{"id":8466,"date":"2020-09-08T10:30:33","date_gmt":"2020-09-08T08:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8466"},"modified":"2020-09-08T10:30:35","modified_gmt":"2020-09-08T08:30:35","slug":"russland-1917-wie-die-revolutionsregierung-eine-pandemie-bekaempfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8466","title":{"rendered":"Russland 1917: Wie die Revolutionsregierung eine Pandemie bek\u00e4mpfte"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcberall auf der Welt versagen Regierungen angesichts der Pandemie. Nach der Oktoberrevolution von 1917 bedrohte das Fleckfieber Millionen. Revolution\u00e4re Ma\u00dfnahmen stoppten seine Verbreitung. Von Charlie Kimber.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Wie w\u00fcrde eine Gesellschaft, die eine Revolution vollbracht hat, mit einer Pandemie umgehen? Wir k\u00f6nnen eine Ahnung davon bekommen, wenn wir uns Russland im Jahr 1917 ansehen. Die Arbeiterklasse mit der Bolschewistischen Partei an der Spitze ergriff im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/oktoberrevolution-was-wirklich-geschah\/\">Oktober 1917<\/a>\u00a0die Macht. Schon bald musste sie Wege finden, die Krankheiten zu bek\u00e4mpfen, die die Menschen in weiten Teilen Europas befielen.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/PIc_bath.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8467\" width=\"410\" height=\"544\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/PIc_bath.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/PIc_bath-226x300.jpg 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><figcaption>Propagandaplakat der Revolutionsregierung zur Bek\u00e4mpfung des Fleckfiebers, das v.a. durch L\u00e4use verbreitet wird.<\/figcaption><\/figure>\n<p>In den folgenden vier Jahren w\u00fcteten die Cholera, die Pocken und die \u00bbSpanische Grippe\u00ab. Die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung jedoch war das Fleckfieber<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/russland-1917-wie-die-revolutionsregierung-eine-pandemie-bekaempfte\/#f(1)\"><sup>1<\/sup><\/a>. Zu einer Zeit, als es noch keine Antibiotika gab, starben ein Drittel der daran Erkrankten.<\/p>\n<p>Das Fleckfieber wird durch ein Bakterium verbreitet, das sich im Magen-Darm-Trakt von L\u00e4usen vermehrt und insbesondere \u00fcber die Kleiderlaus \u00fcbertragen wird. Dieses Insekt kann sich unter Bedingungen von Schmutz, beengten Wohnverh\u00e4ltnissen, schlechten sanit\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen und anderen Krankheiten schnell vermehren.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerkrieg und Pandemie<\/strong><\/p>\n<p>Die verheerenden Lebensbedingungen im Ersten Weltkrieg boten einen perfekten N\u00e4hrboden daf\u00fcr. L\u00e4use befielen die Uniformen von Soldaten, und diese verbreiteten sie weiter, wenn sie vorr\u00fcckten oder zur\u00fcckwichen. Dann sprangen Kleiderl\u00e4use auf die Bev\u00f6lkerung in den zerst\u00f6rten St\u00e4dten \u00fcber, in den verw\u00fcsteten l\u00e4ndlichen Gebieten und den Kriegsgefangenenlagern. Millionen Menschen waren in Osteuropa infiziert.<\/p>\n<p>Nach der Revolution in Russland waren \u00bbWei\u00dfe Armeen\u00ab entschlossen, die neue Gesellschaft der Arbeiterinnen und Arbeiter zu zerschlagen. Sie verb\u00fcndeten sich mit Invasionsarmeen aus 14\u00a0L\u00e4ndern und entfesselten einen B\u00fcrgerkrieg. Hungernder Menschen fl\u00fcchteten in un\u00fcbersehbarer Zahl vor den marodierenden Armeen und str\u00f6mten in St\u00e4dte, die schon dicht bev\u00f6lkert waren und in denen es kaum noch menschenw\u00fcrdige Unterk\u00fcnfte gab, was beste Bedingungen f\u00fcr die weitere Verbreitung der L\u00e4use bot.<\/p>\n<p><strong>Gesundheitswesen unter Arbeiterkontrolle<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1919 soll Lenin vor Besch\u00e4ftigten des Gesundheitssystems erkl\u00e4rt haben: \u00bbGenossen, wir m\u00fcssen unsere gesamte Aufmerksamkeit auf dieses Problem richten. Entweder wird die Laus den Sozialismus oder der Sozialismus die Laus besiegen.