{"id":6600,"date":"2019-12-11T17:50:11","date_gmt":"2019-12-11T15:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6600"},"modified":"2019-12-11T17:50:12","modified_gmt":"2019-12-11T15:50:12","slug":"revolutionaere-politik-in-heissen-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6600","title":{"rendered":"Revolution\u00e4re Politik in hei\u00dfen Zeiten"},"content":{"rendered":"<p><em>David Reisinger. <\/em><strong>Existenzielle Krisen wie Nahrungsmittelknappheit verst\u00e4rken den Ruf nach radikalen politischen und \u00f6konomischen Ver\u00e4nderungen. Wenn die Linke nicht das Ruder \u00fcbernimmt, f\u00fchrt der Kurs in humanit\u00e4re Katastrophen.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Hungersn\u00f6te waren in der Geschichte immer wieder treibende Faktoren f\u00fcr Revolutionen, beispielweise in Frankreich 1789 oder in Russland 1917. Die russischen Revolution\u00e4re um Lenin hatten verstanden, dass die Not der Massen so gro\u00df war, dass sie jeden Strohhalm zur L\u00f6sung ihrer Probleme ergreifen w\u00fcrden. Wenn es den Revolution\u00e4r_innen nicht gelingen w\u00fcrde, eine progressive L\u00f6sung aus der Hungersnot zu finden, dann w\u00fcrden die antisemitischen Pogrome der \u201eSchwarzhundertschaften\u201c die Massen mit sich rei\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Es passiert nichts<\/strong><\/p>\n<p><em>Die drohende Katastrophe und wie man sie bek\u00e4mpfen soll<\/em>, einer der entscheidenden Texte von Lenin vom September 1917, erinnert an die Situation von heute: \u201eEine Katastrophe von beispiellosem Ausma\u00df und eine Hungersnot drohen uns. Davon war schon in allen Zeitungen unz\u00e4hlige Male die Rede. Eine Unmenge von Resolutionen in denen festgestellt wird, da\u00df die Katastrophe unvermeidlich ist, da\u00df sie ganz nahe bevorsteht [\u2026] Alle sagen das. Alle erkennen das an. F\u00fcr alle steht das fest. Und nichts geschieht\u201c.<\/p>\n<p>Diese S\u00e4tze k\u00f6nnen eins zu eins auf die heutige Zeit umgelegt werden. Dank der gigantischen Klimaproteste der\u00a0<em>Fridays for Future<\/em>-Bewegung sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel in aller Munde. Talkshows \u00fcber Talkshows, Artikel \u00fcber Artikel, Resolutionen \u00fcber Resolutionen \u2013 dennoch bleiben bedeutende Ver\u00e4nderungen aus.<\/p>\n<p><strong>Was passieren m\u00fcsste<\/strong><\/p>\n<p>Sven Teske, Wissenschafter an der\u00a0<em>Technischen Universit\u00e4t Sydney<\/em>,\u00a0<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-030-05843-2\">zeigt<\/a>\u00a0in seinem Buch\u00a0<em>Achieving the Paris Climate Agreement Goals<\/em>\u00a0was notwendig w\u00e4re, um das 1,5 Grad-Ziel der Pariser Klimakonferenz einzuhalten. Die Produktion von Kohle m\u00fcsste bis 2030 um drei Viertel gegen\u00fcber 2015 zur\u00fcck gefahren werden und die F\u00f6rderung von Erd\u00f6l m\u00fcsste um 60 Prozent verringert werden.<\/p>\n<p>Aktuell werden zwischen 80 und 85 Prozent des weltweiten Prim\u00e4renergieverbrauchs\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bp.com\/content\/dam\/bp\/business-sites\/en\/global\/corporate\/pdfs\/energy-economics\/statistical-review\/bp-stats-review-2019-full-report.pdf\">durch fossile Brennstoffe gedeckt<\/a>. Die staatlichen F\u00f6rderungen genauso wie Bankkredite f\u00fcr fossile Konzerne wachsen, als w\u00fcrde das Pariser Abkommen nicht existieren.