{"id":9527,"date":"2021-04-09T08:47:52","date_gmt":"2021-04-09T06:47:52","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9527"},"modified":"2021-04-09T08:47:53","modified_gmt":"2021-04-09T06:47:53","slug":"zaeuseln-am-donbas-anfang-vom-ende-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9527","title":{"rendered":"Z\u00e4useln am Donbas: &#8222;Anfang vom Ende der Ukraine&#8220;?"},"content":{"rendered":"<p><em>Ulrich Heyden. <\/em>Am Donnerstag kam eine Warnung aus dem Kreml, wie sie es seit der hei\u00dfen Kriegsphase 2014\/15 nicht mehr gegeben hatte. Wenn Kiew milit\u00e4rische Handlungen im gro\u00dfen Ma\u00dfstab im Donbass beginne, dann sei das &#8222;der Anfang vom Ende&#8220; der Ukraine<!--more-->, erkl\u00e4rte Dmitri Kosak, stellvertretender Leiter der russischen Pr\u00e4sidialverwaltung, gegen\u00fcber der Zeitung\u00a0<em>Kommersant<\/em>.<\/p>\n<p>Zum Aufgabenbereich Kosaks geh\u00f6ren die ehemaligen sowjetischen Nachbarrepubliken. Wenn die Ukraine einen Gro\u00dfangriff auf die Volksrepubliken starte, dann sei das &#8222;kein Schuss ins Bein, sondern in die Schl\u00e4fe&#8220;. Russland wolle &#8222;kein Territorium erobern&#8220;, Russland wolle an seiner Grenze einen &#8222;freundlich gesonnenen, friedlichen und stabilen Staat&#8220;.<\/p>\n<p>Diese harte Warnung &#8211; ja fast Drohung &#8211; eines hohen Kreml-Beamten hat damit zu tun, dass Kiew in den letzten Tagen und Monaten die milit\u00e4rische Konfrontation versch\u00e4rft und \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt hat, dass das 2015 ausgehandelte Minsker Abkommen zur L\u00f6sung der Krise im Donbass f\u00fcr die Ukraine keinerlei Nutzen hat.<\/p>\n<p>Das Minsker Abkommen sieht vor, zun\u00e4chst Wahlen unter internationaler Aufsicht in den Volksrepubliken abzuhalten und dann die Kontrolle der Grenze zwischen den Volksrepubliken und Russland ukrainischen Grenzorganen zu \u00fcbergeben. Kiew dagegen fordert immer st\u00e4rker erst die Kontrolle \u00fcber Grenze zu Russland und dann w\u00fcrde es Wahlen in Lugansk und Donezk geben.<\/p>\n<p>Die Volksrepubliken und Russland wollen dieses Verfahren nicht akzeptieren, weil sie nach der \u00dcbernahme der Kontrolle \u00fcber die Grenze durch ukrainische Organe Racheaktionen ukrainischer Milit\u00e4rs und nationalistischer Bataillone gegen Vertreter der Volksrepubliken und ihrer Machtorgane f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Sogar Minsk als Ort, wo seit 2015 \u00fcber die Umsetzung des Minsker Abkommens verhandelt wird, will Kiew nicht mehr akzeptieren, da es dort &#8222;starken russischen Einfluss&#8220; gibt. Stattdessen schl\u00e4gt Kiew Polen als Land vor, wo man verhandeln k\u00f6nne.<\/p>\n<p><strong>Diplomatie am Ende<\/strong><\/p>\n<p>Russland sei bei einem ukrainischen Gro\u00dfangriff gezwungen, seine B\u00fcrger zu sch\u00fctzen, erkl\u00e4rte Dmitri Kosak.<\/p>\n<p>Von 3,6 Millionen Einwohnern der Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DNR und LNR) haben bereits 600.000 einen russischen Pass. Wladimir Putin hatte im April 2019 &#8211; kurz nach der Wahl von Selenski zum Pr\u00e4sidenten &#8211; eine vereinfachte Ausgabe russischer P\u00e4sse f\u00fcr die B\u00fcrger der Volksrepubliken angeordnet.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen hatte sich der Ton der Volksrepubliken und Russlands gegen\u00fcber der Ukraine deutlich versch\u00e4rft. Der Leiter der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, hatte am 7. April erkl\u00e4rt, wenn die Ukraine die Volksrepubliken angreife, w\u00fcrden die DNR- und LNR-Soldaten &#8211; unterst\u00fctzt durch Freiwillige aus Russland &#8211; nicht nur die Volksrepubliken verteidigen, sondern weiter in die Ost-Ukraine vorsto\u00dfen.