{"id":8794,"date":"2020-11-20T15:57:08","date_gmt":"2020-11-20T13:57:08","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8794"},"modified":"2020-11-20T15:57:10","modified_gmt":"2020-11-20T13:57:10","slug":"die-wichtigste-faehigkeit-der-arbeiterbewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=8794","title":{"rendered":"Die wichtigste F\u00e4higkeit der Arbeiterbewegung"},"content":{"rendered":"<p><em>Ellen David Friedman. <\/em>D<strong>ie USA sind ein Land, das reich ist an vern\u00fcnftigen und mutigen Menschen, an entschlossenen Genossinnen und Genossen, aus deren Erfahrungsschatz die emanzipatorischen Bewegungen in Europa viel lernen k\u00f6nnen. Wer\u2019s nicht glaubt,<!--more--> werfe zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfig einen Blick in die Zeitschrift Labor Notes, die dieser Tage ihren 50. Geburtstag begeht, und der wir auch die folgende R\u00fcckbesinnung auf elementare Tugenden, auf das Einfache, das manchmal gar nicht so schwer zu machen ist, entnommen haben.<\/strong><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"497\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/SC-Fear-ShoppersFoodmobilization-UFCWLocal400-croppedforweb-1024x497.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8795\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/SC-Fear-ShoppersFoodmobilization-UFCWLocal400-croppedforweb-1024x497.jpg 1024w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/SC-Fear-ShoppersFoodmobilization-UFCWLocal400-croppedforweb-300x146.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/SC-Fear-ShoppersFoodmobilization-UFCWLocal400-croppedforweb-768x372.jpg 768w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/SC-Fear-ShoppersFoodmobilization-UFCWLocal400-croppedforweb.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Als Arbeitsplatz Organizer solltest du dich als erstes dazu verpflichten, deinen Kolleginnen und Kollegen zu helfen, den Weg aus der Angst heraus zu finden. Gib ihnen keine Schuld, urteile nicht, und weise sie nicht zur\u00fcck, weil sie Angst haben \u2013 hilf ihnen, den Weg zu finden. Foto: UFCW Lokal 400<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was ist die wichtigste F\u00e4higkeit der Arbeiterbewegung? Es ist nicht die F\u00e4higkeit, einen Tarifvertrag auszuhandeln, Schutz am Arbeitsplatz zu bieten oder h\u00f6here L\u00f6hne zu erk\u00e4mpfen, auch wenn diese Aspekte wichtig sind.<\/p>\n<p>Die wichtigste Gabe aber ist ein Weg aus der Angst. Sobald wir diesen Weg vor uns sehen k\u00f6nnen, kann der echte Kampf beginnen. Aber die Frage ist, wie wir ihn \u2013 besonders in diesen finsteren Zeiten \u2013 finden.<\/p>\n<p>Aktuell f\u00fchlt es sich an, als ob Angst uns ausf\u00fcllt. Trotz der g\u00e4renden Unzufriedenheit \u00fcber die Gefahren, denen Chefs und die Regierung uns w\u00e4hrend der Pandemie ausgesetzt haben, verschmolz diese von vielen geteilte Wut nicht zu gemeinsamer Macht am Arbeitsplatz. Ja, die ArbeiterInnen sprechen miteinander \u2013 beschweren sich, bemitleiden sich \u2013 und Beispiele f\u00fcr kollektives Handeln nehmen deutlich zu. Aber Angst, Verwirrung und T\u00e4uschung wirken zusammen und zersplittern die Macht, die wir haben k\u00f6nnten. Die Position \u00bbAbwarten und Tee trinken\u00ab ist zu einem gro\u00dfen Problem geworden.