{"id":8691,"date":"2020-10-28T15:42:16","date_gmt":"2020-10-28T13:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8691"},"modified":"2020-10-28T15:42:18","modified_gmt":"2020-10-28T13:42:18","slug":"protest-gegen-corona-willkuer-in-neapel-und-die-hetzkampagne-dagegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8691","title":{"rendered":"Protest gegen Corona-Willk\u00fcr (in Neapel) \u2013 und die Hetzkampagne dagegen"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201e\u2026\u00a0Wie erwartet wurde sofort eine Medienkampagne entfesselt gegen diejenigen, die auf die Stra\u00dfe gingen. Der Rauch des Tr\u00e4nengases hatte sich noch nicht verzogen und\u00a0 die politischen Kommentatoren stellten bereits Hypothesen \u00fcber die verschiedenen<!--more--> Richtungen der Camorra und der Faschisten auf, schlugen den \u00fcblichen Fetisch der Ultras vor, die f\u00fcr alles B\u00f6se in der Welt schuldig sind, und verbanden die gestrigen Proteste mit denen von \u201eKeine Maske\u201c, auch wenn die Botschaft, die auf den Platz gebracht wurde, eine ganz andere war. Und ein Gro\u00dfteil der h\u00f6flichen Linken in diesem Land hat sich in diese bequeme rassistische und koloniale Erz\u00e4hlung eingekuschelt.<\/em><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/neapelprotest261020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8692\" width=\"564\" height=\"393\"\/><figcaption>Neapel, 26. Oktober 2020<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Eine lineare Erz\u00e4hlung, die, ohne die Spannungen, Widerspr\u00fcche und Instanzen des Protests von unten zu erfassen, bedeutet: Es sind schlie\u00dflich die \u00fcblichen Neapolitaner. Exorziert den Aufstand. Das Problem ist, dass jedes Mal, wenn es in diesen Zeiten ein autonomes Ph\u00e4nomen eines umfassenderen sozialen Konflikts gibt, ob es sich nun um die \u201cBewegung der Mistgabeln\u201d oder die der gelben Westen handelt, dieses in unerw\u00fcnschten, ambivalenten und widerspr\u00fcchlichen Formen auftritt. Oft finden wir Menschen auf der Stra\u00dfe, die zumindest theoretisch gegens\u00e4tzliche Interessen haben d\u00fcrften, und noch h\u00e4ufiger werden diese Gegens\u00e4tze auf der Stra\u00dfe ausgetragen. Es ist also viel einfacher, sie als faschistisches Ph\u00e4nomen zu charakterisieren, nur weil Roberto Fiore versucht, mit einem Tweet von seinem bequemen Sessel in Rom aus Teil davon zu werden, oder als Aktionen, die von der Camorra koordiniert werden (es ist nicht klar, mit welchem Ziel), als zu versuchen, sie zu verstehen und an ihnen teilzunehmen, um zu ihrer Entwicklung beizutragen. Wie jemand zu Recht auf Facebook bemerkte, ist die Mainstream-Erz\u00e4hlung ziemlich \u00e4hnlich der, die wir vor einigen Jahren als Reaktion auf den Notstand bei der M\u00fcllentsorgung\u00a0 hatten: Die Verantwortung f\u00fcr die Krise wird auf die Bev\u00f6lkerung \u00fcbertragen, die, besorgt um ihre eigene Gesundheit, gegen die Inkompetenz und Korruption von Institutionen und privaten Unternehmen rebelliert (siehe Gesundheitswesen), und schlussendlich taucht auf magische Weise die Infiltration des organisierten Verbrechens in den Proteste auf, um sie zu delegitimieren und auf ein delinquentes Ph\u00e4nomen zu reduzieren. Ein bereits bekanntes Skript, das immer dann wiederholt wird, wenn sich die Menschen nicht an das Notstand Management von oben anpassen..