{"id":857,"date":"2015-12-14T18:06:17","date_gmt":"2015-12-14T16:06:17","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=857"},"modified":"2015-12-14T18:06:17","modified_gmt":"2015-12-14T16:06:17","slug":"schweiz-die-sackgasse-der-gewerkschaften-auf-dem-bau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=857","title":{"rendered":"Schweiz : Die Sackgasse der Gewerkschaften auf dem Bau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Schweizer Bauhauptgewerbe kam es \u2013 wie bislang immer \u2013 zu einer Einigung, nachdem die Unternehmer angesichts der Schw\u00e4che der Mobilisierungsf\u00e4higkeit der Gewerkschaften keine wirklichen Zugest\u00e4ndnisse an die Arbeiterinnen und Arbeiter machen mussten. <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>Der bestehende Vertrag wird um zwei Jahre bis Ende 2017 verl\u00e4ngert und die Unternehmer bezahlen zus\u00e4tzlich 1,5% und die Arbeiterinnen und Arbeiter 0,5% in die Rentenkasse, damit die Finanzierung der Fr\u00fchverrentung mit 60 Jahren gesichert bleibt. Zudem gibt es keine Lohnerh\u00f6hungen. Auch den Unternehmern liegt an der Fortf\u00fchrung dieser Errungenschaft aus dem Kampfzyklus von 2001\/2002, denn die Arbeit auf dem Bau ruiniert die Gesundheit, so dass ab dem\u00a060. Alterjahr die Krankheitsrate stark zunimmt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dieser Text eines Tessiner Gewerkschafters und Genossen der Gauche anticapitaliste wurde kurz vor dem Abschluss der Vereinbarung zwischen den F\u00fchrungen der Gewerkschaften Unia und Syna mit dem Baumeisterverband vom 8. Dezember 2015 verfasst.<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8212;&#8212;&#8212; <\/strong><\/p>\n<p><em>Matteo Poretti.<\/em> Zwischen dem vergangenen 9. und 11. November haben sich 8&#8217;300 Bauarbeiter<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[*]<\/a>mobilisiert, um die Aufnahme von Verhandlungen f\u00fcr die Erneuerungen des Landesmantelvertrages (LMV) im Bauhauptsektor zu fordern. Es waren deren 2\u00b4500 im Tessin, 2\u00b4000 in Genf, 500 in Neuch\u00e2tel, 300 im Jura und 3\u00b4000 in der ganzen Deutschschweiz. Die Unternehmer wollten den Vertrag lediglich um ein Jahr und ohne \u00c4nderungen verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p><strong>Die Fr\u00fchpensionierung in Gefahr<\/strong><\/p>\n<p>Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV), die Dachorganisation der Bauunternehmer, wollte die Fr\u00fchpensionierung mit 60 vorerst angreifen. Diese ist die letzte grosse Errungenschaft der Schweizer Bauarbeiter und geht zur\u00fcck auf das Jahr 2002. Der Fonds f\u00fcr die Fr\u00fchpensionierungen hat jedoch einige finanzielle Probleme: In den n\u00e4chsten sieben Jahren wird mit einer grossen Zahl von Fr\u00fchpensionierungen gerechnet. Der bestehende Fonds, aus dem diese finanziert werden sollen, wird nicht in der Lage sein, diese in ihrem vollen Umfange abzudecken. Gem\u00e4ss verschiedenen Studien k\u00f6nnte dies durch eine Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge um 1,5% bis 2% erreicht werden. Die Unternehmer ihrerseits steuern eine lineare K\u00fcrzung der Renten um 18% an! Das heisst, sie wollen die Fr\u00fchpensionierung zerschlagen.<\/p>\n<p>Bevor wir zu einer n\u00e4heren Betrachtung der Streitpunkte \u00fcbergehen und eine erste Bilanzierung der gewerkschaftlichen Mobilisierungen vornehmen, ist es hilfreich, auf die Situation der Unternehmer und der Lohnabh\u00e4ngigen im Schweizer Bauhauptgewerbe einzugehen.<\/p>\n<p>Auf praktisch allen Baustellen wiederholen die Baumeister unabl\u00e4ssig, dass sie alles tun, um \u00abihren Betrieb\u00bb aufrechtzuerhalten und den Lebensunterhalt der Familien der Bauarbeiter zu sichern. Mit anderen Worten, die Bauwirtschaft sei in einer schwierigen Lage und w\u00fcrde keine Profite abwerfen. Die Zahlen und die Tatsachen weisen auf eine ganz andere Realit\u00e4t f\u00fcr die Baumeister.