\u00ab Das war keine einfache Aufgabe, denn Russland war im Jahr 1914 ein wirtschaftlich r\u00fcckst\u00e4ndiges Land gewesen und nach dem Krieg und dem folgenden B\u00fcrgerkrieg war ein Gro\u00dfteil der modernen Industrie zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die russische Gesellschaft, die von demokratisch gew\u00e4hlten Arbeiterr\u00e4ten, den Sowjets, regiert wurde, nahm die Aufgabe sofort in Angriff. Das Gesundheitswesen war unter Arbeiterkontrolle verstaatlicht und zentralisiert worden und die Behandlung war jetzt kostenlos. Das war entscheidend f\u00fcr einen Plan zur Bek\u00e4mpfung des Fleckfiebers. Die erste Aufgabe bestand darin, die Gesundheitsf\u00fcrsorge erheblich auszuweiten.<\/p>\n<p><strong>Aufkl\u00e4rung \u00fcber Pandemie durch Agit-Z\u00fcge<\/strong><\/p>\n<p>Der Journalist Jakob Friis reiste w\u00e4hrend der Pandemie nach Russland und befragte den Arzt Dr. Perwuchin von der Organisation, die f\u00fcr Arzneimittel zust\u00e4ndig war. Dieser sagte ihm: \u00bbAls Folge der Verstaatlichung der Apotheken werden unsere knappen Best\u00e4nde gerecht verteilt. Trotz all der \u00e4u\u00dferen Schwierigkeiten haben sich die gesundheitlichen Verh\u00e4ltnisse im vergangenen Jahr gebessert. Neue Fabriken wurden errichtet und gro\u00dfe Lagerbest\u00e4nde wurden bei den Spekulanten beschlagnahmt. Kein einziges kapitalistisches Land h\u00e4tte die \u00f6ffentliche Gesundheit so gut sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Wir haben die Spanische Grippe besser \u00fcberstanden als die westliche Welt. Wir sind in der Lage, Epidemien sehr viel besser zu bek\u00e4mpfen als in fr\u00fcheren Zeiten.\u00ab<\/p>\n<p>Friis war Mitglied der norwegischen Arbeiterpartei, die nach 1917 der Kommunistischen Internationale beigetreten war, der internationalen Organisation revolution\u00e4rer Parteien. Er und sein bolschewistischer Interviewpartner k\u00f6nnten ein etwas zu rosiges Bild gemalt haben. Aber vieles wird in einem Aufsatz des US-amerikanischen Professors K. David Paterson best\u00e4tigt. Er schrieb: \u00bbGro\u00dfe Anstrengungen wurden unternommen, um die Bev\u00f6lkerung zu unterrichten. Eisenbahnwaggons mit eigens daf\u00fcr gestalteten Ausstellungen fuhren durch die sowjetischen Gebiete. Im November 1919 behandelten Desinfektionsteams 40.000 bis 50.000 Passagiere t\u00e4glich in Moskauer Bahnstationen. Schlie\u00dflich richtete die sowjetische Regierung etwa 250.000 Betten f\u00fcr Fleckfieberpatienten ein und errichtete rund 300 Isolations- und Desinfektionsstationen entlang von Bahnstrecken und Wasserwegen. Hunderte Bade- und Desinfektionsabteilungen wurden in der Armee zusammengestellt, um die Soldaten zu entlausen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Wohnungen und Schulen<\/strong><\/p>\n<p>Labore wurden eingerichtet, um die wirksamsten Methoden zu erforschen und einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Paterson schrieb weiter: \u00bbMit dem Entlausen wurden Massen an L\u00e4usen vernichtet. Eine f\u00fcnf Zentimeter dicke Schicht an L\u00e4usen bedeckte den Boden eines Desinfektionsraums der Roten Armee. Entlausen, Isolation und Aufkl\u00e4rung trugen ganz ohne Zweifel zur endg\u00fcltigen Eind\u00e4mmung der Epidemie bei.\u00ab<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu der Ausweitung der Gesundheitseinrichtungen begaben sich die Bolschewiki auch daran, andere Bereiche des Arbeiterlebens \u2013 wie Wohnen und Schulen \u2013 zu verbessern. Das erforderte allerdings Zeit.<\/p>\n<p>Im Jahr 1919 hie\u00df es in der Zeitung der Sowjets: \u00bbViele Tausende Arbeiter leben noch in Kellern und auf Dachb\u00f6den. Der Engel des Todes streift noch durch die Vororte der St\u00e4dte und zeigt mit seiner schrecklichen Hand auf die H\u00e4user der Arbeiter.