{"id":6163,"date":"2019-10-15T10:48:34","date_gmt":"2019-10-15T08:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6163"},"modified":"2019-10-15T10:50:12","modified_gmt":"2019-10-15T08:50:12","slug":"rojava-verteidigen-erdogan-und-imperialismus-vertreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6163","title":{"rendered":"Rojava verteidigen, Erdo\u011fan und Imperialismus vertreiben!"},"content":{"rendered":"<p><em>Redaktion kgk.<\/em> <strong>Seit Tagen greift die T\u00fcrkei die kurdische Region Rojava in der Grenzregion zwischen der T\u00fcrkei und Syrien an. W\u00e4hrend die Bombardements weitergehen, werden in vielen L\u00e4ndern Kundgebungen und Demonstrationen zusammengerufen. <!--more-->Die kurdische Bewegung mobilisiert weltweit gegen den Angriff auf Rojava. Derweil droht Erdo\u011fan Europa mit einer neuen \u201eFl\u00fcchtlingswelle\u201c und fordert das eigene Parlament zum Burgfrieden auf.<\/strong><\/p>\n<p>Seit ein paar Tagen steht es jetzt endg\u00fcltig fest: Unter Trump werden die USA den Kurd*innen und ihren Verb\u00fcndeten keinen weiteren Schutz gew\u00e4hren. Ein Telefonat zwischen Erdo\u011fan und Trump vollendete einen sich abzeichnenden Prozess. Trump setzt seine Ank\u00fcndigungen aus dem letzten Jahr um, die US-Truppen nach dem vermeintlichen Sieg \u00fcber Daesh abzuziehen. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit setzte Erdo\u011fan dann seinen Kriegsplan um und begann am Mittwoch mit dem Einmarsch nach Rojava.<\/p>\n<p>Trumps Ank\u00fcndigung f\u00fchrte zwar zu weiteren Zerw\u00fcrfnissen in der US-amerikanischen Politik, scheint aber aus strategischer Sicht f\u00fcr die USA ein durchaus nachvollziehbarer Schritt zu sein. Schon im vergangenen Jahr&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/teil-i-die-tuerkische-eroberungsstrategie-und-der-trumpsche-rueckzug\/\"><strong>schrieben wir dazu<\/strong><\/a>: \u201e<em>Trump untergr\u00e4bt die bisherige Art der US-amerikanischen Hegemonie in dieser Region. Seine Aussage \u201aMission erf\u00fcllt\u2018 zeigt dieselbe Kapitulation wie damals die von George W. Bush. Der Unterschied ist, dass Trump diese Aussage anwendet, um sich einen Fluchtweg aus Syrien zu er\u00f6ffnen<\/em>\u201c. Gleichzeitig denkt Trump, dass die t\u00fcrkische NATO-Armee um ein vielfaches besser geeignet sei, den russischen und iranischen Vorst\u00f6\u00dfen in der Region ein Ende zu bereiten.<\/p>\n<p>Doch die Lage ist un\u00fcbersichtlich: Laut Nachrichtenmeldungen vom Freitag habe t\u00fcrkische Artillerie auch franz\u00f6sische und US-amerikanische Truppen unter Beschuss genommen \u2013 was die T\u00fcrkei bisher abstreitet. Trump will momentan durch die Androhung wirtschaftlicher Sanktionen die T\u00fcrkei unter Kontrolle halten. Erdo\u011fan hingegen fordert internationale \u201eSolidarit\u00e4t\u201c und droht damit, ansonsten 3,6 Millionen Gefl\u00fcchtete nach Europa zu \u201eschicken\u201c.<\/p>\n<p>Doch zeigt die Episode, dass sich Erdo\u011fan in seinem Blutdurst wom\u00f6glich weiter aus dem Fenster lehnt, als ihm selbst lieb ist. Bisher haben die anderen NATO-Staaten sich zwar verbal von den Angriffen distanziert, doch Folgen haben sich bisher keine ergeben. Am Freitag traf sich Erdogan sogar mit NATO-Generalsekret\u00e4r Stoltenberg, der dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten fast schon einen Blankoscheck ausstellte: \u201c<em>Auch wenn die T\u00fcrkei ernstzunehmende Sicherheitssorgen hat, erwarten wir von der T\u00fcrkei mit Zur\u00fcckhaltung vorzugehen<\/em>\u201c. Dazu passt, dass die T\u00fcrkei weiterhin auf die NATO-Infrastruktur zur\u00fcckgreifen kann und unter anderem deutsche Panzer und Aufkl\u00e4rungsdaten der Bundeswehr f\u00fcr den Krieg einsetzt.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/arton17393.