{"id":7396,"date":"2020-03-23T13:01:33","date_gmt":"2020-03-23T11:01:33","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7396"},"modified":"2020-03-23T13:01:35","modified_gmt":"2020-03-23T11:01:35","slug":"hier-ist-der-ort-jetzt-ist-die-zeit-migrantifa-for-life","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7396","title":{"rendered":"Hier ist der Ort. Jetzt ist die Zeit \u2013 Migrantifa for life!"},"content":{"rendered":"<p><em>Inva Halili, Mizgin Ciftci.<\/em> <strong>Die Zeit heilt alle Wunden, hei\u00dft es so sch\u00f6n. Wie viel Zeit br\u00e4uchte man, um die Wunden all derer zu heilen, denen seit 1990 ihre Familienangeh\u00f6rige, Freundinnen, Kolleginnen und Nachbarn weggenommen wurden?<\/strong> <!--more--><strong>Am Abend des 6. M\u00e4rz 1990 wurde Mahmud Azhar in Berlin ermordet, nachdem er rassistisch attackiert wurde. Er war einer der ersten Ermordeten aus rassistischen Motiven im wiedervereinten Deutschland.<\/strong><\/p>\n<p>Jenseits einer vermutlich hohen Dunkelzi\ufb00er sollten o\ufb03ziell weitere 198 Opfer bis zum 19. Februar 2020 folgen. An jenem Tag als Ferhat Unvar, G\u00f6khan G\u00fcltekin, Hamza Kurtovi\u0107, Said Nessar El Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat G\u00fcrb\u00fcz, Kaloyan Velkov, Fatih Sara\u00e7o\u011flu und Vili Viorel P\u0101un in Hanau von einem Neonazi erschossen wurden. Mitte M\u00e4rz 2020 z\u00e4hlen wir 208 Menschen, die Mordopfer neonazistischer Gewalt geworden sind: ermordet aus rassistischen, antisemitischen, chauvinistischen oder politischen Motiven, weil sie Antifas waren. F\u00fcr einen Rechtsstaat ist das eine Blamage, aber der Rechtsstaat interessiert uns nicht. Seit Jahren h\u00f6ren wir Forderungen nach Entwa\ufb00nung von Faschisten oder Vollstreckung der Haftbefehle gegen\u00fcber knapp 500 verschwundenen Neonazis. Wir sehen nur Beh\u00f6rden, die Aufkl\u00e4rung verpassen oder verhindern. Politische Forderungen, die folgenlos verhallen. Pausenlos arbeitende Schredderger\u00e4te und Berge von gel\u00f6schten Ordnern mit neonazistischen Anschlagspl\u00e4nen. Bis heute haben die Familien der Opfer keine Gerechtigkeit erfahren. Fast Zweidrittel der Morde wird nichtmal als politisch motiviert eingestuft: Die Entpolitisierung dieser Morde f\u00e4ngt in den Beh\u00f6rden an, zieht sich durch die Parteienlandschaft, die Rassismus als Gewaltakt verwirrter Einzelt\u00e4ter verharmlost, und wird dort besonders unertr\u00e4glich, wo diese Morde in Vergessenheit geraten. Ein Grund, einen Blick auf die letzten 30 Jahre zu werfen.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6lln, L\u00fcbeck, Kassel und Hanau: Es war Mord! Und das Problem hei\u00dft Rassismus!<\/strong><\/p>\n<p>All diese Morde stehen in der Kontinuit\u00e4t einer langj\u00e4hrigen rassistischen Gewalt, die nicht erst seit 30 Jahren da ist. Um nur zwei Beispiele zu nennen: In Westdeutschland ereignete sich 1980 das Oktoberfest-Attentat \u2013 der schwerste neonazistische Terrorakt der Nachkriegszeit, bei dem dreizehn Menschen ermordet wurden. 1979 wurden in der DDR in Merseburg bei andauernden rassistischen Pogromen zwei kubanische Gastarbeiter ermordet. Auch dort nahmen ab den 1980er Jahren der Organisationsgrad der Neonaziszene und ihre Angri\ufb00e deutlich zu. Allersp\u00e4testens nach dem Neonazi-\u00dcberfall auf die Zionskirche in Berlin-Prenzlauer Berg 1987 wussten alle, wie es mit dem rechten Terror bestellt ist. Doch zur\u00fcck zu Hanau: All diese Morde sind PuzzleSt\u00fccke eines Gesamtbildes, das eine Geschichte erz\u00e4hlt, keine gute Geschichte leider. Zum einen bildet es ab, wie mit neonazistischen Morden umgegangen wird und zum anderen zeugt es von einem Umgang