{"id":7626,"date":"2020-04-21T09:39:13","date_gmt":"2020-04-21T07:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7626"},"modified":"2020-04-21T09:39:55","modified_gmt":"2020-04-21T07:39:55","slug":"7626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7626","title":{"rendered":"Schweizer Regierung schickt Arbeiter trotz Covid-19 zur\u00fcck an die Arbeit"},"content":{"rendered":"<p><em>Marianne Arens. <\/em><strong>Auch in der Schweiz hat sich die Regierung der aggressiven \u201eBack-to-work\u201c-Kampagne angeschlossen. Im Interesse der Wirtschaft und des Finanzplatzes Schweiz setzt sie die Gesundheit und das Wohlergehen der arbeitenden<!--more--> Bev\u00f6lkerung aufs Spiel.<\/strong><\/p>\n<p>Am Donnerstag, dem 16. April, gab Bundespr\u00e4sidentin Simonetta Sommaruga (SP) die Lockerung des Pandemieschutzes bekannt. Der Bundesrat (die Schweizer Regierung) werde \u201ein Etappen vorgehen\u201c. Schon am 27. April darf ein gro\u00dfer Teil der Gesch\u00e4fte, G\u00e4rtnereien, Friseur-Salons, Baum\u00e4rkte, etc. den Betrieb wieder aufnehmen, w\u00e4hrend der lukrative Bausektor bisher von Schlie\u00dfungen ganz verschont war. Ab dem 11. Mai sollen dann auch Hochschulen, Museen und Bibliotheken wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Eine \u201egute Nachricht\u201c sei das, die \u201euns allen eine Perspektive\u201c b\u00f6te, so die SP-Bundesr\u00e4tin. Eine gute Nachricht ist es jedoch vor allem f\u00fcr die Profite der Banken und Privatverm\u00f6gen. Ihrem Druck sind die Beschl\u00fcsse in erster Linie geschuldet. Auch die rechte Blocher-Partei SVP forderte seit Wochen vehement, dass die Wirtschaft wieder anlaufen m\u00fcsse. Begleitet wird die Kampagne durch eine haarstr\u00e4ubende \u00f6ffentliche&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2020\/04\/20\/pers-a20.html\"><strong>Diskussion<\/strong><\/a>&nbsp;\u00fcber Ethik und Eugenik. Dabei zitierte die&nbsp;<em>Neue&nbsp;Z\u00fcrcher&nbsp;Zeitung<\/em>&nbsp;zustimmend Friedrich den Gro\u00dfen, wie er seinen Soldaten zurief: \u201eWollt ihr denn ewig leben?\u201c<\/p>\n<p>Auf wissenschaftliche Einsicht und belastbare Ergebnisse st\u00fctzt sich die Allparteienregierung dagegen nicht. Nach wie vor steigen die Fallzahlen bedenklich an. Betrachtet man die Zahlen pro Einwohner, steht die Schweiz an der Spitze der Pandemie und nimmt direkt hinter Spanien den zweiten Platz in Europa ein. Am Montagmorgen, den 21. April, registrierte das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) gemeinsam mit dem F\u00fcrstentum Liechtenstein 204 best\u00e4tigte Neuinfektionen innerhalb eines einzigen Tages. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten bel\u00e4uft sich auf rund 28.000 F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Schlimm ist die Lage in den Seniorenheimen, Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften und Gef\u00e4ngnissen und \u00fcberall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. Leicht entwickeln sie sich zu Hotspots der hochansteckenden Krankheit, auch wenn dar\u00fcber wenig an die \u00d6ffentlichkeit dringt. Etwa die H\u00e4lfte aller Corona-Toten sind Senioren, die sich in einem Pflegeheim angesteckt haben. Hier wird der brutale Charakter der offiziellen Politik sehr deutlich.<\/p>\n<p>Der Kanton Bern hat beschlossen, dass akut Erkrankte solange in den Heimen selbst behandelt werden sollen, bis sie schwere Komplikationen aufweisen. Die Pflegeheime m\u00fcssen f\u00fcr die Beschaffung von Masken und anderen Schutzmitteln selbst sorgen.