{"id":7252,"date":"2020-03-12T10:06:20","date_gmt":"2020-03-12T08:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7252"},"modified":"2020-03-12T10:06:21","modified_gmt":"2020-03-12T08:06:21","slug":"ist-die-corona-pandemie-grund-fuer-die-beginnende-wirtschaftskrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7252","title":{"rendered":"Ist die Corona-Pandemie Grund f\u00fcr die beginnende Wirtschaftskrise?"},"content":{"rendered":"<p><em>Jakob Sch\u00e4fer. <\/em><strong>Seit mehr als einem Jahr zeichnete sich ein Ende des langen Booms ab. Doch mit allerlei Gesundbeterei und Beschwichtigung hoffte man, den Ausbruch der Krise \u201eumschiffen\u201c zu k\u00f6nnen. Jetzt, da die Aktienkurse abst\u00fcrzen, versuchen<!--more--> die Apologeten des Kapitalismus den Ausbruch der Krise der Corona-Pandemie anzulasten.<\/strong><\/p>\n<p>Ohne Zweifel spielt die Corona-Pandemie eine gewisse Rolle, aber nur als aktueller Ausl\u00f6ser. Sie ist nicht der Grund f\u00fcr die einsetzende Krise, wiewohl sie in einzelnen Bereichen als zus\u00e4tzlicher Faktor die Krise noch versch\u00e4rfen wird (zurzeit ist dies auf jeden Fall f\u00fcr China und f\u00fcr Italien absehbar). Die Ursachen der ausbrechenden Krise liegen tiefer und sind systembedingt.<\/p>\n<p><strong>Nur \u201ef\u00fcnf V\u00e4ter des B\u00f6rsencrashs\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Die\u00a0<em>Wirtschaftswoche<\/em>\u00a0schreibt, unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/boerse\/riedls-dax-radar-die-fuenf-vaeter-des-boersen-crashs\/25625392.html\">Die f\u00fcnf V\u00e4ter des B\u00f6rsencrashs<\/a>\u201c: \u201eDie Angstbarometer an den B\u00f6rsen haben den h\u00f6chsten Stand seit dem Finanzkrisencrash erreicht. Die Volatilit\u00e4tsspitzen aus den Jahren 2010 und 2015 wurden bis zur Stunde (Montag, 9.\u00a0M\u00e4rz, nachmittags) um mehr als ein F\u00fcnftel \u00fcbertroffen. [\u2026] Die Turbulenzen an den B\u00f6rsen sind derzeit so heftig und brisant, weil sich mittlerweile eine gef\u00e4hrliche Mischung zusammenbraut.\u201c<\/p>\n<p>Zu den f\u00fcnf V\u00e4tern des B\u00f6rsenkrachs z\u00e4hlt die\u00a0<em>Wirtschaftswoche<\/em>: a) die Corona-Pandemie, b) die Konjunkturkrise (die\u00a0<em>Wirtschaftswoche\u00a0<\/em>behauptet: \u201eNoch bis vor wenigen Wochen gab es Anzeichen sowohl von volkswirtschaftlicher Seite als auch von den Unternehmen, dass die bef\u00fcrchtete Rezession umschifft werden k\u00f6nnte\u201c), c) die \u201eTransformationskrise\u201c (gemeint ist vor allem die Autoindustrie), d) \u201eTurbulenzen bei W\u00e4hrungen, Rohstoffen und Schwellenl\u00e4ndern\u201c und schlie\u00dflich f\u00fcnftens: e) \u201eDie Abw\u00e4rtsspirale an den M\u00e4rkten\u00a0entwickelt eine gef\u00e4hrliche Eigendynamik. Hier trifft es nicht nur Banken, denen in einer ohnehin wackligen Lage pl\u00f6tzlich wieder neue Abschreibungen drohen.\u201c<\/p>\n<p>Diese f\u00fcnf Faktoren spielen zwar alle in die beginnende Krise hinein, aber erstens sind diese Faktoren hier nicht gewichtet und zweitens ist damit das Systemische v\u00f6llig ausgeblendet, so als h\u00e4tte \u2012 mit entsprechenden Ma\u00dfnahmen und ohne das Corona-Virus \u2012 die Krise tats\u00e4chlich umschifft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Im Grunde wussten alle Bescheid<\/strong><\/p>\n<p>Dass man mit korrekter Wirtschaftspolitik eine Krise der kapitalistischen Wirtschaft vermeiden kann, meint auch die\u00a0<em>S\u00fcddeutsche Zeitung (SZ).