<\/p>\n<p>Wenn man auf die Entwicklung des Mehrwertes (sehr schematisch: Der zus\u00e4tzliche Reichtum, der durch die Arbeiterinnen und Arbeiter eines Unternehmens, eines Wirtschaftszweiges oder einer Volkswirtschaft erschaffen wird) schaut, so sind die Zahlen f\u00fcr das Schweizer Bauhauptgewerbe sehr positiv. Seit 1999 kann man ein regelm\u00e4ssiges Wachstum beobachten: Der Mehrwert ist \u2013 gem\u00e4ss den Angaben des SBV &#8211; im Bauhauptgewerbe von 15,13 Milliarden Franken im Jahre 2000 auf 20,11 Milliarden Franken im Jahre 2014 angestiegen. Dies bedeutet ein Anstieg um 33%.<\/p>\n<p><strong>Aber wohin geht der produzierte Reichtum?<\/strong><\/p>\n<p>Von daher stellt sich die Frage, wer den produzierten Reichtum eingeheimst hat. Die Zahlen sind eindeutig.\u00a0 Die Reall\u00f6hne im Bauhauptgewerbe sind zwischen 1995 und 2013 um 8,8% angestiegen, w\u00e4hrend im gleichen Zeitraum die Produktivit\u00e4t um 24% gewachsen ist. Aus dem Vergleich dieser Zahlen geht klar und deutlich hervor, dass der \u00fcbergrosse Anteil der Produktivit\u00e4tsgewinne in die Taschen der Unternehmer gewandert ist. Denn die Zunahme der L\u00f6hne lag weiter unter derjenigen der Produktivit\u00e4t. Der den Arbeiterinnen und Arbeitern ausgepresste Mehrwert hat sich also in Profit verwandelt.<\/p>\n<p>In einer Publikation vom Sommer 2013 stellt der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fest: \u00abDie Entwicklung der Arbeitsproduktivit\u00e4t pro Kopf war im Zeitraum 2007 bis 2012 mit einer Zunahme um 12,39% sehr positiv f\u00fcr das Baugewerbe. Die Arbeiter im Baugewerbe wurden letztendlich sehr schlecht entlohnt, da im Bauhauptgewerbe \u2013 das dem Landesmantelvertrag (ohne die Vorarbeiter) unterstellt ist \u2013 die Reall\u00f6hne im selben Zeitraum lediglich um 4,6% gewachsen sind.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Die Intensivierung der Arbeit als Quelle des Profits<\/strong><\/p>\n<p>Sogar der Bauindex Schweiz, eine durch die Credit Suisse und den Schweizer Baumeisterverband quartalsweise herausgegebene Publikation, best\u00e4tigt diese Tendenz. So spricht die Nummer des zweiten Quartals 2014 von einem \u00abauf Produktivit\u00e4tswachstum beruhenden Wachstum\u00bb. Und betont: Dass \u00abgerade im Bausektor das Wachstum der vergangenen Jahre ohne grosses Stellenwachstum erreicht werden konnte. Wenn die Stellenzahl im Bausektor im Allgemeinen \u00fcberhaupt gewachsen ist, so in den Bereichen der Planung, der Technik und des Vertriebes. Die Entwicklung der Kompetenzen hat in zahlreichen Unternehmen einen Produktivit\u00e4tsgewinn nach sich gezogen. \u2026 Zwischen 2001 und 2013 stand ein Produktivit\u00e4tswachstum von 33% einer Zunahme des Volumens der Projekte im Bauhauptgewerbe um 50% gegen\u00fcber\u00bb.<\/p>\n<p>Diese Produktivit\u00e4tsgewinne, so stellt der Bericht klar fest, wurden durch den menschlichen Faktor erm\u00f6glicht, das heisst durch eine markante Zunahme der Arbeitsintensit\u00e4t, also einer zunehmenden Ausbeutung der lebendigen Arbeit. F\u00fcr diese Schlussfolgerung gen\u00fcgen die Angaben des SBV: Im Jahre 2000 kamen im Bauhauptgewerbe 95\u00b4393 Bauarbeiter f\u00fcr einen Umsatz von 16,14 Milliarden Franken auf. 2014 waren es nur mehr 79\u00b4000, die einen Umsatz von 20,11 Milliarden Franken erarbeiteten\u2026.<\/p>\n<p><strong>Dreizehn Jahre sp\u00e4ter treten die Gewerkschaften immer noch an Ort<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der steigende Profite weist die Offensive der Unternehmer im Bauhauptgewerbe auf den beunruhigenden Zustand der Gewerkschaftsbewegung hin, insbesondere der Unia, der weitaus wichtigsten Gewerkschaft in diesem Sektor. W\u00e4hrend die Bauunternehmer alle Mittel in Bewegung setzen, um die Rentabilit\u00e4t des investierten Kapitals zu erh\u00f6hen, war die Unia nicht in der Lage, den Kampf zu organisieren, um gerade auf den Baustellen ein wirkliches Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zu entwickeln, damit die Rechte der Bauarbeiter verteidigt werden k\u00f6nnen. Der letzte Sieg der Gewerkschaften geht mit der Erk\u00e4mpfung der Fr\u00fchpensionierung mit 60 auf das Jahr 2002 zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaften haben bei den Mobilisierungen vom vergangenen 9. und 11. November nur 10,5% der Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter mobilisiert. Schlimmer noch: Die Mobilisierungen waren sehr konzentriert: Zwei Kantone nur \u2013 Genf und Tessin &#8211; haben 54% der Teilnehmenden gestellt. Dabei handelt es sich um zwei eher marginale Regionen bez\u00fcglich der Bestimmung der Dynamik der Bauwirtschaft und von deren Vertragspolitik. Anders gesagt, ihre M\u00f6glichkeiten, das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis auf nationaler Ebene zu beeinflussen, sind eher gering.