<\/p>\n<p>Im nationalen Fernsehen SRF berichtete Katrin Bucher, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Senioren- und Pflegezentrums Sch\u00f6nberg (Stadt Bern), \u00fcber ein Schreiben des kantonalen Gesundheitsdirektors: \u201eEr schrieb uns, dass wir unsere Bewohner nicht mehr hospitalisieren sollen. Aber er schrieb auch, dass s\u00e4mtliche Ma\u00dfnahmen zur Bew\u00e4ltigung der Pandemie in der Verantwortung der Institutionen liegen w\u00fcrden, und dass wir daf\u00fcr keine zus\u00e4tzlichen Ressourcen erhalten.\u201c Da habe sie schon leer schlucken m\u00fcssen, denn leicht k\u00f6nne sich \u201eeine richtige Trag\u00f6die entwickeln\u201c, so Frau Bucher.<\/p>\n<p>Aus der Z\u00fcrcher Notunterkunft f\u00fcr gefl\u00fcchtete Familien in Adliswil wurde am 9. April bekannt, dass sich schon mindestens drei Familien infiziert hatten. Die Beh\u00f6rden haben die Pandemiebek\u00e4mpfung zum Vorwand genommen, um die Unterk\u00fcnfte polizeilich abzuriegeln, doch nur z\u00f6gernd lie\u00dfen sie die Infizierten nach Tagen aus den Einrichtungen abholen.<\/p>\n<p>\u00dcber die Fl\u00fcchtlingsunterkunft Urdorf (Kanton Z\u00fcrich) berichtete die&nbsp;<em>Wochenzeitung<\/em>&nbsp;(WoZ), dass dort etwa 40 M\u00e4nner in einem Bunker hausen m\u00fcssten. Dort m\u00fcssten sich sechs bis zehn Personen die zw\u00f6lf Quadratmeter gro\u00dfen R\u00e4umen teilen, und es gebe weder Tageslicht noch frische Luft: \u201eWie kann man da Abstand halten?\u201c so die Frage eines verzweifelten Bewohners.<\/p>\n<p>Es kann jedoch jeden treffen, der oder die nicht die M\u00f6glichkeit hat, sich bei der Arbeit zu sch\u00fctzen, im Heim-Office zu arbeiten oder sich in sichere Quarant\u00e4ne zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n<p>Loganathan Sathasivam war 59 Jahre alt, als er am 26. M\u00e4rz einsam in seinem Appartement in Jona, St. Gallen, starb. Die Staatsanwaltschaft teilt mit: \u201eTodesursache war ein viraler Infekt, konkret der Corona-Virus.\u201c Obwohl Diabetiker und als solcher Hochrisikopatient, hatte die Hausarztpraxis den positiv mit Covid-19 Getesteten nach Hause geschickt. Nur im Falle einer Verschlechterung k\u00f6nne er in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Genau diese Verschlechterung trat denn auch ein<\/p>\n<p>Wie ein junger Nachbar dem News-Portal&nbsp;<em>TeleZ\u00fcri<\/em>&nbsp;berichtete, habe er selbst die Praxis angerufen und Alarm geschlagen: \u201eIch sagte ihnen, dass Loganathan einen schlimmen Husten habe \u2013 das war nicht normal, sondern wirklich schlimm.\u201c Doch man habe ihm blo\u00df gesagt, er solle ihm einen Sirup besorgen. Kurze Zeit sp\u00e4ter war Loganathan tot. Sein Bruder, der ihn tot in der Wohnung aufgefunden hatte, alarmierte die \u00d6ffentlichkeit, \u201edamit das keinem anderen mehr passiert!\u201c Von der Arztpraxis gab es bisher keine Stellungnahme.<\/p>\n<p>Loganathan Sathasivam ist nur einer der vielen Hundert, die in der Schweiz bereits an Covid-19 gestorben sind. Seit dem 5. M\u00e4rz, als das erste Corona-Todesopfer (eine 74-j\u00e4hige Frau) im Universit\u00e4tsspital Lausanne starb, ist die Zahl der Verstorbenen in knapp sieben Wochen auf \u00fcber 1400 angestiegen. (Europaweit sind schon \u00fcber 100.000 Menschen am Coronavirus gestorben.) In der Schweiz sind es vor allem die s\u00fcdlichen Grenzkantone Waadt (292 Tote), Tessin (288 Tote) und Genf (193 Tote), die eine traurige Spitzenposition bei den Todesopfern einnehmen. Im Tessin wurden allein am letzten Sonntag wieder sieben Todesf\u00e4lle gemeldet. Pro 10.000 Einwohner sind dort 86,5 Personen an Covid-19 erkrankt.<\/p>\n<p>Als die Pandemiezahlen stiegen, sah die Tessiner Kantonsregierung sich gezwungen, am 23. M\u00e4rz den Notstand auszurufen. Von dem Lockdown waren zun\u00e4chst auch die drei Tessiner Goldraffinerien Argor-Heraeus, Valcambi und PAMP betroffen. Die Arbeiter dieser Raffinerien, die zu den gr\u00f6\u00dften der Welt geh\u00f6ren, sind zu zwei Drittel Grenzg\u00e4nger aus Italien.