{"id":9880,"date":"2021-07-20T15:04:59","date_gmt":"2021-07-20T13:04:59","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9880"},"modified":"2021-07-20T15:05:54","modified_gmt":"2021-07-20T13:05:54","slug":"revolte-der-rider-der-arbeitskampf-bei-gorillas-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=9880","title":{"rendered":"Revolte der Rider \u2013 Der Arbeitskampf bei Gorillas in Berlin"},"content":{"rendered":"<p><em>Peter Schaber. Der Berliner Lieferdienst Gorillas ist eine Goldgrube \u2013 jedenfalls f\u00fcr den Gr\u00fcnder und CEO Ka\u011fan S\u00fcmer, der sich \u00fcber den raschen Aufstieg seines Unicorns zu einer Milliardenbewertung freuen kann. F\u00fcr die tausenden im Unternehmen angestellten Arbeiter:innen dagegen werden mies bezahlt, stehen unter einem enormen Druck und sehen sich sexualisierten oder rassistischen \u00dcbergriffen von Vorgesetzten ausgesetzt. Nach<\/em><!--more--> <em>der K\u00fcndigung eines Kollegen entwickelte sich deshalb in dem Unternehmen ein breiter Arbeitskampf auf vielen Ebenen, der bis dato andauert. Wir haben mit Yasha, Rider bei Gorillas in Berlin und Mit-Initiator des Betriebsrats, \u00fcber den Arbeitsalltag und das Unternehmen gesprochen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Kannst du uns am Anfang ein wenig \u00fcber dich erz\u00e4hlen? Wie lange arbeitest du schon bei Gorillas?<\/strong><\/p>\n<p>Ich arbeite seit Januar als Rider bei Gorillas. Ich bin 28 Jahre alt und mache nebenbei meinen Master. Ich habe auch als \u00dcbersetzer gearbeitet, aber ich brauchte einen Job mit Sozialversicherung. In der Pandemie habe ich mich dann \u00fcberall beworben, hier wurde ich genommen.<\/p>\n<p><strong>Ist das generell ein Ding bei Gorillas, dass viele studieren und den Job nebenbei machen wie du?<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich nicht. Ich denke, es ist abh\u00e4ngig von den Herkunftsl\u00e4ndern. Die meisten, die aus S\u00fcdostasien kommen, die studieren. Aber es gibt viele mit europ\u00e4ischen P\u00e4ssen, die aber aus S\u00fcdamerika kommen. Und die sind oft nur zum arbeiten hier. Vielleicht wollen sie in der Zukunft studieren, aber aktuell geht es ihnen darum, Geld zu verdienen, ein bisschen was an die Familien zu schicken.<\/p>\n<p><strong>Mein Eindruck w\u00e4re, die Belegschaft&nbsp;ist&nbsp;vorwiegend&nbsp;migrantisch. Ist das so?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, nat\u00fcrlich. Deutsche haben wir, w\u00fcrde ich sagen, so vier auf hundert Fahrer.<\/p>\n<p><strong>Gibt es Herkunftsl\u00e4nder, die besonders stark vertreten sind?<\/strong><\/p>\n<p>Argentinien und Chile sind ganz vorne mit dabei. Einige sind aus Nordamerika, wie ich. T\u00fcrkei ist repr\u00e4sentiert, S\u00fcdostasien ist auch gut mit dabei.<\/p>\n<p><strong>Die aktuelle Welle des Arbeitskampfes begann mit der K\u00fcndigung eines Kollegen. Aber die Kritik und Forderungen der Fahrer:innen gehen ja \u00fcber den konkreten Fall hinaus. Worum geht es euch bei dem Protest?<\/strong><\/p>\n<p>Wahrscheinlich besteht da kein Zusammenhang, aber die K\u00fcndigung passierte direkt in der Woche, nachdem wir eine gro\u00dfe Betriebsversammlung von 200 Arbeiter:innen durchgef\u00fchrt haben. Dort haben wir den Wahlvorstand f\u00fcr einen Betriebsrat gew\u00e4hlt. Und da wollte auch das Management teilnehmen. Sie haben sehr viel Druck gemacht und wollten sich durch die Hintert\u00fcr da reinschmuggeln. Im Nachhinein haben sie auch eine Mail geschickt und drohten gerichtlich gegen den Betriebsrat vorzugehen \u2013 was sie allerdings nicht gemacht haben.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Tage sp\u00e4ter kam die K\u00fcndigung dieses Kollegen. Er war am Ende der Probezeit und hatte in seinem Warenhaus die beste Leistung. Nicht dass das f\u00fcr uns ausschlaggebend w\u00e4re, aber es macht die K\u00fcndigung noch fragw\u00fcrdiger. Es gab keinen richtigen Grund, niemand konnte das nachvollziehen und das hat die Leute emp\u00f6rt.