<\/em>.\u201c \u2013 aus der\u00a0<a href=\"https:\/\/enough-is-enough14.org\/2020\/10\/24\/napoli-eine-nacht-der-revolte-gegen-ausnahmezustand-und-ausgangssperre\/\">Erkl\u00e4rung \u201e#Napoli \u2013 Eine Nacht der #Revolte gegen #Ausnahmezustand und #Ausgangssperre\u201c am 24. Oktober 2020 bei Enough is Enough<\/a>\u00a0von Gruppierungen, die keineswegs Corona leugnen \u2013 wohl aber das Recht der Beh\u00f6rden auf Willk\u00fcr und den Wert medialer Kapitalkampagnen. Siehe dazu auch weitere aktuelle Beitr\u00e4ge \u2013 sowohl zur b\u00fcrgerlichen Medienkampagne, als auch zur Mobilisierung gegen Regionalregierung und Unternehmerverband:<\/p>\n<p><strong>Italiens Regierung m\u00f6chte damit durchkommen, es seien nur Rechte, die gegen ihre Willk\u00fcrakte protestieren: Als ob die (beispielsweise) etwas gegen die \u2013 erlaubte \u2013 \u00d6ffnung der Einkaufszentren h\u00e4tten\u2026\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<em>Was vor wenigen Tagen mit den\u00a0Konflikten in Neapel gegen die neue Dekrete der Regionalregierung begann, die eine erneute Ausgangssperre und die Schlie\u00dfung von Gastst\u00e4tten und kleinen Gesch\u00e4ften anordnete, hat sich innerhalb weniger Tage \u00fcber weite Teile Italiens ausgebreitet. Am Dienstagabend gab es schon in \u00fcber 30 italienischen St\u00e4dten Proteste, Pl\u00fcnderungen und Riots in Turin, Strassenk\u00e4mpfe in Mailand.. Diese spontane Bewegung ist voller Widerspr\u00fcche, sowohl was ihre Ausrichtung als auch was ihre Zusammensetzung betrifft, wie k\u00f6nnte es in diesen Zeiten auch anderes sein. In Napoli gab es auf der einen Seite eine diffuse Mobilisierung von Anwohnern und Gewerbetreibenden, auf der anderen Seite eine Mobilisierung von Linken und Basisgewerkschaftlern, die sich K\u00e4mpfe mit den Bullen lieferten. Am n\u00e4chsten Tag eine Mobilisierung der Faschos in Rom, die aber au\u00dfer Feuerwerk nicht viel auf die Reihe bekommen haben\u201c so die Einleitung von Sebastian Lotzer zu seiner \u00dcbersetzung eines Textes von Turiner Aktiven \u201e<\/em><a href=\"https:\/\/non.copyriot.com\/pandemie-kriegstagebuecher-reloaded-italien-die-revolte-gegen-ausnahmezustand-und-ausgangssperre-generalisiert-sich\/\">Pandemie Kriegstageb\u00fccher reloaded. Italien: Die Revolte gegen Ausnahmezustand und Ausgangssperre generalisiert sich\u201c am 27. Oktober 2020 bei non.copyriot<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0\u00fcber die nahe liegende Komplexit\u00e4t der Proteste und die angemessene Reaktion darauf (die nat\u00fcrlich keineswegs im \u201eFernhalten\u201c liegt). Siehe dazu auch sechs weitere aktuelle Beitr\u00e4ge, sowohl zum Charakter der Proteste, als auch zu ihren Ursachen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/berthoalain.com\/2020\/10\/27\/coronavirus-couvre-feu-affrontements-a-milan-naples-turin-26-octobre-2020\/\">\u201eCoronavirus, couvre-feu : affrontements \u00e0 Milan, Naples, Turin\u201c am 27. Oktober 2020 bei Anthropologie du Pr\u00e9sent<\/a>ist eine ausf\u00fchrliche (italienische und franz\u00f6sische) Materialsammlung (\u00fcber Aktionen am 26. Oktober) in den genannten St\u00e4dten, inklusive