{"id":7746,"date":"2020-05-06T16:13:55","date_gmt":"2020-05-06T14:13:55","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7746"},"modified":"2020-05-06T16:13:57","modified_gmt":"2020-05-06T14:13:57","slug":"mexiko-arbeitszwang-trotz-epidemie-und-die-antwort-ist-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=7746","title":{"rendered":"Mexiko: Arbeitszwang trotz Epidemie: Und die Antwort ist \u201eNein!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201e\u2026\u00a0Es sind verwackelte Amateurvideos mit dem Handy,\u00a0der Ton ist leise oder rauscht \u2013 hastig gefilmt, damit der Sicherheitsdienst sie nicht entdeckt. Darauf zu sehen sind Gruppen demonstrierender Arbeiter der Fertigungsindustrie im Norden Mexikos.<!--more--> Sie werfen ihre Arbeitskittel Aufsehern vor die F\u00fc\u00dfe oder begehren vor Fabriktoren dagegen auf, dass sie entweder unter Gesundheitsrisiken weiterarbeiten m\u00fcssen oder ihren Job verlieren. Bei Hyundai, Roger\u2019s, Carso, Safran, Hisense und Ontex in Tijuana kam es dem Journalisten Alfredo Alvarez zufolge in den vergangenen Tagen zu Protesten. Nach Angaben von Luis Hern\u00e1ndez, dem Vorsitzenden des Verbandes der Fertigungs- und Exportindustrie in Baja California (Index), sind derzeit 60 Prozent der 1200 Zulieferbetriebe geschlossen. Konflikte habe es in etwa 20 Betrieben gegeben, \u201chaupts\u00e4chlich durch Mitarbeiter, die die Pandemie als Gelegenheit f\u00fcr bezahlten Urlaub sehen\u201d \u2013 so jedenfalls seine Sicht der Dinge im\u00a0Interview mit der DW. Eigentlich d\u00fcrfen in Mexiko nur noch systemrelevante Betriebe arbeiten. Doch viele der Maquilas, die f\u00fcr den US-Markt produzieren, widersetzten sich der Anordnung und drohten den Arbeitern mit Entlassung, sollten diese nicht erscheinen, berichtet der Journalist\u00a0Alvarez auf seiner Webiste. Die Folgen dieser Praxis sind fatal: 20 Todesf\u00e4lle durch das Coronavirus in Maquilas wurden bislang publik \u2013 13 davon alleine beim Autozulieferer Lear in Ciudad Ju\u00e1rez. Der Gesundheitsdienst von Lear, der Recherchen der Los Angeles Times zufolge schon Ende M\u00e4rz von COVID-19-F\u00e4llen Kenntnis hatte, speiste die Kranken mit Schmerzmitteln ab und schickte sie zur\u00fcck ans Band. So nachl\u00e4ssig geht es offenbar in vielen Betrieben zu<\/em>\u2026\u201c \u2013 aus dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/betriebe-in-mexiko-ignorieren-corona-auflagen-auch-auf-us-druck\/a-53276940\">Beitrag \u201eBetriebe in Mexiko ignorieren Corona-Auflagen \u2013 auch auf US-Druck\u201c von Sandra Weiss am 29. April 2020 bei der Deutschen Welle<\/a>\u00a0\u2013 bis dahin ist die Kunde vom Widerstand in den mexikanischen Betrieben bereits gedrungen\u2026 Zur Auswirkung der Epidemie und des Drucks der USA zur Zwangsarbeit sowie dem Widerstand dagegen und den allgemeineren Auswirkungen Coronas eine kleine Sammlung von Beitr\u00e4gen:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/mexiko_maquilasreik_14.1.2019.