<\/p>\n<p>In der S\u00fcdostukraine ist ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung russischsprachig und russischst\u00e4mmig. Im S\u00fcdosten der Ukraine hat die Russland-freundliche &#8222;Oppositionsplattform&#8220; ihre gr\u00f6\u00dfte Anh\u00e4ngerschaft. Bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2019 bekam die Oppositionsplattform landesweit elf Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p><strong>Erst &#8222;Fake News&#8220; &#8211; dann traurige Wahrheit<\/strong><\/p>\n<p>In der Volksrepublik Donezk stehen vor einem Haus im Gebiet Jasinowata, nicht weit von der &#8222;Kontaktlinie&#8220; zur Zentralukraine, \u00e4ltere Frauen. Eine von ihnen ruft einem russischen Fernsehkorrespondenten mit verzweifelten Gesicht zu, &#8222;die sollen endlich mit dem Beschuss aufh\u00f6ren&#8220;.<\/p>\n<p>Derweil decken Dachdecker das Dach des mehrgeschossigen Hauses, in dem die Frauen wohnen. Es ist nicht das erste Mal, dass das Dach neu gedeckt wird. An der Frontlinie werden seit 2014 h\u00e4ufig H\u00e4user neu gedeckt und Fenster neu eingesetzt.<\/p>\n<p>Es sind vor allem Zivilisten die in diesem Krieg sterben. Am 2. April wurden dem f\u00fcnfj\u00e4hrigen Wladislaw Dmitrijew im Dorf Aleksandrowskoje (russische Schreibweise) nicht weit von der Stadt Enakijewo durch einen von einer ukrainischen Drohne abgeworfenen Sprengsatz beide Beine abgerissen. Derartige Angriffe kleiner Drohnen geh\u00f6ren zum Terror der ukrainischen Armee gegen die Zivilbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die ukrainischen Medien bezeichneten die Meldung von dem get\u00f6teten Jungen aus Aleksandrowskoje als Fake News. Auch der von Gasprom finanzierte liberale Radio-Sender\u00a0<em>Echo Moskau<\/em>\u00a0zweifelte an, dass der f\u00fcnfj\u00e4hrige Wladislaw von einer ukrainischen Drohne get\u00f6tet wurde.<\/p>\n<p>Am 7. April wurde im Programm &#8222;60 Minuten&#8220; des russischen Fernsehkanals\u00a0<em>Rossija 24<\/em>\u00a0gezeigt (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=v4-UT3kujYw\">ab Minute 13:22<\/a>), wie OSZE-Beobachter den Hof vor dem Haus, in dem der Junge wohnte, untersuchten und Explosionsspuren ausma\u00dfen. Das Ergebnis der Untersuchung konnte man im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.osce.org\/files\/2021-04-05-06%20Daily%20Report_RUS.pdf?itok=45441&amp;fbclid=IwAR3ZijUgsphRUe4lRRzmrXw0NDeSKGnS1TGZTnJt91XY9xn3a3k01rUQeFA\">OSZE-Bericht vom 6. April nachlesen<\/a>. Demnach war im Dorf Aleksandrowskoje &#8222;ein Kind durch Splitter- und Explosionsverletzungen gestorben&#8220;. Wodurch die Explosion hervorgerufen wurde, schreibt die OSZE nicht.<\/p>\n<p>Schon seit 2016 setzt die ukrainische Armee kleine bewaffnete Drohnen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung ein. Es ist ein kleiner, stiller Krieg, denn die Opfer, die diese Drohnen verursachen, tauchen nicht in den Schlagzeilen westlicher Medien auf. Hier ein Video von einer im September 2016 von der Lugansker Volkspolizei abgefangenen bewaffneten ukrainischen Drohne (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u2pNuxRnnz0\">ab Minute 1:25<\/a>).<\/p>\n<p>\u00dcber 100 Kinder sind in den Volksrepubliken durch Kriegshandlungen seit 2014 gestorben. Im Schors-Park der Stadt Lugansk gibt es sogar ein Denkmal aus kleinen Engeln f\u00fcr die get\u00f6teten Kinder und junge B\u00e4ume, die zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Kinder-muessen-wissen-was-Krieg-bedeutet-und-warum-Krieg-schlecht-ist-4675806.html?hg=1&amp;hgi=1&amp;hgf=false\">Andenken an die Get\u00f6teten gepflanzt wurden<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Truppenaufmarsch beiderseits der russisch-ukrainischen Grenze<\/strong><\/p>\n<p>Seit Tagen findet man in dem bei Russen popul\u00e4ren Messaging-Dienst &#8222;Telegramm&#8220; Videos, welche die\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/infantmilitario\/53279\">Verlegung von russischen Panzern und Sch\u00fctzenpanzern<\/a>\u00a0(<a href=\"https:\/\/t.me\/infantmilitario\/53269\">hier<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/infantmilitario\/53260\">hier<\/a>) und\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/infantmilitario\/53182\">Flugabwehrgesch\u00fctzen<\/a>\u00a0via Eisenbahn Richtung ukrainischer Grenze belegen sollen.