zahlreicher Videoberichte<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/italien-ausschreitungen-101.html\">\u201eWer in Italien auf die Stra\u00dfe geht\u201c von J\u00f6rg Seisselberg am 28. Oktober 2020 bei tagesschau.de<\/a>h\u00e4lt sich zwar eingangs an die in Italien und der BRD ausgegebene (na ja, muss nicht) Leitlinie von den \u201erechten Protesten\u201c und nat\u00fcrlich \u201ePfui, Gewalt\u201c (darf man nur in Uniform) gesteht aber \u00a0auch aus einem Gespr\u00e4ch mit einem gutb\u00fcrgerlichen Soziologen ein: \u201e\u2026\u00a0<em>Gleichzeitig mahnt Zamponi, die Gewaltexzesse der vergangenen N\u00e4chte in Italien d\u00fcrften nicht nur organisierten Gruppen zugeschrieben werden. Auch junge Krisenverlierer, mobilisiert \u00fcber soziale Netzwerke, seien dabei gewesen: \u201cIn gewisser Weise dr\u00fcckt sich in diesen Ausschreitungen eine verbreitete Frustration und Wut aus. Alle sozio-\u00f6konomischen Daten zeigen, dass die soziale Schere der Ungleichheit durch die Krise noch st\u00e4rker auseinandergegangen ist. Wir reden hier auch \u00fcber Vertreter eines Subproletariats aus den Vorst\u00e4dten, die eine Wut zum Ausdruck bringen, die offensichtlich existiert.\u201d In den Protesten, so Zamponi, st\u00fcnden diese jungen, gewaltbereiten Krisenverlierer Seite an Seite mit einem durch die Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen frustrierten Mittelstand: Restaurantbesitzer und andere Kleinunternehmer, denen ihre Existenzgrundlage wegbricht. Insgesamt sei in Italien eine Mischung von Menschen auf der Stra\u00dfe, sagt der Florentiner Soziologe, die an die sogenannte Gelbwesten-Bewegung in Frankreich erinnere. Dass in Italien kleine rechtsextreme Parteien wie Forza Nuova durch die Unruhen an Bedeutung gewinnen, denkt Zamponi nicht. \u201cIch glaube aber, dass die sogenannte institutionelle Rechte profitieren kann<\/em>\u2026\u201c<\/li>\n<li>\u201e<em>Passiert jetzt in\u00a0Napoli: prek\u00e4re Arbeiter, Kleinh\u00e4ndler, selbst\u00e4ndig Arbeitende demonstrieren f\u00fcr ein garantiertes Einkommen.\u00a0Gesundheit\u00a0und\u00a0Soziale Sicherheit\u00a0schlie\u00dfen sich nicht aus. Die Reichen sollen die\u00a0Krise\u00a0bezahlen<\/em>\u201c\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Mau_Ri_83\/status\/1320773694155837445\">am 26. Oktober 2020 im Twitter-Kanal von Maurizio C.<\/a>(etwas \u201egenauer\u201c zum Thema, wer an den Protesten wie beteiligt ist\u2026)<\/li>\n<li>und\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Mau_Ri_83\/status\/1321078577908060162\">er erg\u00e4nzt am 27.10.2020<\/a>: \u201c<em>Die Proteste gegen einen zweiten #Lockdown ohne #Grundeinkommen letzten Freitag in #Napoli haben in #Medien und #Politik den schlimmsten #Meridionalismus hervorgerufen: Laut den selbstdeklarierten Experten k\u00f6nnen soziale Proteste in Napoli nur von der #Camorra orchestriert sein. Gestern Abend protestierten aber Prekarisierte, informelle Arbeiter*innen und Kleingewerbebetreibende in ganz #Italien f\u00fcr #Gesundheit und #SozialeSicherheit f\u00fcr alle und daf\u00fcr, dass die Reichen die #Coronakrise bezahlen. #Klassenkampf #Verteilungskampf<\/em>\u201c<\/li>\n<li>Bereits zwei Tage vorher \u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Mau_Ri_83\/status\/1320010340759982080\">am 24. Oktober 2020 ebenfalls im Twitter-Kanal von Maurizio C.