mit Rassismus, der neonazistische T\u00e4ter ermutigt, weiter zu morden. Wenn eine Auseinandersetzung mit Rassismus statt\ufb01ndet, dann f\u00e4llt auf, dass Rassismus und rassistische Gewalt von gesamtgesellschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen entkoppelt und einzig als ein NeonaziProblem wahrgenommen wird. Was nicht thematisiert wird, sind Geschichte, Kontinuit\u00e4ten sowie Aktualit\u00e4t und politische Tragweite des allt\u00e4glichen Rassismus. Bei den NSU-Morden standen jahrelang die Angeh\u00f6rigen der Opfer im Visier der Beh\u00f6rden. Sobald sie auf Rassismus als m\u00f6gliches Motiv hinwiesen, wurde gegen sie noch st\u00e4rker ermittelt. Die Gedenkfeier \u201eM\u00f6llner Rede im Exil\u201c \ufb01ndet \u2013 wie das Wort Exil erkl\u00e4rt \u2013 nicht in M\u00f6lln statt, weil eine Bestandsaufnahme \u00fcber Rassismus, Neonazismus und Rechtsterrorismus bei der Gedenkfeier der Stadt M\u00f6lln nicht erw\u00fcnscht ist.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/rassismust\u00f6tet-300x161-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7397\" width=\"566\" height=\"304\"\/><\/figure>\n<p>Seitdem gedenkt man Yeliz, Ay\u015fe und Bahide in anderen deutschen St\u00e4dten. Nach dem Brandanschlag auf die Ge\ufb02\u00fcchteten-Unterkunft in L\u00fcbeck im Jahr 1996 schien es den Beh\u00f6rden ebenfalls plausibel, erstmal im Umfeld der Angeh\u00f6rigen zu ermitteln, w\u00e4hrend sie die T\u00e4ter trotz Spuren und Hinweise innerhalb k\u00fcrzester Zeit freilie\u00dfen und freisprachen. In Kassel ermordete ein einschl\u00e4gig bekannter und in der neonazistischen Szene aktiver Faschist den CDU-Politiker\u00a0<a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/rechtsterrorismus-und-staat-zum-mordfall-walter-luebcke\/\">Walter L\u00fcbcke<\/a>, weil dieser sich solidarisch mit Ge\ufb02\u00fcchteten zeigte und sich dem rassischen und neonazistischen Mob nicht beugte. Dazu kommen all die Kommunalpolitikerinnen, die allt\u00e4glich Drohungen und Gewalt ausgesetzt sind. Nach Hanau gab es viel Solidarit\u00e4t aus der Zivilgesellschaft \u2013 die Reaktionen von o\ufb03zieller Seite \ufb01elen jedoch eint\u00f6nig aus und vor allem waren sie eines: blass. Die Kanzlerin sagte, Rassismus sei Gift. Obgleich auch Angeh\u00f6rige der Ermordeten von Gift sprechen, ist uns wichtig zu bedenken, was wir daran zumindest diskussionsw\u00fcrdig \ufb01nden. Diese Metapher suggeriert einen grundlegenden gesunden K\u00f6rper in den von au\u00dfen etwas eindringt und den K\u00f6rper grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndert. L\u00e4cherlich. Der B\u00fcrgermeister von\u00a0<a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/fltv\/die-afd-traegt-die-mitverantwortung-fuer-hanau-im-gespraech-mit-christine-buchholz\/\">Hanau\u00a0<\/a>und Bundespr\u00e4sident riefen gegen Hass auf, als ob Hass erst beim Herumschlie\u00dfen beginnt und pl\u00f6tzlich da ist. Aus dem nichts.<\/p>\n<p>Was ist mit der Debatte um die Reform des Staatsangeh\u00f6rigkeitsrechts, die als Z\u00e4sur gilt und von rassistischen \u00dcbergri\ufb00en und Gewalttaten \ufb02ankiert wurde? \u201eKinder statt Inder\u201c, kein NPD-Spruch. Der Spruch tr\u00e4gt die Unterschrift des CDU-Politiker J\u00fcrgen R\u00fcttgers. Warum redet wir nicht dar\u00fcber? Was ist mit Sarrazin und all den Debatten \u00fcber \u201eKoptuchm\u00e4dchen\u201c und \u201eSozialschmarotzer\u201c? Warum unterhalten wir uns nicht \u00fcber den ehemaligen bayrischen Innenminister, der gro\u00dfen Wert darauf legte, zwischen \u201eAusl\u00e4ndern, die uns n\u00fctzen, und solchen die uns ausn\u00fctzen\u201c zu unterscheiden? Wozu das Schweigen? Was ist mit Friedrich Merz und all den Debatten um \u201edeutsche Leitkultur\u201c? Die ganzen Gesinnungs- und Einb\u00fcrgerungstests, als ob wir bekloppt w\u00e4ren. Ohrenbet\u00e4ubend still.