\u00a0<\/em>Im August 2019 schrieb sie unter dem Titel: \u201e<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirtschaftskrise-2020-rezession-1.4576139\">Konjunktur: Es droht die n\u00e4chste gro\u00dfe Wirtschaftskrise \u2012 und alle schauen zu<\/a>\u201c: \u201eSollte die Weltwirtschaft tats\u00e4chlich einbrechen, w\u00e4re es eine Rezession mit Ansage. Und die gro\u00dfen Nationen sind keinesfalls besser vorbereitet als 2008 \u2012 im Gegenteil. [\u2026] 2020 k\u00f6nnte das Jahr der n\u00e4chsten gro\u00dfen Wirtschaftskrise\u00a0werden \u2012 und anders als vor elf Jahren wissen diesmal alle seit Monaten Bescheid. Sollte es tats\u00e4chlich zum Einbruch kommen, w\u00e4re es die Krise mit der wohl l\u00e4ngsten Vorwarnzeit, die es je gab, eine Rezession mit Ansage gewisserma\u00dfen, ein langsamer, freiwilliger Abstieg in die Schlangengrube.\u201c<\/p>\n<p>Doch auch ein breites Erkennen der Warnungen h\u00e4tte nichts ge\u00e4ndert, denn die Ursachen liegen in den Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten der Kapitalakkumulation. Dass der jetzt zu Ende gehende Boom \u00fcberhaupt 10 Jahre lang anhielt, ist einigen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Faktoren geschuldet, vor allem dem gewaltigen Aufschwung der gelenkten chinesischen Volkswirtschaft und dem Reinholen der Krisenfolgen von 2009 in die Staatshaushalte, also die Vergesellschaftung der Verluste (nicht nur im Bankensektor) mittels massiver staatlicher Subventionen. Inzwischen aber \u2012 international seit 2017 \u2012 kommen die zwei entscheidenden Faktoren f\u00fcr das Heranreifen und den Ausbruch der kapitalistischen Krise wieder voll zum Tragen: Zum einen die \u00dcberakkumulation in entscheidenden Sektoren der Wirtschaft, wovon die Krise der Automobilindustrie nur ein zugespitzter Ausdruck ist; zum anderen die fehlende aggregierte Kaufkraft, also die der Endverbraucher sowie des Staates.<\/p>\n<p>Diese Grundkonstellation war nicht vermeidbar, denn die Einschr\u00e4nkung der privaten Kaufkraft mittels Niedrigl\u00f6hnen, Prekarisierung usw. war schlie\u00dflich \u00fcberhaupt eines der wesentlichen Elemente f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung des Konjunkturzyklus gewesen. Jetzt, da sich diese Elemente ersch\u00f6pft haben, gibt es keine ausreichenden M\u00f6glichkeiten mehr, der \u00dcberakkumulation entgegenzuwirken. Auch die vorsichtigen keynesianischen Ma\u00dfnahmen die inzwischen das DIW (abgeschw\u00e4cht auch die SPD) fordert, kann daran nichts \u00e4ndern, denn selbst der deutsche Staat hat nicht die ausreichenden Mittel, um dem entgegenzuwirken, von den schwindenden Absatzm\u00f6glichkeiten im Ausland noch ganz abgesehen<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"620\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/corona-crash-1024x620.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7253\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/corona-crash-1024x620.jpg 1024w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/corona-crash-300x182.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/corona-crash-768x465.jpg 768w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/corona-crash.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<p><strong>Die Krise begann 2018\/2019<\/strong><\/p>\n<p>International gehen die Anf\u00e4nge der krisenhaften Entwicklung auf das Jahr 2017 zur\u00fcck, was ganz nebenbei auch einer der entscheidenden Faktoren f\u00fcr den Handelskrieg war und immer noch ist, losgetreten vor allem von der US-Administration (\u201eAmerica first\u201c). Diese krisenhafte Entwicklung hat sich dann 2018 und vor allem 2019 auf weite Teile der Weltwirtschaft ausgedehnt. Starke R\u00fcckg\u00e4nge des BIP-Wachstums gab es vor allem in China, aber auch in Japan, Frankreich, Deutschland usw. So ging beispielsweise die Automobilproduktion in Deutschland von Oktober 2018 auf Oktober 2019 um 14\u00a0Prozent zur\u00fcck (<em>Financial Times<\/em>\u00a06.\/7.\u00a0Dez. 2019). Allein im letzten Quartal 2019 ging in Deutschland auch der Umsatz im Maschinen- und Anlagenbau zur\u00fcck, n\u00e4mlich um 4,4\u00a0%.