{"id":6219,"date":"2019-10-21T12:52:47","date_gmt":"2019-10-21T10:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6219"},"modified":"2019-10-21T12:52:48","modified_gmt":"2019-10-21T10:52:48","slug":"ecuador-eine-kurze-bilanz-ueber-den-kampf-vom-oktober-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6219","title":{"rendered":"Ecuador: Eine kurze Bilanz \u00fcber den Kampf vom Oktober 2019"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><b><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">In Ecuador war w\u00e4hrend den 11 Tagen der Unruhe eine Revolte mit aufst\u00e4ndischen Tendenzen zu beobachten, die es schaffte, den b\u00fcrgerlichen Staat herauszufordern und zu einem R\u00fcckzug zu bewegen. Gedanken \u00fcber die neusten Fakten und Debatten aus der Hitze des Gefechts.<\/span><\/b><!--more--><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><i><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">&#8222;Das Proletariat wird durch seine eigene Natur als lohnabh\u00e4ngige und ausgebeutete Klasse in den Klassenkampf geworfen, ohne dass es Lektionen von irgendjemandem bedarf; es k\u00e4mpft, weil es \u00fcberleben muss. Wenn das Proletariat sich als bewusste revolution\u00e4re Klasse konstituiert, also als Gegenpol zur Partei des Kapitals, muss es sowohl die theoretischen als auch die praktischen Erfahrungen des Klassenkampfes und seiner Geschichte aufnehmen.<\/span><\/i><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><i><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Nur so lassen sich unvermeidliche Fehler \u00fcberwinden, die begangenen Fehler kritisch korrigieren und die politischen Positionen &#8211; anhand einer Bewusstwerdung der eigenen Defizite oder blinden Flecke &#8211; st\u00e4rken. So l\u00e4sst sich das Programm des Proletariats vervollst\u00e4ndigen. Kurz gesagt, geht es darum, die noch nicht gel\u00f6sten Probleme zu l\u00f6sen: d. h. aus den Erkenntnissen, die uns die Geschichte selbst hinterlassen hat, zu lernen. Und dieses Lernen kann nur in der Praxis des Klassenkampfes erfolgen, in der Praxis der verschiedenen revolution\u00e4ren Affinit\u00e4tsgruppen und der verschiedenen Organisationen des Proletariats.&#8220;<\/span><\/i><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><i><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Agust\u00edn Guillam\u00f3n. Proletariat und soziale Klassen heute (2013)<\/span><\/i><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Verschiedene Schw\u00e4chen und Widerspr\u00fcche, wie auch der ideologische Ballast und unterschiedliche praktische Fehler, durchdrangen die reale Bewegung, die w\u00e4hrend den letzten Oktobertagen dieses Jahres Ecuador ersch\u00fctterte. Dazu z\u00e4hlen: Der Mangel an Radikalit\u00e4t und Autonomie gegen\u00fcber dem kapitalistischen Staat, der Dialog und die Verhandlungen mit der Regierung, die Forderung nach Vermittlung der UNO, die Spaltung innerhalb der indigenen Bewegung zwischen einigen F\u00fchrungskr\u00e4ften und der Basis, der Pazifismus einiger Akteur*innen der Bewegung, die Einstellung der Mobilisierungen im Zuge der R\u00fccknahme des Treibstoffdekrets, der Ruf nach Neuwahlen, die Abwesenheit einiger proletarischer Sektoren, die Anwesenheit opportunistischer Politiker, die in der Hitze des Gefechts versuchten ihre politische Karriere anzukurbeln, die nationalistische und populistische Diskurse und Symbole, der Mangel an Klarheit was Organisation und offensive Strategien angeht. Trotz allem, sahen wir in Ecuador, w\u00e4hrend den 11 Tagen der Unruhe, eine wahre proletarische Revolte mit aufst\u00e4ndischen Tendenzen, die es schaffte den b\u00fcrgerlichen Staat herauszufordern und zu einem R\u00fcckzug zu bewegen. Die Bewegung tat, was getan werden konnte, was die wirklich existierenden Kr\u00e4fte zu tun erlaubten, nicht mehr und nicht weniger. Konkret heisst das, dass die letzten kapitalistischen Sparmassnahmen bzw. der &#8222;paquetazo&#8220; der Regierung Morenos, d. h. das Dekret 883, teilweise abgeschafft wurden. Dies wurde auf den Strassen, Tag f\u00fcr Tag und Nacht f\u00fcr Nacht erk\u00e4mpft. Und, wie Marx sagte, ein Schritt vorw\u00e4rts der realen Bewegung ist mehr wert als ein Dutzend Programme.