{"id":7610,"date":"2020-04-17T14:52:49","date_gmt":"2020-04-17T12:52:49","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7610"},"modified":"2020-04-17T14:52:50","modified_gmt":"2020-04-17T12:52:50","slug":"noch-eine-epidemie-in-afrika-der-hunderttausende-mit-selbsthilfe-begegnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7610","title":{"rendered":"Noch eine Epidemie in Afrika der Hunderttausende mit Selbsthilfe begegnen"},"content":{"rendered":"<p>Ob Ebola jetzt wieder ausbricht oder doch erst einmal \u00fcberwunden ist \u2013 und wie lange die unglaubliche Heuschrecken-Epidemie im Osten des Kontinents noch andauern mag: Menschen in vielen Teilen Afrikas sind an Epidemien fast schon gew\u00f6hnt<!--more--> \u2013 und haben gelernt, damit umzugehen. Denn auch f\u00fcr diesen Kampf und die Selbstorganisation dabei gilt das alte Wort: \u201eWenn die offizielle Statistik etwas aussagt, dann sind wir l\u00e4ngst tot\u201c. Wie in anderen Gegenden der Welt auch, sind die \u00fcblichen Ma\u00dfnahmen, die von Regierungen nun gegen Corona getroffen werden, gelinde gesagt: Fragw\u00fcrdig. Abstand halten ist in Slums und Armenvierteln mindestens genauso schwierig, wie sich oft die H\u00e4nde waschen, wenn man keine Wasserversorgung hat. Und Masken tragen, wenn es keine gibt oder das Geld nicht da ist, sie selbst zu kaufen. Von Stra\u00dfenhandel und M\u00fcllsammeln ganz zu schweigen: Wie die informell arbeitenden Menschen \u201ew\u00e4hlen\u201c m\u00fcssen zwischen Virus und Hunger ist Rund um die Welt ein Thema, auch in Afrika. Viele haben eine Wahl getroffen: Sie helfen sich selbst in ihrer Community. Siehe dazu eine aktuelle Materialsammlung \u201eSelbstorganisation rettet!\u201c vom 17. April 2020:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/logo_afrikakampf.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7611\" width=\"423\" height=\"378\"\/><\/figure>\n<p><strong>\u201eSelbstorganisation rettet!\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Selbstorganisation rettet \u2013 einige der vielen Initiativen aus zahlreichen L\u00e4ndern Afrikas kurz vorgestellt<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wie in anderen Gegenden der Welt auch, haben die selbstorganisierten Initiativen in verschiedenen afrikanischen L\u00e4ndern vor allem mit zwei \u201eProblembereichen\u201c zu tun: Zum einen Schritte gemeinsam zu organisieren, die in vielen afrikanischen Staaten besonders schwach ausgebildeten Gesundheitssysteme zu \u201eersetzen\u201c oder verbessern \u2013 und zum anderen die Dekrete der Regierungen zu bek\u00e4mpfen, die ohne auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen zu beachten erlassen werden und faktisch fast immer bedeuten \u201eHunger statt Seuche\u201c, was sich auch hier vor allem bei informell arbeitenden Menschen und in Gef\u00e4ngnissen konzentriert\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.afriquesenlutte.org\/communiques-luttes-et-debats\/article\/out-of-control-crisis-covid-19-and-capitalism-in-africa\">\u201eOut of Control: Crisis, Covid-19 and Capitalism in Africa\u201c am 13. April 2020 bei Afriques en luttes<\/a>\u00a0ist eine Bestandsaufnahme der Situation zu Epidemie-Beginn in mehreren afrikanischen L\u00e4ndern. Dabei wird deutlich, dass selbst in L\u00e4ndern, die in einer so schwierigen Situation sich befinden wie\u00a0<strong>Burkina Faso<\/strong>\u00a0(Terroristen) und\u00a0<strong>Simbabwe<\/strong>\u00a0(allgemeine Krise) Aktivit\u00e4ten organisiert werden, um