<\/p>\n<p>Krisenversch\u00e4rfend ist auch das Auftauchen von wachsenden \u00f6kologischen und politischen Problemen. In der Automobilindustrie kamen zur S\u00e4ttigung des Marktes und zur \u00dcberakkumulation noch der Dieselskandal hinzu wie auch der politische Druck (v.\u00a0a. in China) zur Umstellung auf Elektroautos. An den damit verbundenen Transformationsschwierigkeiten \u00e4ndern auch die staatlichen Kaufpr\u00e4mien nur wenig. Denn f\u00fcr die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur (vor allem der Lades\u00e4ulen, aber auch ausreichender elektrischer Energie, von sauberer Energie noch ganz zu schweigen) wird auch dem Staat bald die Puste ausgehen.<\/p>\n<p>Nicht gerade hilfreich f\u00fcr die ungehinderte Kapitalverwertung waren und sind die politischen Konstellationen und die Ma\u00dfnahmen zum Schutz der jeweiligen nationalen Wirtschaft. So hat die amerikanische Zentralbank, die \u201eFed\u201c, jetzt ihren Leitzins gesenkt, um der anlaufenden Krise entgegenzuwirken. Aber der Effekt ist mehr als zweifelhaft, denn es zieht Geld aus den USA ab. Damit \u201eist die Rendite zehnj\u00e4hriger amerikanischer Staatsanleihen auf den tiefsten Stand seit mehr als 100 Jahren gefallen. Dieser Absturz hat die Differenz zu den Renditen in Euroland (minus 0,73) erheblich schrumpfen lassen.\u201c (<em>Wirtschaftswoche<\/em>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/boerse\/riedls-dax-radar-die-fuenf-vaeter-des-boersen-crashs\/25625392.html\">a.\u00a0a.\u00a0O.<\/a>)<\/p>\n<p>Die dadurch entstehende Aufwertung des Euros hat negative Auswirkungen sowohl f\u00fcr die deutsche Exportindustrie wie auch f\u00fcr die Wirtschaft vieler Schwellenl\u00e4nder. Es k\u00f6nnte sich sogar wirklich eine Abw\u00e4rtsspirale an den internationalen W\u00e4hrungsm\u00e4rkten entwickeln.<\/p>\n<p>Dass in diesem Zusammenhang die Krise der EU nicht gerade hilfreich ist, liegt auf der Hand. Das Kapital ist schlie\u00dflich seinem Wesen nach um internationale Wirkungsm\u00f6glichkeit und nicht um Abschottung oder neue Zollbarrieren bem\u00fcht. (s. hierzu J.\u00a0Sch\u00e4fer, 5.1.2017 auf der\u00a0<a href=\"https:\/\/intersoz.org\/befindet-sich-die-eu-in-einer-politischen-krise-oder-in-einer-unloesbaren-strukturkrise\/\">Webseite der ISO<\/a>)<\/p>\n<p><strong>\u00d6lpreisentwicklung und Aktienkurse<\/strong><\/p>\n<p>Zu allem \u00dcberfluss kommt nun noch der Streit um die \u00d6lf\u00f6rderung hinzu, deren Exponenten Saudi-Arabien und Russland den Konflikt anheizen. Kurzfristig bedeutet billigeres \u00d6l zwar eine \u201eEntlastung\u201c f\u00fcr die meisten Unternehmen (wenn wir von der amerikanischen Fracking-Industrie absehen), aber insgesamt wirkt der sinkende \u00d6lpreis im Moment eher als Unsicherheitsfaktor.<\/p>\n<p>Parallel dazu stellen wir fest, dass viele \u201einstitutionelle Anleger\u201c und nicht wenige Milliard\u00e4re seit Mitte\/Ende Februar Aktienpakete verkaufen bzw. \u201erechtzeitig\u201c verkauft haben, was die Kurse nach unten dr\u00fcckte und immer noch dr\u00fcckt. Diese \u201eGewinnmitnahmen\u201c sind f\u00fcr diese Anleger \u2012 in den letzten Wochen vorneweg Goldman Sachs, Vanguard, Black Rock, Bank of America und Citigroup \u2012 das Nat\u00fcrlichste der Welt. Sie wussten, dass die \u00dcberbewertung vieler Aktien seit ann\u00e4hernd drei Jahren nicht ewig anhalten konnte. Zu weit hatten sich die Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnisse von einem realistischen Ma\u00df entfernt. (in den letzten 10 Jahren wurden vor allem von Adidas, Beiersdorf, Telekom, Linde, Henkel, Merck usw. Spitzenwerte erreicht. Jetzt gehen die Finanzjongleure in die Staatsanleihen (einfach, weil diese sicherer sind).