{"id":9028,"date":"2020-12-30T12:48:47","date_gmt":"2020-12-30T10:48:47","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9028"},"modified":"2020-12-30T12:49:39","modified_gmt":"2020-12-30T10:49:39","slug":"corona-und-die-radikale-linke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9028","title":{"rendered":"Corona und die (radikale) Linke"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit bald einem Jahr pr\u00e4gt Covid-19 alle unsere Lebensbereiche und hat viel zu vielen Menschen weltweit das Leben gekostet.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>Maria von M. <\/em>Momentan lassen die Herrschenden uns die Folgen einer durch den Kapitalismus mit hervorgerufenen Pandemie ausbaden. Dies zeigt sich ganz besonders brutal in diesem zweiten \u201eSocial Lockdown\u201c in Deutschland (dieser Text wurde vor dem \u201eharten\u201c Lockdown geschrieben). Den Menschen ist es faktisch nur noch erlaubt zu konsumieren und zu arbeiten. Soziale Kontakte sind zwar nicht g\u00e4nzlich verboten, aber nur stark eingeschr\u00e4nkt erlaubt, obwohl von jeglichem Kontakt abgeraten wird. In L\u00e4ndern, in denen eine Ausgangssperre verh\u00e4ngt wurde, ist es noch brutaler, denn da d\u00fcrfen die Menschen nicht einmal ohne Erlaubnis nach draussen. Das Leben ist banalisiert auf seine kapitalistische Verwertbarkeit. \u201eGesundheitsmanagement\u201c, \u201ePublic Health\u201c und \u201eGesundheitspolitik\u201c sind dabei die medizinischen Hilfswissenschaften, die im Kapitalismus der Pandemie diese Verwertbarkeit aufrechterhalten.<\/p>\n<p>Seitdem Covid-19 im M\u00e4rz zu einer offiziellen Notlage wurde, scheint sich der Diskurs auf zwei Positionen verengt zu haben. Entweder man \u201enimmt Corona ernst\u201c, das heisst man folgt weitestgehend allen staatlichen Massnahmen, oder schr\u00e4nkt sogar noch weitergehend sein Leben ein, um damit nicht selbst verantwortlich zu sein die Pandemie voranzutreiben. Oder man \u201enimmt Corona nicht ernst\u201c und ist damit Corona-Leugnerin, unverantwortlich und Verschw\u00f6rungsideologin. Doch weder heissen wir es gut, wenn Menschen nach (autorit\u00e4ren) F\u00fchrerinnen rufen noch sollten wir es stillschweigend hinnehmen, wenn der Staat unser Leben bis in die letzten Ecken versucht zu kontrollieren, w\u00e4hrend die Menschen weiter f\u00fcrs Kapital schuften d\u00fcrfen. Als (radikale) Linke ist es unsere ureigenste Aufgabe eine dritte Position zu entwickeln, die sich jenseits der vorherrschenden Rationalit\u00e4ten befindet: Jenseits von staatlicher \u201eMoral\u201c; neoliberaler Selbstverantwortung und dem Recht des St\u00e4rkeren und autorit\u00e4ren Antworten.<\/p>\n<p>Auch in der Linken wird h\u00e4ufig nur ein f\u00fcr oder wider der Massnahmen diskutiert. Streitet man jedoch f\u00fcr die Massnahmen macht man sich mit dem Staat gemein. Dabei wissen wir, dass es dem Staat niemals um das individuelle Wohl der Menschen geht. Es geht ihm lediglich darum, das System am Laufen zu halten, daf\u00fcr braucht es einen gesunden Bev\u00f6lkerungsk\u00f6rper. Nat\u00fcrlich gibt es auch hier widerstreitende Interessen. So fokussieren einige eher auf die Verhinderung der \u00dcberlastung der Krankenh\u00e4user, wieder andere auf die Aufrechterhaltung der Wirtschaft. Gemeinsam ist diesen Interessen jedoch, dass sie einen Status Quo (der einigermassen unter Kontrolle stehenden Pandemie) aufrechterhalten oder wiederherstellen wollen (Kapitalismus ohne Corona). Wir lehnen jedoch jeden Status Quo ab! Eine (radikale) Linke, die sich aktiv f\u00fcr die staatlichen Massnahmen ausspricht, k\u00e4mpft f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Kapitalismus, lediglich ohne Covid-19.