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Vorsorge gegen Pandemie von unten<\/strong><\/p>\n<p>Wesentlich war auch, dass die Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Fleckfiebers nicht nur von oben verordnet wurden. Abgest\u00fctzt wurden sie durch ein Netz von Arbeiterorganisationen, die sie umsetzten.<\/p>\n<p>Arbeiterkomitees zur Bek\u00e4mpfung von Epidemien wurden schon im Jahr 1918 in den St\u00e4dten und gr\u00f6\u00dferen D\u00f6rfern geschaffen. Ihre Aufgabe bestand darin, Unterk\u00fcnfte und \u00f6ffentliche Einrichtungen zu \u00fcberpr\u00fcfen, die Leute in Hygiene und Sauberkeit zu unterrichten, Seife zu verteilen und die Laus zu bek\u00e4mpfen. Die Partei, die Gewerkschaften, Frauenorganisationen und Jugendgruppen beteiligten sich alle an dem Kampf gegen die Krankheit.<\/p>\n<p>Die Vertreter dieser Komitees \u2013 selbst Arbeiter und Bauern \u2013 gaben wissenschaftliche Informationen an die Bev\u00f6lkerung weiter.<\/p>\n<p>Diese Art der Beteiligung der Arbeiterklasse an der Bek\u00e4mpfung der Krankheit war von hoher Bedeutung.<\/p>\n<p>Im Jahr 1920 schrieb Nikolai Semaschko, der Kommissar f\u00fcr Gesundheit in der Regierung: \u00bbWir k\u00f6nnen ohne zu \u00fcbertreiben sagen, dass die Fleckfieber- und Choleraepidemie vor allem durch die Unterst\u00fctzung der Arbeiter- und Bauernkomitees aufgehalten werden konnte. Das Volkskommissariat f\u00fcr Gesundheit kann die unz\u00e4hligen Schwierigkeiten in diesem verarmten und verw\u00fcsteten Land nur \u00fcberwinden, wenn es sich der Unterst\u00fctzung und Hilfe der Bev\u00f6lkerung sicher sein kann.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Hilfe f\u00fcr die Konterrevolution<\/strong><\/p>\n<p>Aus westlichen L\u00e4ndern gelangte etwas Hilfe nach Russland, aber nur f\u00fcr die Feinde der Bolschewiki. Das Amerikanische Rote Kreuz (ARC) unternahm gro\u00dfe Anstrengungen, die Wei\u00dfen Armeen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Julia F. Irwin, eine Historikerin und Spezialistin in US-amerikanischer \u00bbhumanit\u00e4rer Hilfe\u00ab, schrieb: \u00bbObwohl die Mitarbeiter des ARC es vielleicht leugneten, aber ihre Hilfsma\u00dfnahmen, die sich gegen die bolschewistischen Soldaten und Zivilisten richteten, waren in Konzeption und Durchf\u00fchrung eindeutig politisch motiviert. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts stellten, wie auch heute noch, amerikanische Hilfseins\u00e4tze im Ausland eine S\u00e4ule der US-amerikanischen Auslandsbeziehungen dar.\u00ab<\/p>\n<p>In den Jahren 1918 bis 1922 starben in Russland sch\u00e4tzungsweise \u00fcber zwei Millionen an Fleckfieber. Zu den Toten geh\u00f6rte auch der Vater des revolution\u00e4ren F\u00fchrers der Roten Armee, Leo Trotzki. Aber dem Arbeiterstaat gelang es, die Sterberate zu senken. Paterson schrieb: \u00bbAngesichts des unabl\u00e4ssigen Angriffs der Gesundheitsbeh\u00f6rden begannen die Fleckfiebererkrankungen nach 1922 deutlich abzunehmen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Fleckfieber unter Stalin<\/strong><\/p>\n<p>Der Befall mit L\u00e4usen und die Erkrankung an Fleckfieber kehrten zur\u00fcck mit der b\u00fcrokratischen Konterrevolution unter der F\u00fchrung Josef\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/1917-stalin-stalinismus-aufstieg-macht\/\">Stalins<\/a>, die die Arbeitermacht erstickte.<\/p>\n<p>Mit der verst\u00e4rkten Ausbeutung der Arbeiter und Bauern verbunden mit der Ausl\u00f6schung jedes Elements von Arbeiterdemokratie begann das Fleckfieber sich wieder auszubreiten, insbesondere in den Gef\u00e4ngnislagern.<\/p>\n<p>Allein im Bezirk Kolyma starben laut Berichten im Jahr 1938 Zehntausende in dem dortigen Straflager an Fleckfieber. Wie in jedem anderen Lebensbereich wurden die Errungenschaften der Revolution von Stalin ausgel\u00f6scht.