{"id":9561,"date":"2021-04-26T08:21:48","date_gmt":"2021-04-26T06:21:48","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9561"},"modified":"2021-04-26T08:21:49","modified_gmt":"2021-04-26T06:21:49","slug":"covid-19-in-indien-eine-globale-katastrophe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9561","title":{"rendered":"Covid-19 in Indien\u00a0\u2013 eine globale Katastrophe"},"content":{"rendered":"<p><em>Keith Jones. <\/em>Indien wird von einem Tsunami aus Covid-19-Infektionen und Todesf\u00e4llen \u00fcberrollt. Die Welle droht alles in den Schatten zu stellen, was die globale Pandemie bisher angerichtet hat. Und das, obwohl nach offiziellen Angaben bereits jetzt 145 Millionen<!--more--> Menschen infiziert wurden und fast 3,1 Millionen gestorben sind.<\/p>\n<p>Am Donnerstag meldete Indien 314.644 Neuinfektionen an einem einzigen Tag \u2013 ein weltweiter Rekord. Damit stieg die Gesamtzahl der Neuinfektionen im Land seit Montag auf weit \u00fcber 1,1 Millionen. Hinzu kommen 2.104 Todesf\u00e4lle im gleichen Zeitraum, auch dies der bisherige H\u00f6chstwert in Indien.<\/p>\n<p>Die wirklichen Infektions- und Todeszahlen sind zweifelsohne weitaus h\u00f6her. Journalisten und Gesundheitsexperten haben Statistiken \u00fcber Todesf\u00e4lle und Ein\u00e4scherungen zusammengetragen. Sie lassen auf eine gro\u00dfe Diskrepanz zwischen der tats\u00e4chlichen Zahl der Todesopfer und den Angaben von Regierungsvertretern schlie\u00dfen. Eine Studie der\u00a0<em>Financial Times<\/em>\u00a0\u00fcber sieben der 718 Distrikte Indiens gelangte zu dem Schluss, dass die tats\u00e4chliche Zahl der Todesf\u00e4lle etwa das Zehnfache der amtlichen Angaben betragen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Die Berichte, die aus allen Teilen des Landes eintreffen, sind grauenhaft. Die Krematorien und Friedh\u00f6fe werden der Leichen nicht mehr Herr. In Bhopal \u2013 auf Rang 16 unter den gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Indiens \u2013 sind die Krematorien so stark ausgelastet wie seit der Union-Carbide-Katastrophe von 1984 nicht mehr. Aus dem Werk des Pestizidherstellers drangen damals giftige Gase nach au\u00dfen, an denen innerhalb weniger Stunden mehr als 2.200 Menschen starben. Im westlichen Bundesstaat Gujarat sind die Krematorien rund um die Uhr in Betrieb, sodass ihre Metallpfeiler zu schmelzen beginnen.<\/p>\n<p>Indiens marodes Gesundheitssystem kollabiert, da den chronisch unterbesetzten Krankenh\u00e4usern die Betten, der Sauerstoff und die Medikamente gegen Covid-19 wie Remdesivir ausgehen. Nachrichtensender zeigen Aufnahmen aus Delhi und Mumbai, der Hauptstadt bzw. dem Finanzzentrum Indiens, auf denen zu sehen ist, wie Covid-19-Opfer und ihre Angeh\u00f6rigen in Massen vor Krankenh\u00e4usern lautstark um Hilfe flehen, nur um abgewiesen zu werden.<\/p>\n<p>Doch dieses Leiden und Sterben der Massen l\u00e4sst Indiens Regierung und die herrschende Elite v\u00f6llig kalt.<\/p>\n<p>Als die Infektionen in den letzten zwei Monaten immer schneller anstiegen, weigerten sich die Regierung Indiens und diejenigen seiner Bundesstaaten eisern, einen Lockdown anzuordnen. Die Profite der Unternehmen waren ihnen wichtiger als die Gesundheit und das Leben der arbeitenden Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>In einer Ansprache an die Nation verk\u00fcndete Premierminister Narendra Modi am Dienstagabend, dass Indien \u201egerettet\u201c werden m\u00fcsse \u2013 nicht vor der Pandemie, sondern vor einem Lockdown, mit dem die Ausbreitung des Virus einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnte! \u201eIn der heutigen Situation m\u00fcssen wir das Land vor einem Lockdown bewahren\u201c, erkl\u00e4rte er. Anschlie\u00dfend forderte er die Landesregierungen auf, es ihm gleichzutun.<\/p>\n<p>So schlimm und ersch\u00fctternd die derzeitige Situation bereits ist, alles deutet darauf hin, dass die Infektionen und Todesf\u00e4lle noch wochen- oder gar monatelang weiter exponentiell ansteigen werden.