{"id":5980,"date":"2019-09-05T15:02:54","date_gmt":"2019-09-05T13:02:54","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5980"},"modified":"2019-09-05T15:02:55","modified_gmt":"2019-09-05T13:02:55","slug":"us-autogewerkschaft-waehlt-gm-belegschaft-fuer-ersten-tarifabschluss-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=5980","title":{"rendered":"US-Autogewerkschaft w\u00e4hlt GM-Belegschaft f\u00fcr ersten Tarifabschluss aus"},"content":{"rendered":"<p><em>Jerry White. <\/em>In weniger als zwei Wochen, am 14. September, l\u00e4uft in den USA der Tarifvertrag f\u00fcr mehr als 155.000 Arbeiter bei General Motors, Ford und Fiat Chrysler aus. Die Autoarbeiter haben fast einstimmig f\u00fcr einen Streik votiert und damit deutlich gemacht, dass<!--more--> sie zu einem Kampf f\u00fcr substanzielle Verbesserungen bei L\u00f6hnen und Arbeitsbedingungen entschlossen sind.<\/p>\n<p>Das Endergebnis der Abstimmung wurde am Dienstag von der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) ver\u00f6ffentlicht. Die Belegschaft von GM stimmte mit 96,4 Prozent, Ford-Arbeiter mit 95,98 Prozent und Arbeiter bei Fiat Chrysler mit 96 Prozent f\u00fcr einen Streik, sobald ihre Vertr\u00e4ge auslaufen.<\/p>\n<p>Arbeiter an s\u00e4mtlichen der mehr als 80 Produktionsst\u00e4tten, die die drei Autokonzerne in den USA unterhalten, gaben ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Mandat f\u00fcr den ersten nationalen Ausstand seit dem Ford-Streik von 1976. Auch die Belegschaft des GM-Werks in Detroit-Hamtramck, dem der Konzern f\u00fcr Januar die Schlie\u00dfung angedroht hat, stimmten mit 96 Prozent f\u00fcr einen Arbeitskampf.<\/p>\n<p>Ebenso wie bei Arbeitern in anderen Branchen in den USA und international gingen bei den Autoarbeitern in den letzten zehn Jahren die Reall\u00f6hne zur\u00fcck, obwohl die Gewinne der transnationalen Autohersteller immer neue Rekorde brachen. Die Militanz der Autoarbeiter wurde durch Enth\u00fcllungen \u00fcber Bestechungsgelder in Millionenh\u00f6he befeuert, die der Konzern an Spitzenfunktion\u00e4re der UAW zahlte. Als Gegenleistung setzten diese ihre Unterschriften unter Tarifvertr\u00e4ge, deren Bestimmungen ganz im Sinne der Konzerne waren.<\/p>\n<p>Erst letzte Woche stellte das FBI bei einer Razzia den Wohnsitz des UAW-Pr\u00e4sidenten Gary Jones auf den Kopf. Kurz nach Ver\u00f6ffentlichung der Abstimmungsergebnisse k\u00fcndigte Jones dann an, die Gewerkschaft werde GM f\u00fcr einen Tarifabschluss \u201eins Visier nehmen\u201c, der dann als Blaupause f\u00fcr entsprechende Vereinbarungen bei Ford und Fiat Chrysler dienen soll.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/uaw.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5981\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/uaw.jpg 640w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/uaw-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption>  <strong>Gary Jones (UAW-Pr\u00e4sident) und Mary Barra (Vorstandsvorsitzende von GM) bei der Er\u00f6ffnung der Tarifverhandlungen<\/strong> <\/figcaption><\/figure>\n<p>Bis Mitte der 70er Jahre brach in den Vorstandsetagen eines Unternehmens Panik aus, wenn dieses von der UAW f\u00fcr einen ersten Tarifabschluss ausgesucht wurden. F\u00fcr die Konzerne bedeutete dies, dass sie mit potenziell l\u00e4hmenden Arbeiterk\u00e4mpfen und nach den Verhandlungen mit Tarifvertr\u00e4gen konfrontiert sein w\u00fcrden, die die Arbeitskosten deutlich erh\u00f6hten. Diese Dynamik hat sich jedoch in ihr Gegenteil verkehrt. Die Unternehmen rei\u00dfen sich praktisch darum, von der UAW \u201eins Visier\u201c genommen zu werden. Sie wissen sehr gut, dass das erste Unternehmen von der UAW einen Tarifvertrag bekommen wird, der am besten auf dessen Profitbed\u00fcrfnisse zugeschnitten ist.