<\/p>\n<p><strong>Die Unia ist nicht mehr mobilisierungsf\u00e4hig<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der schwachen Teilnahme der Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter an den Mobilisierungen aus den wichtigen Regionen der Deutschschweiz, die im politischen und wirtschaftlichen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis entscheidend sind, f\u00e4llt die Bilanz negativ aus. 69% der Lohnabh\u00e4ngigen im Bauhauptgewerbe arbeiten in der Deutschschweiz. Die Gewerkschaft Unia schaffte es nur, 3\u00b4000 auf 53\u00b4800 von ihnen in Bewegung zu setzen, das heisst nur 5,4%.<\/p>\n<p>Diese Zahlen werfen ein etwas anderes Licht auf diese Mobilisierungen. Sie verweisen auf die strukturelle Krise, in der sich die Gewerkschaft Unia mittlerweile festgefahren hat. In der Tat sind diese Gr\u00f6ssen der Teilnehmerzahlen die gleichen, wie wir sie \u00fcber die vergangenen 15 Jahre von den Baustellen der Deutschschweiz und leider auch von einigen Kantonen der Westschweiz her kennen.<\/p>\n<p><strong>Ursachen<\/strong><\/p>\n<p>Das Problem ist nicht einfach objektiven Umst\u00e4nden zuzuschreiben. Die Bauarbeiter im Tessin und in Genf sind kaum anders als ihre Kolleginnen und Kollegen in Z\u00fcrich oder in Luzern. Sie erleiden dieselben Angriffe und verteidigen die gleichen Interessen. Die Unterschiede liegen im konkreten Ansatz und in der Grundorientierung,\u00a0 worauf die jeweilige Gewerkschaftsarbeit beruht. In der Deutschschweiz setzen die Gewerkschaften, gerade auch die Unia, auf die Entwicklung einer Gewerkschaftsarbeit, die weiterhin unbedingt an der Sozialpartnerschaft und dem absoluten Arbeitsfrieden festh\u00e4lt. Sie haben sich dabei durchaus eine modernisierte Version zugelegt: Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter tragen Jacken gem\u00e4ss dem letzten Modeschrei zur Schau und gewinnen Neueintritte mithilfe von propagandistischen Strategien, die stark an Marketingstrategien erinnern. Wir erleben eine Verkalkung einer Grundeinstellung, die dem sozialen Konflikt\u2013 dem Klassenkampf \u2013 ausweicht, dem entscheidenden Instrument der gewerkschaftlichen Arbeit. De modernisierte Variante des Arbeitsfriedens erweist sich einmal mehr als unf\u00e4hig, die Lohnabh\u00e4ngigen zu organisieren. Dazu w\u00e4re eine wirkliche Pr\u00e4senz am Arbeitsplatz erforderlich, damit eine breite soziale Bewegung entstehen k\u00f6nnte, imstande, der Front der Unternehmer wirklich gegen\u00fcberzutreten.<\/p>\n<p>Dass die Gewerkschaft im Tessin \u2013trotz der sehr schwierigen sozialen Lage &#8211; 2\u00b4500 Bauarbeiter mobilisieren konnte, ist keineswegs einer Zauberei geschuldet. Der Grund ist einfach: In dieser Region gr\u00fcndet die gewerkschaftliche Orientierung nicht auf dem Arbeitsfrieden und ebenso wenig einfach nur auf Propaganda. Die Gewerkschaft ist kontinuierlich auf allen Baustellen pr\u00e4sent; sie baut Kontakte auf und stellt so die N\u00e4he und das Vertrauen zu den Arbeitern auf; sie organisiert sie und entwickelt mit ihnen eine k\u00e4mpferische Logik. Diese Arbeit, die als oberstes Ziel die Verteidigung der Interessen der Lohnabh\u00e4ngigen hat, m\u00fcsste die Grundlage jeder gewerkschaftlichen Praxis sein. Ungl\u00fccklicherweise bildet sie aber immer noch und wohl bis auf weiteres die Ausnahme\u2026.<\/p>\n<p><strong>Ein neuer Vertrag?