<\/p>\n<p>Auf den Videos fehlen allerdings Angaben \u00fcber Ort und Datum der Aufnahmen. Auf einigen Videos sind aber russische Autokennzeichen und Schriftzeichen zu sehen. Die B\u00e4ume auf den Videos sind kahl, was darauf hindeutet, dass die Aufnahmen aktuell sind. Ein Video zeigt auch die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RWJeHVUasLs&amp;t=22s\">Verlegung von russischen Panzern auf der Br\u00fccke Richtung Krim<\/a>. Ein stichhaltiger Beweis, dass Russland die Ukraine \u00fcberfallen will, sind diese undatierten Video-Schnipsel nicht.<\/p>\n<p>Es gibt auch Aufnahmen von der Verlegung ukrainischer Milit\u00e4rtechnik Richtung Donbass.\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/infantmilitario\/53215\">Hier ein Video<\/a>, das angeblich aus der ostukrainischen Stadt Charkow stammt. Und hier ein\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/infantmilitario\/53199\">Video von einem Aufmarschplatz<\/a>, angeblich in der Ost-Ukraine, mit Hunderten von gepanzerten ukrainischen Milit\u00e4r-Fahrzeugen und sehr langen Reihen von Soldaten, die f\u00fcr irgendetwas anstehen.<\/p>\n<p><strong>Putins-Sprecher: &#8222;Russische Streitkr\u00e4fte dort, wo es sinnvoll ist&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die zahlreichen Videos und Fotos \u00fcber die Verlegung von russischem Milit\u00e4rger\u00e4t, aufgenommen offenbar von Internet-Usern, haben den Kreml dann aber doch zu einer Stellungnahme veranlasst. Dmitri Peskow, der Sprecher von Wladimir Putin, erkl\u00e4rte, &#8222;die russischen Streitkr\u00e4fte befinden sich dort auf dem Territorium der Russischen F\u00f6deration,\u00a0<a href=\"https:\/\/tass.ru\/armiya-i-opk\/11088131\">wo es n\u00f6tig und sinnvoll ist<\/a>&#8222;. Der Kreml-Sprecher erkl\u00e4rte weiter &#8222;Russland bedrohte und bedroht niemanden&#8220;.<\/p>\n<p>Peskow wies zudem darauf hin, dass es an der Grenze zu Russland eine &#8222;erh\u00f6hte Aktivit\u00e4t&#8220; von Streitkr\u00e4ften &#8222;anderer L\u00e4nder&#8220; gibt. Damit war wohl auch die Bundeswehr gemeint, die zurzeit in Litauen mit der 1. Panzerdivision aus Oldenburg die Verantwortung f\u00fcr die Nato-Mission Enhanced Forward Presence hat.<\/p>\n<p>Erstaunliche Fotos ver\u00f6ffentlichte eine russische Recherchegruppe, das sogenannte\u00a0<em>Conflict Intelligence Team (CIT)<\/em>. Das Team, das von russischen Patrioten als verl\u00e4ngerter Arm des Westen verd\u00e4chtigt wird, ist sich sicher, dass das russische Milit\u00e4r 170 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt im Gebiet Woronesch ein neues, gro\u00dfes Milit\u00e4rlager mit Zelten und K\u00fcchen eingerichtet hat.\u00a0<a href=\"https:\/\/strana.ua\/news\/327068-rossijskie-voennye-orhanizovali-laher-rjadom-s-ukrainskoj-hranitsej.html\">Ver\u00f6ffentlichte Luftnahmen zeigen<\/a>\u00a0eine gro\u00dfe Zahl von Lastwagen und Panzern.<\/p>\n<p>Der Oberkommandierende der ukrainischen Armee, Ruslan Chomtschak, erkl\u00e4rte am 30. M\u00e4rz im ukrainischen Parlament, Russland habe Truppen entlang der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Russische Armeeeinheiten sammelten sich nahe der russischen St\u00e4dte Brjansk und Woronesch. Im s\u00fcdrussischen Rostow am Don g\u00e4be es eine &#8222;gro\u00dfe russische Milit\u00e4reinheit&#8220;, &#8222;die in ein, zwei Tagen&#8220; bereit sei f\u00fcr einen Angriff auf den Donbass.<\/p>\n<p>Nach Angaben des ukrainischen Oberkommandierenden haben die Streitkr\u00e4fte der &#8222;Volksrepubliken&#8220; DNR und LNR 28.000 Personen unter Waffen. Anfang des Jahres seien gr\u00f6\u00dfere Mengen an Treibstoff und Munition in die DNR und LNR gebracht worden. In seiner Rede im ukrainischen Parlament erkl\u00e4rte der Oberkommandierende, &#8222;unser gemeinsames Ziel ist der Sieg im Krieg, die Sicherung eines stabilen Friedens und die territoriale Integrit\u00e4t. Das erfordert die Konzentration der Kr\u00e4fte des gesamten Volkes&#8220;. In der Ukraine ist eine Mobilisierung der Reservisten geplant.