<\/p>\n<p>Wenn wir blo\u00df abwarten, kommunizieren wir unsere Ohnmacht. Wir erkl\u00e4ren, dass wir jemandem mit mehr Macht \u2013 dem Chef, den Politikern, dem Gesundheitsamt \u2013 die Entscheidungen \u00fcber unser Schicksal anvertrauen. Dieser tief verwurzelte Glaube an Hierarchien f\u00fchrt dazu, dass wir auf der Suche nach Antworten nach oben schauen. Selbst wenn eine Hierarchieebene nach der anderen uns ignoriert oder verr\u00e4t, haben wir Angst, sie in Frage zu stellen.<\/p>\n<p><strong>Toxische Normalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Frag eine Kollegin, wie sie die Lage der Dinge beurteilt, und das Elend wird aus ihr str\u00f6men: Das Management sagt uns nichts, sie \u00e4ndern st\u00e4ndig die Pl\u00e4ne, sie h\u00f6ren uns nicht zu, wir sind nicht sicher, wir sind unterbesetzt, Leute sind ersch\u00f6pft, die Moral ist am Boden.<\/p>\n<p>Aber lade sie und andere KollegInnen ein, zu einem kleinen Treffen zu kommen, sich zusammenzuschlie\u00dfen und mit dem Chef zu sprechen, eine Petition zu unterschreiben, einen gemobbten Kollegen zu verteidigen \u2013 und die Angst baut sich auf wie eine Mauer. Angst vor Vergeltungsma\u00dfnahmen, davor, den \u00bbZugang\u00ab zum Chef zu verlieren, zu spalten, FreundInnen zu verlieren, einen Job zu verlieren, als Unruhestifter bezeichnet zu werden.<\/p>\n<p>Diese Angst erscheint so normal und ra\u00adtional, dass die meisten Menschen sie nicht einmal in Frage stellen. Stattdessen wirst du als die Person, die ihnen diese Schwierigkeiten einbringt, mit Misstrauen bedacht werden. Und so stolpern wir isoliert dahin und akzeptieren Angst und Verzweiflung, als ob sie selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4ren. Diese Kultur der Angst ist den Chefs sehr dienlich. Es erm\u00f6glicht ihnen, Informationen zur\u00fcckzuhalten, die Regeln zu \u00e4ndern und Verantwortung von sich zu weisen. Sie wissen, dass ArbeiterInnen murren, aber solange dem Murren keine Taten folgen, k\u00f6nnen sie das ignorieren.<\/p>\n<p>Vor Corona war dies nur \u00bbnormal schlecht\u00ab. Jetzt ist es toxisch schlecht geworden. Unsere kollektive Angst ist keine Entschuldigung mehr. Ihre Folgen sind zu fatal.<\/p>\n<p><strong>Den ersten Schritt machen<\/strong><\/p>\n<p>Wer also am Arbeitsplatz organisieren will, sollte zun\u00e4chst den KollegInnen helfen, den Weg aus der Angst zu finden. Beschuldige und verurteile sie nicht, gib sie nicht auf, weil sie Angst haben \u2013 hilf ihnen, die Angst zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Dies kann ein langer und holpriger Prozess sein. Radikale Geduld \u2013 die Geduld, auch angesichts von Entt\u00e4uschungen standhaft zu bleiben \u2013 wird der Schl\u00fcssel dazu sein.<\/p>\n<p>Machen wir uns erstmal klar, wie Gewerkschaften der Angst nicht Herr werden k\u00f6nnen: Wir k\u00f6nnen uns nicht auf Arbeitsgesetze verlassen. Unter den gegebenen Bedingungen sind sie oft nutzlos. Wir k\u00f6nnen nicht versprechen, dass jemand anderes \u2013 Gewerkschaftsfunktion\u00e4rInnen, Regierungsbeh\u00f6rden \u2013 uns die schwerste Last abnimmt. Wir k\u00f6nnen nicht leugnen, dass es riskant ist, aktiv zu werden. Und wir k\u00f6nnen keine Garantien abgeben. Die Ergebnisse h\u00e4ngen davon ab, wie viel Macht wir entwickeln.