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Der Teilsieg vom 13. Oktober (der aufgrund unserer Toten und dem Fortbestehen einer Regierung von Dieben und M\u00f6rdern mitsamt ihren verheerenden Arbeitsreformen, einen bitterer Nachgeschmack hinterl\u00e4sst) war das Ergebnis aller direkten Aktionen der Massen seit dem 3. Oktober: Regierungsinstitutionen, \u00d6lquellen, Autobahnen wurden eingenommen, Demonstrationen und die sogenannten \u201eTopfschlag-Proteste\u201c (cacerolazos) organisiert, Streikposten und Barrikaden errichtet, Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert, Polizeiregimente und Panzer abgefackelt, Polizisten und Milit\u00e4rs gefangen genommen und festgehalten, der Pr\u00e4sident war gezwungen, nach Guayaquil zu fliehen und in der Hauptstadt, dem Epizentrum des Generalstreiks, wurde die Kommune von Quito errichtet.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">In 11 Tagen wurde mehr erreicht als in den letzten 11 Jahren. 11 Tage lang war ein partieller, fl\u00fcchtiger, prek\u00e4rer aber realer Bruch mit der kapitalistischen Normalit\u00e4t zu beobachten, insbesondere innerhalb der Proteste selbst: Anstelle von Lohnarbeit, Warenverkehr, Privateigentum und Geld, standen Solidarit\u00e4t und Kostenlosigkeit (in den Sammelzentren und den \u201eVolksk\u00fcchen\u201c). Diskussionen und kollektive Entscheidungsfindungen in den Vollversammlungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung, genauso wie die mutige Selbstverteidigung auf den Barrikaden gegen die brutale Unterdr\u00fcckung durch die uniformierten Wachhunde der Reichen und M\u00e4chtigen. Kurz gesagt, w\u00e4hrend den 11 Tagen der Revolte, haben die Ausgebeuteten und Unterdr\u00fcckten einen freien Raum des Kommunismus und der Anarchie geschaffen und gelebt; ein spontaner, chaotischer, widerspr\u00fcchlicher, lokal begrenzter, kurzlebiger, aber echter Freiraum. All dies war keine Kleinigkeit, es war ein historisches Ereignis mit weltweitem Echo, wenn man bedenkt, dass die proletarischen Massen auf dem Land und in der Stadt der &#8222;Mitte der Welt&#8220; so viele Jahre lang geschlafen haben oder inaktiv waren und es endlich nicht mehr sind. Sie explodierten wie Vulkane und sind immer noch gl\u00fchend heiss. Und die autonomen Antikapitalist*innen, die als Bestandteil der proletarischen Massen an den K\u00e4mpfen teilnahmen, ebenfalls.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Auch die Toten und Verletzten durch den Staatsterrorismus sind keine Kleinigkeit. Es waren keine &#8222;Unf\u00e4lle&#8220;, es waren Verbrechen des Staates. Wir werden weder vergeben noch vergessen! \u00dcber die Toten zu schweigen oder die Morde des Staates kleinzureden, wie es einige rechte und sogar linke Akteur*innen tun, ist zynisch und zeugt von Respektlosigkeit gegen\u00fcber den Angeh\u00f6rigen und den Genoss*innen die ihnen nahe standen. Das Mindeste, was es jetzt, nach der Zuspitzung des Klassenkampfes, braucht, ist: Solidarit\u00e4t mit den inhaftierten Genoss*innen und den Familien der gefallenen Genoss*innen, ein entschlossenes Anprangern des Staatsterrorismus und der Regierung, die in diesem Moment gezielt gegen Mitglieder*innen sozialer Organisationen vorgeht, die am Streik teilgenommen haben.<\/span><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"912\" height=\"340\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Protestas_en_Ecuador_1_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6220\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Protestas_en_Ecuador_1_1.jpg 912w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Protestas_en_Ecuador_1_1-300x112.