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6164\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/arton17393.jpg 1000w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/arton17393-300x225.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/arton17393-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<p><strong>Der Angriff auf Rojava war von langer Hand geplant<\/strong><\/p>\n<p>Erdo\u011fan verfolgt ja nicht erst seit der Invasion Efr\u00eens das Ziel, die kurdischen Gebiete auf beiden Seiten der Grenze im Sinne des t\u00fcrkischen Regimes zu befrieden. Efr\u00een war lediglich die Generalprobe f\u00fcr den nun erfolgten Gro\u00dfangriff. Ein Angriff, der von langer Hand geplant war. Vergessen wir nicht die anhaltende t\u00fcrkische Unterst\u00fctzung f\u00fcr Daesh-K\u00e4mpfer mit Waffen, medizinischer Versorgung und der Bereitstellung von R\u00fcckzugsraum auf t\u00fcrkischem Gebiet. Vergessen wir nicht die b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Auseinandersetzungen in Cizre, Nusaybin und Sur in Diyarbakir. Vergessen wir nicht die Zerst\u00f6rung jeglichen innenpolitischen Widerstandes in der T\u00fcrkei und die von Terrorakten und Betrug \u00fcberschatteten Wahlen. Die tausenden Inhaftierten. Vergessen wir nicht die Vehemenz, mit der die Verfolgung (pro-)kurdischer Aktivist*innen im In- und Ausland vorangetrieben wurde, um jegliche Solidarit\u00e4t zu kriminalisieren. Diese Angriffe waren Teil der Ma\u00dfnahmen zur erzwungenen, inneren Einheit in der T\u00fcrkei und dienten den Kriegsvorbereitungen. Die Ausschaltung der Opposition, die politische Verfolgung und der vom Erdo\u011fan-Regime angefachte, nationalistische und chauvinistische Wahn, ersticken heute jeden nennenswerten, innenpolitischen Widerstand.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei tr\u00e4umt seit Langem von der Eroberung Syriens. \u201e<em>Wir werden in k\u00fcrzer Zeit in Damaskus in der Umayyaden-Moschee unser Gebet richten<\/em>\u201c, sagte Erdo\u011fan bereits im Jahr 2012. Die T\u00fcrkei versucht ihre Position in Syrien St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zu befestigen, indem sie die L\u00fccken in der internationalen Arena zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten ausnutzt. Die Methode ist der T\u00fcrkei eigen: so hat sie z.B. in den 50er und 60er Jahren mit paramilit\u00e4rischen Banden einen Krieg in Zypern angezettelt und h\u00e4lt Nordzypern seit 1974 besetzt. Derzeit sind dort weiterhin 40.000 Soldaten stationiert.<\/p>\n<p>Auf den anderen Seite sind die kurdischen YPG- und YPJ-Verb\u00e4nde kampferprobt. Ihre Moral ist hoch, sie verteidigen die Region seit Jahren. Es wird daher kein Spaziergang f\u00fcr das t\u00fcrkische Milit\u00e4r werden. Doch auch das t\u00fcrkische Milit\u00e4r konnte in Efr\u00een und in Nord-Kurdistan Erfahrungen sammeln, w\u00e4hrend sie ihre Verbrechen mit zwischenstaatlicher Diplomatie verdecken und die Repression auf die kurdischen Organisationen auf internationale Strukturen ausweiten konnten. Die T\u00fcrkei macht ausgedehnte Propaganda f\u00fcr ihre Kriegsmission: die angebliche Verteidigung des Landes vor Terrorist*innen, die Sicherung des Friedens und die Emanzipierung von den imperialistischen Staaten. Dahinter steckt eigentlich, dass die T\u00fcrkei auf die Besatzung der kurdischen Gebiete angewiesen ist, um aus der wirtschaftlichen und politischen Krise des Erdo\u011fan\u2019schen Bonapartismus rauszukommen. Die gespaltene und zerstrittene t\u00fcrkische Bourgeoisie ist jedes Mal gegen die kurdischen Strukturen und Fortschritte in der Region geeint.