<\/p>\n<p>Angesichts des totalen Versagens des \u00f6konomischen Systems sah Lenin 1917 die einzige M\u00f6glichkeit im Aufstand der Massen. Die Versorgungslage der Bev\u00f6lkerung musste verbessert werden, indem eine demokratisch geplante Wirtschaft, welche die Bed\u00fcrfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt, aufgebaut werden sollte.<\/p>\n<p><strong>Nicht im selben Boot<\/strong><\/p>\n<p>Der Wissenschafter Douglas Rushkoff berichtet in seinem Text\u00a0<a href=\"https:\/\/onezero.medium.com\/survival-of-the-richest-9ef6cddd0cc1\"><em>Survival of the Richest<\/em><\/a>\u00a0davon, wie ihn einige Top-Manager dar\u00fcber ausfragten, in welchen Bunkern, auf welchen Kontinenten sie die Klimakatastrophe \u00fcberleben w\u00fcrden. Wer in gek\u00fchlten B\u00fcros hinter meterhohen Mauern sitzt, versp\u00fcrt nicht dieselbe dr\u00e4ngende Angst vor der Erderw\u00e4rmung. Sterben werden zuerst die \u00c4rmsten, die \u00e4lteren Menschen und die Werkt\u00e4tigen, die bei Hitze schuften m\u00fcssen. Schon jetzt sterben in \u00d6sterreich mehr Menschen an Hitze als im Stra\u00dfenverkehr.<\/p>\n<p>Wieso sollten die Konzernchefs von BP oder der OMV das Risiko von riesigen Investitionen in erneuerbare Energie auf sich nehmen, wenn sie bereits Milliarden in fossile Brennstoffe investiert haben? Da verwendet man seine Profite eher, um in gesch\u00fctzte Bunkeranlagen in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/features\/2018-rich-new-zealand-doomsday-preppers\/\">Neuseeland<\/a>\u00a0zu investieren. Egal ob Hungersn\u00f6te, Hurrikans, \u00dcberschwemmungen oder sonstige Katastrophen \u2013 sie treffen die Arbeiter_innenklasse und die Armen im globalen S\u00fcden.<\/p>\n<p><strong>Nahrungsmittelknappheit<\/strong><\/p>\n<p>Eine D\u00fcrreperiode in Indien f\u00fchrte dazu, dass der\u00a0<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3144229\/\">Ertrag der Zwiebelernte<\/a>\u00a0im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 50 Prozent abnahm. Die Folge waren Preissteigerungen um 500 Prozent und Massenproteste. Die revolution\u00e4re Welle im arabischen Raum 2010\/2011 wurde von D\u00fcrreperioden und Nahrungsmittelknappheiten mit ausgel\u00f6st. W\u00e4hrend die Arbeiter_innen hungerten, schaufelten die Diktatoren Kaviar und Steaks in sich hinein. Gemischt mit der Brutalit\u00e4t des Staatsapparates unter Mubarak (\u00c4gypten) oder Assad (Syrien) stachelte dies die Wut der Arbeiter_innen weiter an.<\/p>\n<p>Klimawandel ist nicht wie manchmal behauptet ein Problem mit dem sich ausschlie\u00dflich privilegierte wei\u00dfe Europ\u00e4er auseinandersetzen. In keinem Land ist die Furcht der Menschen vor dem Klimawandel so gro\u00df wie in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/news\/datablog\/2015\/jul\/17\/climate-change-greatest-threat-global-population\">Burkina Faso<\/a>.<\/p>\n<p>Global betrachtet k\u00f6nnten wir laut Berechnung von Jean Ziegler 12 Milliarden Menschen\u00a0<a href=\"http:\/\/www.micheldestot.fr\/dans-les-medias\/entretien-jean-ziegler-on-nourrir-12-milliards-dhumains\/\">ern\u00e4hren<\/a>. Das bedeutet, die drohenden Hungerkatastrophen w\u00e4ren in einer Gesellschaft, in der Nahrung nach Bed\u00fcrfnissen verteilt wird, leicht l\u00f6sbar.<\/p>\n<p><strong>Konterrevolution<\/strong><\/p>\n<p>Genauso wie 1917 die Gefahr bestand, dass die Hungerkatastrophen von antisemitischen Zirkeln f\u00fcr ihre Zwecke missbraucht werden, besteht diese Gefahr auch heute. Vor dem Milit\u00e4rputsch gegen den gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten \u00c4gyptens, Mursi,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2013\/07\/11\/world\/middleeast\/improvements-in-egypt-suggest-a-campaign-that-undermined-morsi.html\">organisierte<\/a>\u00a0der \u201etiefe Staat\u201c (Milit\u00e4r, Polizei, Geheimdienste) Engp\u00e4sse von Nahrung und \u00d6l. Dadurch sollte Zustimmung f\u00fcr den Putsch gewonnen werden.