{"id":7426,"date":"2020-03-25T12:51:34","date_gmt":"2020-03-25T10:51:34","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7426"},"modified":"2020-03-25T12:51:35","modified_gmt":"2020-03-25T10:51:35","slug":"von-der-totalen-gefangenschaft-zur-allgemeinen-desertion-danach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7426","title":{"rendered":"Von der totalen Gefangenschaft zur allgemeinen Desertion: Danach"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir werden das schaffen. Wir bleiben Zuhause. Wir alle m\u00fcssen Verantwortung \u00fcbernehmen.\u00a0Das Wir hat dieser Tage, in den Zeiten eines grassierenden Pandemie Totalitarismus Konjunktion.<!--more--> Ein Grossteil der Linken sublimiert sich unter diesem Wir.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorwort<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche&#8220;. Man erinnert sich, die Zustimmung der SPD 1914 zu den Kriegskrediten bei nur 2 (!) Enthaltungen in erster Lesung im Reichstag. Die Zeit des \u201cBurgfrieden\u201d in Deutschland im ersten imperialistischen Weltkrieg. Alle Gewerkschaften, auch die sozialdemokratischen, setzten jegliche Form der Unterst\u00fctzung der K\u00e4mpfe der werkt\u00e4tigen Klasse aus. In Frankreich nannte sich der Burgfrieden \u201cUnion sacr\u00e9e\u201d. Jetzt also soll wieder Burgfrieden herrschen. Jetzt geht es nicht mehr um die Rettung der Natur, gibt es keinen friday for future mehr, sondern nur noch ein diffuses Wir. Das es zu retten gilt. Koste es, was es wolle. Und sei es ein Leben auf dem Todesstern.<\/p>\n<p>Wir befinden uns im Krieg. T\u00f6nt es von Frankreich bis in die USA. Im Krieg gibt es unschuldige Opfer, Kollateralsch\u00e4den werden sie neudeutsch genannt. Die Depressiven, die jetzt isoliert, auf dem Balkon stehen und nicht wissen, ob sie noch eine rauchen oder springen sollen. Die Obdachlosen, die man zu hunderten in Unterk\u00fcnften zusammenpfercht, bei Verdachtsf\u00e4llen gegen ihren Willen. Auf unbestimmte Zeit. Die Fl\u00fcchtlinge in den Fl\u00fcchtlings\u201dheimen\u201d (was f\u00fcr ein Euphemismus), denen man mal auch bei Bedarf ein paar Hundertschaften Bullen vorbei schickt, martialisch in weisse Ganzk\u00f6rper Overalls geh\u00fcllt. Oben drauf noch das SEK samt Wasserwerfer und R\u00e4umpanzer. Ein paar Jugendliche sollen sich aufgelehnt haben, die habe man separieren m\u00fcssen. (Eine gute alte\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/sued-thueringen\/suhl\/video-392192_zc-60c0691f_zs-88df2b1e.html\">deutsche Tradition<\/a>).<\/p>\n<p>Danach habe man Teams ins Lager (oder Heim, in Deutschland spielt das ja keinen grossen Unterschied) geschickt, um die ungebildeten Fl\u00fcchtlinge aufzukl\u00e4ren. \u201c\u00dcberwachen und Strafen\u201d, Foucault. Die Landesregierung unter dem altgedienten Antifaschisten Ramelow hat dann auch gleich mal die Bundeswehr angefragt, ob sie denn nicht auch in Suhl aushelfen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Das hat die Berliner CDU nicht auf sich sitzen lassen und wenige Tage sp\u00e4ter gefordert, dass die Bundeswehr auch in der Hauptstadt eingesetzt werden m\u00fcsse, um die \u00fcberf\u00e4llige Ausgangssperre durchzusetzen. W\u00e4hrend einer jener jetzt allseits bekannten Virologen, der noch vor wenigen Tagen erkl\u00e4rt hatte, er selber gehe weiter in seine Kneipe, allerdings trinke er dort nur noch Flaschenbier, gestern