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich, das kn\u00fcpfte dann schon an die ganzen anderen Probleme an. Es gab schon im Januar einen offenen Brief, im Februar gab es auch schon mal Streiks. Und seitdem haben sich auch nochmal viele Sachen verschlechtert. Zum Beispiel haben sie die K\u00f6rbe von den Fahrr\u00e4dern abgenommen, sodass die Leute die Ware tats\u00e4chlich auf dem R\u00fccken tragen m\u00fcssen. Sie planten, die Pausen unbezahlt zu machen \u2013 ob sie das wirklich gemacht haben, wissen wir nicht, wir sehen das erst mit dem kommenden Gehalt.<\/p>\n<p>Dazu gibt es ungleiche Entlohnung. Leute, die vergangenen Oktober angefangen haben, hatten die M\u00f6glichkeit nach einer bestimmten Stundenzahl eine Lohnerh\u00f6hung auf 12 Euro zu bekommen. Die, die sp\u00e4ter angefangen haben, haben diese M\u00f6glichkeit nicht und sind bei 10,50 Euro.<\/p>\n<p><strong>10,50 ist extrem niedrig \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Ja alles hier ist niedrig, 12 Euro sind ja auch niedrig. Aber dass es zus\u00e4tzlich noch ungleichen Lohn f\u00fcr dieselbe Arbeit ist, ist nat\u00fcrlich noch schlimmer. Gegen die Niedrigkeit des Lohns m\u00fcssen wir langfristig k\u00e4mpfen, aber diese Ungleichheit kann vielleicht der Betriebsrat sogar kurzfristig l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Dazu kommen viele Geschichten von sexueller Bel\u00e4stigung und rassistischem Verhalten durch Vorgesetzte. Das Unternehmen ignoriert das. Bef\u00f6rderungen in eine h\u00f6here Stelle sind extrem abh\u00e4ngig von Nepotismus. Einen transparenten Prozess gibt es nicht. Du musst mit deinem Vorgesetzten befreundet sein, auf dieselben Partys gehen, dann kriegst du eine Bef\u00f6rderung.<\/p>\n<p><strong>Wie ist der Betrieb aufgebaut? Ganz unten sind Rider, ganz oben wahrscheinlich der CEO. Wie siehts dazwischen aus?<\/strong><\/p>\n<p>Ganz unten sind die Rider. Ganz oben \u2013 keine Ahnung. Da gibts viele, es ist sehr hierarchisch aufgebaut. Wie das genau aussieht, ist f\u00fcr uns nicht transparent. Wir haben irgendwelche \u201erider Ops\u201c, \u201erider supervisors\u201c oder \u201erider captains\u201c, die haben da jetzt auch die Namen ge\u00e4ndert, es gibt wohl auch irgendwas wie einen \u201erider champion\u201c, keine Ahnung, was das sein soll.<\/p>\n<p><strong>Fahren diese Vorarbeiter auch selber Touren?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es Engp\u00e4sse gibt, dann schon, aber nicht im Normalfall. Sie sind zur Kontrolle der Arbeiter:innen da und sie sind f\u00fcr die Fahrr\u00e4der verantwortlich, die Ausr\u00fcstung, die Pausenzeiten. Seit einiger Zeit haben sie auch den Auftrag, uns offizielle Mahnungen zu geben \u2013 nach zwei Mahnungen ist man raus. \u00c4hnlich wie bei Amazon sind sie auch daf\u00fcr verantwortlich, den eigenen Vorgesetzten die Namen der Personen weiterzuleiten, die politisch aktiv sind. Wie ihr Verh\u00e4ltnis zu den Arbeiter:innen ist, ist von Warenhaus zu Warenhaus unterschiedlich. Hier ist ein ganz gutes Verh\u00e4ltnis, in anderen Standorten waren die Beziehungen zu den Vorgesetzten wirklich schlecht.<\/p>\n<p>Neben den Riders und ihren Vorgesetzten gibt es auch noch Pickers und Inventory, Arbeiter:innen, die f\u00fcr die Zusammenstellung der Bestellungen zust\u00e4ndig sind. Auch die haben noch einen Supervisor, der f\u00fcr sie verantwortlich ist. Und dann jeweils einen Warehouse-Manager, der sitzt zwei Stunden pro Tag hier rum. Keine Ahnung, was er macht. Und \u00fcber dem gibts keine Ahnung wie viele Positionen, aber die sieht man normalerweise nicht.<\/p>\n<p><strong>Das heisst, den CEO Ka\u011fan S\u00fcmer sieht man im Arbeitsalltag eher nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Ne, nie gesehen. Also vor zwei Wochen haben wir ihn mal bei einem Protest gesehen, aber ansonsten nie.<\/p>\n<p><strong>Wie viel Arbeiter:innen hat Gorillas in Berlin insgesamt?