<\/a>\u2013 die Meldung zur Beteiligung \u2013 und dies im Kontrast zu den gutb\u00fcrgerlichen Medien, die alte \u201eAnti-S\u00fcd\u201c Traditionen des italienischen B\u00fcrgertums neu entdecken und schon immer wussten, dass das in Neapel nur Banditen sein k\u00f6nnen: \u201e<em>In\u00a0Napoli\u00a0protestieren gerade 100te gegen die\u00a0Krisenpolitik\u00a0der Regierung. \u201cWir bezahlen eure\u00a0Krise\u00a0nicht\u201d. Verschiedene Sektoren der\u00a0Arbeiterklasse\u00a0(Lehrer*innen, Kulturschaffende, Erwerbslose) fordern ein garantiertes Einkommen im Falle eines neuen\u00a0Lockdown<\/em>\u201c<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/sicobas.org\/2020\/10\/26\/napoli-la-napoli-proletaria-oggi-in-piazza-per-dare-voce-a-chi-non-ha-niente-da-perdere\/\">\u201eLa Napoli proletaria oggi in piazza per dare voce a chi non ha niente da perdere\u201c am 26. Oktober 2020 bei der Basisgewerkschaft SI Cobas<\/a>ist ein Beitrag, in dem die Proteste in Neapel nochmals eindringlich gegen die b\u00fcrgerliche Propaganda verteidigt werden (und daran erinnert, dass SI Cobas zu jenen Organisationen geh\u00f6rte, die dazu aufriefen): \u201eEs sind die Proteste jener, die nichts zu verlieren haben\u201c.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/contropiano.org\/news\/politica-news\/2020\/10\/27\/lautunno-del-nostro-scontento-0133009\">\u201eL\u2019autunno del nostro scontento\u201c von Dante Barontini am 27. Oktober 2020 bei Contropiano<\/a>ist ein Beitrag, der ebenfalls \u00fcber verschiedene Beteiligungen an den aktuellen Protesten im \u201eHerbst unserer Unzufriedenheit\u201c berichtet, vor allem aber die grunds\u00e4tzlichen Bedingungen daf\u00fcr konkret erl\u00e4utert: Neben wirtschaftlichen N\u00f6ten auch der Widerstand gegen die Willk\u00fcrakte einer Regierung, die Freizeit verbbieten will \u2013 au\u00dfer, versteht sich, man reduziert diese darauf, in Einkaufszentren zu \u201eshoppen\u201c \u2013 das \u201edarf\u201c man (dort arbeiten nat\u00fcrlich erst recht).<\/li>\n<li>Siehe dazu auch unser Dossier:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/?p=173550\">Corona-Krise in Italien: Auch eine soziale Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/corona-krise-in-italien-hunderte-protestierten-in-neapel-gegen-geplanten-lockdown-a-386f2b81-9b38-4115-b411-7f312c7e0bd9\">\u201eAusschreitungen in Neapel bei Protesten gegen geplanten Lockdown\u201c am 24. Oktober 2020 in Spiegel online<\/a>leistet hier als Beispiel gleich zwei Aufgaben zugleich: Die Zusammenfassung politischer und medialer Reaktion in Italien \u2013 und das Wirken als bundesdeutsches Leitmedium: \u201e\u2026\u00a0<em>Laut Rainews24 wurde auch die Polizei mit Steinen beworfen. \u201cNeapel ist wieder ein Pulverfass\u201d, hei\u00dft es auf der Website des Nachrichtensenders. Die Polizei setzte den Angaben der Ansa zufolge unter anderem Tr\u00e4nengas gegen die Protestierenden ein. Regionalpr\u00e4sident De Luca verurteilte die Ausschreitungen scharf in einem Facebook-Posting: \u201cEinige Hundert Delinquenten haben das Bild der Stadt beschmutzt\u201d, schrieb der Regionalpr\u00e4sident. Es sei eine unw\u00fcrdige Gewaltdarbietung gewesen und eine organisierte Guerilla-Aktion. Er stellte klar, dass er keinen Schritt von seiner strikten Linie abr\u00fccken werde. \u201cEs gibt keine Entschuldigung f\u00fcr diese Gewalt\u201d, schrieb Italiens Au\u00dfenminister Luigi Di Maio in seinem Facebook-Profil. Nichts von dem, was in der Nacht passiert sei, sei \u201cakzeptabel\u201d. \u201cNiemand darf sich erlauben, Frauen und M\u00e4nner der Ordnungskr\u00e4fte anzugreifen.