{"id":876,"date":"2015-12-20T19:03:38","date_gmt":"2015-12-20T17:03:38","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=876"},"modified":"2015-12-20T19:03:38","modified_gmt":"2015-12-20T17:03:38","slug":"der-islamische-staat-entstand-aus-den-zerstoerten-hoffnungen-des-arabischen-fruehlings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=876","title":{"rendered":"Der \u00bbIslamische Staat\u00ab entstand aus den zerst\u00f6rten Hoffnungen des Arabischen Fr\u00fchlings"},"content":{"rendered":"<p><em>Adam Hanieh. <\/em>Nach den Anschl\u00e4gen in Paris am 13. November brachten viele Linke den Aufstieg des \u00bbIslamischen Staats\u00ab (IS) mit der zunehmenden imperialistischen Gewalt im Nahen Osten in Verbindung: Krieg und Imperialismus einerseits sowie der wachsende dschihadistische Terrorismus andererseits w\u00fcrden sich wechselseitig verst\u00e4rken.<!--more--> Diese Analyse greift zu kurz. Wer den IS als zwangsl\u00e4ufige Folge des Imperialismus beschreibt, l\u00e4sst den Kontext au\u00dfer Acht, der den rasanten Aufstieg dieser Organisation erm\u00f6glichte. Warum nahm die Antwort auf die westliche Aggression und die katastrophale Situation in Syrien, Irak und anderswo in der Region genau diese ideologische und politische Form an? Wie l\u00e4sst sich die Unterst\u00fctzung erkl\u00e4ren, die der IS sowohl in der arabischen Welt als auch in Europa erf\u00e4hrt? Die Ursache f\u00fcr den Aufstieg des IS muss im Verlauf der arabischen Aufst\u00e4nde von 2011 und 2012 gesehen werden. Die Hoffnungen, die in diesen Aufst\u00e4nden zum Ausdruck kamen, wurden mit massiver Repression niedergeschlagen. Die L\u00fccke f\u00fcllten islamistische Gruppen, die in dem Ma\u00df erstarkten, in dem die Revolten und die demokratischen Hoffnungen, die sie verk\u00f6rperten, zerbrachen.<\/p>\n<p>Der Aufstieg des IS kann nicht einfach aus der Ideologie oder Religion heraus erkl\u00e4rt werden, wie dies viele westliche Kommentator_innen tun. Er hat soziale und politische Ursachen. Verschiedene Faktoren trugen zum Aufstieg des IS bei: die Ausbreitung konfessioneller Spaltungen, die verheerende Repression in Syrien und Irak sowie die Interessen regionaler und internationaler M\u00e4chte im Nahen Osten. Der IS lebte davon, dass die Hoffnungen von 2011 nicht erf\u00fcllt wurden und sich die Region stattdessen immer tiefer in diverse Krisen verstrickte, und zugleich verst\u00e4rkte er die Hoffnungslosigkeit. Auch wenn die Art und Weise, wie der IS diese Krisen ideologisch rahmt, falsch ist, scheint sie f\u00fcr manche mit ihrer gelebten Erfahrung zusammenzupassen und dem Chaos und der Zerst\u00f6rung auf der Welt Sinn zu geben.<\/p>\n<h3>Die Geister von 2011<\/h3>\n<p>Die Umbr\u00fcche, die 2010 und 2011 mit den Protesten in Tunesien und \u00c4gypten begannen und in der Folge auf die ganze Region ausstrahlten, waren die bedeutendsten Revolten, die der Nahe Osten in den letzten f\u00fcnf Jahrzehnten erlebt hat. Millionen Menschen beteiligten sich zum ersten Mal seit Generationen an massenhaften politischen Aktionen. Die repressiven, mit dem Westen verb\u00fcndeten Regime wurden ernsthaft ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p>Von Anfang an war klar, dass die in den Aufst\u00e4nden verhandelten Themen weit \u00fcber den simplen Gegensatz von \u00bbDemokratie versus Diktatur\u00ab hinausgingen. Vielmehr waren die Gr\u00fcnde, die die Leute auf die Stra\u00dfe trieben, eng verkn\u00fcpft mit den regionalen Ausformungen des Kapitalismus: jahrzehntelange neoliberale Umstrukturierungen, globale Krisen, autokratische Polizei- und Milit\u00e4rregimes, die lange von den westlichen M\u00e4chten gest\u00fctzt wurden. Zwar artikulierten die Protestierenden nicht notwendigerweise diese Totalit\u00e4t als Quelle ihrer Wut. Doch es war klar, dass die Probleme in der arabischen Welt nicht einfach durch die Beseitigung einzelner Autokraten zu l\u00f6sen sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Um eine tats\u00e4chliche Ver\u00e4nderung der politischen und \u00f6konomischen Strukturen zu verhindern, schritten die Eliten rasch ein &#8211; unterst\u00fctzt von den westlichen M\u00e4chten und ihren regionalen Verb\u00fcndeten. Wirtschaftspolitisch \u00e4nderte sich wenig: Westliche Geldgeber und internationale Finanzinstitutionen bestanden darauf, dass die neoliberalen Reformen in L\u00e4ndern wie \u00c4gypten, Tunesien, Marokko und Jordanien fortgef\u00fchrt wurden. Zudem wurden neue Gesetze erlassen, die Proteste, Streiks und politische Bewegungen untersagten.