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir nur die Arbeiter:innen z\u00e4hlen, w\u00fcrde ich sagen, um die 2000. Es ist eine Sch\u00e4tzung, ganz so klar ist das nicht. Es gibt auch viele von Leiharbeitsfirmen wie Zenjob, die mal einen Tag hier arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Wie viele erreicht ihr mit euren Forderungen?<\/strong><\/p>\n<p>Interessante Frage. Wir haben ein Netzwerk aufgezogen mit Kolleg:innen aus anderen St\u00e4dten Deutschlands, den Niederlanden und London. Wir haben also auch Leute erreicht weit \u00fcber Berlin hinaus, Leipzig, K\u00f6ln, Hamburg, Groningen, Amsterdam. In Berlin haben wir die gr\u00f6\u00dfte Basis.<\/p>\n<p><strong>Kannst du ein bisschen \u00fcber deinen Arbeitsalltag erz\u00e4hlen. Das ganze Konzept klingt f\u00fcr mich nach der Garantie f\u00fcr einen Scheissjob. Irgendwer ruft an, bestellt ein Br\u00f6tchen und dieses Unternehmen garantiert, dass die knapp \u00fcber Mindestlohn bezahlten Fahrer:innen das innerhalb von zehn Minuten vorbei bringen. Ist das nicht schon auf Stress angelegt?<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Allerdings h\u00e4ngen diese zehn Minuten immer vom Vorgesetzten ab, ob das durchgesetzt wird oder nicht. Ich habe in den ersten Wochen richtig viel Druck auf mich selbst gemacht, das rechtzeitig zu liefern. Dann habe ich kapiert, dass das nicht so wichtig ist. Ich fahre, wie ich will und halte an jeder roten Ampel. Und niemand mault mich deshalb an. Das geht. Aber es gibt Leute, f\u00fcr die ist dieser Job viel wichtiger als f\u00fcr mich. Und die sind immer unter Druck. Und da gibt es K\u00fcndigungen und keiner kriegt es mit, weil sie sich nicht mit den Kolleg:innen vernetzt haben. Alle, die hier l\u00e4nger arbeiten, sagen, dass sich der Arbeitsalltag nochmal verschlechtert hat und viele Kolleg:innen verschwunden sind, gek\u00fcndigt wurden oder gek\u00fcndigt haben.<\/p>\n<p>Und klar gibt\u2018s Leute, die wollen aufsteigen. Die machen dann richtig viel Druck auf sich selbst. Und es gibt eine Statistiken, die erfassen, wie viele Bestellungen man an einem Tag gemacht hat, wer der Schnellste war. In manchen Warenh\u00e4usern haben sie Tabellen, da wird der beste Picker, der schnellste Rider ausgeschrieben und die anderen, die weiter unten in der Liste sind, m\u00fcssen dann den Grund hinschreiben, warum sie nicht so viel geschafft haben. Das ist aber abh\u00e4ngig von den lokalen Leitungen.<\/p>\n<p><strong>Also wenn man einen \u201eguten\u201c Vorarbeiter hat, dann ist die Lage ertr\u00e4glicher \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Was ist ein guter Vorarbeiter? Das sind die, die auf unserer Seite sind. Das gibt\u2018s tats\u00e4chlich, aber es sind nicht viele. Die stecken uns Informationen aus Managementkan\u00e4len. Es gibt auch Leute da oben, die uns unterst\u00fctzen, die das aber nicht \u00f6ffentlich machen, weil sie den Job nicht verlieren wollen. Und die sind schon gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Firma, weil es kommt dadurch viel Scheisse raus.<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrdest du die Unternehmenkultur beschreiben? Weil von aussen sieht das wirklich aus wie der Prototyp so einer irren Start-up-Kultur.<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe in einem Artikel gelesen, dass das f\u00fcr unseren CEO so eine Lockerroom-Kultur hier ist. Es gibt auch viel so Macho-Gehabe. Es gibt Warehouses, da haben erleben Frauen Situationen, dass Vorgesetzte sie in die Wangen kneifen zur Begr\u00fc\u00dfung. Es gibt ein Warenhaus, wenn die nicht gen\u00fcgend Rider haben, rufen sie in anderen Standorten an und fordern ausschlie\u00dflich weibliche Fahrerinnen an. Die Vorgesetzten da bel\u00e4stigen diese Frauen, rufen sie an und fragen so: Hey, wo bist du, willst du heute Abend was mit mir machen? Diese Erfahrungen kann man sich auf der Instagram-Seite GorillasRiderLife ansehen.