{"id":8729,"date":"2020-11-04T09:05:11","date_gmt":"2020-11-04T07:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8729"},"modified":"2020-11-04T09:15:22","modified_gmt":"2020-11-04T07:15:22","slug":"usa-wir-koennen-unseren-herrscher-waehlen-ist-das-demokratie-fuer-euch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8729","title":{"rendered":"USA: \u201eWir k\u00f6nnen unseren Herrscher w\u00e4hlen, ist das Demokratie f\u00fcr euch?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>Leila Aadil. <\/em><strong>Die Coronapandemie hat die sowieso schon schlechte Situation in den Arbeiter*innenvierteln von New York noch einmal verschlimmert. Unsere Autorin Leila Aadil hat&nbsp;Velvet, eine Organiserin von&nbsp;Take Back the Bronx&nbsp;aus New York City<!--more-->&nbsp; interviewt und mit ihr \u00fcber die Auswirkungen der Pandemie, Black Lives Matter Proteste, die Organisierung in der Bronx, und die anstehenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen gesprochen.<\/strong><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"531\" height=\"464\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bx.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8730\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bx.png 531w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bx-300x262.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/figure>\n<p><strong>Wie w\u00fcrdest du die Auswirkung der Pandemie auf die Arbeiter*innenklasse in New York beschreiben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Velvet:<\/strong>&nbsp;Verheerend. Es gibt eine Normalisierung des Sterbens von Schwarzen Menschen. Zehntausende Menschen sind gestorben. Wir haben nicht viele Krankenh\u00e4user, weil unser ehemaliger B\u00fcrgermeister viele geschlossen hat, besonders in der&nbsp;<em>Hood<\/em>. Es ist also die perfekte Umgebung f\u00fcr das Massensterben von Schwarzen und Braunen Arbeiter*innen und Armen. Ich kenne vier Menschen die k\u00fcrzlich verstorben sind, einfach weil sie Schwarz sind. Behandlungsfehler, schlechte Gesundheit, drei der vier Menschen waren unter 35 Jahre alt.<\/p>\n<p>Wir leiden schon unter normalen Umst\u00e4nden unter diesen Problemen: mangelnde Gesundheitsversorgung, nicht genug Essen, psychische Probleme\u2026 Menschen mit mehr Geld bleiben zuhause weil sie in Sicherheit sein wollen, aber Schwarze und Braune Menschen machen die Mehrheit der Arbeiterschaft aus und m\u00fcssen zur Arbeit. Was zeigt, dass sie entbehrlich sind. Die systemrelevanten Arbeiter*innen werden in neoliberaler Manier oberfl\u00e4chlich abgefeiert. Sie sind so relevant, dass keine Vorkehrungen zu ihrer Sicherheit gemacht werden, sie keine Bonuszahlungen bekommen, nichts. Mein Vater arbeitet f\u00fcr die MTA (Metropolitan Transport Authority, Anm. d. Red) als Busfahrer. Viele seiner Arbeitskollegen werden krank und sterben und die MTA interessiert das kein bisschen. Auch wenn du selbst gesund bist, machst du dir Sorgen um alle anderen, weil wir unter schlimmen Bedingungen leben.<\/p>\n<p>Die Bronx ist daf\u00fcr das beste Beispiel. Wir haben den h\u00f6chsten Anteil an Asthmaerkrankungen aufgrund dieser Bedingungen. In unserem Viertel und \u00fcberall dort, wo die Schwarze und Braune Arbeiter*innenklasse lebt, kann man einen gro\u00dfen Unterschied in der Wirkung der Pandemie erkennen: Wir sind die Menschen die sterben. Die Oberschicht stirbt nicht. Die sind nicht mal in New York, haben sich alle verpisst. Unsere Leute k\u00f6nnen nirgendwo hin, wir sitzen hier fest um zu sterben. Und das schlimme ist, dass unsere Community so traumatisiert ist, dass alles so weiter geht wie immer. Die Leute sind so \u201eOkay, es ist die kapitalistische H\u00f6lle, nur dass ich jetzt eine Maske tragen muss, das ist der einzige Unterschied\u201c. Die Situation ist f\u00fcr uns einfach zur neuen Normalit\u00e4t geworden.<\/p>\n<p><strong>Was ist in New York im Zuge der Ermordung von George Floyd und den Black Lives Matter Protesten passiert? Welche Rolle hat die Schwarze und Braune Arbeiter*innenklasse gespielt?