{"id":9870,"date":"2021-07-19T15:04:46","date_gmt":"2021-07-19T13:04:46","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9870"},"modified":"2021-07-19T15:04:47","modified_gmt":"2021-07-19T13:04:47","slug":"mobilisierungen-auf-kuba-und-die-verteidigung-der-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9870","title":{"rendered":"Mobilisierungen auf Kuba und die Verteidigung der Revolution"},"content":{"rendered":"<p><em>Facundo Aguirre. <\/em><strong>In Kuba will die pro-imperialistischen Rechte die Volksmobilisierungen ausnutzen. Diese richten sich gegen die soziale Not, die sich durch die Pandemie versch\u00e4rft hat. Der Ernst der Lage erfordert eine Debatte dar\u00fcber, wie wir gegen die Blockade und den Imperialismus k\u00e4mpfen und gleichzeitig die Errungenschaften der Revolution von 1959 verteidigen k\u00f6nnen.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Die Volksmobilisierungen in Kuba sind das Produkt enormer gesellschaftlicher Not, die sich seit Covid-19 verschlimmert. Die verbrecherische imperialistische Blockade spitzt die Situation zu, da sie Kuba den Zugang zu Grundversorgungsg\u00fctern f\u00fcr die Produktion von Lebensmitteln und Medikamenten sowie zu Erd\u00f6l verwehrt, was zu Engp\u00e4ssen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>In diesen Mobilisierungen lassen sich vor allem zwei gesellschaftliche Kr\u00e4fte beobachten: Die, auf denen der Castrismus beruht und die feindlichen Tendenzen, die durch die restaurative Politik der letzten 25 Jahre entstanden sind. Selbst der kubanische Pr\u00e4sident Miguel Diaz-Canel erkannnte die Realit\u00e4t der sozialen Bewegung an als er feststellte, dass bei den Mobilisierungen \u201enicht jeder ein Konterrevolution\u00e4r ist. Es gibt eine Minderheit von Konterrevolution\u00e4ren, die versucht haben, die Aktionen der Menschen anzuf\u00fchren, die \u2013 ob revolution\u00e4r oder nicht \u2013 unzufrieden und verwirrt [\u2026] sind, denen es an Informationen fehlt und die ihre Situation zum Ausdruck bringen wollen.\u201c<\/p>\n<p>Die pro-imperialistische Opposition und die Rechte des gesamten Kontinents greifen die Unzufriedenheit der Bev\u00f6lkerung auf, um das Regime zu schw\u00e4chen.<\/p>\n<p><strong>Die kriminelle Blockade<\/strong><\/p>\n<p>Die imperialistische Blockade besteht seit 60 Jahren. Sie erkl\u00e4rt viele der Probleme des kubanischen Volkes. Joe Biden setzt die Politik Donald Trumps gegen\u00fcber der Insel fort, der die Blockade und die Wirtschaftssanktionen versch\u00e4rft und somit Barack Obamas Politik der bilateralen Verhandlungen ein Ende gesetzt hatte, der im M\u00e4rz 2016 Kuba sogar besuchte. Damals machte die kubanische Regierung die Aufhebung der Blockade nicht zu einer unabdingbaren Bedingung f\u00fcr die Aufnahme von Verhandlungen. Stattdessen stellte sie den Wechsel in Washingtons Au\u00dfenpolitik als Sieg dar, auch wenn die verbrecherische Blockade aufrechterhalten wurde. Sie verga\u00dfen den von Ernesto Che Guevara aufgestellten Grundsatz, dass \u201eman dem Imperialismus nicht trauen kann, nicht einmal ein bisschen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Die Heuchelei des rechten Fl\u00fcgels und des Imperialismus<\/strong><\/p>\n<p>Das Wort \u201eDemokratie\u201c im Munde der Vertreter:innen des Imperialismus und des rechten Fl\u00fcgels ist ein Ausdruck des \u00fcbelsten Zynismus und der Heuchelei. Es war der Imperialismus selbst, der Milit\u00e4rputsche und v\u00f6lkerm\u00f6rderische Diktaturen im Namen der nationalen Sicherheitsdoktrin f\u00f6rderte, um die Auswirkungen der kubanischen Revolution in den 1960er und 1970er Jahren zu stoppen.<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt f\u00fcr die \u00fcberparteiliche und marionettenhaften Rechte in Lateinamerika. Um nur ein Beispiel zu nennen, rief Mauricio Macri zur \u201eSolidarit\u00e4t\u201c mit Kuba auf: \u201eIch m\u00f6chte das kubanische Volk unterst\u00fctzen, das auf die Stra\u00dfe gegangen ist, um ein Ende der Diktatur und eine dringende Verbesserung seiner Lebensbedingungen zu fordern\u201c.