<\/p>\n<p>\u00c4gyptens Milit\u00e4rputsch im Juli 2013 markiert einen kritischen Punkt. Er stellte die alten staatlichen Strukturen wieder her und zeigte einmal mehr, wie sehr die Golfstaaten daran beteiligt waren, den revolution\u00e4ren Prozess zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Am meisten aber vertieften die Zerst\u00f6rungen durch das Assad-Regime in Syrien &#8211; mit Hunderttausenden Toten und Millionen Vertriebenen &#8211; die Verzweiflung, die von der ganzen Region Besitz ergriff.<\/p>\n<p>In den ersten Phasen der arabischen Aufst\u00e4nde mit ihren Massendemonstrationen, Streiks und kreativen Protesten waren der IS und seine Vorl\u00e4ufer irrelevant. Doch als sich die Hoffnungen auf grundlegende Ver\u00e4nderungen zerschlugen, waren der IS und andere dschihadistische Gruppen ein Symptom dieser Umkehr, ein Ausdruck des augenscheinlichen R\u00fcckschritts im revolution\u00e4ren Prozess und des zunehmenden Chaos.<\/p>\n<h3>Authentizit\u00e4t, Brutalit\u00e4t, Utopie<\/h3>\n<p>Islamischer Fundamentalismus wird oft definiert als der Wunsch, eine gro\u00dfartige Vergangenheit wieder aufleben zu lassen, wie sie vermeintlich (gem\u00e4\u00df der sunnitischen Darstellung) zu Zeiten der ersten Generationen islamischer Herrscher bestand. Der IS gibt vor, sich in seiner sozialen Praxis und den religi\u00f6sen Gesetzen daran zu orientieren. Doch es w\u00e4re ein gro\u00dfer Fehler, den IS darauf zu reduzieren, dass er einen Zustand des siebten Jahrhunderts wiederherstellen wolle. Vielmehr verfolgt die Organisation den Aufbau eines eigenen Staates. Sie verwendet viel Energie darauf, finanzielle, rechtliche und administrative Strukturen in den Gebieten zu errichten, die sie kontrolliert. Obwohl die Grenzen dieser Gebiete permanent im Fluss sind und es unterschiedliche Ansichten dar\u00fcber gibt, was tats\u00e4chlich unter \u00bbKontrolle\u00ab zu verstehen ist, verf\u00fcgt der IS \u00fcber eine betr\u00e4chtliche territoriale Reichweite &#8211; Sch\u00e4tzungen zufolge herrscht er \u00fcber zehn Millionen Menschen.<\/p>\n<p>Als Teil dieses sehr modernistischen Projekts hat der Aufbau eines ausgekl\u00fcgelten Medien- und Propagandanetzwerks h\u00f6chste Priorit\u00e4t f\u00fcr die Organisation. Damit unterscheidet sie sich von anderen islamischen Regierungsformen wie in Afghanistan unter den Taliban in den 1990er und fr\u00fchen 2000er Jahren, von wo uns nach wie vor Bilder von mit Fernsehger\u00e4ten geschm\u00fcckten B\u00e4umen oder \u00bbhingerichteten\u00ab Computern in Erinnerung sind.<\/p>\n<p>Die hohe Priorit\u00e4t, die soziale Medien f\u00fcr den IS haben, zeigt, wie besessen von Performativit\u00e4t und Selbstrepr\u00e4sentation die Organisation ist. Tats\u00e4chlich findet sich kaum eine andere politische oder religi\u00f6se Kraft in der Region, die die \u00bbMarkenbildung\u00ab so ernst nimmt. Drei Topoi sind f\u00fcr die ideologische Botschaft des IS zentral. Das erste ist ein Element jeder fundamentalistischen Bewegung: religi\u00f6se Authentizit\u00e4t oder das Bed\u00fcrfnis, fortw\u00e4hrend Treue zum religi\u00f6sen Text zu behaupten und zu demonstrieren. Das zweite Kernelement der IS-Propaganda ist das wohlbekannte Mem der Brutalit\u00e4t: Enthauptungen und Exekutionen vor laufenden Kameras, mit denen es die Gruppe auf Fernseh- und Computerbildschirme in der ganzen Welt geschafft hat. Nichtsdestotrotz sind die Hauptinhalte der IS-Propaganda deutlich profaner als die Gewalt, f\u00fcr die die Gruppe so bekannt ist. Utopische Bilder, die zeigen sollen, welche Freuden das Leben im \u00bbKalifat\u00ab mit sich bringt &#8211; darunter vielf\u00e4ltige \u00f6konomische Aktivit\u00e4ten, sch\u00f6ne Landschaften und ein stabiler Alltag &#8211; sind das dritte ideologische Kernelement der Gruppe.