<\/strong><\/p>\n<p>Zum H\u00f6hepunkt der Proteste waren es besonders Jugendliche aus der Arbeiter*innenklasse, die auf die Stra\u00dfe gegangen sind und den Moment genutzt haben um sich materielle G\u00fcter anzueignen. Die Menschen haben es Pl\u00fcnderung genannt. Wir haben hier einen Generationenkonflikt, weil die \u00c4lteren gesagt haben: \u201eDiese Kinder sollten friedlich protestieren und nicht Pl\u00fcndern, weil es uns schlecht dastehen l\u00e4sst\u201c. Und die J\u00fcngeren waren so \u201eFick diesen Schei\u00df, fick ihr Privateigentum, ihre G\u00fcter, sie stehen sowieso in unserer Schuld\u201c. Ich respektiere das sehr.<\/p>\n<p>Und die Oberschicht darf jetzt mit Black Lives Matter&nbsp;rumlaufen und in ihren&nbsp; Fenstern aufstellen und so zur \u00c4sthetik machen. Sie malen gro\u00dfe Black Lives Matter Schriftz\u00fcge auf die Stra\u00dfen der gentrifizierten Nachbarschaften, f\u00fcr was? F\u00fcr wen ist das? Gleich neben einem neuen Luxusgeb\u00e4ude, das die meisten kleinen L\u00e4nden zerst\u00f6ren wird. Ihr gebt keinen fick auf Schwarze Leben, es ist nur in der Theorie cool, wenn es ein Hashtag ist, oder auf einem T-Shirt gedruckt. Jetzt sagen auch alle gro\u00dfen Firmen Black Lives Matter: sagt das zu euren Arbeiter*innen im Kongo \u2013 z\u00e4hlen ihre Leben auch?<\/p>\n<p>Ich glaube, dass viele unserer Communities an den Punkt kommen werden, an dem sie damit nichts zu tun haben wollen, weil es nichts zur Verbesserung ihrer Lebensumst\u00e4nde beitr\u00e4gt und noch nie getan hat. Also nein danke. Und nicht nur das, sondern verpisst euch aus unserer Nachbarschaft. Was ich in dieser Bewegung beobachte, ist das Leute Aktivismus als Selbstzweck machen. Das liegt auch daran, dass viele nicht in unseren Communities verankert sind. Wenn es deinen Eltern in ihrem Haus in Conneticut gut geht, musst du dir nicht allzu viele Sorgen machen um die materiellen Verh\u00e4ltnisse der Menschen in NYC. Weil es nicht deine Leute sind. Auf einer oberfl\u00e4chlichen, identit\u00e4ren Ebene kannst du sagen, es sind deine Leute, aber materiell kannst du es nicht nachvollziehen. Ich mache das, weil es hier um meine Familie geht. F\u00fcr mich ist das alles kein abstraktes Konzept, sondern das sind unsere materiellen Lebensumst\u00e4nde, das bin ich.<\/p>\n<p>Und das hei\u00dft nicht, dass es nicht viele Menschen aus der Arbeiter*innenklasse gibt, die hierher ziehen, die sehen, was in dieser Gemeinschaft geschieht, und Teil dieser Gemeinschaft werden. Aber was mit dieser gegenw\u00e4rtigen Schwarzen&nbsp;kleinb\u00fcrgerlichen Klasse passiert, ist, dass es eine materielle Bequemlichkeit gibt, die neu ist. Jetzt rennen sie mit den kleinen Kr\u00fcmeln weg, die sie bekommen haben, anstatt die Menschen zu unterst\u00fctzen die hier sind. Als Teil der gentrifizierenden Klassen schaffen sie eine Community auf der Community, die schon existiert. Sie bauen im wahrsten Sinne des Wortes ein komplett neues Leben auf unserem drauf, als ob wir nie existiert h\u00e4tten. Das Problem ist nicht, dass sie nicht aus NYC kommen, sondern, dass sie sich nicht als der Teil der Mehrheit von Menschen sehen, die hier ums \u00fcberleben k\u00e4mpfen. Sie k\u00f6nnen einfach sagen \u201eist nicht mein Problem\u201c, ins n\u00e4chste Caf\u00e9 gehen, sich einen f\u00fcnf Dollar Kaffee g\u00f6nnen und mit anderen Schwarzen und Braunen Queers reden. Als schwarze queere Frau aus der Arbeiter*innenklasse tut mir das wirklich weh, dass sie Queerness in eine Klassenpolitik aufgesogen haben, die nicht unsere ist. Komm, damit wir uns gemeinsam befreien, aber wenn du nur kommst um dich als Individuum zu befreien und das auf unsere Kosten, dann fick dich und bleib wo du bist.<\/p>\n<p><strong>Wie hei\u00dft die Organisation von der du Teil bist und was macht ihr?