verk\u00fcndete, man wisse noch nicht einmal, was f\u00fcr eine Auswirkung die Schliessung der Schulen auf den Verlauf der Pandemie habe. Aber da die ganze Angelegenheit eh zu wesentlichen Teilen aus Arbeitshypothesen und medial h\u00f6chst wirksamen Kurvendiskussionen besteht, l\u00e4sst sich das Empire nicht davon aufhalten. Endlich verschmelzen F\u00fchrerschaft und Untertanen wieder zu einem Kollektiv. Ausgangssperre !! br\u00fcllt es in den sozialen Netzwerken, Linke und Linksradikale posten Bilder ungeniert unverpixelt von Menschen, die die erste Fr\u00fchlingssonne im Freien geniessen. Volkssch\u00e4dlinge nannte man das fr\u00fcher.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"912\" height=\"340\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Avenue_CdG_-_confinement_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7427\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Avenue_CdG_-_confinement_1.jpg 912w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Avenue_CdG_-_confinement_1-300x112.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Avenue_CdG_-_confinement_1-768x286.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 912px) 100vw, 912px\" \/><figcaption>Bild: Leere Strassen in Paris, 18. M\u00e4rz 2020. \/\u00a0<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Avenue_CdG_-_confinement.jpg\">Olevy<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.en\">(CC BY-SA 4.0 cropped)<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Angst fressen Seele auf<\/strong><\/p>\n<p>Ja, es wird gestorben. Das ist eine schreckliche Wahrheit. Diese Gesellschaft hat in ihrem aseptischen Wahn die Krankheit und den Tod aus der eigenen bewussten Wahrnehmung verdr\u00e4ngt. Dies scheint etwas zu sein, was nur den anderen passiert. Um diesen neurotischen Zustand aufrechtzuerhalten, werden die Alten in Heime und die Todkranken in Hospize abgeschoben. Das eigentliche Drama daran, dass in Italien jetzt so viele alte Menschen sterben, liegt darin, dass dies geschieht, weil sie noch nicht so isoliert von Familie, Freunden und Gesellschaft leben, wie hierzulande.<\/p>\n<p>Angst fressen nicht nur die Seele auf, Angst ist auch meistens ein schlechter Ratgeber. Die fast v\u00f6llige, freiwillige Unterwerfung der \u00dcberreste einer radikalen gesellschaftlichen Opposition unter das Diktat eines entfesselten Ausnahmezustandes generiert sich aus purer Panik, ja sogar schon Angstlust. Die Behauptung, es ginge altruistisch um den Schutz der Alten und Schwachen, ist nur eine Schutzbehauptung. Genau Jene vegetieren und krepieren ja eh schon tagt\u00e4glich in Einsamkeit und Verzweiflung vor sich hin, ohne dass die in den vergangenen Jahren ein Thema der linksradikalen Agenda gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Da im freiwilligen Verzicht auf jegliche oppositionelle Handlung (wie soll das auch m\u00f6glich sein, wenn man v\u00f6llig darauf verzichtet, sich zu versammeln, es sei denn man glaube wirklich dem Empire mit online Petitionen etwas abtrotzen zu k\u00f6nnen) ja schon festgelegt ist, dass man keinen Einfluss auf die derzeitige Entwicklung hat, lohnt es sich vielleicht, unseren Blick in die Zukunft zu richten. Denn die Menschen werden so oder so sterben, und \u00fcber ihre Anzahl werden \u00f6konomische Faktoren entscheiden, dass hat heute ja auch nochmal der Vorsitzende des Sachverst\u00e4ndigenrats, Lars Feld, der sogenannten \u201cWirtschaftweisen\u201d, klar gemacht: \u201cL\u00e4nger als 3 Monate werden wir das nicht durchhalten\u201d.