<\/p>\n<p>Der IS inszeniert sich sehr bewusst als Insel der Stabilit\u00e4t und des Friedens in einer Region voller Chaos, Krieg und Aufruhr. Das Versprechen eines gewissen Grades an Sicherheit erkl\u00e4rt auch ein St\u00fcck weit die Anziehungskraft, die er auf manche Bev\u00f6lkerungsschichten aus\u00fcbt. Damit soll nicht gesagt werden, die IS-Herrschaft sei nicht brutal oder repressiv. Vielmehr sorgt die Schwammigkeit ihres utopischen Versprechens f\u00fcr etwas Hoffnung.<\/p>\n<h3>Saudi-Arabien, Syrien und der \u00bbIslamische Staat\u00ab<\/h3>\n<p>Die organisatorischen Wurzeln islamischer fundamentalistischer Bewegungen (inklusive der IS-Vorl\u00e4ufer) liegen in den 1960er und 1970er Jahren, als eine enge Allianz zwischen den USA und den Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabien, bestand. Die Unterst\u00fctzung des Islamismus erschien den Regierenden dieser L\u00e4nder als effektives Gegengewicht zu den erstarkenden linken und nationalistischen Bewegungen in der Region.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser langj\u00e4hrigen Instrumentalisierung des islamischen Fundamentalismus sehen manche Beobachter_innen im IS ein blo\u00dfes Werkzeug der Golfstaaten. Auf den ersten Blick mag diese Behauptung Sinn ergeben, denn es bestehen durchaus gro\u00dfe ideologische Gemeinsamkeiten zwischen dem Saudi-Regime und dem \u00bbIslamischen Staat\u00ab. Dennoch gibt es kaum \u00fcberzeugende Beweise daf\u00fcr, dass der IS durch Saudi-Arabien oder andere Golfstaaten direkt finanziert oder bewaffnet w\u00fcrde. Vielmehr gelangten Waffen, die Saudi-Arabien und Katar an syrische Gruppen geliefert hatten, vermutlich durch \u00dcberl\u00e4ufer oder Gefangene in die H\u00e4nde des IS.<\/p>\n<p>Die zunehmende St\u00e4rke des IS h\u00e4ngt eng mit der harten Repression zusammen, mit der die Assad-Regierung dem syrischen Aufstand begegnete. Einige Monate nach Beginn des Aufstands entlie\u00df Assad zudem Hunderte Gef\u00e4ngnisinsassen (unter ihnen erfahrene Dschihadisten), von denen viele Anf\u00fchrer und K\u00e4mpfer in islamisch-fundamentalistischen Gruppen wurden. Ehemalige hochrangige syrische Geheimdienstagenten beschreiben dies als Versuch des Regimes, konfessionelle Zerw\u00fcrfnisse anzuheizen und den Aufstand als islamistisch gepr\u00e4gt darzustellen. (Siehe ak 596)<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht nicht, dass sich manche der syrischen Demonstrant_innen angesichts der Fassbomben, Panzer und wahllosen Luftangriffe des Assad-Milit\u00e4rs den gut ausgebildeten, kampferprobten dschihadistischen Gruppen zuwandten. Zu diesen Gruppen geh\u00f6rten auch die al-Nusra-Front und die Vorl\u00e4ufer des IS. Anders als allgemein angenommen, vermeidet der IS die direkte Konfrontation mit dem Assad-Regime weitgehend. Stattdessen fokussiert die Organisation vor allem auf die territoriale Expansion. Sie profitiert davon, dass sie die Schmuggelrouten und Grenz\u00fcberg\u00e4nge zwischen Irak und Syrien kontrolliert. Die milit\u00e4rische Beratung durch ehemalige Gener\u00e4le der irakischen Baath-Partei war ein Schl\u00fcssel f\u00fcr ihren Erfolg. Auch deshalb konzentriert sie sich darauf, Nachschubrouten und strategisch wichtige Verbindungswege zu besetzen, \u00d6lfelder zu sichern und zentrale Infrastrukturprojekte (vor allem Wasser- und Stromversorgungseinrichtungen) in ihre Gewalt zu bringen. Diese Strategie hat nicht nur den unfassbaren Reichtum des IS begr\u00fcndet. Sie hat auch den Rest des syrischen Territoriums (ob von der Regierung oder den Rebellen kontrolliert) vom IS abh\u00e4ngig gemacht.