{"id":6935,"date":"2020-01-27T09:03:54","date_gmt":"2020-01-27T07:03:54","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6935"},"modified":"2020-01-27T09:03:55","modified_gmt":"2020-01-27T07:03:55","slug":"75-jahre-seit-der-befreiung-von-auschwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=6935","title":{"rendered":"75 Jahre seit der Befreiung von Auschwitz"},"content":{"rendered":"<p><em>Christoph Vandreier.<\/em> Als heute vor 75 Jahren Einheiten der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreiten, waren sie mit den Zeugnissen der gr\u00f6\u00dften Verbrechen der Menschheitsgeschichte<!--more--> konfrontiert. \u201eAuf den Pritschen lagen Menschen, Skelette schon, nur mit Haut \u00fcberzogen und abwesendem Blick\u201c, erinnerte sich einer der Rotarmisten. Etwa 8000 dem Tode nahe stehende Gefangene waren von weit \u00fcber einer Millionen Menschen \u00fcbrig geblieben, die in weniger als f\u00fcnf Jahren in Auschwitz ermordet worden waren.<\/p>\n<p>Die SS hatte das Lager in den Tagen zuvor \u201eevakuiert\u201c und 60.000 H\u00e4ftlinge auf Todesm\u00e4rsche in Richtung Westen gezwungen oder sofort umgebracht. Zur\u00fcck blieben unter anderem 837.000 Frauenkleider, 370.000 Anz\u00fcge, 44.000 Paar Schuhe und sieben Tonnen Haar, die sch\u00e4tzungsweise von 140.000 Menschen stammten und Spuren von Zyklon B aufwiesen.<\/p>\n<p>Auschwitz war das Zentrum einer den ganzen Kontinent umspannenden, industriellen Mordmaschinerie. Juden, Sinti, politische Gegner und andere Gruppen wurden unter enormem logistischem Aufwand aus allen besetzten Gebieten Europas in das Todeslager deportiert. Oft waren sie zuvor schon in anderen Konzentrationslagern interniert, von denen es allein auf dem Gebiet des heutigen Deutschland elf gab. Hinzu kamen etliche Konzentrationslager in Polen, den baltischen Staaten, den Niederlanden, Frankreich und \u00d6sterreich. Insgesamt wurden im Holocaust sechs Millionen Juden ermordet.<\/p>\n<p>In den meisten Lagern wurde die Vernichtung der Insassen durch Zwangsarbeit, Unterern\u00e4hrung und schwerste Misshandlung betrieben. Das KZ-System war dabei eng mit der Wirtschaft verwoben. Allein in Auschwitz siedelten dutzende Unternehmen um das Lager herum Fabriken an, um die Zwangsarbeiter dort ausbeuten zu k\u00f6nnen. Darunter befanden sich Konzerne wie Krupp und Siemens-Stuckert. Der Mega-Konzern IG-Farben, in dem Gro\u00dfkonzerne wie Bayer, BASF und H\u00f6chst zusammengeschlossen waren, betrieb mit Auschwitz III sogar ein eigenes Lager, in das bis zu 11.000 Zwangsarbeiter eingepfercht waren.<\/p>\n<p>Im wahnsinnigen Antisemitismus, der Auschwitz zugrunde lag, wurden jahrhundertealte latente Vorurteile und Aggressionen gegen Juden durch Hitlers Hass gegen die organisierte Arbeiterschaft und den Sozialismus mobilisiert und politisiert. Wie der Sozialdemokrat Konrad Heiden in seiner bereits 1936 erschienenen Hitler-Biografie beobachtete, stie\u00df Hitler nicht die Arbeiterbewegung ab, \u201eweil sie von Juden gef\u00fchrt wurde, sondern die Juden stie\u00dfen ihn ab, weil sie die Arbeiterbewegung f\u00fchrten\u201c. Hitler wurde von der herrschenden Klasse an die Macht gebracht, um die gesamte Arbeiterbewegung zu zerschlagen. Der Antisemitismus war ein Werkzeug hierzu.<\/p>\n<p>Zugleich war die Zerschlagung von SPD, KPD und Gewerkschaften die notwendige Voraussetzung, um den Zweiten Weltkrieg und die Verfolgung der Juden in die Tat umzusetzen. \u201eDer Untergang der deutschen sozialistischen Bewegung ebnete der Vernichtung der europ\u00e4ischen Juden den Weg\u201c, bemerkt David North in seinem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/gesamtkatalog\/geschichte-philosophie-und-politik\/die-russische-revolution-und-das-unvollendete-zwanzigste-jahrhundert\/\"><strong>Die Russische Revolution und das unvollendete 20. Jahrhundert<\/strong><\/a>\u201c. \u201eBevor ein Verbrechen von diesen Ausma\u00dfen organisiert und durchgef\u00fchrt werden konnte, mussten die Nazis alles einsch\u00fcchtern und vernichten, was in der deutschen Gesellschaft geistig lebendig, fortschrittlich und human war.