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt f\u00fcr alle, die immer noch schwer von Kapee sein sollten: Wenn dieses System zu dem Schluss kommen sollte, dass die \u00f6konomischen Kosten zu hoch werden, das System sogar zu kollabieren drohe, dann wird Schluss sein mit \u201csocial distancing\u201d, egal wie hoch dann die Sterblichkeitsraten sein werden. Und so wie man jetzt die Menschen mit dem Infektionsschutzgesetzes (IfSG) voneinander isolieren und einsperren kann, kann man sie mit genau dem gleichen Gesetz praktischerweise auch zur Arbeit und Diensten gegen\u00fcber dem Staat und seinen Institutionen zwingen.<\/p>\n<p>Da nun dieser Tage der Herbst der Aufst\u00e4nde im Winter des allgegenw\u00e4rtigen Ausnahmezustandes vergeht, bleibt die Frage, was kommen wird, was sein wird, wenn wir die Sonne wiedersehen. Die umfassendsten Aufst\u00e4nde und Revolutionen der Moderne ereigneten sich nicht ohne Grund am Abend des ersten Weltkrieges. All der Gr\u00e4uel und des Leides \u00fcberdr\u00fcssig, fand man genug Mut, der Resolution der Kommunarden von Paris endlich zu folgen und die Kanonen umzudrehen. Beschloss man, nunmehr schlechtes Leben mehr zu f\u00fcrchten als den Tod. Eine \u00dcbersetzung aus Frankreich.<\/p>\n<p><strong>Danach. Von der totalen Gefangenschaft zur allgemeinen Desertion<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Um wirklich zueinander zu finden. \u00dcberall treffen wir uns und fangen wieder von vorne an. Uns gemeinsam \u00fcber unsere Zukunft zu befragen, Vorschl\u00e4ge zu machen, wie wir sie bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Delegiert keine weiteren Schritte. Die Macht nicht l\u00e4nger in den H\u00e4nden einiger weniger lassen. Alles anzuzweifeln. Diskutiert alles, das Entbehrliche und das Wesentliche. Nicht mehr die uns auferlegten Trennungslinien noch einmal erneuern, die Identit\u00e4ten, die uns einsperren, auf den M\u00fcll zu werfen, das gr\u00f6sstm\u00f6gliche Treffen aller zu organisieren. Keine Grenze hat die Epidemie gestoppt, kein Staat ist hermetisch abgeriegelt, diese Abstraktionen waren in unseren K\u00f6pfen. Betrachtet die Arbeit als das, was sie ist, als eine l\u00e4stige Pflicht um zu essen.\u201d<\/p>\n<p>Noch nie waren wir so frei wie unter Hausarrest. Die fiesen Pariser, die das ausnutzen, um sich trotz der Anweisungen auf dem Land zu am\u00fcsieren. Die Arbeiter, die endlich in den Streik treten. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte, die nur noch telefonieren. Die Kinder, die jubeln. Eltern, die die anstrengende Vitalit\u00e4t ihrer Kinder entdecken. Tiere, die sich selbst mit einer Anmassung verwirren, die sie nicht mehr vermuteten. Was f\u00fcr eine paradoxe Erholung unter den zwanghaftesten Bedingungen und unter der schrecklichen Gefahr des Erstickens.