repeat-history-in-afghanistan-11565385301?shareToken=st690c0861530145c9bc98837fcfe0204c\">Meinungsartikel<\/a>\u00a0fr\u00fcheren Centcom-Generals David Petraeus, der auch den Afghanistaneinsatz bis 2011 leitete. Petraeus warnt davor, dass diplomatische Fortschritte zwar einen Abbau der US-Truppen rechtfertigen k\u00f6nnten, dass die Trump-Administration aber &#8222;unter keinen Bedingungen&#8220; den Fehler seines Vorg\u00e4ngers Obama im Irak wiederholen sollte, indem er einem v\u00f6lligen Abzug der US-Streitkr\u00e4fte aus Afghanistan zustimmt.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Nach dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak im Jahr 2011 sei das Land langsam wieder zur\u00fcck in die Instabilit\u00e4t gefallen, so Petraeus, er verwendet daf\u00fcr das Wort &#8222;Kollaps&#8220;. Gemeint sind die Eroberungen, die der IS in den Jahren danach im Irak machte.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Zwar r\u00e4umt der Ex-General ein, dass man nicht wisse, ob dies mit dem Verbleib von einigen Tausend US-Soldaten im Irak verhindert worden w\u00e4re, aber, so sein Argument, die USA w\u00e4ren in einer st\u00e4rkeren Position gewesen, um darauf zu reagieren, als sich die Politik im Land mehr und mehr fragmentierte, und man h\u00e4tte &#8222;sehr viel schneller reagieren k\u00f6nnen, als der IS auf dem Plan erschien&#8220;.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die irakische Lektion treffe auf Afghanistan zu, meint Petraeus. Die USA br\u00e4uchten keine Exit-Strategie, sondern eine Strategie f\u00fcr einen nachhaltigen und notwendigen Verbleib von Truppen, die weniger Blutzoll und Kosten von den Amerikanern, ihren Verb\u00fcndeten und Afghanistan verlange, aber vitale US-Interessen sch\u00fctze.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Den Taliban traut der fr\u00fchere Kommandeur der Streitkr\u00e4fte in Afghanistan und der ISAF nicht \u00fcber den Weg. F\u00fcr ihn gibt es keinen Zweifel daran, dass die Taliban erneut eine &#8222;mittelalterliche Herrschaft&#8220; einrichten werden und dem Terrorismus eine neue Plattform zur Verf\u00fcgung stellen werde. Der islamische Extremismus werde aufbl\u00fchen.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Er nennt zwanzig &#8222;ausl\u00e4ndische Terrororganisationen&#8220;, \u00e4hnlich wie al-Qaida und dem IS, die in der Region bereist pr\u00e4sent sind und sich einer &#8222;Friedensvereinbarung&#8220; nicht anschlie\u00dfen werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><b><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Der &#8222;endlose Krieg&#8220; &#8211; nur ein falsches Framing?<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Ganz \u00e4hnlich argumentiert ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nationalreview.com\/2019\/08\/afghanistan-war-taliban-waiting-game-about-to-pay-off\/\">Artikel<\/a>\u00a0in der bekannten konservativ-libert\u00e4ren Zeitschrift National Review. Falsch sei das Experiment gewesen, in Afghanistan eine Demokratie aufbauen zu wollen, aber nicht, dort Milit\u00e4roperationen durchzuf\u00fchren, weil dies im vitalen Sicherheitsinteresse der USA liege. Der &#8222;endlose Krieg&#8220; sei unter falschen Voraussetzungen gef\u00fchrt worden.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Es gehe nicht um demokratische \u00dcberzeugungsarbeit, sondern darum, die Extremisten in Schach zu halten, so die Kernaussage. Der Abzug ist f\u00fcr den Autor des National Review-Artikels eine Kapitulation und ein Sieg der Taliban, den Trump aus Wahlkampfgr\u00fcnden nicht richtig darstelle. Die Taliban seien kein Anti-Terror-Partner, sondern engagierte Terroristen und Feinde. &#8222;Es gibt keine Versicherungen von dieser Seite.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Man kann davon ausgehen, dass diese Meinung keine solit\u00e4re ist, sondern ein bestimmtes Milieu und dessen Haltung reflektiert. Es ist kein Zufall, dass der Artikel mehrfach die Long-War-Journal-Autoren Thomas Joscelyn and Bill Roggio erw\u00e4hnt. Beide sind bekannte und ausgemachte Gegner des vollst\u00e4ndigen Truppenabzugs.