<\/p>\n<p>Wie wichtig ist der soziale Kontakt, wie geht es mir und meinem Gegen\u00fcber, welches Risiko bin ich bereit pers\u00f6nlich einzugehen. In unseren K\u00e4mpfen heisst dies: Wie wichtig ist unser Kampf f\u00fcr die \u00dcberwindung der herrschenden Verh\u00e4ltnisse? Wenn momentan so vieles abgesagt oder in den digitalen Raum verschoben wird, signalisiert dies, dass wir unsere K\u00e4mpfe eigentlich f\u00fcr nicht relevant halten. Wenn dem so ist, dann haben wir ein ernsthaftes Problem und sollten dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n<p>Alle staatlichen Massnahmen werden mit Infektionsschutz und der Notwendigkeit die Ausbreitung des Virus zu verhindern, begr\u00fcndet. Doch uns sollte klar sein, dass angeblich rationale Argumente, die naturwissenschaftlich und objektiv daherkommen, weiterhin b\u00fcrgerliche Wissenschaft sind. Wie all unser Wissen, unsere Emotionen, unser Sein gesellschaftlich, Produkt von Menschen ist, und damit kritisch zu hinterfragen sind. Die Staatskassen seien leer, man k\u00f6nne dies und jenes nicht bezahlen, es k\u00f6nnten schliesslich nicht alle Gefl\u00fcchteten kommen, Klimaschutz sei zu teuer, Griechenland h\u00e4tte schlecht gewirtschaftet.<\/p>\n<p>All dies sind und waren Argumente die wir niemals als Rechtfertigung f\u00fcr Entscheidungen gegen das Wohl der Menschen gelten lassen. Denn die Notwendigkeit eines guten Lebens f\u00fcr Alle l\u00e4sst sich nicht rational und naturwissenschaftlich begr\u00fcnden, genau so wenig, wie die Ewigkeit des Kapitalismus. Als (radikale) Linke sollten wir nicht in solch menschenverachtende Argumentationsmuster verfallen, denn letztlich halten sie das Leben einer Person, die sich nicht infiziert f\u00fcr sch\u00fctzenswerter, als das einer Frau, die von h\u00e4uslicher Gewalt betroffen ist, oder einer Person die \u00fcber Suizid nachdenkt und nicht die Hilfe bekommt, die sie vielleicht braucht. \u00dcberlassen wir diese Logik den Herrschenden.<\/p>\n<p>Unsere Logik ist die von \u00dcberleben &amp; Leben. Das heisst nicht, dass man sich dem Maske tragen grunds\u00e4tzlich verweigert oder Partys mit vielen Menschen feiert. Es heisst, dass man immer wieder anhand der eigenen linken und kollektiv entwickelten Massst\u00e4be abw\u00e4gt. Im Alltag heisst das: Wie wichtig ist der soziale Kontakt, wie geht es mir und meinem Gegen\u00fcber, welches Risiko bin ich bereit pers\u00f6nlich einzugehen. In unseren K\u00e4mpfen heisst dies: Wie wichtig ist unser Kampf f\u00fcr die \u00dcberwindung der herrschenden Verh\u00e4ltnisse? Wenn momentan so vieles abgesagt oder in den digitalen Raum verschoben wird, signalisiert dies, dass wir unsere K\u00e4mpfe eigentlich f\u00fcr nicht relevant halten. Wenn dem so ist, dann haben wir ein ernsthaftes Problem und sollten dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n<p>Im herrschenden Diskurs erscheint die Corona-Pandemie wie ein h\u00f6heres \u00dcbel, das \u00fcber uns gekommen ist und das es nun zu beherrschen gilt. Hierf\u00fcr ist es wichtig sich zu vergegenw\u00e4rtigen, dass das Corona-Virus eben genau dies nicht ist. So haben zahlreiche Studien und Forschungen der letzten Jahrzehnte bereits gezeigt, dass die kapitalistische Landwirtschaft und die Urbanisierung der Gesellschaften das Entstehen und die schnelle Verbreitung von Viren hervorruft und rasant bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Doch auch jetzt herrscht im breiten Diskurs schon wieder das Prinzip TINA: Die Bev\u00f6lkerung wird bereits auf kommende Pandemien eingeschworen, wenn es heisst, dass die Menschen sich eben an das Tragen von Masken gew\u00f6hnen m\u00fcssten, oder das Home Office als das neue st\u00e4ndige Arbeiten besprochen wird. Ein in Frage stellen der Tatsache, dass wir nun in der st\u00e4ndigen und unabwendbaren Gefahr von Pandemien leben und dass all die Massnahmen gerechtfertigt sind, gibt es nicht, geschweige denn, dass die Frage nach Gr\u00fcnden und der \u00dcberwindung der Gr\u00fcnde und Zust\u00e4nde die uns in diese Situation gebracht haben, gestellt werden.