<\/p>\n<p>Genauso versuchen reaktion\u00e4re Wissenschafter und Politiker, die Schuld des Kapitalismus am Klimawandel \u2013 71 Prozent der CO2-Emissionen gehen laut dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cdp.net\/en\/articles\/media\/new-report-shows-just-100-companies-are-source-of-over-70-of-emissions\"><em>Carbon Majors Report<\/em><\/a>\u00a0auf das Konto von gerade einmal 100 Konzernen \u2013 mit dem M\u00e4rchen \u00dcberbev\u00f6lkerung rassistisch zu relativieren.<\/p>\n<p>Die Einwanderung von Muslim_innen in mit antimuslimischem Rassismus infizierte Staaten kann, gemischt mit der absurden These der\u00a0<a href=\"http:\/\/linkswende.org\/ueberbevoelkerung-gibt-es-zu-viele-menschen\/\">\u00dcberbev\u00f6lkerung<\/a>, faschistische L\u00f6sungen er\u00f6ffnen. Umso sp\u00fcrbarer die Auswirkungen des Klimawandels werden, umso lauter der Ruf nach dem Sturz des Kapitalismus, desto eher wird die herrschende Klasse auf solche L\u00f6sungen zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2019\/mar\/22\/top-oil-firms-spending-millions-lobbying-to-block-climate-change-policies-says-report\">finanzieren<\/a>\u00a0\u00d6l-Konzerne Klimawandelleugner mit hunderten Millionen von Dollars, wieso sollten sie nicht dazu bereit sein, Rassismus und \u00dcberbev\u00f6lkerungsgeschwafel zu finanzieren?<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"445\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Zehntausende-kommunistische-Farmer-demonstrierten-in-Indien-im-M\u00e4rz-2018c-Hemant-Dhome-800x445.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6601\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Zehntausende-kommunistische-Farmer-demonstrierten-in-Indien-im-M\u00e4rz-2018c-Hemant-Dhome-800x445.jpg 800w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Zehntausende-kommunistische-Farmer-demonstrierten-in-Indien-im-M\u00e4rz-2018c-Hemant-Dhome-800x445-300x167.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Zehntausende-kommunistische-Farmer-demonstrierten-in-Indien-im-M\u00e4rz-2018c-Hemant-Dhome-800x445-768x427.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Zehntausende kommunistische Farmer demonstrierten in Indien im M\u00e4rz 2018. \u00a9 Hemant Dhome (Twitter)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Revolution\u00e4re L\u00f6sung<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Malm schl\u00e4gt in seinem lesenswerten Text\u00a0<a href=\"https:\/\/climateandcapitalism.com\/2018\/03\/17\/malm-revolutionary-strategy\/\"><em>Revolutionary Strategy in a Warming World<\/em><\/a>\u00a0die Erweiterung des Kommunistischen Manifests um 10 Punkte vor. Einige zentrale Punkte w\u00e4ren: \u201e100% der Elektrizit\u00e4t aus nicht-fossilen Quellen decken, das bedeutet prim\u00e4r aus Wind und Wasser. Verst\u00e4rkte Aufforstung. Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs, sowohl U-Bahnen als auch interkontinentale Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge, um den Individualverkehr genauso wie das Fliegen weitestgehend abzuschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Diese Forderungen sind nicht als endg\u00fcltige L\u00f6sungen zu verstehen, sondern als erste unabdingbare Schritte, um eine demokratische, klimagerechte Wirtschaft herbeizuf\u00fchren. Um diese Ziele zu erreichen, werden Demonstrationen und Onlinepetitionen nicht reichen, auf