<\/p>\n<p>Noch dazu sind die t\u00fcrkischen Truppen gut ausger\u00fcstet, verf\u00fcgen \u00fcber Luftunterst\u00fctzung sowie moderne (deutsche) Panzer und Artillerie. Die milit\u00e4rischen Kommandostrukturen der T\u00fcrkei hatten \u00fcber die letzten f\u00fcnf Jahre gen\u00fcgend Zeit, die Kampfweise der YPG\/YPJ aufmerksam zu studieren. Ihr geheimdienstliches Wissen aus NATO-Quellen kommt ihnen zudem zu Gute. Die Bodenoffensive leiten sie mit Freisch\u00e4rlern ein, die Erfahrung im Kampf mit der Guerilla haben. Gleichzeitig erstarken in den befriedeten Gebieten wieder kleinere Daesh-Gruppen. Zum starken Nachteil der isoliert k\u00e4mpfenden Kurd*innen, werden die Kampfhandlungen sich in den Winter hineinziehen. Sind die \u00d6lquellen nahe der Grenze in Quamishlo erst einmal besetzt, wird auch die Versorgung mit Heizmaterial schwieriger. Ein weiterer schwerwiegender Punkt ist der Abbau der Befestigungsanlagen, zu dem sich die kurdische F\u00fchrung in Verhandlungen mit Washington und Ankara bereit erkl\u00e4rt hatte.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr den Rauswurf aller kolonialen, regionalen und imperialistischen M\u00e4chte aus Kurdistan!<\/strong><\/p>\n<p>Das letzte Beispiel spiegelt die Tatsache wider, dass die imperialistischen M\u00e4chte den Kampf in Rojava sabotieren und versuchen, ihn f\u00fcr ihre eigenen Interessen zu nutzen. Der Abzug der US-amerikanischen Truppen und die langj\u00e4hrige Unterst\u00fctzung der T\u00fcrkei durch die NATO und besonders durch Deutschland \u2013 f\u00fcr das der \u201eFl\u00fcchtlingsdeal\u201c mit Erdo\u011fan tausendfach wichtiger ist als das Leben der kurdischen Bev\u00f6lkerung \u2013 zeigen auf, dass der Befreiungskampf der Kurd*innen f\u00fcr Selbstbestimmung eine klare anti-imperialistische Perspektive braucht, die die internationale Arbeiter*innenklasse als ihre Verb\u00fcndeten sucht.<\/p>\n<p>Die aktuelle Situation zeigt, dass diejenigen, die die imperialistischen Staaten als Schutzm\u00e4chte oder gar Verb\u00fcndete unterdr\u00fcckter Nationen darstellen wollen, eine falsche Strategie verfolgen, die der nationalen Befreiung nicht dient. Nat\u00fcrlich gibt es politisch-historische Situationen, in denen man B\u00fcndnisse oder Vertr\u00e4ge mit denjenigen schlie\u00dfen muss, denen man normalerweise feindlich gegen\u00fcber steht. In solchen Situationen k\u00f6nnen M\u00f6glichkeiten des R\u00fcckzugs und der Befestigung entstehen. Allerdings ist solch ein Vorgehen von taktischer Natur gepr\u00e4gt und kann eine Strategie nicht ersetzen, in deren Zentrum der Rauswurf des Imperialismus und seiner Schergen aus der Region steht.<\/p>\n<p>Die Stadt Koban\u00ea, deren Name sich 2014 gro\u00dfen Teilen der politischen Jugend Deutschlands fest in das politische Bewusstsein einbrannte, wird von der T\u00fcrkei bedroht. Der Ort, der den Wendepunkt des Krieges in Syrien einleitete, in dem sich die Kurd*innen mit all ihrer Kraft den reaktion\u00e4ren Daesh-Banden entgegenwarfen. Zu Tausenden zog es Jugendliche auf die Stra\u00dfen. Inspiriert vom fortschrittlichen Kampf der kurdischen Frauen* und Jugend forderten sie offene Grenzen, Waffen f\u00fcr Rojava und solidarisierten sich mit der PKK. Weite Teile der Bev\u00f6lkerung sympathisierten mit den K\u00e4mpfer*innen der YPG und der YPJ. Weltweit gab es Demonstrationen. Koban\u00ea war und ist ein Symbol f\u00fcr Widerstand, Heroismus und Leidenschaft. Vor allem ist die Stadt ein Symbol f\u00fcr erfolgreichen Widerstand.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die kurdischen Truppen sich nun mit allen Kr\u00e4ften gegen den von der T\u00fcrkei angezettelten Krieg zur Wehr setzen, brauchen sie unsere unbedingte Solidarit\u00e4t. Es ist dabei eine zentrale Aufgabe, nicht nur den R\u00fcckzug der t\u00fcrkischen Truppen zu fordern, sondern auch die imperialistischen M\u00e4chte, die Rojava nun sehenden Auges dem Vormarsch Erdo\u011fan opfern, zu konfrontieren und in imperialistischen Zentren die Interessen der \u201eeigenen\u201c Bourgeoisie zu bek\u00e4mpfen. Die NATO und in unserem Fall besonders die deutsche Bundesregierung muss ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die t\u00fcrkische Armee einstellen, jegliche Waffenlieferungen an das t\u00fcrkische Milit\u00e4r und seine Verb\u00fcndeten m\u00fcssen gestoppt werden, der Deal zwischen der EU und der T\u00fcrkei muss ersatzlos gestrichen werden.