\u201c (S. 382 f.)<\/p>\n<p>Doch erst mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs konnte der Mord an den europ\u00e4ischen Juden tats\u00e4chlich verwirklicht werden. Der Judenmord verschmolz mit dem Vernichtungskrieg der Nazis gegen die Sowjetunion, der 27 Millionen Opfer forderte und von Anfang an darauf abzielte, die gesamte politische und intellektuelle F\u00fchrungsschicht \u2013 den \u201ej\u00fcdischen Bolschewismus\u201c in Hitlers Worten \u2013 physisch auszurotten, um die deutsche Vorherrschaft f\u00fcr Jahrhunderte zu sichern. \u201eDer barbarische Charakter des Imperialismus, des h\u00f6chsten Stadiums des Kapitalismus, fand in diesem Vernichtungsfeldzug seinen h\u00f6chsten Ausdruck\u201c, schreibt die Sozialistische Gleichheitspartei in ihren\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/media\/documents\/legacy\/de\/hd11-j14.pdf\"><strong>historischen Grundlagen<\/strong><\/a>. (S. 19 f.)<\/p>\n<p>Die Bilder dieses grauenhaften Verbrechens des Kapitalismus sind tief im kollektiven Bewusstsein eingebrannt und Menschen werden sich daran erinnern, solange sie auf diesem Planeten leben. \u201eNie wieder Faschismus!\u201c ist im Angesicht der Wiederkehr von Rechtsextremismus und Krieg der tief empfundene Ausruf der gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Selbst der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier sah sich in seiner Rede in der Schoah-Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem am vergangenen Donnerstag gezwungen, vor der R\u00fcckkehr von antisemitischem, v\u00f6lkischem und autorit\u00e4rem Denken zu warnen. Er k\u00f6nne nicht sagen, \u201ewir Deutschen\u201c h\u00e4tten aus der Geschichte gelernt, \u201ewenn nur eine schwere Holzt\u00fcr verhindert, dass ein Rechtsterrorist an Jom Kippur in einer Synagoge in Halle ein Blutbad anrichtet\u201c, so der Bundespr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Die Gefahr des Faschismus ist heute zweifellos so gro\u00df wie nie zuvor seit der bedingungslosen Kapitulation des Dritten Reichs. Mit der AfD ist erstmals eine rechtsextreme Partei mit \u00fcber 90 Abgeordneten im Bundestag vertreten. Rechtsterroristische Netzwerke bedrohen und ermorden Andersdenkende und Neonazi-Banden machen Jagd auf Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>Aus dem Munde Steinmeiers oder anderer Vertreter der herrschenden Klasse klingen Warnungen vor der rechten Gefahr jedoch wie blanker Hohn. Sie haben die Hetze und die Politik der AfD selbst zunehmend \u00fcbernommen und damit das ideologische Klima und die politischen Voraussetzungen f\u00fcr ihren Aufstieg und den rechten Terror gelegt. Das deutsche Staatsoberhaupt spielte dabei eine zentrale Rolle. Schon kurz nach dem Wahlerfolg der AfD bei den Bundestagswahlen 2017 hatte er\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2017\/10\/04\/stei-o04.html\"><strong>erkl\u00e4rt<\/strong><\/a>, man m\u00fcsse \u201edie Mauern der Unvers\u00f6hnlichkeit\u201c zu den Rechtsextremisten abtragen und einen \u201edeutschen Patriotismus\u201c entwickeln.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter traf er sich mit den AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland und Alice Weidel, um \u00fcber die Regierungsbildung zu beraten. Im M\u00e4rz 2018 wurde dann die Gro\u00dfe Koalition vereidigt und die AfD damit zur offiziellen Oppositionsf\u00fchrerin gemacht. Die anderen Parteien \u00fcberlie\u00dfen den Rechtsextremisten den Vorsitz wichtiger Aussch\u00fcsse und arbeiten seither eng mit ihnen zusammen.