<\/p>\n<p><strong>Fortschrittlicher als die reichsten L\u00e4nder<\/strong><\/p>\n<p>Aber das kann uns die Erfolge in den Jahren nach 1917 nicht nehmen. Wenige Tage bevor John Reed, ein revolution\u00e4rer Journalist, im Jahr 1920 an Typhus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/russland-1917-wie-die-revolutionsregierung-eine-pandemie-bekaempfte\/#f(2)\"><sup>2<\/sup><\/a>\u00a0starb, schrieb er einen Artikel, in dem er die Lage zusammenfasste: Er schrieb, Arbeitermacht \u00bbhei\u00dft nicht, dass in Sowjetrussland alles bestens w\u00e4re, dass die Menschen nicht hungern, dass es kein Elend und keine Krankheiten und keinen verzweifelten, endlosen Kampf g\u00e4be. Der Winter ist unvorstellbar grausam. Das Fleckfieber, intermittierendes Fieber, Grippe w\u00fcteten unter den Arbeitern. Die k\u00f6rperliche Verfassung der seit \u00fcber zwei Jahren halb verhungerten und geschw\u00e4chten Menschen konnte dem nicht mehr widerstehen. Die bewusste Blockadepolitik der Alliierten verhinderte den Zugang zu notwendigen Arzneimitteln, weshalb Tausende und Abertausende Menschen starben.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbTrotz alldem baute das Volkskommissariat f\u00fcr Gesundheit einen kolossalen Sanit\u00e4tsdienst auf, ein Netz aus medizinischen Abteilungen unter der Kontrolle der Ortssowjets \u00fcberall in Russland, auch an Orten, wo noch niemals ein Arzt gewesen war. Jede Gemeinde br\u00fcstet sich jetzt mit mindestens einem neuen Krankenhaus, h\u00e4ufiger sogar zwei oder drei. Hunderttausende Plakate in leuchtenden Farben wurden \u00fcberall aufgeh\u00e4ngt und informierten die Menschen mit einfachen Bildern, wie sie eine Krankheit vermeiden k\u00f6nnten, und forderten sie auf, ihre H\u00e4user und sich selbst zu reinigen. In jeder Klein- und Gro\u00dfstadt gibt es jetzt freie Entbindungskliniken f\u00fcr arbeitende Frauen.\u00ab<\/p>\n<p>Inmitten von Krieg und Hunger betrieben die Bolschewiki eine wissenschaftlichere, wirksamere und demokratischere Politik, um Epidemien zu bek\u00e4mpfen, als die reichsten L\u00e4nder ein Jahrhundert danach. Deshalb k\u00e4mpfen wir gegen eine kapitalistische Gesellschaft der Armut und der Pandemien und f\u00fcr einen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/draper\/1966\/2seelen\/index.htm\">Sozialismus von unten<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/russland-1917-wie-die-revolutionsregierung-eine-pandemie-bekaempfte\/#a(1)\"><sup>1<\/sup><\/a>\u00a0Im Englischen wird das Fleckfieber auch als Typhus bezeichnet, es handelt sich jedoch um unterschiedliche Krankheiten und unterschiedliche Infektionswege. In Sowjetrussland ging es in dieser Geschichte um die Bek\u00e4mpfung des Fleckfiebers, das durch L\u00e4use \u00fcbertragen wird. Siehe auch hier:\u00a0<a href=\"http:\/\/archiv.ub.uni-marburg.de\/diss\/z2008\/0157\/pdf\/dtw.pdf\">http:\/\/archiv.ub.uni-marburg.de\/diss\/z2008\/0157\/pdf\/dtw.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/russland-1917-wie-die-revolutionsregierung-eine-pandemie-bekaempfte\/#a(2)\"><sup>2<\/sup><\/a>\u00a0Es l\u00e4sst sich nicht genau ermitteln, ob Reed an Typhus oder Fleckfieber starb, da es nur wenige deutsche Quellen \u00fcber ihn gibt; es spricht aber einiges daf\u00fcr, dass es sich um Typhus handelte.<\/p>\n<p><em>Zuerst erschienen auf\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/socialistworker.co.uk\/art\/50023\/Russia+1917+++how+a+revolution+beat+back+a+pandemic\"><em>socialistworker.co.uk<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Aus dem Englischen von Rosemarie N\u00fcnning<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/russland-1917-wie-die-revolutionsregierung-eine-pandemie-bekaempfte\/\"><em>marx21.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 8. September 2020<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberall auf der Welt versagen Regierungen angesichts der Pandemie. Nach der Oktoberrevolution von 1917 bedrohte das Fleckfieber Millionen. Revolution\u00e4re Ma\u00dfnahmen stoppten seine Verbreitung. 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