<\/p>\n<p>Nach all den Jahren des Terrors und des Rassismus wird deutlich, was nicht im Mittelpunkt aller Debatten stand, und zwar die Wut und Trauer der Familienangeh\u00f6rigen, migrantische Perspektiven und die Thematisierung des Rassismus. Neonazis f\u00fchlen sich in solchen Zeiten ermutigt. Sie f\u00fchlen sich als die \u201eVollstrecker des Volkswillens\u201c und ermorden gezielt Menschen, die sie nicht als \u201eVolk\u201c sehen. Sie ermorden Menschen, die von Sarrazin, Merz und jenen, die daf\u00fcr gesorgt haben, dass die AfD Normalit\u00e4t ist, selbstverst\u00e4ndlich nicht als Teil dieser Gesellschaft gesehen werden. Wir sind Zeugen dieser Geschehnisse, wir haben eine gro\u00dfe Verantwortung. Wir m\u00fcssen Sorge tragen, all diese Gedenken wachzuhalten. Solange Rassismus nicht als gesamtgesellschaftliches Problem angesehen wird, wird das Morden nicht aufh\u00f6ren. Unser Versprechen richtet sich gegen das Vergessen.<\/p>\n<p><strong>Den antifaschistischen und antirassistischen Selbstschutz organisieren!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/der-kampf-fuer-die-abgehaengten-muss-antirassistisch-sein\/\">Menschen mit Migrationsgeschichte sind heute doppelt so h\u00e4ufig von Armut und Hungerl\u00f6hnen betroffen.<\/a>\u00a0Wer einen ausl\u00e4ndisch klingenden Namen hat, verl\u00e4sst die Schule viel h\u00e4ufiger ohne Abschluss und findet sechsmal schwerer eine Wohnung. Regelm\u00e4\u00dfig werden junge Menschen mit oder ohne Verweis auf ihr \u201eausl\u00e4ndisches\u201c Aussehen vor dem Club abgewiesen. Racial-profiling ist Alltagsrealit\u00e4t auf der Strasse und in den Beh\u00f6rden. Wir Kanacken in Deutschland erlernen deswegen schon fr\u00fch \u00dcberlebensstrategien. Wir reden nicht gerne dar\u00fcber, aber eine davon liegt in der stillschweigenden Anpassung an die herrschenden, rassistischen Verh\u00e4ltnisse. Der Neoliberalismus suggeriert mit diversity Vielfalt, freie Wahl und Freiheit \u2013 tats\u00e4chlich erwartet er von uns aber folgenden Deal: Wenn du dich in die \u201edeutsche Leitkultur\u201c integrierst und damit anerkennst, ein Mensch zweiter Klasse zu sein, wenn du mies bezahlte Arbeit machst, prek\u00e4re Wohnverh\u00e4ltnisse und mangelnde Bildungschancen akzeptierst, dann wird deine Existenz geduldet. Willkommen bist du aber nicht. Am besten vergisst und verleugnest du deine eigene Geschichte, denn daf\u00fcr gibt es keinen Platz in dieser Gesellschaft.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch eine andere \u00dcberlebensstrategie. Sie ist zweifelsohne auch hart, denn ums \u00dcberleben geht es immer. Aber sie macht uns Mut und gibt uns Hoffnung, dass es uns und unseren Kindern irgendwann besser gehen k\u00f6nnte. Sie hei\u00dft \u201eNimm die Sache selbst in die Hand und organisier den Selbstschutz mit deinen Freunden, Kolleginnen, Nachbarn, Genossinnen und Familienangeh\u00f6rigen\u201c. Zusammengefasst: Mach\u2019s selber! Wir nehmen uns das Recht und die Zeit, uns selbst zu verteidigen. Organisierter Antifaschismus. Wir warten nicht bis Nazis wieder angreifen. Wir treten aus der Vereinzelung heraus. Wir bleiben nicht alleine. Daf\u00fcr braucht es Strukturen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir Strukturen schaffen. Wie sieht es in der LINKEN damit aus? Kann sie sowas leisten? Wir sagen, nein, noch nicht. Aber das wird sie m\u00fcssen. Denn in der LINKEN sind viele Menschen wie wir organisiert. Menschen, die tagt\u00e4glich rassistische Erfahrungen machen. Menschen, die