<\/p>\n<p>Macri spricht von Verbesserung der Lebensbedingungen, obwohl er Argentinien durch die Verschuldung an den IWF und dem Imperialismus ausgeliefert und das Volk zum Elend verdammt hatte. Er spricht von Demokratie, obwohl gerade ans Licht gekommen ist, dass er der Putschregierung von Janine A\u00f1ez und dem Milit\u00e4r Waffen zur Unterdr\u00fcckung des bolivianischen Volkes geschickt hatte, mit denen diese Verbrechen gegen das Volk in El Alto und Senkata ver\u00fcbten.<\/p>\n<p>Das Ziel des Imperialismus und des rechten Fl\u00fcgels ist kein anderes als eine Konterrevolution zu provozieren, die Kuba in seinen Status als Halbkolonie der USA zur\u00fcckversetzen und der durch die Revolution von 1959 vertriebenen Oligarchie erlauben w\u00fcrde, die enteigneten Besitzt\u00fcmer wieder zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrokratie und Repression<\/strong><\/p>\n<p>Die Volksmobilisierungen lassen sich nicht nur durch die H\u00e4rten der Blockade erkl\u00e4ren, sondern auch durch die pro-kapitalistische Politik der Castro-B\u00fcrokratie. Die brutale Abwertung der W\u00e4hrung und die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/kuba-privateigentum-markt-und-auslaendische-investitionen-in-der-neuen-verfassung\/\"><strong>Liberalisierung ganzer Wirtschaftsbereiche f\u00fcr private Aktivit\u00e4ten<\/strong><\/a>\u00a0sind die j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen in Richtung, gesellschaftliche Ungleichheit und wachsende Unruhen weiter zu beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p>Seit etwas mehr als zwei Jahrzehnten unterst\u00fctzt die B\u00fcrokratie eine Politik der wirtschaftlichen \u00d6ffnung, um kapitalistische Verh\u00e4ltnisse wiederherzustellen. Diese hat zur Entwicklung von inneren, der Revolution feindlich gesinnten Kr\u00e4ften gef\u00fchrt, besonders in den Reihen der B\u00fcrokratie selbst, die die profitabelsten Sektoren der Wirtschaft kontrolliert. Es sind die kleinen Landbesitzer:innen, die der pro-imperialistische gusano (eine Bezeichnung, die f\u00fcr konterrevolution\u00e4re Auswanderer:innen verwendet wird) zu beeinflussen versucht, um die soziale Bewegung zu kapern. Gleichzeitig hofft der Imperialismus, die wohlhabenden B\u00fcrokrat:innen zu beeinflussen, um die Einheit des Regimes zu brechen.<\/p>\n<p>Die repressive Antwort der Castro-B\u00fcrokratie zielt nicht darauf ab, die Bedrohungen gegen die Revolution zu bek\u00e4mpfen. Vielmehr benutzt sie den pro-imperialistischen rechten Fl\u00fcgel, den Diaz-Canel selbst als Minderheit definiert, als Vorwand, um seine Kastenprivilegien und das Machtmonopol einer einzigen Partei zu verteidigen: Der Kubanischen Kommunistischen Partei (PCC), die die Freiheiten des kubanischen Volkes erstickt.<\/p>\n<p><strong>Verteidigung der Revolution oder Verteidigung der B\u00fcrokratie<\/strong><\/p>\n<p>Die internationalen Verteidiger:innen der B\u00fcrokratie, wie der Kirchnerismus (der \u201eprogressive\u201c Fl\u00fcgel des Peronismus in Argentinien) oder die \u00dcberbleibsel des Stalinismus, sind der Meinung, dass man sich darauf beschr\u00e4nken sollte, ein Ende der Blockade zu fordern und die Mobilisierungen f\u00fcr gusanos anzuprangern. F\u00fcr diese Verteidiger:innen des Regimes gilt jede Kritik an der B\u00fcrokratie, vor allem von links, als funktional f\u00fcr den Imperialismus.<\/p>\n<p>Die pro-imperialistischen Kr\u00e4fte zu bek\u00e4mpfen, indem man die Unterdr\u00fcckung des Volkes und die pro-kapitalistische Politik der KPC unterst\u00fctzt, ist ein Fehler, der die Revolution nicht verteidigt. Die Disqualifizierung jeglicher Kritik von links stellt eine Wiederholung einer stalinistischen Methode dar, um jede:n Oppositionelle:n zum Schweigen zu bringen. In der Vergangenheit hat das Schweigen gegen\u00fcber den stalinistischen Diktaturen Osteuropas, der UdSSR und Chinas deren Untergang im Jahr 1989 nicht verhindert. Denn es verhinderte, dass sich die Arbeiter:innenklasse im entscheidenden Moment auf vorangegangene K\u00e4mpfe und K\u00e4mpfer:innen st\u00fctzen konnte, um der B\u00fcrokratie ihre eigene Politik entgegenzustellen, die die Enteignung der Bourgeoisie und der Gro\u00dfgrundbesitzer:innen keineswegs verteidigte und stattdessen ins Lager der kapitalistischen Restauration \u00fcberging.