<\/p>\n<p>In den zwei Wochen seit dem 8. April stieg die Zahl der akuten Erkrankungen in Indien um mehr als 250 Prozent, von 910.000 auf fast 2,3 Millionen. Dieser Anstieg wird durch neue, infekti\u00f6sere und t\u00f6dlichere Varianten beschleunigt. Dazu geh\u00f6rt auch eine erstmals in Indien identifizierte \u201eDoppelmutante\u201c. Dieser Stamm kombiniert Mutationen in zwei verschiedenen \u201ebedenklichen Varianten\u201c.<\/p>\n<p>Nur ein winziger Bruchteil der Bev\u00f6lkerung ist vor dem Infektionsrisiko gesch\u00fctzt. Nur 8,4 Prozent der Inder haben eine erste Impfdosis erhalten, und nur 1,4 Prozent sind vollst\u00e4ndig geimpft.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus leben Hunderte Millionen im Elend und sind unterern\u00e4hrt. Sie haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und teilen sich ein einziges Zimmer mit der ganzen Familie. Abstandhalten ist unter diesen Umst\u00e4nden ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Viele Menschen sind gesundheitlich ohnehin geschw\u00e4cht. Wenn, wie sich in den letzten Tagen auf tragische Weise gezeigt hat, die Krankenh\u00e4user in den gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten \u00fcberfordert sind, so ist die Lage im l\u00e4ndlichen Indien noch viel schlimmer. Dort gibt es in weiten Teilen so gut wie keine \u00f6ffentlichen Gesundheitseinrichtungen.<\/p>\n<p>Die Katastrophe in Indien, das muss betont werden, ist eine globale Katastrophe im Angesicht eines Virus, das keine nationalen Grenzen und P\u00e4sse kennt. Die Entscheidung der Regierungen der Welt, angef\u00fchrt von den Vereinigten Staaten und den anderen imperialistischen M\u00e4chten, auf jeden Versuch zur systematischen Eind\u00e4mmung der Pandemie zu verzichten, hat Bedingungen geschaffen, unter denen das Coronavirus mutieren und ansteckendere, potenziell impfstoffresistente St\u00e4mme entwickeln konnte. Solange es keine koordinierten globalen, wissenschaftlich fundierten Anstrengungen zur Ausrottung von Covid-19 gibt, die auf dem Schutz von Menschenleben und nicht auf kapitalistischem Profitstreben basieren, wird dieser Prozess weitergehen. Die Funken des aktuellen pandemischen Fl\u00e4chenbrands in Indien werden Br\u00e4nde auf der ganzen Welt verursachen. In der Tat wurden bereits Infektionen mit der indischen Doppelmutante in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten gemeldet.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat Indien, ein wichtiger Lieferant von Generika und Impfstoffen f\u00fcr L\u00e4nder mit mittlerem und niedrigem Einkommen, in einer reaktion\u00e4ren, panischen Reaktion auf die selbst verursachte Katastrophe den Export von Covid-19-Impfstoffen gestoppt.<\/p>\n<p>Was der Mobilisierung der weltweiten Ressourcen zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie im Wege steht, sind die Profitgier und geopolitischen Interessen der rivalisierenden national basierten Kapitalistencliquen.<\/p>\n<p>Das zeigt sich in Indien sehr deutlich. Nicht nur Modi und seine rechtsextreme, hinduistische BJP sind verantwortlich f\u00fcr das Massensterben, von dem das Land mit der zweitgr\u00f6\u00dften Bev\u00f6lkerungszahl der Welt nun heimgesucht wird. Die Schuld liegt bei der herrschenden Klasse und dem politischen Establishment insgesamt.<\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten wendet der indische Staat, ob unter Regierungen der BJP oder der Kongresspartei, nur l\u00e4cherliche 1,5 Prozent des BIP f\u00fcr die Gesundheitsversorgung auf. Obwohl die Weltgesundheitsorganisation darauf hinwies, dass Indien wie viele andere L\u00e4nder aufgrund der Massenarmut und des maroden Gesundheitssystems durch die Pandemie stark gef\u00e4hrdet ist, ergriff die Modi-Regierung in den ersten zweieinhalb Monaten des Jahres 2020 keine konsequenten Ma\u00dfnahmen. Dann, am 25. M\u00e4rz, verh\u00e4ngte sie ohne Vorplanung und mit weniger als vier Stunden Vorlauf einen v\u00f6llig undurchdachten landesweiten Lockdown, der in jeder Hinsicht scheiterte, weil alle Voraussetzungen f\u00fcr seinen Erfolg fehlten: Es gab keine Massentests, keine Nachverfolgung von Kontakten, keine gr\u00f6\u00dferen Investitionen in das Gesundheitssystem und keine soziale Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Hunderten Millionen, denen der Lockdown \u00fcber Nacht ihre Existenzgrundlage nahm.