<\/p>\n<p>Die gesamte herrschende Klasse verharmlost auch systematisch den Nationalsozialismus und bek\u00e4mpft den Antifaschismus. In seiner\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2019\/09\/04\/stein-s04.html\"><strong>Rede<\/strong><\/a>\u00a0zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs im vergangenen Jahr erw\u00e4hnte der Bundespr\u00e4sident die Verfolgung der Juden und den Holocaust mit keinem Wort. Das war ein deutliches Zugest\u00e4ndnis und Signal an die AfD, die den Nationalsozialismus als \u201eVogelschiss in \u00fcber 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte\u201c bezeichnet. Als im Oktober Studierende an der Universit\u00e4t Hamburg dagegen protestierten, dass der AfD-Gr\u00fcnder Bernd Lucke wieder als Professor lehren soll, warf Steinmeier ihnen \u201eaggressive Gespr\u00e4chsverhinderung\u201c vor, die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2019\/10\/31\/pers-o31.html\"><strong>\u201enicht akzeptabel<\/strong><\/a>\u201c sei.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"596\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Unbenanntes-Bild-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6936\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Unbenanntes-Bild-2.jpg 640w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Unbenanntes-Bild-2-300x279.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption><strong>Eine Lobeshymne des neonazistischen Daily Stormer auf J\u00f6rg Baberowski<\/strong> <\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine Schl\u00fcsselrolle bei der Relativierung der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte spielt der rechtsradikale Professor J\u00f6rg Baberowski, der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2019\/06\/03\/babe-j03.html\"><strong>von der Bundesregierung unterst\u00fctzt<\/strong><\/a>\u00a0und von einem Gro\u00dfteil der Presse gegen jede Kritik verteidigt wird. Der Professor f\u00fcr Geschichte Osteuropas an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t sprach sich schon im Februar 2014 gegen\u00fcber dem\u00a0<em>Spiegel<\/em>\u00a0daf\u00fcr aus, den mittlerweile verstorbenen Nazi-Apologeten und Antisemiten Ernst Nolte zu rehabilitieren. \u201eNolte wurde unrecht getan. Er hatte historisch recht\u201c, erkl\u00e4rte Baberowski und f\u00fcgte als Begr\u00fcndung hinzu: \u201eHitler war kein Psychopath, er war nicht grausam. Er wollte nicht, dass an seinem Tisch \u00fcber die Judenvernichtung geredet wird.\u201c<\/p>\n<p>Gegen diese bodenlose Verharmlosung der Nazi-Verbrechen im gr\u00f6\u00dften deutschen Nachrichtenmagazin gab es von Seiten der Professorenschaft oder der Medien keine einzige Stimme des Protests. Ganz im Gegenteil wurden die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) und die Sozialistische Gleichheitspartei (SGP) massiv angegriffen, weil sie Baberowski auf Veranstaltungen und in Flugbl\u00e4ttern kritisierten. Die Leitung der Humboldt-Universit\u00e4t beharrt bis heute darauf, dass Baberowski \u201enicht rechtsradikal\u201c sei und \u201emediale Angriffe\u201c auf ihn \u201einakzeptabel\u201c seien.<\/p>\n<p>Ermutigt durch die R\u00fcckendeckung, die er vom politischen Establishment erh\u00e4lt, geht Baberowski immer weiter. Vor wenigen Tagen erkl\u00e4rte er gegen\u00fcber der\u00a0<em>F.A.Z.<\/em>, Hitler habe nichts vom gr\u00f6\u00dften Verbrechen der Menschheitsgeschichte wissen wollen. \u201eStalin habe sich am Grauen erg\u00f6tzt, w\u00e4hrend Hitler das nicht getan habe, sondern nichts von Auschwitz habe wissen wollen \u2013 was die Sache ja noch viel schlimmer mache\u201c, fasst die\u00a0<em>F.A.Z.<\/em>\u00a0Baberowskis Aussage gegen\u00fcber der Zeitung.<\/p>\n<p>Dass Hitler von Auschwitz nichts habe wissen wollen, ist das altbekannte Argument von Rechtsextremisten, die leugnen, \u201edass die Ermordung der europ\u00e4ischen Juden das Ergebnis einer systematisch betriebenen Politik war und dass diese Politik ma\u00dfgeblich von der h\u00f6chsten Autorit\u00e4t des \u201aDritten Reichs\u2018, Adolf Hitler, verfolgt wurde\u201c, wie der Hitler-Biograf Peter Longerich in Hinblick auf seine beiden Gutachten gegen den britischen Holocaust-Leugner David Irving erkl\u00e4rte.