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"431\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Gold.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7627\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Gold.jpg 640w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Gold-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption><strong>Goldbarren in der Argor-Heraeus-Raffinerie (AP Photo\/Keystone, Karl Mathis)<\/strong> <\/figcaption><\/figure>\n<p>Allerdings war der Druck aus der Wirtschaft und Finanzwelt enorm. Da Gold als Krisenw\u00e4hrung par excellence gilt, ist seit der Ausbreitung der Pandemie die Nachfrage nach Gold sprunghaft angestiegen, und der Goldpreis hat mit \u00fcber 1.600 Dollar die Unze ein Sieben-Jahres-Hoch erreicht. So machte der Bundesrat die Entscheidung des Tessiner Kantonsrats rasch wieder r\u00fcckg\u00e4ngig, und die Grenze wurde f\u00fcr Schweizer B\u00fcrger und Italiener mit Arbeitsausweis fast \u00fcberall wieder ge\u00f6ffnet. Schon in der ersten Aprilwoche nahmen alle drei Goldraffinerien die Arbeit zu 50 Prozent wieder auf.<\/p>\n<p>Dass die Herstellung von Goldbarren so rasch als eine \u201esystemrelevante\u201c Produktion eingestuft wird, w\u00e4hrend die Herstellung von Schutzmaterialien, Desinfektionsmitteln und Testkits auf der Strecke bleibt, muss zu denken geben. Welchen Preis die Besch\u00e4ftigten daf\u00fcr bezahlen, und ob es bereits Arbeiter darunter gibt, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, ist bisher unbekannt.<\/p>\n<p>In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass die \u201eetappenweise Lockerung\u201c darauf hinausl\u00e4uft, Tausende Arbeiter und Angestellte zur\u00fcck an die Arbeit zu schicken, ohne dass ihnen in ausreichendem Ma\u00df Masken, Handschuhe, Desinfektion und die M\u00f6glichkeit auf Selbstschutz gew\u00e4hrt wird. Angesichts der wenigen Testm\u00f6glichkeiten kann sich niemand darauf verlassen, dass die Kollegen nicht unwissentlich das Virus in sich tragen. Bisher hatten kaum 2,5 Prozent der Einwohner die M\u00f6glichkeit, sich auf Covid-19 testen zu lassen.<\/p>\n<p>Besonders betroffen sind nat\u00fcrlich die \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte. Dar\u00fcber berichtete die \u00c4rztin Sabine Popescu aus Verbier im Wallis<em>.<\/em>&nbsp;Verbier ist ein prominenter Skiort, der \u00e4hnlich wie das \u00f6sterreichische Ischgl schon fr\u00fch eine gro\u00dfe Zahl an Infizierten aufwies und drohte, zur Virenschleuder zu werden. Schon am 23. M\u00e4rz hatte Frau Popescu deshalb mit anderen \u00c4rzten zusammen gefordert, das Val de Bagne, in dem Verbier liegt, komplett abzuriegeln. Doch die Walliser Beh\u00f6rden hatten gemeinsam mit dem BAG anders entschieden.<\/p>\n<p>Am 3. April sagte die \u00c4rztin der Zeitung&nbsp;<em>L\u2019Illustr\u00e9<\/em>, sie f\u00fchle sich verzweifelt und machtlos. Zwar seien Touristen und Saisonarbeiter abgereist, aber \u201ebei einer so hohen Rate von Infizierten h\u00e4tte die Quarant\u00e4ne ausgesprochen werden m\u00fcssen. Unseren Beh\u00f6rden fehlte es an Voraussicht \u2026 In Bern scheinen sie die Dringlichkeit der Situation nicht zu verstehen.\u201c<\/p>\n<p>Die \u00c4rztin berichtete, dass sie bis Mitte M\u00e4rz \u201eweder die Tests noch das Recht, sie durchzuf\u00fchren\u201c gehabt habe. Sie habe Patienten, vor allem Touristen, zur Untersuchung nach Sion, ins Tal hinunter, schicken m\u00fcssen. Noch immer arbeite sie mit improvisierter Schutzausr\u00fcstung, in einem Heimwerkeranzug und ohne ausreichenden Mundschutz.