<\/p>\n<p>In den letzten vier Vertragszyklen wurde damit zum dritten Mal GM (2007, 2011 und 2019) ausgew\u00e4hlt. Bei jedem dieser Tarifvertr\u00e4ge hat die UAW mit den Auto-Bossen zusammengearbeitet, um L\u00f6hne und Arbeitsbedingungen anzugreifen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 rief die UAW einen zweit\u00e4gigen Streik bei GM und einen sechsst\u00fcndigen Streik bei Chrysler aus. Von den Arbeitern wurden diese danach als \u201eHollywood-Streiks\u201c bezeichnet, weil sie nichts als Show waren. Danach unterzeichnete die UAW eine \u201e\u00dcbergangsvereinbarung\u201c, mit der das Zwei-Stufen-Lohnsystem eingef\u00fchrt und der Weg f\u00fcr die Vernichtung zehntausender Arbeitspl\u00e4tze, die noch an h\u00f6here Lohngruppen gekn\u00fcpft waren, geebnet wurde.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 2009, arbeitete die UAW dann mit der Obama-Regierung zusammen, um im Zuge der staatlichen Umstrukturierung von GM und Chrysler Tarifvertr\u00e4ge anzupassen und verheerende Zugest\u00e4ndnisse durchzusetzen. Die L\u00f6hne aller neu eingestellten Arbeiter wurden halbiert und der Acht-Stunden-Tag abgeschafft. Die UAW unterschrieb ein sechsj\u00e4hriges Streikverbot und die Zerst\u00f6rung tausender Arbeitspl\u00e4tze. Im Gegenzug erhielt sie die Kontrolle \u00fcber den milliardenschweren Gesundheitsfonds f\u00fcr Rentner, der gr\u00f6\u00dftenteils aus Unternehmensaktien finanziert wurde.<\/p>\n<p>Im Jahr 2011 unterzeichnete die UAW einen Vertrag mit GM, der die Zahl der Besch\u00e4ftigten in der zweiten Lohnstufe erh\u00f6hte und weder Lohn- noch Rentenerh\u00f6hungen f\u00fcr die Arbeiter enthielt, deren L\u00f6hne bereits seit 2003 eingefroren waren.<\/p>\n<p>Im UAW-GM-Tarifausschuss von 2011 sa\u00dfen auf der Seite der UAW Dennis Williams, Joe Ashton, Michael Grimes und Jeff Pietrzyk. Sie alle wurden wegen einem illegalen Programm f\u00fcr systematische Bestechung entweder angeklagt oder waren darin verwickelt. \u00dcber das von der UAW und GM gemeinsam betriebene Center for Human Resources erhielten sie Millionen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 w\u00e4hlte die UAW Fiat Chrysler, das finanziell schw\u00e4chste Unternehmen der Big Three, als erstes Unternehmen f\u00fcr die Tarifverhandlungen aus. Die Belegschaft des Konzerns lief dagegen Sturm und lehnte den Vertrag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit ab. Dies war das erste Mal seit drei Jahrzehnten, dass ein von der UAW auf nationaler Ebene ausgehandelter Tarifvertrag von den Arbeitern zur\u00fcckgewiesen wurde.<\/p>\n<p>Die UAW reagierte mit einer Betrugs- und Einsch\u00fcchterungskampagne, um einen zweiten Tarifvertrag bei Fiat Chrysler und \u00e4hnliche Vertr\u00e4ge bei Ford und GM zu erreichen. Die Vertr\u00e4ge begrenzten den Anstieg der Arbeitskosten auf Werte unter der Inflationsrate und f\u00fchrten eine achtj\u00e4hrige \u201eEingew\u00f6hnungsphase\u201c f\u00fcr neu eingestellte Arbeiter ein, vor deren Ablauf sie nicht die h\u00f6chste Stufe bei L\u00f6hnen oder medizinischen Leistungen erhalten. Durch die Vereinbarungen wurde zudem die Zahl der Leiharbeitnehmer stark erh\u00f6ht und die Schlie\u00dfung von Werken erleichtert.