<\/p>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung all dessen k\u00f6nnen wir folgende Dinge tun, die jeden Tag von ArbeiterInnen auf der ganzen Welt getan werden:<\/p>\n<p>Zuerst \u00fcberpr\u00fcfen wir unsere eigene Einstellung. Sind wir bereit, unseren KollegInnen zu vertrauen, auch wenn es in der Belegschaft tiefsitzende Spaltungslinien gibt? Selbst wenn wir den Eindruck haben, dass Unterschiede in Bezug auf Herkunft, Geschlecht, Sprache, Alter und politische Einstellungen un\u00fcberwindbar sind, liegt es in unserer Verantwortung, die KollegInnen zu erreichen (und ja, Anh\u00e4ngerInnen gegnerischer Pr\u00e4sidentschaftskandidaten k\u00f6nnen Verb\u00fcndete in Arbeitsk\u00e4mpfen sein.)<\/p>\n<p>Kultivieren wir unsere Neugier. Bringen wir Respekt auf \u2013 wenn nicht f\u00fcr ihre \u00dcberzeugungen, dann f\u00fcr den Beitrag, den unsere KollegInnen leisten k\u00f6nnen. Zynismus ist fehl am Platz und hat keinen Platz im Organisierungsprozess.<\/p>\n<p>Seien wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Geben wir den KollegInnen das Gef\u00fchl: \u00bbEndlich h\u00f6rt mir jemand zu! Ich bin nicht unsichtbar.\u00bb<\/p>\n<p><strong>In der Gruppe reden<\/strong><\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren, reden, zusammenfassen, erg\u00e4nzen, wiederholen. Angst wird durch st\u00e4ndige Gespr\u00e4che abgebaut \u2013 eins zu eins, in kleinen Gruppen, in gro\u00dfen Gruppen. Je mehr wir die Erfahrungen anderer Menschen h\u00f6ren und Gemeinsamkeiten erkennen, desto weniger isoliert sind wir.<\/p>\n<p>In Gruppen zu sprechen ist ein Akt des Vertrauens, und Vertrauen ist ein Gegenmittel gegen Angst. Diese Gespr\u00e4che sollten in immer gr\u00f6\u00dferen Kreisen stattfinden. Jede Entwicklung am Arbeitsplatz, jeder Versuch der Gegenwehr, jede Reaktion des Chefs \u2013 all diese Momente sollten Ausl\u00f6ser f\u00fcr gezielte Gespr\u00e4che sein. (Und denk dran \u2026 beschwer\u2019 dich nicht, organisier\u2019 dich.)<\/p>\n<p>Finde \u00dcbereinstimmungen. Die st\u00e4rkste Macht, die wir haben, ist eine mehrheitliche Einigkeit. Es ist selten, dass sich alle \u00fcber alles einig sind, aber wir m\u00fcssen eine Einigkeit \u00fcber irgendetwas finden. Wer an immer gr\u00f6\u00dferen Gespr\u00e4chsrunden am Arbeitsplatz teilnimmt, sollte die Ohren offen halten f\u00fcr gemeinsame Ziele \u2013 nicht nur f\u00fcr geteiltes Leid.<\/p>\n<p>Engagier dich in angstvermindernden Aktivit\u00e4ten. Wo Angst dominiert, ist es keine gute Idee, die Leute zu bitten, sofort Risiken einzugehen. Jemanden direkt zu bitten, eine Petition zu unterschreiben oder mit dem Chef zu sprechen, kann abschrecken. Stattdessen braucht es angstreduzierende Optionen. Sprechen wir \u00fcber die spezifischen Bef\u00fcrchtungen eines Kollegen und \u00fcberlegen wir, wie mit den bef\u00fcrchteten Katastrophen umgegangen werden kann. Welche Informationen ben\u00f6tigen die KollegInnen, um sich sicherer zu f\u00fchlen, und wo sind diese zu finden? Oberfl\u00e4chliche Ger\u00fcchte sollten auseinandergenommen und zerstreut werden. Bitten wir KollegInnen, andere Personen zu benennen, denen sie am Arbeitsplatz vertrauen, und schlagen wir eine Gruppendiskussion in dieser Runde vor.