<\/p>\n<p>Jeder Franzose, der die gleiche di\u00e4tetische Behandlung wie diese schrecklichen gelben Westen erhielt, wurde mit einer Geldstrafe von 135 Euro f\u00fcr jeden seiner \u00f6ffentlichen Sonntagsausfl\u00fcge belegt. Moralisten, die predigen. Es sind die Worte der Agenten der herrschenden Ideologie, die pl\u00f6tzlich alles \u00fcber das Entbehrliche und Wesentliche preisgeben. Arbeiten, um zu essen, essen, um zur Arbeit zu kommen, abstimmen, um zur\u00fcckzufahren. Die Milliarden, die zur Rettung von Waren, dem Rohstoff, ohne den wir sterben werden, zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Aber dieser Moment ist in der Schwerelosigkeit. Menschen sterben zu Hunderten, versteht ihr? Pfleger k\u00e4mpfen, Kassierer und Lastwagenfahrer, und Polizisten, sogar Bullen, bringen Opfer. Verantwortlich sein, zusammen sein, das ist es, was wir brauchen, bis wir zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren. Diese so sehr erhoffte R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. Wir werden aus dieser Trag\u00f6die herauskommen. Bis zur n\u00e4chsten allgemeinen Katastrophe wird alles wieder so sein, wie es vorher war. Beginnt erneut, beginnt immer wieder neu. F\u00fcr die Nation, f\u00fcr die Wirtschaft, f\u00fcr das BIP. Um so schnell wie m\u00f6glich zu dieser Absurdit\u00e4t zur\u00fcckzukehren, zur Sinnlosigkeit, zur Sinnlosigkeit des Sinns. Bis dass der Tod uns scheidet, aber so sp\u00e4t wie m\u00f6glich und jeder f\u00fcr sich allein. Um endlich unsere getrennten Schicksale zu finden, die in verantwortungsvolle H\u00e4nde gelegt werden, die es nicht vers\u00e4umen werden, den Kurs zu korrigieren, werden wir die entsprechenden Anpassungen vornehmen. Lasst uns ihnen wieder vertrauen, ein letztes Mal, lasst uns keine Zweifel haben. Alles liegt nur wenige Monate hinter dem Zeitplan zur\u00fcck, siehe Roland Garros. (1)<\/p>\n<p>Oder alles nach dem Ende der Epidemie zum Stillstand bringen. Die Atempause verl\u00e4ngern. Nimm nichts wieder auf, sondern setze im Gegenteil die Pause fort. Auch danach setzen wir unseren Di\u00e4tplan in Bars, Restaurants und beim Einkaufen fort. Jetzt, da wir wissen, dass wir Erleichterung durch diese Askese erfahren haben. Nicht wieder zu arbeiten, f\u00fcr nichts zu bezahlen. Mit Freude den Zusammenbruch des CAC40 (2) miterleben. Alles verlieren, um alles zu gewinnen.<\/p>\n<p>Wirklich zueinander finden. \u00dcberall versammeln sich die Menschen und fangen wieder von vorne an. Gemeinsam nach unserer Zukunft zu fragen, um uns selbst vorzuschlagen, sie zu bestimmen. Delegiert einfach nichts mehr. Die Macht nicht l\u00e4nger in den H\u00e4nden einiger weniger zu lassen. Alles anzuzweifeln. Er\u00f6rtern alles, das Entbehrliche und das Wesentliche. Nicht mehr die uns auferlegten Gr\u00e4ben erneuern, die Identit\u00e4ten, die uns einsperren, in den M\u00fcll zu werfen, ein m\u00f6glichst breites Treffen aller zu organisieren. Keine Grenze hat die Epidemie gestoppt, kein Staat ist hermetisch abgeriegelt, diese Abstraktionen waren in unseren K\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Betrachtet die Arbeit als das, was sie ist, als eine l\u00e4stige Pflicht um zu essen. Unsere eigene Vorstellungskraft ausserhalb der kulturellen Ware zu produzieren. Ausserhalb des Kinos, ausserhalb der Serien, ausserhalb der Museen, ausserhalb des Theaters! Zum Schluss die ewige R\u00fcckkehr desselben, von den Filmfestspielen in Cannes zur Tour de France, von den Olympischen Spielen bis zur Fussballweltmeisterschaft. Die Entscheidung f\u00fcr das Unumkehrbare und Unbekannte vor der Katastrophe erledigt das f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Wir haben zu lange in Resignation gelebt und gedacht, dass nichts m\u00f6glich ist, ausser dem Angebot, das jedem auf der grossen Speisekarte des verst\u00fcmmelten Lebens gemacht