<\/p>\n<p>Sechs der acht Top-Verhandlungsf\u00fchrer der UAW bei den Gespr\u00e4chen mit Chrysler, darunter UAW-Vizepr\u00e4sident Norwood Jewell, wurden entweder wegen der illegalen Bestechungen angeklagt oder waren darin verwickelt.<\/p>\n<p>Der GM-Tarifvertrag wurde von UAW-Vizepr\u00e4sidentin Cindy Estrada durchgesetzt, die sich \u00fcber die Ablehnung des Vertrags durch die Arbeiter hinwegsetzte und ihn trotzdem ratifizierte. Estrada, gegen die im UAW-Korruptionsskandal ebenfalls ermittelt wird, ist nun Verhandlungsf\u00fchrerin in den Gespr\u00e4chen zwischen UAW und Fiat Chrysler.<\/p>\n<p>Im vergangenen November k\u00fcndigte GM an, keine neuen Produktauftr\u00e4ge an f\u00fcnf nordamerikanische Werke zu vergeben und 14.000 Arbeiter und Angestellte zu entlassen. Die UAW und die kanadische Autogewerkschaft Unifor reagierten mit einer schmutzigen anti-mexikanischen Kampagne. Sie zielte darauf ab, die Wut von den Unternehmen und Gewerkschaften abzulenken, die seit Jahrzehnten behaupten, dass Arbeiter durch endlose Zugest\u00e4ndnisse ihre Arbeitspl\u00e4tze \u201eretten\u201c k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Drei Fabriken \u2013 das historische Montagewerk in Lordstown (Ohio) und zwei Getriebewerke in Baltimore und im Detroiter Vorort Warren \u2013 wurden bereits geschlossen. Im Mai schloss Unifor eine Vereinbarung, um einige hundert von 2.900 Arbeitern im Montagewerk in Oshawa (Ontario) weiter zu besch\u00e4ftigen. Die Belegschaft des Werks umfasste fr\u00fcher einmal 20.000 Arbeiter.<\/p>\n<p>Das verbleibende Montagewerk in Detroit-Hamtramck \u2013 das einzige GM-Werk in der einstigen \u201eMotor City\u201c \u2013 will der Konzern im Januar schlie\u00dfen. Es kann kaum Zweifel daran geben, dass die UAW und GM diese Anlage und andere Werke, die nicht voll ausgelastet sind, in einem betr\u00fcgerischen Deal zur \u201eErhaltung des Standorts\u201c nutzen werden, der mit noch tieferen Einschnitten verbunden sein wird.<\/p>\n<p>In einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.autonews.com\/article\/20181129\/BLOG06\/181129675\/gm-sends-a-bold-message-to-the-uaw\"><strong>Artikel<\/strong><\/a>\u00a0vom 29. November 2018 hat das Branchenmagazin\u00a0<em>Automotive News<\/em>\u00a0genau dieses Szenario skizziert. Nach einer Klage dar\u00fcber, dass \u201eviele UAW-Mitglieder mehr wollen: mehr Erh\u00f6hungen, mehr Gewinnbeteiligung, mehr alles\u201c, schreibt der Reporter Michael Wayland, dass die Ank\u00fcndigung der Werksschlie\u00dfung die Angelegenheit dahingehend \u00e4ndern k\u00f6nnte, dass \u201eaus Mitgliedern, die mehr wollen, potenziell Mitglieder werden k\u00f6nnten, deren Wille allein in der Rettung von Arbeitspl\u00e4tzen und Werken besteht.\u201c<\/p>\n<p>Die Schlie\u00dfungen, so Wayland, k\u00f6nnten sich \u201eals Segen f\u00fcr die UAW-F\u00fchrer erweisen, die nach einem bundesweiten Korruptionsskandal einen internen Kampf mit den Mitgliedern f\u00fchren. Wenn es den Gewerkschaftsf\u00fchrern gelingen w\u00fcrde, eines, vielleicht zwei Werke zu retten, k\u00f6nnten sie am Ende als Helden statt als Schachfiguren des Konzerns dastehen&#8230;\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden Deal zur \u201eRettung\u201c eines Werks w\u00fcrden die Arbeiter indessen einen enormen Preis bezahlen, schreibt Wayland. \u201eEs ist zu erwarten, dass GM unkonventionelle Besch\u00e4ftigungspraktiken wie eine Erh\u00f6hung der Zahl von Leiharbeitern, Werkvertragsbesch\u00e4ftigten oder ausgelagerten Arbeitnehmern fordern wird.\u201c<\/p>\n<p>Der Vorstand von GM beschwert sich dar\u00fcber, dass das Unternehmen die h\u00f6chsten Gesamtarbeitskosten der drei in Detroit ans\u00e4ssigen Autokonzerne verzeichne. 