<\/p>\n<p>In der Folge betrieb Indien eine Politik der \u201eHerdenimmunit\u00e4t\u201c. An der Spitze stand die Modi-Regierung, w\u00e4hrend die Regierungen der Bundesstaaten Sch\u00fctzenhilfe leisteten. Dabei spielte es keine Rolle, ob sie von der BJP oder den angeblichen Oppositionsparteien gef\u00fchrt wurden. Ab Ende April begann die Regierung dann mit der \u201e\u00d6ffnung\u201c der Wirtschaft, und in den folgenden sechs Monaten wurde eine Schutzma\u00dfnahme nach der anderen \u00fcber Bord geworfen, w\u00e4hrend die Infektions- und Todeszahlen in die H\u00f6he schnellten.<\/p>\n<p>Der gesundheitspolitische Berater der Modi-Regierung, der Epidemiologe Jayaprakash Muliyi, brachte die Denkweise der herrschenden Elite ungeniert zum Ausdruck: Ein Massensterben in dem Umfang, wie man es bisher nur aus den Weltkriegen des letzten Jahrhunderts kannte, sei angesichts der immensen Gr\u00f6\u00dfe der Bev\u00f6lkerung des Landes akzeptabel. \u201eBei einer substanziellen Aufhebung des Lockdowns kann es in Indien zu mindestens zwei Millionen Toten kommen\u201c, erkl\u00e4rte Muliyi. \u201eDie Sterblichkeit ist niedrig, lasst die Jungen rausgehen und arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Als Indiens \u201ezweite Welle\u201c Ende Februar und im M\u00e4rz anschwoll, sprach sich das politische Establishment unisono gegen Lockdown-Ma\u00dfnahmen aus. In Anlehnung an Modi erkl\u00e4rten sie Indiens vermeintlich \u201eweltmeisterliche\u201c Impfkampagne zur Antwort auf die Pandemie. Dabei handelten sie auf Gehei\u00df des Gro\u00dfkapitals, dessen Medien, wie die\u00a0<em>Times of India<\/em>, einen Lockdown in einem Leitartikel nach dem anderen als \u201eunerschwinglich\u201c anprangerten.<\/p>\n<p>In Erf\u00fcllung dieser S\u00f6ldnerdienste verwiesen sie zynisch auf die Millionen, deren Lebensgrundlage durch die Pandemie zerst\u00f6rt wurde. In einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Studie von Pew Research wurde festgestellt, dass sich die Zahl der Inder, die weniger als 150 Rupien pro Tag (2 US-Dollar) verdienen, w\u00e4hrend der ersten Welle der Pandemie mehr als verdoppelt hat. Es sind jetzt 135 Millionen, und bei weiteren 32 Millionen sank das Einkommen auf unter 10 US-Dollar pro Tag.<\/p>\n<p>F\u00fcr die politischen und ideologischen Vertreter der herrschenden Klasse ist es nat\u00fcrlich undenkbar, dass auch nur ein Bruchteil des Verm\u00f6gens der indischen Milliard\u00e4re \u2013 das sich laut\u00a0<em>Forbes<\/em>\u00a0im Jahr 2020 fast verdoppelt hat und mittlerweile 596 Milliarden Dollar betr\u00e4gt \u2013 verwendet werden k\u00f6nnte, um die Bev\u00f6lkerung w\u00e4hrend einer Pandemiebek\u00e4mpfung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die \u201eoffene\u201c Wirtschaft und die Herdenimmunit\u00e4ts-Politik der Modi-Regierung sind die Speerspitze eines verst\u00e4rkten Angriffs auf die Arbeiterklasse und die l\u00e4ndlichen Massen. Im Namen der Wiederbelebung der Wirtschaft hat Modi eine Reihe von Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt, mit denen Investoren angelockt werden sollen. Dazu geh\u00f6ren der Ausverkauf von Unternehmen des \u00f6ffentlichen Sektors, eine Reform der Landwirtschaftsgesetze zugunsten der gro\u00dfen Agrarkonzerne und \u00c4nderungen des Arbeitsrechts. Prek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse werden sich demnach weiter ausbreiten. Gro\u00dfe Arbeitgeber erhalten das Recht, Arbeiter nach Belieben zu entlassen, und Streiks werden weitgehend verboten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig hat die BJP-Regierung Indien weiter in den Kriegskurs des US-Imperialismus gegen China eingebunden. Sie beteiligt sich an der von den USA geleiteten Quad-Gruppe und kn\u00fcpft ein Netz bilateraler und trilateraler strategischer Beziehungen zu Japan und Australien, Washingtons wichtigsten Verb\u00fcndeten im asiatisch-pazifischen Raum. Damit soll die herrschende Klasse Indiens zum einen gegen\u00fcber der Arbeiterklasse gest\u00e4rkt und zum anderen bef\u00e4higt werden, ihre eigenen Gro\u00dfmachtambitionen zu verfolgen.