<\/p>\n<p>Nachdem Krieg und Besatzung einen solch fruchtbaren Boden f\u00fcr das Erstarken des IS geliefert haben, w\u00fcrde ein verst\u00e4rktes milit\u00e4risches Eingreifen des Westens die Situation in der Region offensichtlich nur verschlimmern. In \u00dcbereinstimmung mit der \u00bbKulturkampfstrategie\u00ab zielten die j\u00fcngsten IS-Anschl\u00e4ge sogar explizit auf dieses Ergebnis ab: Ausweitung der westlichen Milit\u00e4rinterventionen in der Region, mehr Krise, mehr Chaos.<\/p>\n<p>Unterdessen haben die russischen Luftangriffe &#8211; die am Boden unterst\u00fctzt werden durch die Hisbollah, iranische Truppen, irakisch-schiitische Milizen sowie die syrische Armee &#8211; vor allem zum Ziel, Assads Position zu verbessern. (Siehe ak 609) In diesem Kontext dient die Pr\u00e4senz des IS dazu, Assads Behauptung zu st\u00fctzen, sein Regime \u00bbbek\u00e4mpfe den Terrorismus\u00ab. Entsprechend haben viele westliche Staaten mittlerweile eine Kehrtwende vollzogen und unterst\u00fctzen die Assad-Regierung als vermeintlich notwendiges \u00dcbel.<\/p>\n<p>Angesichts all dessen gibt es keine einfachen Antworten f\u00fcr die Linke. Ja, wir brauchen alternative, radikale Visionen, die sich auf demokratische Forderungen, soziale Gerechtigkeit sowie eine Ablehnung jeglicher konfessionellen Spaltung st\u00fctzen. Dazu ist es aber auch notwendig, die bestehenden Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse n\u00fcchtern zu analysieren und Rechenschaft dar\u00fcber abzulegen, was in den letzten Jahren schiefgelaufen ist. Nichts an der derzeitigen Situation musste unvermeidlich so kommen. Das \u00bb\u00d6kosystem\u00ab, in dem der IS gedeihen konnte, entstand, weil die Aufst\u00e4nde von 2011 niedergeschlagen wurden und damit scheiterten, die arabischen Autokratien grundlegend zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>So trostlos die Situation auch ist, gibt es dennoch Grund zur Hoffnung. Lokale Kr\u00e4fte &#8211; insbesondere kurdische Bewegungen sowie syrische Oppositionskr\u00e4fte &#8211; bek\u00e4mpfen den IS unter ausgesprochen schwierigen Bedingungen. Mutige soziale und politische Bewegungen in Syrien, Irak, Libanon, \u00c4gypten und anderswo fordern weiterhin die konfessionelle Logik heraus und zeigen, dass der Kampf f\u00fcr eine progressive Alternative weitergeht. Zudem mag der IS zwar ein utopisches Versprechen von Stabilit\u00e4t und Wohlstand formulieren, mit der Realit\u00e4t vor Ort hat dies jedoch nichts zu tun. Wir k\u00f6nnen uns sicher sein, dass der IS seine eigenen internen Revolten erleben wird, wie dies in der Vergangenheit auch bei \u00e4hnlichen Beispielen \u00bbislamischer Staaten\u00ab geschehen ist.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.akweb.de\/\">www.akweb.de<\/a> vom 15. Dezember 2015<\/em><\/p>\n<p><strong>Adam Hanieh<\/strong> lehrt an der School of Oriental and African Studies in London. Er ist Autor des Buchs \u00bbLineages of Revolt: Issues of Contemporary Capitalism in the Middle East\u00ab.<\/p>\n<p>Die Langfassung dieses Texts erschien am 3.12.2015 im Jacobin Magazine (<a href=\"http:\/\/www.jacobinmag.com\/\">www.jacobinmag.com<\/a>). \u00dcbersetzung: Sarah Lempp<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adam Hanieh. Nach den Anschl\u00e4gen in Paris am 13. November brachten viele Linke den Aufstieg des \u00bbIslamischen Staats\u00ab (IS) mit der zunehmenden imperialistischen Gewalt im Nahen Osten in Verbindung: Krieg und Imperialismus einerseits sowie der &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,7],"tags":[9,18,15],"class_list":["post-876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-international","tag-arabische-revolutionen","tag-imperialismus","tag-syrien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=876"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":877,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/876\/revisions\/877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}