<\/p>\n<p>Doch auch die (radikale) Linke in Deutschland scheint sich nicht zu trauen all dies praktisch und h\u00f6rbar in Frage zu stellen. Noch viel schlimmer: Es scheint, als haben wir noch nicht einmal begriffen, was die staatlichen Massnahmen mit uns als Genossinnen machen. Wir entfernen uns ganz materiell voneinander, wir sind eine Gefahr f\u00fcreinander. Einfach all unsere Treffen ins digitale zu verschieben und unsere R\u00e4ume zu schliessen bedeutet, dass wir der Meinung sind, dass wir uns als K\u00f6rper gegenseitig nicht brauchen. Dabei sind es eben diese K\u00f6rper, die uns in Aktionen gegen Polizeigewalt gesch\u00fctzt haben, mit denen wir auf Partys geschwitzt haben, in zu engen R\u00e4umen auf Plena fast aufeinander gesessen haben, die uns in schweren Zeiten getr\u00f6stet haben.<\/p>\n<p>In den sozialen R\u00e4umen fand politischer Austausch und Vernetzung statt. Wir erfuhren von Ideen, Initiativen und Debatten. Es existierte so etwas wie Kooperation. Heute erfahren wir von drei thematisch \u00e4hnlichen Demos am selben Wochenende durch Twitter, \u00fcbergreifende Diskussionen finden nur sporadisch statt und so etwas wie Enthusiasmus ist ein Fremdwort auf Big Blue Button (oder auch Zoom). All das verweist auf die alte Erkenntnis, dass das soziale\/private, politisch ist: Eine fast vergessene Erkenntnis aus fernen Zeiten, in denen sich die Linke noch Analyse leisten konnte.<\/p>\n<p>Doch selbst die oben erw\u00e4hnten Veranstaltungen die zumindest die wirtschaftliche Seite der Corona-Politik adressierten waren so klein, dass der Eindruck entstehen muss, der radikalen Linken seien die autorit\u00e4ren Massnahmen egal, oder noch schlimmer, dass sie einverstanden ist mit dieser Politik.<\/p>\n<p>Doch anstatt hier\u00fcber zu sprechen, geht alles weiter wie bisher, nur eben mit Maske und draussen oder digital. So kann man eben nicht behaupten, dass es 2020 keine linken Aktionen gegeben h\u00e4tte. Von der BLM Demo, \u00fcber die Aktionen im Danni bis zur Demo gegen die Liebig-R\u00e4umung, war alles dabei. Eine laute Kritik an den staatlichen Massnahmen, geschweige denn ein Aufbegehren gegen diese war jedoch kaum zu h\u00f6ren geschweige denn zu sp\u00fcren. Man konnte bei all diesen Gelegenheiten den Eindruck gewinnen Corona habe es nie oder schon immer gegeben.<\/p>\n<p>Die paar Veranstaltungen oder Aktionen die explizit die Politik der Regierung thematisierten, stellten die wirtschaftlichen Folgen in den Vordergrund. Doch das st\u00e4ndige Sich-emp\u00f6ren \u00fcber die angebliche Doppelmoral der aktuellen Politik verkennt, dass die ergriffenen Massnahmen in der Logik der Herrschenden \u00e4usserst koh\u00e4rent sind. Malochen gehen und zu Hause bleiben. Einen anderen Lockdown wird es hier nicht geben! Doch selbst die oben erw\u00e4hnten Veranstaltungen die zumindest die wirtschaftliche Seite der Corona-Politik adressierten waren so klein, dass der Eindruck entstehen muss, der radikalen Linken seien die autorit\u00e4ren Massnahmen egal, oder noch schlimmer, dass sie einverstanden ist mit dieser Politik.<\/p>\n<p>Wir lassen uns vereinzeln und halten es f\u00fcr das einfachste, den staatlichen Massnahmen Folge zu leisten, anstatt gemeinsam zu \u00fcberlegen, was f\u00fcr eine linke Gemeinschaft ein gangbarer Weg sein k\u00f6nnte. Ja, ein solcher Prozess ist anstrengend und erfordert Mut, denn es m\u00fcssen \u00c4ngste ausgesprochen werden und in einem solchen Prozess w\u00fcrde deutlich werden, dass wir uns niemals 100% sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Sicherheit existiert nur in der Ideologie von Herrschaft. Aber ein Kollektiv ist mehr als seine Einzelteile.