{"id":6632,"date":"2019-12-16T09:34:53","date_gmt":"2019-12-16T07:34:53","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6632"},"modified":"2019-12-16T09:34:54","modified_gmt":"2019-12-16T07:34:54","slug":"nieder-mit-der-rentenreform-streikkoordinierung-in-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6632","title":{"rendered":"Nieder mit der Rentenreform: Streikkoordinierung in Paris"},"content":{"rendered":"<p><em>Philippe Alcoy. <\/em><strong>Der Streik in Frankreich geht weiter! Gleichzeitig kommt es in der Region Paris zu einem zweiten branchen\u00fcbergreifenden Koordinierungstreffen von Lehrer*innen und Arbeiter*innen im Transportwesen &#8211; ein wichtiger Schritt,<!--more--> um die Streiks der verschiedenen Sektoren zu koordinieren.<\/strong><\/p>\n<p>Am Mittwoch verk\u00fcndete Premierminister Edouard Philippe die ersten Details der neuen Rentenreform. In seiner Rede, von Pseudo-Zugest\u00e4ndnissen und leeren Floskel mal abgesehen, lie\u00df er zumindest eines klar erkennen: die Regierung will nichts Wesentliches aufgeben und ist bereit, bei Bedarf einen harten und langen Kampf zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber waren sich auch die hundert Teilnehmer*innen des zweiten branchen\u00fcbergreifenden Treffens der Region Paris am vergangenen Mittwoch einig. Insbesondere Arbeiter*innen aus den Leitstellen, Bahnh\u00f6fen und Einrichtungen der U\u2011Bahnen und Busse (RATP), der Eisenbahnen (SNCF) und dem Bildungssektor nahmen daran teil.<\/p>\n<p>Diesem Treffen waren in den vergangenen Monaten die Treffen zwischen RATP- und SNCF-Arbeiter*innen vorausgegangen. Sie zielen nicht nur darauf ab, verschiedene Bereiche im Streik gegen den Angriff der Regierung auf die Renten zu koordinieren. F\u00fcr die Teilnehmer*innen besteht das Ziel darin, einen Rahmen der Selbstorganisation mit Vertreter*innen der verschiedenen lokalen Versammlungen aufzubauen, so dass die Streikenden das Schicksal der Bewegung selbst in die Hand nehmen und damit vermeiden, dass die Gewerkschaftsb\u00fcrokratien an ihrer Stelle entscheiden oder verhandeln.<\/p>\n<p>Viele Beitr\u00e4ge w\u00e4hrend des Treffens gingen in diese Richtung. Anasse Kazib, ein Eisenbahner aus Bourget, der von der Vollversammlung der SNCF-Linien von Paris Nord delegiert wurde, erkl\u00e4rte:\u00a0<em>\u201cWenn wir\u00a0uns\u00a0von der Basis aus organisieren, wer wird uns sagen, dass wir wieder an die Arbeit gehen sollen?\u201d\u00a0<\/em>Fred, Fahrer im Buszentrum Lagny, sagte seinerseits:\u00a0<em>\u201cDie Gewerkschaftsf\u00fchrungen m\u00fcssen auf uns h\u00f6ren, sonst werden sie die Folgen zu sp\u00fcren bekommen\u201d.<\/em><\/p>\n<p>Um diesen Aspekt der Organisation der Streikenden von der Basis zu verst\u00e4rken, nahmen diesmal im Wesentlichen die streikenden Sektoren teil, von denen einige Teilnehmer*innen von ihren lokalen Versammlungen delegiert worden waren.<\/p>\n<p>Die Bestimmung von Delegationen, die von den Vollversammlungen der Streikenden mit der Teilnahme an der Koordinierung beauftragt werden, ist von grundlegender Bedeutung, um eine echte Koordinierung des Kampfes zu erreichen, die in der Lage ist, eine demokratische F\u00fchrung zu bilden, die von der Basis der Streikenden unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, eine alternative F\u00fchrung zu den b\u00fcrokratischen Gewerkschaftsf\u00fchrungen, die hinter dem R\u00fccken der Arbeiter*innen verhandeln, manchmal sogar ohne in der Bewegung zu sein wie die CFDT (die gr\u00f6\u00dfte Gewerkschaftszentrale des Landes, die zugleich die vers\u00f6hnlerischste und b\u00fcrokratischste ist).