<\/p>\n<p>Nur einmal jeden Tag k\u00f6nne sie ihre Maske wechseln, so die \u00c4rztin. \u201eUns fehlt es an Masken, an Reagenzien f\u00fcr die Tests, etc. Da sehen wir, dass Asien vor der Schweiz und vor Europa liegt. H\u00e4tten wir Millionen von Einwohnern, dann w\u00e4re unser Land am st\u00e4rksten kontaminiert.\u201c<\/p>\n<p>Mittlerweile erlebe sie in ihrer Arztpraxis in Verbier, dass 70 bis 75 Prozent der Patienten Covid-19-positiv getestet w\u00fcrden. Je nach Tag und Auswahl der Patienten k\u00f6nnten es auch leicht 100 Prozent werden. Zum Gl\u00fcck sei bisher noch keiner gestorben, doch mehrere l\u00e4gen im Krankenhaus und w\u00fcrden k\u00fcnstlich beatmet. Die Beh\u00f6rden m\u00fcssten doch alles zu tun, um eine Situation zu vermeiden, bei der \u2013 wie in einigen Regionen in Gro\u00dfbritannien oder im Elsass \u2013 die \u00fcber 70-J\u00e4hrigen von den Beatmungsger\u00e4ten ausgeschlossen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Das sei eine \u201efurchtbare ethische Entscheidung f\u00fcr einen Arzt\u201c, so Popescu. \u201eSchicke ich meine \u00e4lteren Patienten ins Krankenhaus, wenn sie Atembeschwerden haben, oder nicht? Wenn sie positiv sind, kann man ihnen doch nicht sagen: \u201aWarten Sie ab, ob sich Ihr Fall verschlechtert, aber dann werden Sie leider kein Beatmungsger\u00e4t bekommen\u2018.\u201c<\/p>\n<p>Der Beitrag eines weiteren Arztes kursiert derzeit in den Medien. Der Kardiologe Prof. Paul Robert Vogt hatte selbst jahrelang in Asien gearbeitet. Er kritisiert das Niveau der medialen Berichterstattung und Kommentare \u201ein Bezug auf Fakten, Moral, Rassismus und Eugenik\u201c. Notwendig sei ein auf zuverl\u00e4ssige Daten und Fakten gest\u00fctzter Widerspruch, argumentiert Prof. Vogt.<\/p>\n<p>Ausdr\u00fccklich bezeichnet er den Umgang der Schweiz mit Corona als \u201eSchande\u201c, in Anbetracht der Tatsache, dass das Land 85 Milliarden f\u00fcr sein Gesundheitswesen zur Verf\u00fcgung hat. Nach \u201e14 Tagen lauem Gegenwind\u201c stehe die Schweiz an der Wand, verf\u00fcge \u00fcber \u201ezu wenig Masken, zu wenig Desinfektionsmittel und zu wenig medizinisches Material\u201c. Sein Fazit: \u201eH\u00e4tte man die medizinischen Fakten zur Kenntnis genommen, und w\u00e4re man f\u00e4hig gewesen, Ideologie, Politik und Medizin zu trennen, w\u00e4re die Schweiz heute mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit in einer besseren Lage.\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist es in keiner Weise ein Zufall, dass die Schweizer Regierung auf das Virus derart&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2020\/03\/25\/schw-m25.html\"><strong>schlecht vorbereitet<\/strong><\/a>&nbsp;war. Was die fehlenden Best\u00e4nde an Desinfektionsmittel angeht, so tr\u00e4gt die Privatisierungsorgie der letzten Jahre daran eine gro\u00dfe Mitschuld.<\/p>\n<p>Vor zwei Jahren hatte das zust\u00e4ndige Bundesamt beschlossen, den nationalen Katastrophenvorrat an Ethanol aufzul\u00f6sen. Fast 80 Jahre lang hatte die Schweiz Tausende Tonnen Ethanol zur Herstellung von Desinfektionsmitteln gelagert. Doch im Jahr 2018 gab der Bund, wie es in einem Bericht der Tamedia-Gruppe hei\u00dft, im Zusammenhang mit der Privatisierung der Eidgen\u00f6ssischen Alkoholverwaltung eine Notreserve von 10.000 Tonnen Ethanol \u201estill und heimlich\u201c auf. Kein Wunder, dass die Vorr\u00e4te in den Apotheken rasch ersch\u00f6pft waren, als Ende Februar die Pandemie auch die Schweiz erreichte.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2020\/04\/21\/suis-a21.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 21. April 2020 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marianne Arens. Auch in der Schweiz hat sich die Regierung der aggressiven \u201eBack-to-work\u201c-Kampagne angeschlossen. 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