<\/p>\n<p>Es ist ein grosses Ganzes, das \u00fcber die Einzelne hinausweist: Verantwortung f\u00fcr Ansteckung, durch eine gemeinsame Diskussion und vielleicht auch Entscheidung, auf das Kollektiv zu \u00fcbertragen und damit jede Einzelne von der schweren Last der angeblichen \u201eSchuld\u201c, eine Freundin angesteckt zu haben zu entlasten, ist das, was zu gewinnen ist. Uns als Subjekte ernst zu nehmen oder Politik der 1. Person zu machen, heisst auch gemeinsam zu schauen, was diese Situation mit uns als Genossinnen macht, ganz zu schweigen vom Rest der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die radikale Linke k\u00e4mpft f\u00fcr ein w\u00fcrdiges Leben aller Menschen auf diesem Planeten. Doch ein w\u00fcrdiges Leben ist weit entfernt. Momentan mehr denn je. Die soziale Verw\u00fcstung in Form von Millionenarbeitslosigkeit, Hunger und Gewalt fegt wie ein Tsunami, fast ungesehen in Deutschland, \u00fcber den Globus. Wir werden in unsere Wohnungen eingesperrt und in unseren sozialen Beziehungen bevormundet. Schlimmer noch: wir bevormunden uns gegenseitig.<\/p>\n<p>So entscheiden Kinder, ihre Eltern nicht zu besuchen, weil sie sich f\u00fcr ein Risiko f\u00fcr sie halten, obwohl ein Besuch sehnlichst gew\u00fcnscht wird. Man glaubt f\u00fcr andere entscheiden zu k\u00f6nnen, ob man sich trifft, anstatt sich als Subjekte ernst zu nehmen und zu fragen, ob die andere Person bereit ist, \u201edas Risiko\u201c einzugehen. In anderen L\u00e4ndern werden den Menschen die Ressourcen und das Wissen, um sich vor dem Virus zu sch\u00fctzen verweigert. Denn genug Ressourcen existieren im Kapitalismus nicht f\u00fcr alle, sondern haupts\u00e4chlich f\u00fcr uns. &#8211; Was ist ein Leben wert, wenn es nicht mehr mit anderen gemeinsam gelebt werden kann?<\/p>\n<p>Damit ist das Leben auf das banale \u00dcberleben reduziert. So ist es begr\u00fcssenswert, wenn darauf hingewiesen wird, dass es f\u00fcr Menschen ohne Obdach kaum m\u00f6glich ist zu Hause zu bleiben. Damit wird auf die soziale Ungleichheit in den M\u00f6glichkeiten sich vor einer Ansteckung zu sch\u00fctzen hingewiesen. Doch gleichzeitig wird Wohnen darauf reduziert, sich vor anderen Menschen sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Diesen Widerspr\u00fcchen muss sich eine radikale Linke stellen. Worum es bei einem guten Leben f\u00fcr alle gehen muss, scheint in den Zeiten von Covid-19 aus dem Blick geraten zu sein.<\/p>\n<p>Als radikale Linke m\u00fcssen wir hiergegen aufbegehren und wie sollen wir dies tun, wenn wir uns aus dem \u00f6ffentlichen Raum verabschieden und ihn den Rechten \u00fcberlassen? Wenn wir f\u00fcr die Menschen nicht greifbar, nicht ansprechbar im materiellen Sinne sind? Also lasst uns nicht \u00fcber das F\u00fcr und Wider \u201eder Massnahmen\u201c im medizinischen oder virologischen Sinne streiten. Lasst uns stattdessen analysieren, welchen Effekt sie auf die Gesellschaft haben, ob sie Errungenschaften linker K\u00e4mpfe einschr\u00e4nken und ob sie linken Prinzipien entgegenstehen und sie entsprechend kritisieren. Denn mit uns ist kein Staat zu machen!<\/p>\n<p><em>#Bild: Hamburg w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie, Dezember 2020. \/\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Maskenpflicht_Schild_Hamburg_M%C3%B6nckebergstra%C3%9Fe.png\"><em>Kalle Schmitz<\/em><\/a><em>\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.de\"><em>(CC BY-SA 4.0 cropped)<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/politik\/deutschland\/corona-und-die-linke-ein-diskussionsbeitrag-6172.html\"><em>untergrund-bl\u00e4ttle-2qb.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 30. Dezember 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit bald einem Jahr pr\u00e4gt Covid-19 alle unsere Lebensbereiche und hat viel zu vielen Menschen weltweit das Leben gekostet.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9029,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[87,121,39,49],"class_list":["post-9028","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-arbeitswelt","tag-covid-19","tag-deutschland","tag-repression"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9028","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9028"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9031,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9028\/revisions\/9031"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}