<\/p>\n<p>Dieser Beginn der Koordination der Streikenden, der noch verst\u00e4rkt und ausgebaut werden muss, um noch repr\u00e4sentativer f\u00fcr die Streikenden als Ganzes zu werden, geht in diese Richtung.<\/p>\n<p>Unter den anwesenden Sektoren k\u00f6nnen wir die RATP-Busbahnh\u00f6fe von Lagny, Flandre, Ivry, Nanterre und die Werkstatt von Saint-Ouen nennen. Von Seiten der SNCF waren die Streikenden von Paris Nord\/Le Bourget\/Technikzentrum de Landy, von Saint-Lazare, von Austerlitz, von den Werkst\u00e4tten von Clichy, von Vaires-sur-Marne, sowie vom Technikzentrum von Ch\u00e2tillon anwesend.<\/p>\n<p>Vertreter*innen des anderen stark mobilisierten Sektors, der \u00f6ffentliche Bildungssektor, nahmen ebenfalls teil. W\u00e4hrend des Treffens \u00e4u\u00dferten sich Lehrer*innen verschiedener Klassenstufen aus Nanterre, Epinay, Paris, Saint-Ouen, Orly und anderen St\u00e4dten. Es gab auch Streikende, die an lokalen oder bezirksweiten branchen\u00fcbergreifenden Vollversammlungen und sogar an Stadtversammlungen teilnahmen.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"890\" height=\"550\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Streik-Paris-890x550.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6633\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Streik-Paris-890x550.jpg 890w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Streik-Paris-890x550-300x185.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Streik-Paris-890x550-768x475.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 890px) 100vw, 890px\" \/><\/figure>\n<p><strong>St\u00e4rkung der lokalen Versammlungen und ihrer Koordination<\/strong><\/p>\n<p>Aber obwohl die Umsetzung der verschiedenen Forderungen, die sich aus den lokalen Versammlungen ergeben, von grundlegender Bedeutung ist, war ein anderer Punkt der Debatte besonders prominent. Es ging um die Notwendigkeit, die Selbstorganisation an der Basis zu st\u00e4rken, Kolleg*innen weiterhin zu \u00fcberzeugen und daf\u00fcr zu sorgen, dass die lokalen Versammlungen so gro\u00df wie m\u00f6glich werden. Wie Anasse Kazib sagte:\u00a0<em>\u201cKoordination kann lokale\u00a0Vollversammlungen nicht ersetzen; diese lokale Arbeit ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Gleichzeitig kann die Koordination von Forderungen und Vorschl\u00e4gen auf der Ebene der gesamten Pariser Region den Streikenden helfen, an den lokalen Versammlungen teilzunehmen und selbst zu Aktivis*tinnen im Streik zu werden. Die Tatsache, das Gef\u00fchl zu haben, den eigenen Kampf selbst zu f\u00fchren, lokale Vorschl\u00e4ge von der gesamten Bewegung aufgegriffen werden k\u00f6nnen und die Diskussionen der Streikenden einen echten Einfluss auf die Richtung haben, in die der Kampf geht: all das kann die aktive Teilnahme der Basis nur beg\u00fcnstigen \u2013 im Gegensatz zur Politik der Gewerkschaftsf\u00fchrungen, deren b\u00fcrokratische und antidemokratische Methoden die Arbeiter*innen nur in Passivit\u00e4t halten.<\/p>\n<p>Die aktive Beteiligung der Arbeiter*innen ist m\u00f6glich. Wie Adel, UNSA-Gewerkschafter und Regionalzug-Fahrer bei der RATP, sagte,\u00a0<em>\u201csind die Menschen in der Praxis bereit, bis zum R\u00fcckzug des Gesetzes, bis zum Ende\u00a0zu k\u00e4mpfen\u201d.<\/em>\u00a0Aber wenn die Arbeiter*innen das Gef\u00fchl haben, dass sie keinen Einfluss darauf haben, wie der Kampf weitergehen soll und welche Richtung die Bewegung bekommt, warum sollten sie dann an den Vollversammlungen teilnehmen?