<\/p>\n<p><strong>Hat das Management bislang irgendwelche Zugest\u00e4ndnisse gemacht?<\/strong><\/p>\n<p>Kleinigkeiten, wie das zum Beispiel die Regenausr\u00fcstung gewaschen wurde oder wir neue Regen-Ponchos bekommen haben. Aber von den&nbsp;<a href=\"https:\/\/twitter.com\/GorillasWorkers\/status\/1413087153257594881\">19 Forderungen, die wir haben<\/a>, ist bislang keine erf\u00fcllt worden. Nicht alle sind kurzfristig zu erf\u00fcllen. Aber manche sind sehr dringend. Zum Beispiel Fahrr\u00e4der, die nicht alle drei Tage kaputt gehen. Alleine in diesem Warehouse gab es in letzter Zeit vier Arbeitsunf\u00e4lle, einige davon mit Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.<\/p>\n<p>Einige der Forderungen k\u00f6nnte das Management leicht erf\u00fcllen: Ein oder zweimal die Woche eine halbe Stunde Treffen der Arbeiter:innen. Aber auch auf sowas wird \u00fcberhaupt nicht reagiert. Oder in Sachen Arbeitsschutz: Wir haben in einer Sicherheitsschulung gelernt, dass das Maximalgewicht unserer Rucks\u00e4cke zehn Kilo nicht \u00fcbersteigen soll. Das wird immer noch \u00fcberschritten. Oder Schuhe, Sommerjacken und so weiter \u2013 diese Ausr\u00fcstung m\u00fcssten sie eigentlich stellen. Arbeitshandys zum Beispiel \u2013 wir benutzen immer noch unsere privaten Handys. Die Kunden k\u00f6nnen uns auch nach der Schicht erreichen und bel\u00e4stigen, das ist schon mehrmals passiert. Da gibt es keinen Datenschutz.<\/p>\n<p>Vor einigen Wochen hatten wir erk\u00e4mpft, dass sie uns zusicherten, ausstehende L\u00f6hne zu bezahlen, aber auch das haben sie nicht bei allen gemacht. Wir haben das dann recherchiert und an die Medien geschickt.<\/p>\n<p><strong>Zum Abschluss: Welche Form von externer Unterst\u00fctzung w\u00fcnscht ihr euch?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine schwere Frage, wir haben dar\u00fcber keine einheitliche Meinung. Wir haben diese Solidarit\u00e4tskampagne, in deren Rahmen man Geld spenden kann. Gut w\u00e4re auch unabh\u00e4ngige Solidarit\u00e4tsaktionen durchzuf\u00fchren, die den Kampf sichtbar machen. Und dass die Arbeiter:innen sehen, es gibt Unterst\u00fctzung aus der \u00d6ffentlichkeit. Damit man sieht, es handelt sich nicht nur um eine kleine radikale Gruppe \u2013 das ist ja die L\u00fcge des Managements.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem rufen wir zur Teilnahme an den Aktionen auf, die wir ank\u00fcndigen. Aber da ist es wichtig, dass sich Externe eher im Hintergrund halten und sich nicht in den Mittelpunkt stellen. Wenn die Arbeiter:innen eine Versammlung haben, sollte man sich, wenn man von au\u00dfen kommt, lieber ein bisschen zur\u00fcckhalten, statt sich als Arbeiter:in auszugeben. Ansonsten: Alle Aktionen, die nicht falsch sind, sind gut. Vielleicht gibt\u2018s da ja auch noch mehr als mit jetzt einfallen.<\/p>\n<p><strong>Ruft ihr eigentlich zu einem Boykott auf oder ist das kontraproduktiv?<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen selbst keinen machen. Aber wir sind hier ja angestellt, wir kriegen Stundenlohn, keine Pauschale pro Bestellung. Deswegen ist es mir pers\u00f6nlich scheissegal. Aber wenn man schon da bestellt, dann kommt den Fahrer:innen wenigstens entgegen, weil in den 5. Stock Hinterhaus in zehn Minuten Lieferzeit ist schwierig. Und Trinkgeld in bar, nicht \u00fcber die Online-App.<\/p>\n<p># Titelbild:&nbsp;<a href=\"https:\/\/twitter.com\/GorillasWorkers\">Gorillas Workers Collective<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2021\/07\/20\/interview-revolte-der-rider-der-arbeitskampf-bei-gorillas-in-berlin\/\"><em>lowerclassmag.com&#8230;<\/em><\/a> <em>vom 20. Juli 2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peter Schaber. Der Berliner Lieferdienst Gorillas ist eine Goldgrube \u2013 jedenfalls f\u00fcr den Gr\u00fcnder und CEO Ka\u011fan S\u00fcmer, der sich \u00fcber den raschen Aufstieg seines Unicorns zu einer Milliardenbewertung freuen kann. 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