<\/p>\n<p>Diese Art von Klassenkrieg und der Versuch der Modi-Regierung, die Arbeiterklasse nach Religionen zu spalten, sto\u00dfen auf Massenwiderstand. Im ganzen Land sind Streiks und Proteste gegen Arbeitshetze, Armutsl\u00f6hne und das Fehlen pers\u00f6nlicher Schutzausr\u00fcstung ausgebrochen. Dutzende Millionen schlossen sich am 26. November 2020 einem eint\u00e4gigen landesweiten Streik an, um sich gegen die Reformen im Interesse der Investoren zu wehren. Au\u00dferdem forderten sie Nothilfe f\u00fcr alle, die aufgrund der Pandemie Einkommensverluste erlitten. Seit f\u00fcnf Monaten campieren au\u00dferdem Hunderttausende von Bauern in den Au\u00dfenbezirken von Delhi, um die R\u00fccknahme von Modis Agrargesetzen zu fordern.<\/p>\n<p>Aber wie \u00fcberall wird jeder Versuch der Arbeiter, ihre Klasseninteressen durchzusetzen, sofort von den Organisationen blockiert, die behaupten, in ihrem Namen zu sprechen: den prokapitalistischen Gewerkschaften und den etablierten linken Parteien. Vor dem Hintergrund der gr\u00f6\u00dften Krise des Weltkapitalismus seit der Gro\u00dfen Depression der 1930er Jahre haben die beiden stalinistischen Parteien \u2013 die Kommunistische Partei Indiens (Marxist) und die Kommunistische Partei Indiens \u2013 ihre politische Allianz mit der Kongresspartei zementiert. Die Kongresspartei, die traditionelle Regierungspartei der indischen Bourgeoisie, hat Modi im vergangenen Jahr haupts\u00e4chlich eine \u201eweiche Haltung gegen\u00fcber China\u201c vorgeworfen.<\/p>\n<p>Die Pandemie hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass sich das kapitalistische Profitsystem und die egoistischen Klasseninteressen der Bourgeoisie in keiner Weise mit den grundlegenden Bed\u00fcrfnissen der Gesellschaft als Ganzer vereinbaren lassen. Gleichzeitig hat sie alle \u00dcbel versch\u00e4rft, die den Kapitalismus seit Jahrzehnten kennzeichnen \u2013 die immer gr\u00f6\u00dfere soziale Ungleichheit, die Versch\u00e4rfung von Konflikten und Gro\u00dfmachtrivalit\u00e4ten zwischen den Imperialisten, der Zusammenbruch der b\u00fcrgerlichen Demokratie und die Kultivierung rechtsextremer, faschistischer Kr\u00e4fte durch die herrschende Klasse.<\/p>\n<p>Die Pandemie ist eine globale Krise, die nur durch das koordinierte unabh\u00e4ngige Handeln der internationalen Arbeiterklasse unter Kontrolle gebracht werden kann. Das Ziel muss sein, Ma\u00dfnahmen zum Schutz der \u00f6ffentlichen Gesundheit durchzusetzen und f\u00fcr die soziale Unterst\u00fctzung zu sorgen, die notwendig ist, um das Leben und den Lebensunterhalt der Arbeiter weltweit zu bewahren.<\/p>\n<p>Auch die Verteidigung sozialer und demokratischer Rechte und der Widerstand gegen imperialistischen Krieg und Reaktion sind ein globaler Kampf, der den Aufbau neuer Kampforganisationen der Massen notwendig macht. Gegen die transnationalen Konzerne, die rivalisierenden kapitalistischen Regierungen und die Handels- und Milit\u00e4rb\u00fcndnisse, mit denen sie ihre globalen Raubz\u00fcge betreiben, muss die Arbeiterklasse einen gemeinsamen und koordinierten Kampf auf der Grundlage eines sozialistischen, internationalistischen Programms f\u00fchren.<\/p>\n<p>[\u2026]<\/p>\n<p><em>#Bild: Impfung mit COVAXIN in einem Hallenstadion in Gauhati, 22. April 2021 (AP Photo\/Anupam Nath)<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2021\/04\/24\/pers-a24.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 26. April 2021 mit einer leichten K\u00fcrzung durch Redaktion maulwuerfe.ch<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keith Jones. Indien wird von einem Tsunami aus Covid-19-Infektionen und Todesf\u00e4llen \u00fcberrollt. Die Welle droht alles in den Schatten zu stellen, was die globale Pandemie bisher angerichtet hat. 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