<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzung der Aktionen der Streikenden gegen die Repression<\/strong><\/p>\n<p>Eine Beobachtung aller Teilnehmer*innen des Treffens war, dass es im Gegensatz zu den Vortagen immer mehr Elemente der Repression gegen die Aktionen der Streikenden und gegen diejenigen gibt, die sie unterst\u00fctzen, insbesondere gegen die Streikposten an den Busbahnh\u00f6fen. Tats\u00e4chlich wurden am Mittwochmorgen mehrere Busdepots von der Polizei gewaltsam freiger\u00e4umt. In Aubervilliers wurde sogar ein Lehrer gewaltsam verhaftet und befindet sich noch in Untersuchungshaft.<\/p>\n<p>In diesem Sinne wurde in der Koordinierung die Notwendigkeit diskutiert, die Hilfe f\u00fcr die Sektoren zu verst\u00e4rken, die sie ben\u00f6tigen, um Blockaden oder andere Aktionen durchzuf\u00fchren. Diese Aktionen werden gr\u00f6\u00dftenteils von Lehrer*innen und Sch\u00fcler*innen durchgef\u00fchrt, was f\u00fcr die RATP-Arbeiter*innen, die gegen die Reform k\u00e4mpfen, von gro\u00dfem Nutzen ist. Denn einige k\u00f6nnen nicht streiken, weil sie immer noch keine Festanstellung haben und daher Repressalien von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bef\u00fcrchten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist aktive Solidarit\u00e4t bei Aktionen eine M\u00f6glichkeit, Arbeiter*innen und Jugendliche f\u00fcr den Kampf zu mobilisieren, die weniger stark die M\u00f6glichkeit haben, die Wirtschaft zu blockieren. St\u00e9phanie, Lehrerin an der Jules Vernes-Schule, hat es so ausgedr\u00fcckt:\u00a0<em>\u201cIm Moment ist es schwierig, wieder an die Arbeit zu gehen (wegen des Streiks im Verkehrssektor), und umso besser! Dies schafft eine Atmosph\u00e4re des Kampfes, und das kann einige dazu motivieren, f\u00fcr den unbefristeten Streik zu k\u00e4mpfen.\u201d<\/em><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Verallgemeinerung des unbefristeten Streiks<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Sinne wurde die Frage der Verbindung mit anderen Sektoren gestellt vor allem auch an Besch\u00e4ftigte privater Unternehmen (die Eisenbahnen, U\u2011Bahnen und Busse sind im Staatsbesitz), aber auch an Lehrer*innen. Letztere waren zwar massiv an den Mobilisierungen der nationalen Streiktage beteiligt, aber treiben den unbefristeten Streik noch nicht selbst voran.<\/p>\n<p>In diesem Sinne sagte Mathilde, eine Lehrerin im 92. Bezirk,:\u00a0<em>\u201cTrotz der wiederholten K\u00e4mpfe nach den Angriffen auf den Sektor gibt es\u00a0momentan\u00a0immer noch keine Dynamik eines unbefristeten Streiks\u00a0bei den Lehrer*innen\u201d,\u00a0<\/em>aber gleichzeitig wurden die Lehrer*innen<em>\u00a0\u201cdurch die Aussagen des Premierministers\u00a0nicht\u00a0beruhigt.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Thomas, ein Franz\u00f6sischlehrer im Streikkomitee von Vaires-sur-Marne, \u00e4u\u00dferte sich dazu:\u00a0<em>\u201cBei\u00a0den Lehrer*innen herrscht Wut, aber auch ein Gef\u00fchl der Schw\u00e4che.\u00a0Wir brauchen Koordination, um uns\u00a0gegenseitig zu unterst\u00fctzen, um uns Kraft zu geben\u201d.<\/em><\/p>\n<p>An diesem Samstag findet in Paris eine nationale Versammlung von Lehrer*innen statt, die am Nachmittag ihre T\u00fcren f\u00fcr einen Moment der branchen\u00fcbergreifenden Diskussion \u00f6ffnet, an dem eine Delegation von Streikenden der RATP und der SNCF teilnehmen wird.<\/p>\n<p>Ein weiteres Element, das in der Sitzung diskutiert wurde, um den Kolleg*innen zu helfen, in einen unbefristeten Streik zu gehen, war die Frage der Streikkasse. W\u00e4hrend die Regierung ohne einen entschlossenen und langatmigen Kampf in keiner Weise nachgeben wird, wird die finanzielle Frage f\u00fcr viele Streikende zum zentralen Thema werden.<\/p>\n<p><strong>Radikalisierung des Streiks<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201cWir waren bisher sehr freundlich, jetzt ist es notwendig, den Kampf zu radikalisieren.