<\/strong><\/p>\n<p>Wir nennen uns&nbsp;<em>Take Back the Bronx<\/em>, und gehen n\u00e4chstes Jahr in unser zehntes Jahr. Die Organisation entstand aus der&nbsp;<em>Occupy<\/em>&nbsp;Bewegung heraus. Wir wollen die&nbsp;<em>Hood<\/em>&nbsp;vereinen und die Unterdr\u00fccker bek\u00e4mpfen; Wir wollen interne Spaltungen innerhalb der&nbsp;<em>Hood<\/em>&nbsp;\u00fcberwinden, indem wir die Kr\u00e4fte bek\u00e4mpfen, die uns alle unten halten: Bosse, Vermieter, Polizei und das gesamte kapitalistische System. Wir wollen kommunale Selbstverwaltung unserer Wohnungen, Schulen und Arbeitspl\u00e4tze. Wir sind auch ein Ort f\u00fcr Kultur, wo wir die Beziehungen aufbauen, die wir brauchen um durchzuhalten, uns gegenseitig zu unterst\u00fctzen, zu \u00fcberleben und zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Das zeigt sich auf viele Art und Weisen, wie zum Beispiel in der Arbeit gegen Polizeigewalt oder im Versuch junge Leute in Gangs davon zu \u00fcberzeugen, sich nicht gegenseitig umzubringen. Wir haben den Leuten geholfen eine Mieter*innengewerkschaft aufzubauen. Die Stadt bereitet sich momentan auch auf die gr\u00f6\u00dften Massenzwangsr\u00e4umungen in ihrer Geschichte vor. Momentan sind Zwangsr\u00e4umungen noch ausgesetzt aber viele Leute k\u00f6nnen ihre Mietschulden nicht bezahlen, weil sie keine Arbeit haben. Es wird immer schwieriger Arbeitslosengeld zu bekommen und es ist ohnehin schon nicht genug. Es gibt auch viele Leute, die aus Solidarit\u00e4t in den Mietstreik gehen, wie ich zum Beispiel. Mein Vermieter hat gedroht mich rauszuwerfen, aber das sind nun mal unsere Umst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Wir machen auch gerade eine Veranstaltungsreihe zu politischer Bildung. Auf dem H\u00f6hepunkt der Pandemie haben wir Essen, Masken und Schutzmaterial ausgegeben.<\/p>\n<p><strong>Hattet ihr auch Demonstrationen?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben uns an einer Reihe von Demos als Teil der sog.&nbsp;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/New_York_City_FTP_protests\">FTP Formation<\/a>&nbsp;beteiligt. Der Ausl\u00f6ser war, dass die MTA angek\u00fcndigt hat massiv gegen Menschen ohne Tickets vorzugehen, weil sie dadurch anscheinend so viel Geld verlieren w\u00fcrden. Das bedeutet, eine sehr hohe Polizeipr\u00e4senz in den \u00f6ffentlichen Transportmitteln. Nein, es ist nicht so als ob Ihr dadurch so viel Geld verliert. Euer Problem ist, dass eure Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Milliard\u00e4re sind, deswegen verliert ihr so viel verdammtes Geld. Die Wohnungslosigkeit bei uns ist grassierend und die U-Bahn ist eine der wenigen Orte wo diese Menschen Unterschlupf finden k\u00f6nnen. Die U-Bahn unserer Stadt bringt all ihre Wiederspr\u00fcche zum Vorschein.<\/p>\n<p>Einer der sch\u00f6nsten Momente passierte w\u00e4hrend der vierten FTP Demo. Die Demo stand zwischen verschiedenen H\u00e4userbl\u00f6cken mit Sozialwohnungen. Als die Polizei die Demo angegriffen, Menschen verpr\u00fcgelt und hunderte von Leuten festgenommen hat, haben die Anwohner*innen die Demonstrant*innen, die in die H\u00e4userblocks reingelaufen sind, besch\u00fctzt. Die Bullen trauen sich nicht in die Bl\u00f6cke\u2026<\/p>\n<p>Aber die meisten Aktionen, abgesehen von unseren eigenen, finden nicht in armen Nachbarschaften statt.&nbsp; Die meisten Dinge die in armen Nachbarschaften passieren beruhen auf gegenseitiger Hilfe, wie die, die ich vorher beschrieben habe. Vieles sind auch einfach Community Zusammenk\u00fcnfte, wo die Menschen hinkommen k\u00f6nnen, sich \u00fcber ihre Probleme unterhalten und zusammen schauen wie diese Probleme gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, wie andere sie vor uns gel\u00f6st haben. Und das ist wichtig um herauszufinden welche Alternativen wir zu dem Ganzen schaffen k\u00f6nnen, welche Infrastruktur wir aufbauen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wir brauchen auch mehr Selbstverteidigung. Gegen die Bullen, aber auch gegen die Faschisten, die sich hier in letzter Zeit anfangen wohler zu f\u00fchlen, was neu ist. Es