4.650 Leiharbeiter, was rund 10 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht, reichen dem Konzern bei weitem nicht.<\/p>\n<p>Laut der Website\u00a0<em>The Detroit Bureau<\/em>\u00a0erkl\u00e4rte Chuck Stevens, der ehemalige Leiter der GM-Finanzabteilung, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging, \u201evor zwei Jahren gegen\u00fcber Analysten, dass das Unternehmen 50% der Arbeit in GM-Werken durch tempor\u00e4r Besch\u00e4ftigte abdecken wolle\u201c. Dies w\u00fcrde es GM erm\u00f6glichen, die Arbeitskosten deutlich zu senken und schnell mehr Werke zu schlie\u00dfen, sobald der Umsatz im Falle eines allgemein erwarteten globalen Wirtschaftsabschwungs sinkt.<\/p>\n<p>Bei den aktuellen \u201eVerhandlungen\u201c stehen sich nicht zwei gegnerische Parteien gegen\u00fcber. Sie sind eine gemeinsame Verschw\u00f6rung der UAW und der Autokonzerne, um die Autoarbeiter weiter zu verarmen.<\/p>\n<p>Um diese Verschw\u00f6rung zu zerschlagen, m\u00fcssen Autoarbeiter den Kampf durch den Aufbau von Fabrikkomitees selbst in die Hand nehmen. Diese Komitees m\u00fcssen einen nationalen Streik vorbereiten, um alle Zugest\u00e4ndnisse, die die UAW den Konzernen gemacht hat, r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p>Die korrupte Tarifkommission sollte hinausgeworfen und durch einen Ausschuss der militantesten und vertrauensw\u00fcrdigsten Arbeiter ersetzt werden, die sich f\u00fcr die Forderungen der Arbeiter einsetzen: die Abschaffung des zweistufigen Systems, die Umwandlung aller Leiharbeitspl\u00e4tze in volle Stellen, die Wiedereinstellung aller entlassenen Arbeiter, eine 40-prozentige Lohnerh\u00f6hung und weitere.<\/p>\n<p>Die Arbeiter m\u00fcssen nach dem Prinzip \u201eKein Vertrag, keine Arbeit\u201c handeln, einen nationalen Streik vorbereiten, der die Auto- und Zulieferindustrie stilllegt, und alle Arbeiter \u2013 Gewerkschaftsmitglieder und Nicht-Mitglieder \u2013 zur Unterst\u00fctzung aufrufen. Arbeiter in Mexiko, Kanada und auf der ganzen Welt m\u00fcssen unmittelbar zu einem global koordinierten Kampf gegen den weltweiten Angriff auf Arbeitspl\u00e4tze und Arbeitsbedingungen aufgerufen werden.<\/p>\n<p>Arbeiter m\u00fcssen dabei s\u00e4mtliche Formen von Nationalismus, die von den Gewerkschaften, der Trump-Regierung und der Demokratischen Partei gesch\u00fcrt werden, zur\u00fcckweisen und den Kampf f\u00fcr die Umwandlung der globalen Automobilindustrie in ein \u00f6ffentliches Unternehmen aufnehmen, das nach dem sozialistischen Prinzip der Produktion f\u00fcr menschliche Bed\u00fcrfnisse und nicht f\u00fcr privaten Profit organisiert ist.<\/p>\n<p><em>Wir rufen Arbeiter der Autoindustrie und aller anderen Bereiche dazu auf, am Online-Meeting des WSWS Autoworker Newsletter am Donnerstag, den 5. September um 19:30 Uhr EDT (6. September, 1:30 Uhr deutscher Zeit) teilzunehmen, um eine Strategie f\u00fcr diesen Kampf zu diskutieren. Registriert Euch daf\u00fcr auf\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/autocall\"><strong><em>wsws.org\/autocall<\/em><\/strong><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2019\/09\/05\/auto-s05.html\">wsws.org&#8230;<\/a> vom 05. September 2019<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jerry White. In weniger als zwei Wochen, am 14. September, l\u00e4uft in den USA der Tarifvertrag f\u00fcr mehr als 155.000 Arbeiter bei General Motors, Ford und Fiat Chrysler aus. 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