zwischen Krieg und kapitalistischer Ausbeutung gro\u00df geworden sind. Menschen, die Imperialismus hautnah erlebt oder durch famili\u00e4re Erz\u00e4hlungen verinnerlicht haben. Menschen, die vor deutschen Panzern aus ihren D\u00f6rfern und St\u00e4dten gefl\u00fcchtet sind. Menschen, deren Familiengeschichte nur aus Flucht besteht. Diese Geschichten sind so machtvoll, wir werden sie nicht los. Sie sind wie der Elefant im Raum. Diese Geschichten k\u00f6nnen nicht allein \u00fcber parlamentarische Repr\u00e4sentation und dem Ausbau des Sozialstaates befriedet werden. Wir glauben auch nicht an eine sozialdemokratische Linke, die in der Tradition der 1970er Jahre steht und f\u00fcr die Unterklasse \u2013 uns also \u2013 kein Angebot hat. Und was wir fatal f\u00e4nden, ist eine linke Partei, die in ihrer Ansprache Gefl\u00fcchteten Solidarit\u00e4t verwehrt und sich von AfD-W\u00e4hlern erpressen l\u00e4sst. In Deutschland leben ca. 30 Prozent Menschen, die eine migrantische Familiengeschichten haben. Ganz sicher k\u00f6nnen wir sagen, dass viele in der LINKEN nicht die Partei sehen, die sie repr\u00e4sentiert, die sie w\u00e4hlen und in der sie aktiv werden wollen. Aber die anderen w\u00fcrden es tun, wenn sich DIE LINKE kurz- und l\u00e4ngerfristig strukturell anders aufstellt.<\/p>\n<p>Erstens: Wir brauchen Orte des Zusammentreffens in der Partei. Orte, die von gemeinsamer Identit\u00e4t gepr\u00e4gt sind. Orte, die uns verbinden und gemeinsame Interessen sichtbar machen. Das kann eine Erz\u00e4hlung \u00fcber Migration sein, muss es aber nicht. Es reicht Haftbefehl zu h\u00f6ren oder KIZ. Megaloh oder Afrob. Trettmann oder Ebow. Oder Halay. Wir brauchen Orte jenseits des Sitzungssozialismus, Orte, die offen sind und es allen erm\u00f6glichen, sich einzubringen. Nur so kann eine aktive Basis entstehen. Zweitens: Wir brauchen noch mehr Orte des Widerstands au\u00dferhalb der Partei. Das k\u00f6nnen B\u00fcndnisse, Initiativen oder Netzwerke sein. Gegen hohe Mieten. Nazis. Gegen Rassismus. F\u00fcr mehr Kita-Pl\u00e4tze oder f\u00fcr ein antirassistisches Gedenken. Wir gehen an diese Orte, wir f\u00fchren mit allen diese Auseinandersetzungen und ist es nicht wichtig eine Parteifahne dabei zu haben. Es geht bei diesen Auseinandersetzungen darum, kleine und gro\u00dfe Erfolge mit anderen Menschen zu organisieren. Der Sache willen. Denn wie hei\u00dft es so sch\u00f6n? Die F\u00e4higkeit zu k\u00e4mpfen wird im Kampf geboren. Klasse entsteht im Kampf. Und drittens: Dar\u00fcber hinaus muss in der strategischen Orientierung der Partei besser abgebildet werden, dass die Linke der Ort ist, das politische Zuhause f\u00fcr all jene, die in der Gesellschaft am st\u00e4rksten von Armut, sozialem Abstieg und Verdr\u00e4ngung betroffen sind. Dass die Linke der Ort ist, wo feministische Streiks, Betriebsk\u00e4mpfe, antirassistische und antifaschistische Anliegen, K\u00e4mpfe um Wohnraum oder gegen Krankenhausschlie\u00dfungen zusammengebracht werden. Die LINKE muss der Ort werden, in dem Menschen Klassensolidarit\u00e4t erfahren. Jeden Tag. Wir m\u00fcssen lernen, besser zu verbinden. Es braucht eine st\u00e4rkere Vernetzung, es braucht eine bessere Repr\u00e4sentanz und vor allem braucht es die Solidarit\u00e4t der Vielen. Jetzt ist die Zeit. Hier ist der Ort.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/hier-ist-der-ort-jetzt-ist-die-zeit-migrantifa-for-life\/\"><em>diefreiheitsliebe.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 23. M\u00e4rz 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inva Halili, Mizgin Ciftci. Die Zeit heilt alle Wunden, hei\u00dft es so sch\u00f6n. 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