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist immer schwierig, Prognosen zu machen. Und trotzdem m\u00fcssen zwei wichtige Faktoren in Betracht gezogen werden. Erstens ist die Mobilisierung der Bauarbeiter vom November kein geeigneter Ausgangspunkt. Sie stellt kein Vorspiel\u00a0 einer wirklichen sozialen Mobilisierung dar, die in der Lage w\u00e4re, die Unternehmer zum Einlenken zu zwingen. Der Handlungsspielraum der Gewerkschaften ist beschr\u00e4nkt, und die Mobilisierung w\u00fcrde nicht \u00fcber das hinausgehen, was wir im November gesehen haben.<\/p>\n<p>Zweitens sind die Prognosen f\u00fcr das Baugewerbe in der Schweiz positiv. Keine Krise ist in Sicht. Die g\u00fcnstige Konjunktur soll sich im Jahre 2016 fortsetzen. Nachher k\u00f6nnte es zu Anpassungen kommen, angesichts der rekordhohen Profite, wie sie \u00fcber die vergangenen Jahre erarbeitet wurden. Eine Krise, wie die von Mitte der 1990er Jahre, sollte jedoch nicht eintreten, zumindest solange nicht, wie die Hypothekarzinsen so tief bleiben. In diesem Kontext k\u00f6nnen die Bauunternehmer noch darauf verzichten, die Konfrontation aufs \u00c4usserste zu treiben, frontal anzugreifen, um die Errungenschaften zu zerschlagen, wie sie im Landesmantelvertrag des Bauhauptgewerbes niedergelegt sind. Sie verf\u00fcgen \u00fcber die Mittel f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Fr\u00fchpensionierung zu den aktuell g\u00fcltigen Bedingungen. Die bereits realisierten und die erwarteten Profite erlauben ihnen diese Zugest\u00e4ndnisse. Dies umso mehr, als dass in gewisser Weise der LMV ebenfalls dazu dient, die Konkurrenz auf dem helvetischen Markt der Bauunternehmer zu kontrollieren und heftige Entgleisungen zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Wir brauchen eine \u00c4nderung der gewerkschaftlichen Strategie!<\/strong><\/p>\n<p>Die Interaktion dieser zwei Faktoren k\u00f6nnte also zum Abschluss eines Vertrages f\u00fchren, der es den Gewerkschaften erlauben w\u00fcrde, ihr Gesicht zu wahren und den Unternehmern erm\u00f6glichen w\u00fcrde, dank dem Beharren auf dem Arbeitsfrieden weiterhin hohe Profite einzustreichen.<\/p>\n<p>Sicherlich sind dies vorderhand nur Spekulationen. Demgegen\u00fcber ist sicher, dass sofern die Gewerkschaften, allen voran die Unia, dieses \u00abneue und freundliche Zugest\u00e4ndnis\u00bb nicht nutzen f\u00fcr die schnelle Entwicklung einer vollst\u00e4ndig neuen gewerkschaftlichen Strategie, sie auf eine tragische Weise ohnm\u00e4chtig sein werden, sobald sich die Unternehmer entschliessen \u2013 aufgrund eines konjunkturellen Wandels oder aus anderen strategischen Gr\u00fcnden \u2013, unverz\u00fcglich die Rechte Tausender von Arbeiterinnen und Arbeiter und deren Arbeitsbedingungen anzugreifen. Das Hauptproblem besteht darin, dass die Gewerkschaftsf\u00fchrungen nicht zu begreifen scheinen, dass die Sackgasse, in der sie sich seit 15 Jahren befinden, vom gegenw\u00e4rtigen Koma leicht in den Tod der Gewerkschaften f\u00fchren kann. Der gewerkschaftliche Kampf kann nicht improvisiert werden, er wird aufgebaut!<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gauche-anticapitaliste.ch\/\">www.gauche-anticapitaliste.ch<\/a> vom 8. November 2015<\/em>. \u00dcbersetzung Redaktion \u00a0maulwuerfe.ch<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[*]<\/a> Da im Bauhauptgewerbe fast ausschliesslich M\u00e4nner arbeiten, wird im Folgenden jeweils nur die m\u00e4nnliche Form verwendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Schweizer Bauhauptgewerbe kam es \u2013 wie bislang immer \u2013 zu einer Einigung, nachdem die Unternehmer angesichts der Schw\u00e4che der Mobilisierungsf\u00e4higkeit der Gewerkschaften keine wirklichen Zugest\u00e4ndnisse an die Arbeiterinnen und Arbeiter machen mussten. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[25,26,17],"class_list":["post-857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnen","category-schweiz","tag-arbeiterbewegung","tag-gewerkschaften","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=857"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":858,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/857\/revisions\/858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}