\u201d<\/em>\u00a0So begann Cl\u00e9ment, ein militanter Eisenbahner von Sud-Rail aus dem technischen Zentrum von Ch\u00e2tillon, seinen Redebeitrag.\u00a0<em>\u201cIch habe diese Werkstatt im Alter von 15 Jahren betreten, wenn\u00a0ich\u00a0dort sterben soll, ist\u00a0alles vorbei\u201d<\/em>, fuhr er fort. Samir, ein CGT-Gewerkschafter (eine weitere Gewerkschaftszentrale, mit weniger Mitgliedern, aber mit einer l\u00e4ngeren Tradition des Kampfes) aus der RATP-Werkstatt in Saint-Ouen, stellte dieselbe Frage:\u00a0<em>\u201cDie Frage ist einfach: Wollen wir bei der Arbeit sterben oder nicht? Wenn wir sterben wollen, lasst uns sofort wieder an die Arbeit gehen.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind die Regierung und die Bosse trotz der Versuche, alle zu t\u00e4uschen (was allerdings nicht sehr gut zu funktionieren scheint), entschlossen, mit diesem historischen Angriff auf das Recht auf Rente weiterzumachen. F\u00fcr Macron und seine Regierung steht viel auf dem Spiel; das Scheitern dieser Reform k\u00f6nnte das Ende seines Mandats bedeuten.<\/p>\n<p>Aber w\u00e4hrend f\u00fcr die herrschenden Klassen viel auf dem Spiel steht, ist auf der Seite der Arbeiter*innen der Einsatz noch h\u00f6her: Es geht um unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie unsere W\u00fcrde und unsere Zukunft.<\/p>\n<p>Diese Regierung und die Bosse verstehen keine andere Sprache als die des Kampfes und der Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse. Deshalb muss der Kampf trotz der jetzt schon sehr hohen Streikraten in bestimmten Sektoren noch weiter ausgedehnt werden, sich radikalisieren und die gesamte Wirtschaft lahmlegen.<\/p>\n<p>Der Kern und die Speerspitze des Protestes bei den Eisenbahner*innen, den RATP-Arbeiter*innen und Lehrer*innen muss gest\u00e4rkt werden, und die Bataillone des Privatsektors m\u00fcssen sich ihnen anschlie\u00dfen. In diesem Sinne will die Pariser Streikkoordination vorankommen, diese Sektoren zusammenf\u00fchren, aber auch die anderen Lohnabh\u00e4ngigen ansprechen, die noch nicht in den Kampf eingetreten sind. Diese Koordinierung steht erst am Anfang, und die Streikenden werden weiterhin daran arbeiten, dass sie zu einer echten Koordinierung der verschiedenen streikenden Sektoren in der Pariser Region wird, wobei sie die Arbeiter*innen anderer St\u00e4dte und Regionen des Landes auffordern, dies ebenfalls zu tun.<\/p>\n<p>Am Ende der Sitzung schlugen die Anwesenden vor, Treffpunkte f\u00fcr gemeinsame Demonstrationsbl\u00f6cke der RATP, der SNCF, von Lehrer*innen und von allen Sektoren im unbefristeten Streik zu vereinbaren, um ein starkes gemeinsames Signal auf der Stra\u00dfe zu setzen und den Slogan des R\u00fcckzugs der Reform und der Einheit des \u00f6ffentlichen und des privaten Sektors zu bekr\u00e4ftigen. Das n\u00e4chste Treffen der Streikenden findet am Montag, den 16. Dezember, statt.<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel auf Franz\u00f6sisch bei\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/www.revolutionpermanente.fr\/Deuxieme-rencontre-Interpro-IDF-ni-negociations-sectorielles-ni-clause-du-grand-pere-on-veut-le\"><strong><em>R\u00e9volution Permanente<\/em><\/strong><\/a><em>\u00a0und auf Spanisch bei\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/laizquierdadiario.com\/Huelga-en-Francia-principio-de-coordinacion-en-la-region-parisina\"><strong><em>La Izquierda Diario<\/em><\/strong><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/nieder-mit-der-rentenreform-streikkoordinierung-in-paris\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 16. Dezember 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Philippe Alcoy. Der Streik in Frankreich geht weiter! 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