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7747\" width=\"574\" height=\"325\"\/><\/figure>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2020\/04\/22\/mexi-a22.html\">\u201eStreiken gegen den Tod: Mexikanische Maquiladora-Arbeiter legen Arbeit nieder\u201c von Eric London und Andrea Lobo am 22. April 2020 bei wsws<\/a>\u00a0berichtete bereits: \u201e\u2026\u00a0<em>Die Maquiladora-Arbeiter, die in Tijuana, Matamoros, Mexicali, Reynosa und Ciudad Ju\u00e1rez Komponenten f\u00fcr transnationale Konzerne produzieren, verleihen Milliarden Arbeitern weltweit eine Stimme. Sie fordern die Stilllegung nicht-systemrelevanter Produktion, volle Lohnfortzahlung und die Bereitstellung von angemessener Gesundheitsversorgung, sowie Schutz- und Sicherheitsma\u00dfnahmen. Obwohl die US-amerikanischen Medien die Proteste totschweigen, zirkulieren im Internet Videos, auf denen Manager zu sehen sind, die verzweifelte und w\u00fctende Arbeiter anschreien, die ihre Arbeitskittel auf den Boden werfen und die Betriebe verlassen. Genau wie Anfang 2019, als in Matamoros 70.000 Arbeiter gegen die Gewerkschaften rebellierten und den gr\u00f6\u00dften spontanen Streik in Nordamerika seit Jahrzehnten begannen, agieren die Arbeiter auch heute aus eigener unabh\u00e4ngiger Initiative. Diesmal tun sie es jedoch, um ihr Leben zu retten. (\u2026) In den Maquiladoras produzieren mehr als eine Million Arbeiter Teile f\u00fcr die meisten wichtigen Industriezweige in den USA, u.a. f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie. Deshalb ist die Produktion dort von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Versuche der Trump-Regierung und der Medien, die amerikanische Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Trump hat f\u00fcr den 1. Mai eine Lockerung der Arbeits- und Reisebeschr\u00e4nkungen vorgeschlagen, obwohl Mediziner warnen, dies k\u00f6nnte zu Tausenden von Toten f\u00fchren. Donald Trump verk\u00fcndete am Sonntag bei seiner t\u00e4glichen Pressekonferenz: \u201eIch habe gestern mit dem Pr\u00e4sidenten von Mexiko gesprochen \u2026 Und wir stimmen uns jetzt sehr gut ab \u2026 Wir k\u00fcmmern uns um die Versorgungskette. Es wird den Handel nicht beeintr\u00e4chtigen \u2026 Und wenn doch, dann sage ich Ihnen: Wenn eine Lieferkette in Mexiko oder Kanada uns daran hindert, ein gro\u00dfes oder wichtiges Produkt herzustellen, oder sogar ein milit\u00e4risches Produkt, dann werden wir nicht erfreut sein, das kann ich Ihnen sagen.\u201c.<\/em>..\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/04\/238991\/mexiko-corona-wirtschaft\">\u201eSozio\u00f6konomische Krise durch Corona-Pandemie in Mexiko\u201c von Nina Baghery am 13. April 2020 bei amerika21.de<\/a>\u00a0berichtete zu den sozialen und politischen Auswirkungen der Epidemie in Mexiko unter anderem: \u201e\u2026\u00a0<em>Die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung einer schnellen Ausbreitung der Krankheit f\u00fchren zur existenziellen Not bei Menschen aus der Unter- und Mittelschicht. Vergangene Woche stellte Pr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador deshalb einen Wirtschaftsplan vor. Dabei bittet er die US-amerikanische Fondsgesellschaft Blackrock um finanzielle Hilfe. Zugleich bedauerte er, dass die Vereinten Nationen sich nicht \u201cum eine gerechte Verteilung von Medikamenten und medizinischer Ausr\u00fcstung\u201d in Mexiko sorgten. Mittlerweile sind das soziale Leben und der Handel erheblich eingeschr\u00e4nkt. Im Rahmen des Wirtschafts-Krisenplans will sich die Regierung auf die Unterst\u00fctzung von \u201cinformellen Arbeitern und kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen\u201d konzentrieren, da diese \u201cwirtschaftlich am st\u00e4rksten von der gesundheitlichen