der anderen Seite der Barrikaden stehen einige der m\u00e4chtigsten Konzerne, die sich auf die internationale Staatenwelt verlassen k\u00f6nnen. J\u00fcngst wurde bekannt: das deutsche\u00a0<a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2019\/11\/26\/hambacher-forst-polizeidaten\/\">Innenministerium bot<\/a>\u00a0dem Konzern RWE Zugriff auf die \u00dcberwachungsdaten der Polizei an, um die Aktivist_innen im Hambacher Forst zu r\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong>Internationalit\u00e4t essentiell<\/strong><\/p>\n<p>Die schwedische Regierung sieht sich gerne als Vork\u00e4mpfer f\u00fcr eine CO2-neutrale Wirtschaft. Um diese zu erreichen, verkaufte sie 2016 die Braunkohle-Sparte des Konzerns\u00a0<em>Vattenfall<\/em>\u00a0an den tschechischen Konzern EPH. Dem Klima ist es egal, ob es von schwedischen oder tschechischen Konzernen zerst\u00f6rt wird. Dies ist nur ein Beispiel daf\u00fcr, wie nationale L\u00f6sungsans\u00e4tze im Angesicht der Klimakrise kl\u00e4glich versagen. Revolutionen finden immer gegen die nationale herrschende Klasse statt. Sozialist_innen k\u00e4mpfen daf\u00fcr, dass sie sich international ausweiten. Die Bosse von\u00a0<em>ExxonMobil<\/em>,\u00a0<em>Shell<\/em>\u00a0und der OMV sitzen nicht in Chile, Burkina Faso oder Indien. Gerade darum ist es notwendig, dass die Bewegung f\u00fcr Klimagerechtigkeit um Dimensionen w\u00e4chst, nicht nur was ihre Zahl auf Demonstrationen angeht, sondern vor allem, was die Beteiligung der industriell organisierten Arbeiter_innenklasse angeht. Gemeinsam k\u00f6nnen lokale Proteste gegen Preissteigerungen und globale Proteste der Arbeiter_innenklasse eine Dynamik entfalten, welche die Utopie einer anderen Gesellschaft greifbar macht.<\/p>\n<p><strong>Arbeiterinnenklasse<\/strong><\/p>\n<p>Marx beschreibt im\u00a0<em>Kapital<\/em>\u00a0wie der Kapitalismus, \u00e4hnlich wie der Vampir auf Blut, auf die Arbeitskraft der Arbeiter_innen angewiesen ist. Nur die Arbeiter_innenklasse hat die Macht, durch Streiks die kapitalistische Profitproduktion lahmzulegen. Genauso wie die industrielle Arbeiter_innenklasse in den Metall-, Streichholz- oder Kleidungsfabriken die Avantgarde der russischen Revolution war, m\u00fcssen die Arbeiter_innen in den fossilen Konzernen den Umbau hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft anf\u00fchren. Sie verf\u00fcgen \u00fcber das technische Knowhow, die fossile Brennstoffwirtschaft zu beenden und eine andere Energieproduktion aufzubauen. Der Kampf f\u00fcr Klimajobs muss also auch ein Kampf f\u00fcr bessere Arbeitsbedingungen, k\u00fcrzere Arbeitszeiten usw. sein, wenn sich die in fossilen Unternehmen besch\u00e4ftigten Arbeiter_innen ihm anschlie\u00dfen sollen. Wie das aussehen kann, demonstrierten die Arbeiter_innen der Belfaster Schiffswerft\u00a0<em>Harland and Wolff<\/em>. Diese\u00a0<a href=\"http:\/\/linkswende.org\/arbeiter-besetzen-schiffswerft-wir-koennten-tausende-jobs-in-windkraft-schaffen\/\">streikten<\/a>\u00a0gegen die Schlie\u00dfung der Werft und verlangten, die Produktion von Windr\u00e4dern und Gezeitenkraftwerken auszudehnen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/linkswende.org\/revolutionaere-politik-in-heissen-zeiten\/\"><em>linkswende.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 11. Dezember 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>David Reisinger. Existenzielle Krisen wie Nahrungsmittelknappheit verst\u00e4rken den Ruf nach radikalen politischen und \u00f6konomischen Ver\u00e4nderungen. 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