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Protestas_en_Ecuador_1_1-768x286.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 912px) 100vw, 912px\" \/><figcaption>Protestierende in Ecuador w\u00e4hrend dem Aufruhr, Oktober 2019. \/\u00a0<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Protestas_en_Ecuador_1.jpg\">Voz de Am\u00e9rica<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.en\">(CC BY-SA 4.0 cropped)<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Es gilt ebenfalls wachsam zu bleiben um neue, verschleierte und \u201eangepasste\u201c Sparmassnahmen zu verhindern (ein allf\u00e4lliges neues Dekret beispielsweise), oder um sich gegen den Beginn der Privatisierungen zu wehren. Auch die f\u00fcr Ende dieses Monats angek\u00fcndigten Mobilisierungen gegen die noch immer g\u00fcltigen Flexibilisierungs-\/Prekarisierungs-Arbeitsreformen d\u00fcrfen nicht vernachl\u00e4ssigt werden und, was ebenfalls wichtig sein d\u00fcrfte, die spontane Organisierung, die w\u00e4hrend den sozialen Unruhen entstand, sollte aufrechterhalten werden, damit die gesammelten Erfahrungen nicht untergehen und die Bewegung sich mittel- und langfristig radikalisieren kann und sich eine autonomen und revolution\u00e4ren Perspektive verallgemeinern kann. In diesem Sinne hat der Kampf erst begonnen. Es geht weiter. Bis zum Ende. Denn es geht nicht darum, mit dem kleinsten \u00dcbel zu \u00fcberleben, sondern wirklich zu leben. Und es geht nicht darum, die Herrschenden auszuwechseln, sondern die gesamte Herrschaft loszuwerden.<\/p>\n<p>Es ist die begrenzte, mangelnde Befriedigung der konkreten Alltagsbed\u00fcrfnissen und nicht irgendeine Ideologie, die die Arbeiterklasse dazu bringt, sich gegen die Herrschenden und den Staat aufzulehnen. Im Inneren dieses Kampfes entstehen und entwickeln sich bewusste, organisierte und aktive Minderheiten, die bestrebt sind, die Erinnerung, die Lehren und die schwarz-rote Flamme der proletarischen Revolution am Leben zu erhalten. Es ist eine Sache, revolution\u00e4r zu sein und sich im wirklichen und widerspr\u00fcchlichen Klassenkampf &#8222;die H\u00e4nde schmutzig machen&#8220;, dort zu sein, wo es brennt, die Solidarit\u00e4t und den Kampfeswillen unserer proletarischen Klasse bei eigenem Leibe zu erleben, pers\u00f6nliche Streitereien oder Konflikte unter verschiedenen Gruppen beiseite zu legen, mit selbst\u00e4ndigem und kritischem Geist, wie auch mit Demut, ohne ideologische Vorurteile, so viel wie m\u00f6glich beizutragen und zu lernen (sowohl auf den Barrikaden als auch in den Sammelzentren und Vollversammlungen).<\/p>\n<p>Eine ganz andere Sache jedoch, ist es, von der Bequemlichkeit des eigenen Bettes, hinter dem Bildschirm, dem Schreibtisch oder vom B\u00fcrgersteig aus, sich Revolution auf die Fahne zu schreiben und im Einklang mit eurozentristischen\/rassistischen, pazifistischen, die Rolle der Arbeiter*innen affirmierenden und puristischen Ideologien, sich selbst als &#8222;Kommunist*in&#8220; und &#8222;Internationalist*in&#8220; zu inszenieren. Genauso Ablehnungswert ist die &#8222;marxistisch-leninistisch-maoistische&#8220; Ideologie mit ihrer &#8222;Avantgarde&#8220; und auch die &#8222;anarchistisch&#8220;- nihilistische bzw. die &#8222;mir-doch-alles-scheissegal&#8220; Ideologie. Wie auch immer. Die soziale Revolution entsteht nicht durch Ideologien, vielmehr ist sie immer eine reale oder materielle Tatsache und daher diffus und widerspr\u00fcchlich. Dies muss man im Hinterkopf behalten w\u00e4hrend man Seite an Seite mit den Massen und anderen darin aktiven Minderheiten k\u00e4mpft, denn wir m\u00fcssen gegen die Klassengegner*innen zusammenhalten wenn der soziale Krieg ausbricht, wie er hier ausgebrochen ist.