sich gegen die Epidemie zu wappnen \u2013 unabh\u00e4ngig von staatlichen Verboten, die in den konkreten Situationen ohnehin bestenfalls nutzlos erscheinen. In dem \u2013 urspr\u00fcnglich bei Roape erschienenen \u2013 Beitrag wird auch noch aus Nigeria, Kenia und S\u00fcdafrika berichtet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/interlusofona.info\/covid-19-angolanos-retidos-em-luanda-queixam-se-da-escassez-de-transportes-interprovinciais\/\">\u201eCovid-19: Angolanos retidos em Luanda queixam-se da escassez de transportes interprovinciais\u201c am 13. April 2020 bei Interlusofona<\/a>\u00a0berichtet von den Protesten von Menschen, die in der ersten Phase des Ausnahmezustandes in der Hauptstadt von\u00a0<strong>Angola<\/strong>\u00a0Luanda festsa\u00dfen, nun in ihre Heimtorte zur\u00fcck d\u00fcrfen \u2013 aber die pl\u00f6tzlich nach oben getriebenen Marktpreise f\u00fcr die Bustickets nicht bezahlen k\u00f6nnen, was offensichtlich schon zu verschiedenen Versuchen gef\u00fchrt hat, Busse zu \u201ebeschlagnahmen\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.demvolkedienen.org\/index.php\/de\/afrika\/3829-suedafrika-pluenderungen-und-kaempfe-gegen-die-polizei-in-kapstadt\">\u201eS\u00dcDAFRIKA: Pl\u00fcnderungen und K\u00e4mpfe gegen die Polizei in Kapstadt\u201c am 15. April 2020 bei Dem Volke dienen<\/a>\u00a0berichtet (zwar mit anf\u00e4nglichen Datumsfehler, aber ansonsten zutreffend) aus\u00a0<strong>S\u00fcdafrika<\/strong>: \u201e\u2026\u00a0<em>Am Dienstag, dem 14. M\u00e4rz, kam es zu K\u00e4mpfen gegen die Polizei, und mehreren Pl\u00fcnderungen in den Elendsviertelen Mitchells Plain und Manenberg in Kapstadt. In Manenberg brach eine gro\u00dfe Menschenmenge in zwei Gro\u00dfhandelsgesch\u00e4fte ein und konfiszierte Lebensmittel. Es gibt Berichte \u00fcber weitere Pl\u00fcnderungen, aber keine detaillierteren Informationen. In Mitchells Plain versammelten sich Hunderte von Anwohnern auf der Stra\u00dfe, um die versprochenen Lebensmittelpakete einzufordern und gegen die nun 19 Tage dauernde vollst\u00e4ndige Abriegelung zu protestieren.\u00a0 Die eingesetzten Polizeikr\u00e4fte setzten Gummigeschosse und gepanzerte Fahrzeuge ein, um die Menge zu zerstreuen. Die Bewohner schleuderten Steine auf die Sicherheitskr\u00e4fte und blockierten mehrere Stra\u00dfen in der Gegend durch brennende Barrikaden. Aufgrund der Ausgangssperre, die am 27. M\u00e4rz verh\u00e4ngt wurde, k\u00f6nnen die Menschen in den armen Vororten weder arbeiten noch Nahrungsmittel beziehen.<\/em>..\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bhekisisa.org\/health-news-south-africa\/2020-04-16-innovative-solutions-to-shortages-of-masks-ventilators-coronavirus-covid19-south-africa\/\">\u201eFour times healthcare workers came up with creative solutions to coronavirus problems\u201c von Sethu Mbuli am 16. April 2020 bei Bhekisisa<\/a>\u00a0meldet ebenfalls aus\u00a0<strong>S\u00fcdafrika<\/strong>\u00a0\u00fcber mehrere Initiativen von \u00c4rzten, Pflegekr\u00e4ften und GesundheitsaktivistInnen zur \u00dcberwindung von Engp\u00e4ssen bei der Ausstattung der Arbeitenden und der PatientInnen, sowie etwa bei der Beschaffung von Beatmungsger\u00e4ten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/c19peoplescoalition.org.za\/\">\u201eC19 PEOPLES COALITION\u201c<\/a>\u00a0ist die Webseite eines breiten Zusammenschlusses in\u00a0<strong>S\u00fcdafrika<\/strong>, der unter anderem verschiedene selbstorganisierte Projekte sowohl zur Verteidigung