<\/p>\n<p>Und als w\u00e4re all das noch nicht genug: Wir d\u00fcrfen nicht \u00fcbersehen, dass es in einigen L\u00e4ndern eine betr\u00e4chtliche Immobilienblase gibt (2009 war dies vor allem in Spanien der Fall). Heute sind neben China vor allem Schweden und Frankreich betroffen, in begrenztem Ma\u00df auch Deutschland.<\/p>\n<p>Zur Erl\u00e4uterung des aktuellen Ausma\u00dfes: 2005 (dieses Jahr galt als \u201eblasenfrei\u201c) musste ein K\u00e4ufer\/eine K\u00e4uferin in M\u00fcnchen noch 27,5 Jahresmieten in den Kauf einer Mietwohnung investieren. 2019 waren es bereits 41,6 Jahresmieten. Wichtiger noch ist der Bezug auf das Jahresnettoeinkommen: 2005 lag dieser Wert in M\u00fcnchen bei dem 6,6fachen des Jahreseinkommens, im Jahr 2019 waren 12,5 Jahreseinkommen f\u00fcr den Kauf einer Wohnung erforderlich.<\/p>\n<p>In zehn deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten ist die Blasengefahr hoch: Berlin, Bremen, Dresden, D\u00fcsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen, Stuttgart. Das DIW rechnet zwar mit einer Verlangsamung der Immobilienpreisentwicklung, aber wenn die Wirtschaftskrise durchschl\u00e4gt, kann die vorhandene Immobilienblase sehr schnell zu einem zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfenden Moment werden.<\/p>\n<p><strong>Ganze L\u00e4nder vor dem Bankrott<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Tagen stand vor allem der Libanon wegen drohender Zahlungsunf\u00e4higkeit in den Schlagzeilen. Nicht viel besser sieht es aber im Iran aus und in der EU ist es vor allem Italien, das die Herrschenden zittern l\u00e4sst. Dort hatte sich in den letzten f\u00fcnf Jahren (und versch\u00e4rft seit 2018) eine neue Bankenkrise abgezeichnet. Seit dem 10. M\u00e4rz ist Italien wegen der Corona-Epidemie zur Sperrzone erkl\u00e4rt worden. Kommt es in diesem Zusammenhang zum Zusammenbruch auch nur einer einzigen halbwegs bedeutenden Bank, ger\u00e4t das ganze italienische Bankensystem ins Wanken. (Die faulen Kredite italienischer Banken werden auf \u00fcber 360 Mrd. \u20ac gesch\u00e4tzt, davon allein \u00fcber 80 Mrd. bei der UniCredit.) Und da die Kredite international vergeben bzw. abgesichert sind, wird dies unmittelbar verheerende Auswirkungen auf die gesamte EU haben. Bei uns sind in dem Fall vor allem die Deutsche Bank und die Commerzbank stark betroffen. Sofort wird die Debatte neu entfacht werden, ob die EU (resp. EZB) eingreifen kann oder soll. Genau diese Art der Fragestellung hatte \u00fcbrigens (damals wegen der Griechenlandkrise) ma\u00dfgeblich zum Entstehen der AfD (Lucke) beigetragen und f\u00fcr den Auftrieb des Nationalismus gesorgt.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu 2009 gib es heute einen wesentlichen Unterschied: In vielen L\u00e4ndern (Deutschland geh\u00f6rt erst in zweiter Linie dazu) verf\u00fcgt der Staat aufgrund der damaligen Vergesellschaftung der Verluste im Bankensektor \u00fcber deutlich weniger finanzielle M\u00f6glichkeiten, Banken und andere Unternehmen aus der Krise freizukaufen, indem er dort einsteigt und die Verluste \u00fcbernimmt. Das engt den Handlungsspielraum ein und versch\u00e4rft gleichzeitig den Druck auf die Lohnabh\u00e4ngigen, bei drohenden gr\u00f6\u00dferen Zusammenbr\u00fcchen dramatische Lohneinbu\u00dfen hinzunehmen. Die Erleichterung von Kurzarbeit wird nur einen geringen Teil der zu erwartenden Schwierigkeiten abfangen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/intersoz.org\/ist-die-corona-pandemie-grund-fuer-die-beginnende-wirtschaftskrise\/\"><em>intersoz.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 12.M\u00e4rz 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jakob Sch\u00e4fer. Seit mehr als einem Jahr zeichnete sich ein Ende des langen Booms ab. Doch mit allerlei Gesundbeterei und Beschwichtigung hoffte man, den Ausbruch der Krise \u201eumschiffen\u201c zu k\u00f6nnen. 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