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sind wir hier und \u00fcberall noch weit entfernt von der kommunisch-anarchistischen Weltrevolution. Die Bedingungen und Kr\u00e4fte daf\u00fcr sind noch nicht gegeben, aber irgendwo muss man nach so langer historischer Lethargie ja beginnen. Der aufkommende und gegenw\u00e4rtige proletarische Kampf in Ecuador (die indigenen Massen sind Teil der proletarischen Massen, sie sind Teil des Landproletariats, sie sind nicht &#8222;ein nicht ausgebeuteter Sektor&#8220;. Es gilt auch nicht zu vergessen, dass die proletarischen Massen der St\u00e4dte sich ebenfalls an den K\u00e4mpfen beteiligten) ist Teil einer ganzen internationalen Welle von proletarischen K\u00e4mpfen (Haiti, Hongkong, Frankreich, Algerien, Irak, etc.). Damit endet langsam ein historischer Zyklus der Konterrevolution, der durch Sparmassnahmen und staatlicher Repression charakterisiert war, und ein neuer Zyklus des Klassenkampfes verbreitet und intensiviert sich inmitten der gegenw\u00e4rtigen kapitalistischen Weltkrise.<\/p>\n<p>Die Rolle der revolution\u00e4ren Minderheiten besteht wie immer darin, die Entwicklung der proletarischen Autonomie zu f\u00f6rdern und den Bruch mit dem kapitalistischen System, in jeder Hinsicht zu vertiefen, d.h. dazu beizutragen, dass die Ausgebeuteten und Unterdr\u00fcckten, sich mit eigener Kraft vollst\u00e4ndig vom Kapital und dem Staat befreien k\u00f6nnen. Es gilt auch das unver\u00e4nderliche Programm der sozialen Revolution, das inmitten der historischen K\u00e4mpfe des Weltproletariats geschmiedet wurde, wieder aufzugreifen, um es ein f\u00fcr allemal Wirklichkeit werden zu lassen. Zu diese Programm geh\u00f6rt die Abschaffung und \u00dcberwindung von: Privateigentum, Lohnarbeit (in all ihren Formen), Wert, Geld, Klassen, Staat, Markt, Nationen, \u201eRassen\u201c, Geschlechter und allen anderen Formen der Trennung und der Unterdr\u00fcckung gegen\u00fcber Mensch und Natur, die verhindern, dass eine echte Gemeinschaft in echter Freiheit leben kann.<\/p>\n<p>Aber all das ist nur m\u00f6glich, wenn man an den realen sozialen K\u00e4mpfen teilnimmt, wenn man sich die H\u00e4nde schmutzig macht, wenn man Fehler macht, Erfolge feiert, entschlossen voranschreitet und den Widerspruch zwischen Fortschritte, R\u00fcckschl\u00e4ge, Siege und Niederlagen aush\u00e4lt. Man muss aktiver und fester Teil der revoltierenden Masse sein, der ausgebeuteten und unterdr\u00fcckten Klasse, die f\u00fcr ihre materiellen Bed\u00fcrfnisse k\u00e4mpft. Nur aus den sozialen K\u00e4mpfen heraus und nicht aus der Ideologie, der Bequemlichkeit oder dem Zynismus, lassen sich empirische und theoretische Erkenntnisse gewinnen, die uns helfen k\u00f6nnen unsere Schw\u00e4chen und Widerspr\u00fcche zu \u00fcberwinden, immer mit der klaren und unersch\u00fctterlichen Perspektive im Kopf, die Revolution bis zum Ende zu bringen, d.h. bis zum Sturz dieses ganzen Systems der Ausbeutung, des Elends und des Todes. Deshalb sagen wir aus dem Herzen des Widerstandes heraus und unsere W\u00fcrde hochhaltend, eine W\u00fcrde die nur der soziale Kampf gew\u00e4hrt: f\u00fcr unsere Toten und f\u00fcr unser Leben: keine einzige Minute des Schweigens, nur ein lebenslanger Kampf! Die Solidarit\u00e4t ist unsere beste Waffe und wird die Herrschenden wieder zittern lassen!<\/p>\n<p><em>Einige angepisste Proletarier*innen aus Ecuador<\/em><\/p>\n<p><em>Aus dem Spanischen ins Deutsche \u00fcbersetzt von Mariana Lautr\u00e9amont.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/politik\/lateinamerika\/ecuador_sparmassnahmen_revolte_5721.html\"><em>untergrund-bl\u00e4ttle.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 21. Oktober 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Ecuador war w\u00e4hrend den 11 Tagen der Unruhe eine Revolte mit aufst\u00e4ndischen Tendenzen zu beobachten, die es schaffte, den b\u00fcrgerlichen Staat herauszufordern und zu einem R\u00fcckzug zu bewegen. 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