wird. Mit der Maschine im Stillstand erleben wir bereits das Gegenteil. Ihr zyklisches Programm wird unterbrochen, und mit ihm der h\u00f6llische Rhythmus, der uns immer begleitet hat. Der Schleier f\u00e4llt. Was w\u00fcnschten wir uns noch in all ihrer Zerstreuung, die, wie diese Fetischisten jetzt zugeben, nur ein Vorwand f\u00fcr den alleinigen Umlauf des Geldes, des einzigen Reichtums auf dieser Welt, war? Lasst uns den von anderen geschriebene Speiseplan verbrennen, lasst uns die Tischdecke entfernen und den Tisch auf den Kopf stellen. Alles, was wir zu verlieren haben, ist die Armut unseres t\u00e4glichen Lebens, auch des t\u00e4glichen Lebens. F\u00fcr die Verurteilten gibt es nichts L\u00e4cherlicheres als den Verlust des Arbeitsplatzes. Wir sind nicht mehr frei, dies zu sein, und keine Unendlichkeit wird mehr kommen, um uns zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p>Aber was machen sie auf der anderen Strassenseite, wenn die meisten von uns unter Hausarrest stehen? Die Panzer der Armee sind bereits da. Das Staatsoberhaupt und seine Lakaien dr\u00e4ngen uns zur Arbeit. Die Polizisten patrouillieren. Die Parlamentarier sind im Notfallausschuss. Die Experten stottern. Die Bankiers schwitzen, nicht wegen des Fiebers. Die Journalisten sterben. Ihre gr\u00f6sste Sorge ist der n\u00e4chste Schritt. Der Krieg, den sie f\u00fchren, ist nicht neu, ihr Feind ist kein Virus. Sie bereiten die n\u00e4chste Etappe vor, wie ihr wisst, und nicht davon wird nichts den s\u00fcssen und faden Hoffnungen von \u201cL&#8217;An 01\u201d (3) \u00e4hneln. Die gelben Westen, die Krawallmacher in Chile und Haiti, die Aufst\u00e4ndischen im Iran und im Irak, die libanesischen Demonstranten, die algerischen Hirak-Demonstranten, die Hongkong-Frontliner, die Streikenden in Bogot\u00e1 hatten uns gesagt: Wer vor dem Krieg flieht, verliert ihn immer wieder.<\/p>\n<p>Werden wir bereit sein?<\/p>\n<p>Bis bald, auf ein sch\u00f6neres Wiedersehen draussen<\/p>\n<p><em>paris-luttes.info<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung und Vorwort: Sebastian Lotzer<\/em><\/p>\n<p><strong>Fussnoten:<\/strong><\/p>\n<p>1) French Open, Tennis, siehe <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/tennis\/tennis-wie-die-french-open-einen-machtkampf-ausgeloest-haben-a-cf4f5eb0-bf6b-4dd5-8d4f-d84b8f1bb439\">https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/tennis\/tennis-wie-die-french-open-einen-machtkampf-ausgeloest-haben-a-cf4f5eb0-bf6b-4dd5-8d4f-d84b8f1bb439<\/a><\/p>\n<p>2) CAC 40 ist ein franz\u00f6sischer Leitindex der 40 f\u00fchrenden franz\u00f6sischen Aktiengesellschaften<\/p>\n<p>3) L&#8217;An 01 ist ein Comic-Strip, der von 1971 bis 1974 als Serie erst in Politique Hebdo, dann in Charlie Mensuel und schliesslich Charlie Hebdo ver\u00f6ffentlicht wurde. Er stammte von G\u00e9b\u00e9 (Georges Blondeaux), sp\u00e4tere Folgen wurden durch die Vorschl\u00e4ge der Leserschaft mitgestaltet. \u201cMit L&#8217;An 01 nimmt die libert\u00e4re und utopische Bewegung des Mai 68 Gestalt an\u201d.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/politik\/europa\/frankreich-coronavirus-danach-2165.html\"><em>untergrund-bl\u00e4ttle.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 25. M\u00e4rz 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir werden das schaffen. Wir bleiben Zuhause. 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