<\/p>\n<p><strong>Nato l\u00e4dt Ukraine zu sieben Man\u00f6vern im Jahr 2021 ein<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Zuspitzung zwischen der Ukraine und Russland in Deutschland zum Teil mit Sorge kommentiert wird, k\u00f6nnen sich die Kriegstreiber in der Ukraine auf Politiker in den USA, Gro\u00dfbritannien und Kanada und in der Nato-F\u00fchrung verlassen. Von dort gab es in den letzten Tagen immer wieder Erkl\u00e4rungen, man werde der Ukraine bei einer &#8222;russischen Aggression&#8220; beistehen.<\/p>\n<p>Am Mittwoch traf sich der ukrainische Pr\u00e4sident\u00a0<a href=\"https:\/\/www.president.gov.ua\/en\/news\/prezident-proviv-zustrich-z-golovoyu-vijskovogo-komitetu-nat-67849\">Wolodymir Selenski in Kiew mit dem Vorsitzenden des Milit\u00e4r-Komitees der Nato, Stewart Peach<\/a>. Dieser hatte sich zuvor bereits mit dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr\u00e4fte getroffen.<\/p>\n<p>\u00dcber den von Pr\u00e4sident Selenski immer wieder vorgebrachten Wunsch, doch m\u00f6glichst bald der Nato beitreten zu k\u00f6nnen, gibt es bisher keine positive Antwort. Aber seit dem Staatsstreich in Kiew 2014 gibt es eine\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Manoever-mit-Nato-Soldaten-in-der-Westukraine-ohne-Ende-3376813.html\">enge milit\u00e4rische Zusammenarbeit und gemeinsame Man\u00f6ver<\/a>\u00a0der ukrainischen Armee mit Nato-Staaten.<\/p>\n<p>In diesem Jahr ist die Ukraine gleich zu sieben Nato-Man\u00f6vern eingeladen,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mil.gov.ua\/news\/2021\/04\/07\/odin-za-vsih-i-vsi-za-odnogo-u-2021-mu-roczi-ukraina-doluchatimetsya-do-nizki-navchan-nato-za-statteyu-5-kolektivna-oborona-%E2%80%93-andrij-taran\/\">berichtete das ukrainische Verteidigungsministerium<\/a>. Es handelt sich um die Man\u00f6ver Steadfast Cobalt, Ramstein Apex, Ramstein Ambition, Steadfast Defender, Noble Bonus, Steadfast Jupiter, Steadfast Leda. Dass diese Man\u00f6ver Russland zeigen sollen, wer der Herr in Osteuropa ist, ist offensichtlich.<\/p>\n<p><strong>Ukrainische Abgeordnete: &#8222;Man muss dieses Land verlassen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Als der ukrainische Oberbefehlshaber Ruslan Chomtschak am 30. M\u00e4rz im ukrainischen Parlament seine &#8222;Sieges&#8220;-Rede hielt,\u00a0<a href=\"https:\/\/strana.ua\/news\/325853-kornienko-otreahiroval-na-soobshchenie-kolesnik-o-neobkhodimosti-svalivat-iz-strany.html\">tippte Anna Kolesnik<\/a>, eine junge Abgeordnete der Selenski-Partei &#8222;Diener des Volkes&#8220;, in ihr Handy zwei Chat-Zeilen: &#8222;Wir h\u00f6ren Chomtschak&#8220;, &#8222;Man muss dieses Land verlassen&#8220;.<\/p>\n<p>Fotojournalisten hatten die Zeilen der Abgeordneten ver\u00f6ffentlicht und die junge Abgeordnete wurde in der \u00d6ffentlichkeit sofort nicht-patriotischer Neigungen verd\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Selenski-Partei &#8222;Diener des Volkes&#8220;, Aleksandr Kornienko, wollte den Stab \u00fcber die Abgeordnete noch nicht brechen. Anna Kolesnik sei als &#8222;ausreichend patriotische Person&#8220; bekannt. Man werde den Fall aber untersuchen.<\/p>\n<p><em>#Bild: Selenski trifft in Kiew mit Nato-Milit\u00e4r-Chef Peach zusammen. Foto: B\u00fcro des Pr\u00e4sidenten, Regierung der Ukraine<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hoher-Kreml-Beamter-sieht-Anfang-vom-Ende-der-Ukraine-6009538.html?seite=all\"><em>heise.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 9. April 2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ulrich Heyden. Am Donnerstag kam eine Warnung aus dem Kreml, wie sie es seit der hei\u00dfen Kriegsphase 2014\/15 nicht mehr gegeben hatte. 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