<\/p>\n<p>Geben wir Beispiele daf\u00fcr, wie eine Gruppe aktiv geworden ist und was sie erreicht hat. Teilt Artikel, die Organisationserfolge unter \u00e4hnlichen ArbeiterInnen beschreiben (die Archive der Labor Notes {und des express, Anm. d. Lektors] sind eine gute Quelle daf\u00fcr), und bietet an, dar\u00fcber zu diskutieren.<\/p>\n<p>Denkt daran: Verhandelt nicht, verkauft nichts, bedr\u00e4ngt euer Gegen\u00fcber nicht und dr\u00fcckt keine Verzweiflung aus.\u00a0 All diese Kommunikationsarten verringern das Vertrauen und erh\u00f6hen die Angst.<\/p>\n<p><strong>Ideen aufbl\u00fchen lassen<\/strong><\/p>\n<p>Entwickelt euren Plan zusammen. Die h\u00f6chste Wahrscheinlichkeit, dass KollegInnen trotz ihrer Angst handeln, entsteht, wenn sie ihre Aktionsschritte und ihren Plan als Gruppe entworfen haben. Bei einer vorgefertigten Strategie f\u00e4llt es leichter, sie zu verwerfen: \u00bbHa, Du hast leicht reden \u2013 Du stehst eh schon auf der Abschussliste.\u00ab Aber wenn Menschen zusammen gesessen haben (und sei es bei Zoom), \u00fcberlegt haben, sich gegenseitig ermutigt haben und das wachsende Gef\u00fchl der Sicherheit zusammen gesp\u00fcrt haben, wird ihr Geist weniger durch Sorgen belastet und beginnt kreativ zu werden.<\/p>\n<p>Sie bringen Ideen ein, die auf ihrer eigenen Erfahrung beruhen und die ihnen sinnvoll scheinen. Die Pl\u00e4ne, die entstehen, \u00adwerden zum gemeinsamen Eigentum der Gruppe und erh\u00f6hen daher automatisch die Sicherheit, die wir durch zahlenm\u00e4\u00dfige St\u00e4rke f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Jedes Aktivwerden kann klein anfangen. Kollektives Handeln ist wichtig, um Angst zu \u00fcberwinden \u2212 aber \u00bbHandeln\u00ab ist nicht nur eine aufsehenerregende, trotzige Aktion auf der Stra\u00dfe. Gemeinsames Handeln sehen wir auch bei einer Gruppe von KollegInnen, die eine Liste von Namen unter sich aufteilt, vereinbart, wer wen anruft, sich auf die Ziele dieser Anrufe einigt, einen Zeitpunkt f\u00fcr ein Wiedersehen festlegt und den n\u00e4chsten Schritt plant. Die Angst, mit KollegInnen zu sprechen, ist die wesentlichste Angst, die es zu \u00fcberwinden gilt \u2013 denn sobald diese Aktion beginnt, hat die Dynamik des Aufbaus von Macht eingesetzt und weitere Ma\u00dfnahmen werden gemeinsam ergriffen. Das ist das beste Gegengift gegen Angst.<\/p>\n<ul>\n<li><em>*Ellen David Friedman ist Organizerin im Ruhestand und Mitherausgeberin der Labor Notes, in deren Oktober-Ausgabe der Beitrag unter dem Titel \u00bbA Path out of Fear\u00ab in der \u00bbSteward\u2019s Corner\u00ab erschienen ist.<\/em><\/li>\n<li><em>\u00dcbersetzung: Stefan Schoppengerd<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/usa\/gewerkschaften-usa\/die-angst-ueberwinden-wie-wir-handlungsfaehig-werden\/\"><em>express.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 20. November 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ellen David Friedman. Die USA sind ein Land, das reich ist an vern\u00fcnftigen und mutigen Menschen, an entschlossenen Genossinnen und Genossen, aus deren Erfahrungsschatz die emanzipatorischen Bewegungen in Europa viel lernen k\u00f6nnen. 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