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Sie betonen seit vielen Monaten, dass die Versprechen der Taliban nichts wert seien. Ihre Publikation wird von dem Neocon-Think-Tank Foundation for Defense of Democracies (<a href=\"https:\/\/www.fdd.org\/\">FDD<\/a>) bezahlt, der eine deutliche politische Agenda hat (Kenntlichmachen der Terrorgefahr und dies am besten und m\u00f6glichst oft mit Iran in Zusammenhang bringen).<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><b><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die andere nicht gelernte Lektion<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Dass beide erw\u00e4hnte Ver\u00f6ffentlichungen mit keinem einzigen Wort auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.newyorker.com\/news\/news-desk\/the-kill-team-photographs\">Brutalit\u00e4ten<\/a>\u00a0und Tote eingehen, die die USA wie auch Verb\u00fcndete in Afghanistan begangen und zu verantworten haben, zeigt allerdings auch, wie wenig sie aus den Erfahrungen der bald 18 Jahre andauernden Milit\u00e4rmission gelernt haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Eine solche beschr\u00e4nkte Haltung ist wenig zukunftsf\u00e4hig, da sie Wesentliches ausspart, das f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung z\u00e4hlt, weil viele diese Seite der Besatzung erlebt oder davon geh\u00f6rt haben. Es ist nicht so, dass politische \u00dcberzeugungsarbeit gar nicht z\u00e4hlt, wie es der Washingtoner Strategie- und Machtsnob der National Review verk\u00fcndet.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><b><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Der Einfluss der Kritiker und der Wahlkampf<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Frage wird sein, wie gro\u00df der Einfluss dieser Washingtoner Machtfilialen auf die Haltung des Pr\u00e4sidenten und die seines engsten Zirkels ist. Der Pr\u00e4sident hat sich schon einmal &#8211; im Fall Syrien &#8211; von der Idee eines sofortigen Abzugs abbringen lassen und ist auf den Kurs eines sehr langsamen, kaum sp\u00fcrbaren Truppenabbaus \u00fcbergeschwenkt. Zuletzt gab es auch daran Kritik.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Das Wiedererstarken des IS in Syrien und im Irak wird im\u00a0<a href=\"https:\/\/media.defense.gov\/2019\/Aug\/06\/2002167167\/-1\/-1\/1\/Q3FY2019_LEADIG_OIR_REPORT.PDF\">Bericht<\/a>\u00a0des leitenden Generalinspektors der Operation Inherent Resolve zumindest partiell mit den ersten Abzugsbewegungen in Zusammenhang gebracht. US-Medien stellten dies rasch als\u00a0<a href=\"https:\/\/www.usnews.com\/news\/world-report\/articles\/2019-08-07\/isis-surges-as-us-withdraws-from-iraq-and-syria-report\">News<\/a>\u00a0heraus.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Wenn es um den Anti-Terrorkampf geht, so ger\u00e4t Trump in eine Abw\u00e4gungs-Zwickm\u00fchle bei seiner Wahlkampf-Rhetorik. Zwar verspricht er, &#8222;endlose Kriege zu beenden&#8220;, aber eben auch H\u00e4rte und Konsequenz beim Kampf gegen Terrorgruppen.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Solange es keine echten &#8222;Erfolgsmeldungen&#8220; bei den Verhandlungen mit den Taliban gibt, kann man davon ausgehen, dass Kritiker des Abzugs die Terrorgefahr aus Afghanistan noch sehr viel st\u00e4rker in den Vordergrund r\u00fccken. Die Taliban best\u00e4tigen sie mit ihrem Vorgehen:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/kabul-bombe-anschlag-101.html\">Mindestens 14 Tote nach Anschlag<\/a>.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><i><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Quelle: <\/span><\/i><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Afghanistan-Wie-lange-bleibt-Trump-beim-Exit-Plan-4495242.html\"><i>Telepolis.de&#8230;<\/i><\/a><i> vom 13. August 2019<\/i><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thomas Pany. Nach der letzten Verhandlungsrunde zwischen US-Vertretern und den Taliban in Doha ist vieles unklar. 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