gegen die Auswirkungen der Epidemie, als auch gegen die Regierungspolitik koordiniert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rf-news.de\/2020\/kw15\/kamerun-grosse-not-und-angst-aber-auch-streiks\">\u201eKamerun \u2013 gro\u00dfe Not und Angst, aber auch Streiks\u201c am 06. April 2020 bei den Rote Fahne News<\/a>\u00a0meldete: \u201e\u2026\u00a0<em>Ein Genosse der UPC-Manidem (Union des peuples du\u00a0<strong>Cameroun<\/strong>\u00a0\u2013 Manifest National pour l\u2019Instauration de la d\u00e9mocratie) stellt fest: \u201ePanische Angst, krank zu werden, macht sich breit. Im ganzen Land mit mehreren Gro\u00dfst\u00e4dten gibt es weniger als 30 Krankenhausbetten zur Isolierung bei ansteckenden Krankheiten! Man muss bei Ankunft im Krankenhaus zahlen, sonst wird man nicht behandelt. Die Ausgangssperre \u2013 auch wenn sie nicht so hart ist wie in anderen L\u00e4ndern \u2013 l\u00e4sst sich gar nicht aufrechterhalten. Viele Leute hier leben ja von einem Tag auf den andern. Die Taxifahrer haben ab Montag, 6. April, einen Streik angek\u00fcndigt. Sie wissen nicht, wie sie in dieser Situation \u00fcberleben sollen. Ab Montag sollen Pflichttests f\u00fcr Corona durchgef\u00fchrt werden. Landespr\u00e4sident Biya ist seit Anfang der Krise nicht in der \u00d6ffentlichkeit erschienen. Es gibt Ger\u00fcchte, er sei gestorben.\u201c..<\/em>.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2020\/04\/informal-vendors-rally-coronavirus-lockdown-malawi-200416190342593.html\">\u201eInformal vendors rally against coronavirus lockdown in Malawi\u201c am 16. April 2020 bei Al Jazeera<\/a>\u00a0meldet Proteste von Stra\u00dfenh\u00e4ndlern aus mehreren Orten in\u00a0<strong>Malawi<\/strong>, die sich gegen die verf\u00fcgte Ausgangssperre wenden, weil sie keine Perspektiven haben, wie eine Alternative aussehen k\u00f6nnte\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/376616.westsahara-konflikt-in-coronakrise-es-gibt-dort-keinerlei-mindestabstand.html\">\u201e\u00bbEs gibt dort keinerlei Mindestabstand\u00ab am 17. April 2020 in der jungen welt<\/a>\u00a0ist ein Interview von \u00a0Carmela Negrete mit Nadjat Hamdi, das hier auch als Beispiel daf\u00fcr steht, wie in verschiedenen L\u00e4ndern auch in Afrika, wie \u00fcberall auf der Welt, Initiativen ergriffen werden, die Situation von Gefangenen zu verbessern \u2013 hier allerdings \u201eanhand\u201c des Sonderfalles des politischen Gefangenen der Westsahara in\u00a0<strong>Marokko<\/strong>: \u201e\u2026\u00a0<em>Der Verein \u00bbLas hijas de Saguia y Rio\u00ab, eine Frauenorganisation, hat eine Onlinekampagne f\u00fcr die Freilassung der saharauischen Gefangenen in marokkanischen Gef\u00e4ngnissen gestartet. Die Frauen fordern den marokkanischen Staat auf, alle saharauischen Zivilgefangenen unverz\u00fcglich freizulassen. Sie rufen deshalb alle internationalen Menschenrechtsorganisationen und die Weltgesundheitsorganisation auf, sich f\u00fcr die Einhaltung aller Pr\u00e4ventivma\u00dfnahmen in den marokkanischen Gef\u00e4ngnissen einzusetzen und Druck auf den marokkanischen Staat auszu\u00fcben, damit er diese Gefangenen freil\u00e4sst. Die marokkanischen Besatzungsbeh\u00f6rden inhaftieren systemarisch politische Gegner in den besetzten Gebieten der Westsahara, um alle Stimmen, die die Rechte der Saharauis verteidigen, zum Schweigen zu bringen. Bis jetzt gibt es keine best\u00e4tigte Covid-19-Infektion in den Lagern. Das Gesundheitsministerium ist auf Pr\u00e4vention angewiesen, weil die