Notlage betroffen\u201d sind. Neben der finanziellen Unterst\u00fctzung von Privatunternehmen verspricht der Plan die Schaffung von rund zwei Millionen neuen Arbeitspl\u00e4tzen. Dadurch sollen informelle Arbeiter in den formellen Sektor \u00fcberf\u00fchrt und so die \u201cWirtschaft der \u00c4rmsten\u201d mit \u00f6ffentlichen Geldern gest\u00e4rkt werden st\u00e4rken. Bislang ist nicht ersichtlich, durch welche Projekte diese Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden sollen. Indes sind auch die Arbeitsverh\u00e4ltnisse im formellen Sektor oftmals prek\u00e4r. So bieten Arbeitsvertr\u00e4ge h\u00e4ufig keinen ausreichenden Schutz vor \u00f6konomischer Ausbeutung und dem Absturz in die Arbeitslosigkeit. Zur Vermeidung von Entlassungen appelliert der Pr\u00e4sident an eine \u201csoziale Vernunft\u201d und bittet die Unternehmer, w\u00e4hrend der Krise K\u00fcndigungen zu unterlassen. Aber das reicht offenbar nicht aus: So nutzt beispielsweise die Schuhfabrik Safi, ein Gro\u00dfbetrieb in Guanajuato, die Pandemie, um Angestellte willk\u00fcrlich zu entlassen, ohne ihnen ihre vertraglich zustehenden Abfindungen zu bezahlen. Das in Puebla ans\u00e4ssige deutsche Unternehmen Volkswagen h\u00e4lt sich zwar an die Empfehlung und h\u00e4lt Arbeitsvertr\u00e4ge trotz der Stilllegung des Werks aufrecht. Allerdings zahlt der Konzern bis auf weiteres nur noch 50 Prozent des Gehalts an Angestellte aus<\/em>\u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/arbeit-gesundheit\/wovon-soll-ich-leben-wenn-ich-nicht-arbeiten-kann\/\">\u201eEin Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung ist Risikogruppe\u201c von Markus Plate am 21. April 2020 beim NPLA<\/a>\u00a0zur Lebenssituation generell: \u201e\u2026\u00a0<em>Dagegen dr\u00f6hnen die Sirenen der Rettungswagen in diesen Tagen rund um die Uhr durch die Stadt. In Mexiko sind nicht nur \u00e4ltere Personen besonders gef\u00e4hrdet, an Covid-19 zu erkranken. Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung ist Risikogruppe, wie Hugo L\u00f3pez Gatell, Mexikos oberster Epidemiologe, recht offen beschreibt. Patienten mit \u00dcbergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herzproblemen h\u00e4tten ein deutlich erh\u00f6htes Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken. All diese Krankheiten seien vor allem Folge zu salz-, fett-, und zuckerhaltiger, vor allem denaturierter Lebensmittel. Und nun treffe eine durch schlechte Ern\u00e4hrung geschw\u00e4chte Bev\u00f6lkerung auf die Corona-Epidemie. Der Epidemiologe ist sp\u00e4t zu gro\u00dfer Form aufgelaufen. Noch Mitte M\u00e4rz durfte in Mexiko-Stadt ein Open-Air-Festival mit zehntausenden Besucher*innen stattfinden, obwohl Corona auch in Mexiko nachweislich l\u00e4ngst angekommen war. In vielen L\u00e4ndern der Welt herrschten zu diesem Zeitpunkt bereits\u00a0Social Distancing\u00a0oder sogar Ausgangssperren. Seit Anfang April hat auch Mexikos Regierung den Ernst der Lage erkannt, r\u00e4t dazu, Abstand zu halten und wenn m\u00f6glich, zu Hause zu bleiben. Doch dieser Richtungswechsel komme zu sp\u00e4t, finden viele. (\u2026) Corona trifft in Mexiko auf ein kaputt gespartes staatliches Gesundheitssystem. Es fehlt an Schutzkleidung, Medikamenten, Personal, Ger\u00e4ten und Intensivbetten. Mexiko gibt nur f\u00fcnf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr Gesundheit aus, deutlich weniger als zum Beispiel Brasilien oder Chile. Daneben existiert ein \u00fcberteuertes privates Gesundheitssystem f\u00fcr Mittel- und Oberschicht. Dieses \u2013 immerhin \u2013 \u00f6ffnet nun endlich die Notaufnahmen auch f\u00fcr wirtschaftlich schlechter Betuchte. Und am 8. April hat Mexiko endlich eine Flugzeugladung Masken, Handschuhe und sonstige Schutzkleidung gegen Corona aus China erhalten, weitere sollen folgen. Doch auch nach dem Richtungswechsel macht die Regierung unter Pr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador, kurz AMLO, in der Krise keine gute Figur. Einerseits gilt f\u00fcr den gesamten Monat April landesweit der Gesundheitsnotstand und alle nicht wesentlichen Wirtschaftsaktivit\u00e4ten sind suspendiert. F\u00fcr Mexiko-Stadt und andere schwer betroffene Regionen Mexikos ist das\u00a0Confinamiento\u00a0gerade bis Ende Mai verl\u00e4ngert worden. Aber staatliche Hilfsprogramme? Fast Fehlanzeige. Denn, so der Pr\u00e4sident, gelte zuallererst, keine neuen Schulden zu machen, die \u201erepublikanische Austerit\u00e4tspolitik\u201c durchzuhalten..<\/em>.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/revoltmag.org\/articles\/sie-m%C3%BCssen-sich-vorgaukeln-dass-nichts-passieren-wird\/\">\u201eSie m\u00fcssen sich vorgaukeln, dass nichts passieren\u00a0wird\u201c bereits am 30. M\u00e4rz 2020 beim revolt:mag<\/a>\u00a0ist ein Kommentar von Z\u00f3simo Camacho aus der linken mexikanischen Zeitschrift Contral\u00ednea (von Alexander Gorski exklusiv \u00fcbersetzt). Darin kontrastiert er die Situation in den verschiedenen Stadtvierteln so: \u201e\u2026\u00a0<em>Die M\u00e4rkte sind voll mit H\u00e4ndler*innen, die Kinder spielen in den Stra\u00dfen, die Kioske, Metzgereien, Gefl\u00fcgelgesch\u00e4fte und Tortilla-L\u00e4den sind immer noch ein Treffpunkt f\u00fcr Familien und Freund*innen. H\u00e4ndesch\u00fctteln, K\u00fcsse und Umarmungen \u00fcberall. Der Kontrast zu den Vierteln der Mittel- und Oberschicht k\u00f6nnte nicht gr\u00f6\u00dfer sein. Dort dominieren menschenleere Stra\u00dfen und geschlossene Tore. Es herrscht Stille. Gut ausger\u00fcstet warten die Familien dort auf das Virus SARS-Cov-2, welches die Erkrankung Covid-19 verursacht. Sie sind sich der Pandemie voll bewusst, die bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits weltweit eine halbe Million Infizierte und 30.000 Tote verursacht hat. Vor allem aber haben diese Familien die M\u00f6glichkeit, sich zu sch\u00fctzen und wochen- oder monatelang mit gut gef\u00fcllten Vorr\u00e4ten auszuharren. (\u2026) Die M\u00e4rkte sind voll mit H\u00e4ndler*innen, die Kinder spielen in den Stra\u00dfen, die Kioske, Metzgereien, Gefl\u00fcgelgesch\u00e4fte und Tortilla-L\u00e4den sind immer noch ein Treffpunkt f\u00fcr Familien und Freund*innen. H\u00e4ndesch\u00fctteln, K\u00fcsse und Umarmungen \u00fcberall. Der Kontrast zu den Vierteln der Mittel- und Oberschicht k\u00f6nnte nicht gr\u00f6\u00dfer sein. Dort dominieren menschenleere Stra\u00dfen und geschlossene Tore. Es herrscht Stille. Gut ausger\u00fcstet warten die Familien dort auf das Virus SARS-Cov-2, welches die Erkrankung Covid-19 verursacht. Sie sind sich der Pandemie voll bewusst, die bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits weltweit eine halbe Million Infizierte und 30.000 Tote verursacht hat. Vor allem aber haben