<\/p>\n<p>Die Verteidiger:innen des Castrismus verschweigen zudem, dass unter anderem die katholische Kirche und andere Religionen, die seit dem Besuch von Papst Johannes Paul II. 1997 legal co-existieren, auf Kuba Verb\u00fcndete der restaurativen Kr\u00e4fte sind w\u00e4hrend die sozialistischen und\/oder antiimperialistischen Kr\u00e4fte und Parteien, die auf dem Boden der Revolution stehen, verboten wurden. Erstere, die linke Kritiker:innen ebenfalls schlechtmachen, verhalten sich zudem \u00fcberhaupt nicht zur \u201efortschrittlichen\u201c Diplomatie, die die Blockade zwar kritisiert, selbst aber keine einzige Schiffsladung mit Medizin, Lebensmitteln oder \u00d6l geschickt hat, um dem kubanischen Volk in diesen dramatischen Stunden zu helfen.<\/p>\n<p><strong>Die S\u00fcnde der Revolution<\/strong><\/p>\n<p>Das b\u00fcrokratische Regime hat seinen Ursprung im au\u00dfergew\u00f6hnlichen Charakter der kubanischen Revolution. Durch diese kam erst eine kleinb\u00fcrgerliche Guerilla-F\u00fchrung, die der M26, an die Macht, die dann aber dem doppelten Druck der bewaffneten Massen einerseits und dem Imperialismus andererseits ausgesetzt war. Che Guevara sagte, dass so zu einer Gegenputschrevolution kam, die die Bourgeoisie und die Landbesitzer:innen enteignete. Dies f\u00fchrte zu einem deformierten Arbeiter:innenstaat, in dem die Macht statt von den selbstorganisierten Massen von einer B\u00fcrokratie \u00fcbernommen wurde, die die materiellen Grundlagen verteidigt, die ihren Interessen und Kastenprivilegien dienen.<\/p>\n<p>Die Unterdr\u00fcckung aller Formen von Selbstorganisation und Demokratie ist eines der Merkmale des Regimes, das sich am Ende unter stalinistischem und sowjetischen Einfluss in der kubanischen Revolution durchsetzte. Ein Beispiel ist die ber\u00fchmte \u00f6konomische Debatte \u00fcber die Industrialisierung, in der Che Guevara gegen die kubanischen Stalinist:innen antrat.<\/p>\n<p>Die Debatte wurde ohne die Beteiligung der Massen an etwas so Grundlegendem wie der Wirtschaftspolitik gef\u00fchrt. Ohne revolution\u00e4re Institutionen zu schaffen, in denen die Arbeiter:innen selbst \u00fcber den Weg nach vorn h\u00e4tten entscheiden k\u00f6nnen. Guevara wurde besiegt, weil er keine Arbeiter:innen- und B\u00e4uer:innendemokratie forderte, sondern die Einheitspartei verteidigte.<\/p>\n<p>Der Sieg der stalinistischen Linie bedeutete, dass Kuba in ein Land verwandelt wurde, das von der Monokultur von Zucker abh\u00e4ngig war, der gegen \u00d6l und Industrieprodukte an die UdSSR getauscht wurde. Auf diese Weise hat es die Revolution nie geschafft, Kuba aus seiner strukturellen R\u00fcckst\u00e4ndigkeit herauszuholen, was einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr die heutige Schw\u00e4che der kubanischen Wirtschaft ist.<\/p>\n<p><strong>Sozialismus in einem Land<\/strong><\/p>\n<p>Das B\u00fcndnis mit dem Kreml bedeutete die Unterst\u00fctzung der Castro-B\u00fcrokratie f\u00fcr die blutige Niederschlagung des Prager Fr\u00fchlings im Jahr 1968 durch die Rote Armee. Sie brandmarkte die politische Revolution der tschechoslowakischen Arbeiter:innen und Jugendlichen, die sich demokratisch organisierten, um den Arbeiter:innenstaat zu erneuern, als konterrevolution\u00e4ren Aufstand.