medizinischen M\u00f6glichkeiten begrenzt sind. Alle kommerziellen und wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten wurden eingestellt, die Grenzen geschlossen, interne Quarant\u00e4ne verh\u00e4ngt und der Zugang zum benachbarten Markt von Tindouf in Algerien auf die Einfuhr von Grundnahrungsmitteln beschr\u00e4nkt<\/em>\u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2020\/04\/liberia-takes-classes-airwaves-covid-19-pandemic-200415203012448.html\">\u201eLiberia takes classes to the airwaves during COVID-19 pandemic\u201c von Lucinda Rouse am 16. April 2020 bei Al Jazeera<\/a>\u00a0berichtet aus\u00a0<strong>Liberia<\/strong>, was Lehrerinnen und Lehrer tun, die kein Internet zur Verf\u00fcgung haben, um Fernunterricht zu erteilen: Radiosendungen organisieren\u2026.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rf-news.de\/2020\/kw15\/wir-organisieren-gesundheitskomitees\">\u201e\u201dWir organisieren Gesundheitskomitees\u201d\u201c am 11. April 2020 bei den Rote Fahne News<\/a>\u00a0berichtet aus\u00a0<strong>Togo<\/strong>: \u201e\u2026\u00a0<em>Schon vor dieser Krise verf\u00fcgte das Gesundheitssystem in Togo nicht \u00fcber gen\u00fcgend Mittel, um einer solchen Epidemie begegnen zu k\u00f6nnen. Das ganze Gesundheitssystem ist seit 80 Jahren in einem totalen Verfall begriffen. F\u00fcr diejenigen, die vom Corona-Virus angesteckt sind, hat die Regierung erkl\u00e4rt, dass sie nicht mehr als vier Betten zur Verf\u00fcgung hat, um sich um sie zu k\u00fcmmern. Es gibt auch einen Mangel an Schutzmasken, an Schutzmaterial und Beatmungsger\u00e4ten, um die schwersten F\u00e4lle zu retten. Angesichts dieser seit Jahren dauernden Situation gibt es immer wieder Streiks und Proteste von \u00c4rzten, Krankenschwestern und Pflegern, die den Mangel an personellen und materiellen Ressourcen anprangern. Wir haben begonnen, zusammen mit Freunden, die in den Krankenh\u00e4usern des Landes arbeiten, Gesundheitskomitees zu organisieren<\/em>\u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/41985\/baeuerliche-erzeugerinnen-unter-druck?cHash=e845ae23957e3a35352b120608ba0a49\">\u201eB\u00e4uerliche Erzeuger*innen unter Druck\u201c von Jan Urhahn und Andreas Bohne am 16. April 2020 bei der Rosa Luxemburg Stiftung<\/a>\u00a0geben einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die Situation der Landwirte in verschiedenen afrikanischen Staaten, wobei auch hier Ver\u00e4nderungen angesprochen werden, die aufgrund von entsprechenden Initiativen zustande kamen: \u201e\u2026\u00a0<em>Aktuell haben neben S\u00fcdafrika auch Ruanda und die Seychellen totale Ausgangssperren angeordnet. F\u00fcr\u00a0<strong>S\u00fcdafrika<\/strong>\u00a0wird berichtet, dass Privat- und Gemeinschaftsg\u00e4rten (\u00abcommunity gardens\u00bb) nicht aufgesucht werden k\u00f6nnen. Aus kommunalen Gebieten, in denen viele Schwarze Erzeuger*innen leben, wird zudem berichtet, dass sie sich nicht um ihre Tiere k\u00fcmmern k\u00f6nnen. Die Polizei verh\u00e4ngte sogar Bu\u00dfgelder von bis zu R 5.000 (mehr als 300 Euro) f\u00fcr das Weiden ihrer Tiere. In anderen L\u00e4ndern, wie in Uganda, k\u00f6nnen Bauern und B\u00e4uerinnen auf ihre Felder, m\u00fcssen diese aber um 7 Uhr abends verlassen haben. In\u00a0<strong>Tunesien<\/strong>\u00a0war es am Anfang der Ausgangssperre Erzeuger*innen und Arbeiter*innen nicht erlaubt, ihre Felder zu betreten, mit der Konsequenz, dass Fr\u00fcchte in der gegenw\u00e4rtigen Erntesaison nicht gepfl\u00fcckt werden konnten und auch