diese Familien die M\u00f6glichkeit, sich zu sch\u00fctzen und wochen- oder monatelang mit gut gef\u00fcllten Vorr\u00e4ten auszuharren. Ein Sturm zieht auf, aber viele scheinen das nicht wahrhaben zu wollen. T\u00e4glich werden mehr positiv Getestete des Coronavirus in Mexiko gemeldet. Und doch ist es bei einem gro\u00dfen Teil der Bev\u00f6lkerung \u00fcblich, von der \u201eL\u00fcge\u201d des Coronavirus zu sprechen. In den Vierteln der Unterschicht gibt es diejenigen, die voller \u00dcberzeugung argumentieren, dass alles nur ein gro\u00dfer Mythos sei und schon nichts passieren werde. Das hat nicht nur mit der \u00e4u\u00dferst widerspr\u00fcchlichen Informationspolitik der Regierung des mexikanischen Pr\u00e4sidenten Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador zu tun. Denn ungeachtet der Einsch\u00e4tzungen und Aufforderungen der M\u00e4chtigen m\u00fcssen sich die Armen dieses Landes einreden, dass es nichts zu bef\u00fcrchten g\u00e4be. Die Ungesch\u00fctzten versuchen, ihren Glauben daran zu n\u00e4hren, dass die angek\u00fcndigte und absehbare Trag\u00f6die nicht kommen wird. Und tats\u00e4chlich haben sie auch keine andere Wahl. Wie sollten sie auch akzeptieren, dass die Gefahr auf der Stra\u00dfe liegt, wenn sie nicht aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, hinauszugehen..<\/em>.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/encuentrosindical.org\/?p=11352\">\u201e\u00a1SALUD, PAN Y TRABAJO!\u201c am 01. April 2020 bei Encuentro Sindical<\/a>\u00a0dokumentiert<strong>,<\/strong>\u00a0ist die gemeinsame Erkl\u00e4rung des Gewerkschaftsbundes NCT mit der Koordination der Universit\u00e4tsgewerkschaften zur aktuellen Situation, worin nachdr\u00fccklich unterstrichen wird, die Regierung d\u00fcrfe keine Ma\u00dfnahmen treffen, die die ohnehin verarmte arbeitende oder erwerbslose Bev\u00f6lkerung tr\u00e4fen, stattdessen m\u00fcsse sich sichern, dass ihre Gesundheit gesch\u00fctzt werde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jornada.com.mx\/ultimas\/sociedad\/2020\/04\/02\/son-201cun-camino-errado201d-las-clases-virtuales-durante-pandemia-cnte-7542.html\">\u201e\u201cUn camino errado\u201d, las clases virtuales durante la pandemia: CNTE\u201c von Jos\u00e9 Antonio Rom\u00e1n am 02.April 2020 bei La Jornada<\/a>\u00a0berichtet von der Kritik der oppositionellen CNTE in der Lehrergewerkschaft, die an dem auch in Mexiko befolgten Konzept des virtuellen Unterrichts kritisiert, dass dabei \u201e\u00fcbersehen\u201c werde, dass nur 39% der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Zugang zum Internet zu Haus h\u00e4tten. Die CNTE stellt diesem Konzept ein eigenes gegen\u00fcber, dass viele Lehrerinnen und Lehrer vor allem an den Grundschulen vor Ort entwickelt h\u00e4tten, und das im Wesentlichen auf Kleingruppen-T\u00e4tigkeit aufbaue.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/mexiko\/gewerkschaften-mexiko\/vor-allem-us-unternehmen-in-mexiko-wollen-arbeitszwang-trotz-epidemie-und-die-antwort-ist-nein\/\"><em>labournet.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 6. Mai 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u2026\u00a0Es sind verwackelte Amateurvideos mit dem Handy,\u00a0der Ton ist leise oder rauscht \u2013 hastig gefilmt, damit der Sicherheitsdienst sie nicht entdeckt. 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