gibt einen Park, nicht weit von wo ich wohne, im oberen Teil der Bronx. Der Park grenzt an Yokers an, die eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ku-Klux-Klan\">Ku-Klux-Klan<\/a>&nbsp;Community haben. Neulich wurde jemand in dem Park an einem Baum erh\u00e4ngt, die Polizei sagt es war Suizid. Schwarze Menschen bringen sich nicht um indem sie sich in \u00f6ffentlich Parks an B\u00e4umen erh\u00e4ngen\u2026<\/p>\n<p>Ich glaube das wichtigste ist, dass wir dar\u00fcber nachdenken, wie wir \u00fcber informelle Netzwerke unsere eigenen Infrastrukturen aufbauen k\u00f6nnen. All diese gro\u00dfen \u00f6ffentlichen Aktionen und dieser Aktivismus \u2013 was ich beides nicht komplett abwerten m\u00f6chte, weil sie auch wichtig sind \u2013 bringen ohne tats\u00e4chliche Organisierung rein gar nichts. Es ist reine Zeitverschwendung.<\/p>\n<p><strong>Wie siehst du die anstehenden Wahlen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich finde es so langweilig. Wie oft m\u00fcssen wir noch dar\u00fcber reden, dass es ein verdammtes Duopol ist? Ich finde es sehr entt\u00e4uschend wenn Leute mir sagen: \u201eDu w\u00e4hlst nicht, wie kannst du uns das antun?\u201c Es sind die selben \u201eDemokraten\u201c die uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit verraten haben. Und jetzt Biden? Noch nichtmal ne neue Marke? Die Obama-\u00c4ra nochmal, nur schlimmer?! Ist das wirklich was wir wollen? Diese Regierung war verantwortlich f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/United_States_Africa_Command\">AFRICOM<\/a>&nbsp;und dem massiven Anstieg von Inhaftierungen. Und Kamala Harris ist ein Bulle, wie soll sie besser sein? Weil sie eine Schwarze Frau ist? Fragen wir doch alle Schwarzen und Brauen Menschen die wegen ihr in Kalifornien im Knast sa\u00dfen. Als Land, sind wir schon weiter als diese Analyse, wir hatten Obama. Wir hatten Schwarze Repr\u00e4sentation, aber es war immer noch Imperialismus. Also wie soll das jetzt anders sein?<\/p>\n<p>Die Massen der desillusionierten Arbeiter*innen und armen Schwarzen wissen, dass wir so oder so am Arsch sind und gehen nicht w\u00e4hlen. Und solange wir bei jeglichem Ausgang sowieso am Arsch sind, werden sich die Menschen auch nicht f\u00fcr diese Wahlen interessieren. F\u00fcr was sollen wir w\u00e4hlen? Und f\u00fcr wen? In einer Wahl k\u00f6nnen wir nur unseren Herrscher w\u00e4hlen, ist das Demokratie f\u00fcr euch? Es gibt diese Leute die sehr an dem Narrativ des \u201ekleineren \u00dcbels\u201c h\u00e4ngen geblieben sind.&nbsp; Bis zu dem Tag an dem wir nicht daf\u00fcr w\u00e4hlen k\u00f6nnen den Kapitalismus abzuschaffen, interessiert mich das alles einen Dreck. Wir sind sowieso am Arsch, also warum nutzen wir nicht unsere Zeit um Alternativen zu entwickeln anstatt es diesem System zu erlauben sich immer wieder zu ver\u00e4ndern um uns noch besser umbringen zu k\u00f6nnen? Und die Aneignung des Todes Schwarzer Menschen nach der Situation mit George Floyd ist ein perfektes Beispiel daf\u00fcr, wie der&nbsp; Neoliberalismus sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndert, sich neu zusammensetzt um ansprechend f\u00fcr die Massen zu sein. Wir d\u00fcrfen nicht zulassen, dass das weiterhin passiert.<\/p>\n<p><em>Die Arbeit von&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/takebackthebronx\/\">Take Back the Bronx<\/a><em>&nbsp;k\u00f6nnt ihr&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/donorbox.org\/help-us-confront-covid-19-in-the-bronx\"><em>hier<\/em><\/a><em>&nbsp;unterst\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2020\/11\/03\/usa-wir-koennen-unseren-herrscher-waehlen-ist-das-demokratie-fuer-euch\/\"><em>lowerclassmag.com&#8230;<\/em><\/a><em> vom 4. November 2020<\/em><\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leila Aadil. Die Coronapandemie hat die sowieso schon schlechte Situation in den Arbeiter*innenvierteln von New York noch einmal verschlimmert. 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