ihre Vertriebskan\u00e4le unterbrochen waren. In der Zwischenzeit hat die tunesische Regierung die Regeln gelockert<\/em>\u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berthoalain.com\/2020\/04\/13\/coronavirus-confinement-affrontements-a-mogadisco-12-avril-2020\/\">\u201eCoronavirus, confinement : affrontements \u00e0 Mogadisco\u201c am 13. April 2020 bei Anthropologie du Pr\u00e9sent<\/a>\u00a0berichtet von Auseinandersetzungen in der Hauptstadt\u00a0<strong>Somalias<\/strong>, die ebenfalls, wie in so vielen anderen L\u00e4ndern, entstanden aus dem faktischen T\u00e4tigkeitsverbot der Regierung, ohne dass irgendeine Form von Ausgleich vorgesehen wurde\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/regions.ei-ie.org\/africa\/detail_news\/?id=16713\">\u201eBurundi: education unionists mobilise to raise awareness of the risks associated with COVID-19 and call for urgent action\u201c am 01. April 2020 bei Education International<\/a>\u00a0war ein Bericht \u00fcber die Arbeit der Bildungsgewerkschaften in\u00a0<strong>Burundi<\/strong>, die sowohl Informationen \u00fcber die Epidemie verbreiteten und Forderungen stellten, als auch dabei halfen und helfen, solidarisches Zusammenwirken zu organisieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/id_87667890\/initiative-in-kenia-designer-stellen-corona-masken-fuer-aermere-buerger-her.html\">\u201eDesigner stellen Corona-Masken f\u00fcr \u00e4rmere B\u00fcrger her\u201c vom 07. April 2020 ist eine dpa-Meldung<\/a>\u00a0(hier bei T-Online) \u00fcber eine Aktion aus\u00a0<strong>Kenia<\/strong>\u00a0\u2013 die ebenfalls stellvertretend f\u00fcr viele vergleiichbare Aktivit\u00e4ten auch aus afrikanischen L\u00e4ndern stehen kann: \u201e\u2026\u00a0<em>Bislang gibt es in Kenia mindestens 158 best\u00e4tigte F\u00e4lle von Covid-19 und die Sorge ist gro\u00df, dass das Gesundheitssystem und die Wirtschaft schwer unter einer weiteren Ausbreitung leiden werden. Reeves stellt normalerweise mit ihrem Unternehmen Love Artisan in einer kleinen Werkstatt in Nairobi M\u00f6bel her, doch wegen der Corona-Krise musste sie diese schlie\u00dfen. Sie und ihre Mitarbeiter nutzen nun ihre Zeit, N\u00e4hmaschinen und Stofffetzen f\u00fcr etwas Gutes. F\u00fcr jede verkaufte Maske spende sie eine, erkl\u00e4rt Reeves. Bislang habe sie rund 500 produziert, 700 weitere w\u00fcrden diese Woche folgen<\/em>\u2026\u201c<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/afrika\/noch-eine-epidemie-der-die-regierungen-in-afrika-mit-ausgangssperren-begegnen-derweil-hunderttausende-auf-dem-kontinent-die-selbsthilfe-organisieren\/\"><em>labournet.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 17. April 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Ebola jetzt wieder ausbricht oder doch erst einmal \u00fcberwunden ist \u2013 und wie lange die unglaubliche Heuschrecken-Epidemie im Osten des Kontinents noch andauern mag: Menschen in vielen Teilen Afrikas sind an Epidemien fast schon &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[96,121,44,45,37,17],"class_list":["post-7610","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-international","category-kampagnen","tag-afrika","tag-covid-19","tag-gesundheitswesen","tag-neoliberalismus","tag-service-public","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7610"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7612,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7610\/revisions\/7612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}