<\/p>\n<p>Der Katalysator der aktuellen t\u00fcrkischen Milit\u00e4roperationen ist die seit Jahren anhaltende, wirtschaftliche Krise der T\u00fcrkei. Das neoliberale Programm Erdo\u011fans zur Behebung der Probleme fachte die Krise dort nur noch weiter an. Auslandskredite, Privatisierungen und \u00fcberstrapazierte Bauprojekte erwiesen sich als die falschen Mittel. Der Krieg in Syrien und der jetzige Einmarsch in Rojava gilt dem t\u00fcrkischen bonapartischen Regime als Ausweg zur \u00dcberwindung der Krise. Au\u00dferdem er\u00f6ffnete sich so die M\u00f6glichkeit, den eigenen Anspruch als Regionalmacht geltend zu machen und gleichzeitig den kurdischen Anspruch auf Autonomie zu zerschlagen. Auf dem R\u00fccken unterdr\u00fcckter Nationen will sich die t\u00fcrkische Bourgeoisie nun an der Auspl\u00fcnderung der gesamten Region beteiligen.<\/p>\n<p>Erdo\u011fan wird nicht im Parlament besiegt, sondern an den Flie\u00dfb\u00e4ndern. Die Verb\u00fcndeten der kurdischen Unabh\u00e4ngigkeit sitzen nicht in den Parlamenten, weder in der T\u00fcrkei noch hier in Deutschland. Die Verb\u00fcndeten der kurdischen Bewegung stehen in den Werken deutscher Automobilkonzerne in der T\u00fcrkei,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/ich-bin-doch-kein-roboter-ich-bin-ein-mensch\/\"><strong>putzen outgesourct an deutschen Unis<\/strong><\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/was-uns-die-hafenarbeiterinnen-aus-genua-lehren-refugees-welcome-statt-waffenlieferungen\/\"><strong>verhindern Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien<\/strong><\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/verstaatlichung-for-future-besetzung-bei-hw-in-der-6-woche\/\"><strong>fordern die Verstaatlichung von Konzernen bei gleichzeitiger Umstellung auf die Produktion \u00f6kologischer Energie<\/strong><\/a>. Mit einem Programm f\u00fcr die Ausgebeuteten und Unterdr\u00fcckten, die den Kampf mit Streiks gegen den Krieg, f\u00fcr die Aufhebung des Eigentums und f\u00fcr soziale Gerechtigkeit unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, hat die kurdische Bewegung einen m\u00e4chtigen, wenn auch noch schlummernden Verb\u00fcndeten. Die fortschrittlichen K\u00e4mpfe der kurdischen Frauen* und Jugend, f\u00fcr \u00d6kologie und Selbstbestimmung, k\u00f6nnen zur Inspiration f\u00fcr die K\u00e4mpfe weltweit werden. Sei es f\u00fcr die wieder erstarkende Frauen*-Bewegung oder die Jugendbewegung f\u00fcr Klimagerechtigkeit. Die Forderungen nach politischen Streiks in Deutschland sind dabei ein erster Schritt, um die Kurd*innen gegen die kolonialistischen Angriffe seitens der T\u00fcrkei und imperialistischen Aggressionen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die milit\u00e4rischen und zivilgesellschaftlichen Erfolge gegen den t\u00fcrkischen Aggressor und seine imperialistischen Verb\u00fcndeten sind dabei mit allen Mitteln zu verteidigen. Unsere bedingungslose Solidarit\u00e4t gilt dem Kampf der Kurd*innen und allen unterdr\u00fcckten Nationen. Daher fordern wir den R\u00fcckzug aller kolonialen und imperialistischen Armeen aus Kurdistan. Aufhebung des Verbots und Ende der Repressionen der kurdischen Organisationen PKK, YPG und YPJ. Generalstreik gegen den Krieg, f\u00fcr Klimagerechtigkeit und Frauen*- und Jugendrechte in Rojava und in der ganzen Welt!<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/rojava-verteidigen-erdogan-und-imperialismus-vertreiben\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 15. Oktober 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Redaktion kgk. Seit Tagen greift die T\u00fcrkei die kurdische Region Rojava in der Grenzregion zwischen der T\u00fcrkei und Syrien an. 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