<\/p>\n<p>Aber es bedeutete f\u00fcr die kubanische Revolution auch, sich innerhalb der Grenzen der Insel zu isolieren und jede Aussicht auf die F\u00f6rderung sozialer Revolutionen in Lateinamerika aufzugeben, indem sie der (unm\u00f6glichen) Logik des Sozialismus in einem einzigen Land folgte. So schloss sich Fidel Castro der Erfahrung des friedlichen Weges zum Sozialismus sowie der Klassenvers\u00f6hnung der Unidad Popular in Chile an und forderte in den ersten Jahren der sandinistischen Revolution, dass Nicaragua kein neues Kuba werden d\u00fcrfe, das die Bourgeoisie und die Gro\u00dfgrundbesitzer enteigne.<\/p>\n<p>Nach der so genannten \u201eSonderperiode\u201c der fr\u00fchen 1990er Jahre, als die restaurative Politik bereits in Kraft getreten war, verb\u00fcndete sich der Castrismus mit dem Chavismus in Venezuela und den \u201efortschrittlichen\u201c Regierungen des fr\u00fchen 21. Jahrhunderts. So rief er die Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen dazu auf, sich mit ihrer eigenen Bourgeoisie zu vers\u00f6hnen und auf alle Versuche der Transformation mit revolution\u00e4ren Mitteln zu verzichten. Dies entfernte ihn nur weiter von Che Guevara, der aus der kubanischen Revolution die Schlussfolgerung gezogen hatte, dass die nationalen Bourgeoisien die Hinterm\u00e4nner des Imperialismus seien und die Alternative entweder eine sozialistische Revolution oder eine Karikatur der Revolution sei.<\/p>\n<p><strong>Verteidigung der Errungenschaften der Revolution von 1959<\/strong><\/p>\n<p>In Kuba m\u00fcssen die Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen ihren eigenen Ausweg aufzeigen, um den Imperialismus zu besiegen und dem b\u00fcrokratischen Regime und seiner restaurativen Politik, die sie ins Elend st\u00fcrzen, ein Ende zu setzen. Die Unterdr\u00fcckung des mobilisierten Volkes zu unterst\u00fctzen, bedeutet, den pro-imperialistischen, restaurativen Kr\u00e4ften die F\u00fchrung zu \u00fcberlassen, die demagogisch die Banner der Demokratie hochhalten, um zum Kapitalismus und dem alten Status eines halbkolonialen Kubas zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Die demokratischen Fahnen d\u00fcrfen nicht an den Imperialismus und seine Agenten verschenkt werden, sondern m\u00fcssen erk\u00e4mpft werden, indem ein Ende der Repression, Freiheit f\u00fcr die Gefangenen und politische sowie Organisationsfreiheit f\u00fcr die kubanischen Massen gefordert werden.<\/p>\n<p>Es ist notwendig, f\u00fcr die Legalisierung der antiimperialistischen linken Parteien und Kr\u00e4fte zu k\u00e4mpfen, die f\u00fcr Errungenschaften der Revolution einstehen. Es geht darum, die gro\u00dfen Massen gegen die verbrecherische Blockade, die restaurative Politik und die Privilegien der B\u00fcrokratie aufzurichten. Den Kampf auf die Verteidigung der Errungenschaften auszurichten, die von der Revolution von 1959 \u00fcbrig geblieben sind, wie z.B. das Recht auf Wohnraum, auf kostenlose und hochwertige Gesundheitsversorgung, auf Bildung; das Monopol des Au\u00dfenhandels in Schutz zu nehmen und einen umfassenden Wirtschaftsplan vorzulegen, der von den selbstorganisierten Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen beschlossen wird.<\/p>\n<p>Es geht darum, den Kr\u00e4ften der pro-imperialistischen Demokratie und der b\u00fcrokratischen Diktatur eine antikapitalistische, antiimperialistische, antib\u00fcrokratische und linke Perspektive der politischen und sozialen Revolution entgegenzusetzen, die die Regierung der Arbeiter:innen-, B\u00e4uer:innen- und Soldatenr\u00e4te errichtet. Die Wiederbelebung der kubanischen Revolution wird ein befreiender Hauch frischer Luft f\u00fcr die unterdr\u00fcckten Massen Lateinamerikas sein.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/mobilisierungen-auf-kuba-und-die-verteidigung-der-revolution\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 19. Juli 2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Facundo Aguirre. In Kuba will die pro-imperialistischen Rechte die Volksmobilisierungen ausnutzen. Diese richten sich gegen die soziale Not, die sich durch die Pandemie versch\u00e4rft hat. 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