\u201d Er hat in seinem Posting auch ein Video eingebettet, das die Ausschreitungen zeigt<\/em>\u2026\u201c \u2013 mit anderen Worten, der Herr Au\u00dfenminister will weiter am Polizeistaat basteln, ihm ist die Polizei ein Heiligtum\u2026<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/berthoalain.com\/2020\/10\/24\/coronavirus-couvre-feu-affrontements-a-naples-23-octobre-2020\/\">\u201eCoronavirus, couvre feu: affrontements \u00e0 Naples\u201c am 23. Oktober 2020 bei Anthropologie du Pr\u00e9sent<\/a>\u00a0ist eine ausf\u00fchrliche Materialsammlung (italienisch und englisch) inklusive zahlreicher Videobeitr\u00e4ge zur \u2013 vor allem \u2013 ersten Protestnacht in Neapel<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/contropiano.org\/news\/politica-news\/2020\/10\/24\/napoli-caricata-la-manifestazione-sotto-la-confindustria-0132906\">\u201eNapoli. Caricata la manifestazione sotto la Confindustria\u201c am 24. Oktober 2020 bei Contropiano<\/a>ist ein Beitrag, der knapp die Besonderheiten der sozialen Realit\u00e4t Neapels skizziert (besonders gro\u00dfer informeller Arbeitsbereich etwa) \u2013 was auch eine Zusammensetzung der Protestierenden aus Kleinunternehmern und Erwerbslosen sowie Prek\u00e4ren erkl\u00e4rt, und unterstreicht, dass diese Situation erfordert, klare Orientierungen zu vertreten \u2013 wie es nicht zuletzt mit dem Protest am zweiten Tag vor der Unternehmerverband geschehen sei.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/sicobas.org\/2020\/10\/21\/napoli-disoccupati-in-lotta-fuori-la-sede-ex-provincia-lo-stato-si-occupa-dei-padroni-non-dei-lavoratori-il-24-10-tutti-da-confindustria\/\">\u201eDisoccupati in lotta fuori la sede Ex Provincia: lo Stato si occupa dei padroni non dei lavoratori, il 24\/10 tutti da Confindustria\u201c am 21. Oktober 2020 bei der Basisgewerkschaft SI Cobas<\/a>war der Aufruf zur Beteiligung an den Protesten und eben vor allem gegen die Provinzregierung und den Unternehmerverband Confindustria \u2013 der ja nun auch massiv befolgt wurde\u2026<\/li>\n<li>BlxckMosquito\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/BlxckMosquito\/status\/1320479675051814912\">dokumentiert auf Twitter eines der vielen Videos<\/a>der Demonstration gegen die Ausgangssperre<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/italien\/lebensbedingungen-italien\/protest-gegen-corona-willkuer-in-neapel-und-die-mediale-hetzkampagne-dagegen-seit-wann-wuerden-irgendwo-auf-der-welt-rechtsradikale-gegen-den-unternehmerverband-demonstrieren\/\"><em>labournet.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 28. Oktober 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u2026\u00a0Wie erwartet wurde sofort eine Medienkampagne entfesselt gegen diejenigen, die auf die Stra\u00dfe gingen. 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