<\/p>\n<p>75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz wird dieser rechtsradikale Schmutz in einer der gr\u00f6\u00dften Zeitungen Deutschlands gedruckt. Und nicht nur das. Die Stiftung S\u00e4chsische Gedenkst\u00e4tten hat zu ihrer zentralen Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs neben der CDU-Vorsitzenden und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auch Baberowski geladen, der den Hauptvortrag halten soll. Die Veranstaltung soll laut Stiftung nicht nur der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedenken, sondern auch der Opfern der Diktaturen in Osteuropa, die \u201eerneut Verfolgung und Leiden mit sich brachten\u201c. Geplant ist unter anderem die Verlesung von Selbstzeugnissen von Internierten der sowjetischen Speziallager in Torgau, in denen nach dem Krieg unter anderem tausende Nazis und Kriegsverbrecher eingesperrt worden waren.<\/p>\n<p>Mit dieser Geschichtsklitterung durch h\u00f6chste Regierungskreise und weite Teile der Medien sollen rechtsradikale Standpunkte wieder salonf\u00e4hig gemacht werden. Angesichts der tiefsten Krise des Kapitalismus seit den 1930er Jahren kehren die Herrschenden zu einer Politik heftiger sozialer Angriffe nach innen und von wachsendem Militarismus nach au\u00dfen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung hunderttausender Arbeitspl\u00e4tze in der Autoindustrie kann ebensowenig mit demokratischen Mitteln verwirklicht werden wie die neokoloniale Unterwerfung Afrikas und die Aufr\u00fcstung f\u00fcr einen drohenden dritten Weltkrieg. Deshalb setzen die Herrschenden wie vor 90 Jahren auf autorit\u00e4re und faschistische Methoden. Baberowski selbst\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2014\/10\/08\/dhm-o08.html\"><strong>erkl\u00e4rte schon 2014<\/strong><\/a>, dass man den Krieg gegen den Terror nur gewinnen k\u00f6nne, wenn man bereit sei, \u201eGeiseln zu nehmen, D\u00f6rfer niederzubrennen und Menschen aufzuh\u00e4ngen und Furcht und Schrecken zu verbreiten\u201c. Das ist die Sprache der Nazis und des Vernichtungskriegs.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist dabei keineswegs auf Deutschland beschr\u00e4nkt, sondern findet in der herrschenden Klasse jedes Landes statt. Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron w\u00fcrdigt den faschistischen Diktator Philippe P\u00e9tain und setzt die Armee gegen die Proteste der Gelbwesten ein. Der britische Premier Boris Johnson st\u00fctzt sich in seiner fremdenfeindlichen und nationalistischen Politik auf Mitglieder der rechtsradikalen Partei Britain First, und in den USA mobilisiert Trump immer offener seine faschistische Basis, um die Politik horrender Aufr\u00fcstung und krimineller Kriegsvorbereitungen durchzusetzen.<\/p>\n<p>Es gibt f\u00fcr diese Politik keine Unterst\u00fctzung in der Bev\u00f6lkerung. Ganz im Gegenteil brechen \u00fcberall auf der Welt heftige Klassenk\u00e4mpfe aus. Arbeiter und Jugendliche protestieren gegen soziale Ungleichheit, Militarismus und Diktatur. Doch ohne eine revolution\u00e4re F\u00fchrung und ein klares Programm k\u00f6nnen diese K\u00e4mpfe nicht erfolgreich sein und wird die Bourgeoisie ihre Politik von Faschismus und Krieg erneut durchsetzen. Die zentrale Aufgabe, um einen R\u00fcckfall in die kapitalistische Barbarei zu verhindern, ist der Aufbau [\u2026 einer internationalen revolution\u00e4ren Partei], einer Weltpartei der sozialistischen Revolution.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2020\/01\/27\/pers-j27.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 27. Januar 2020 mit einer kleinen \u00c4nderung durch die Redaktion maulwuerfe.ch<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christoph Vandreier. Als heute vor 75 Jahren Einheiten der 60. Armee der 1. 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