Peter Schwarz. Selten ist ein Politiker derart überschwänglich und einhellig gelobt worden, wie Helmut Kohl (CDU), der von 1982 bis 1998 deutscher Bundeskanzler war und am Freitag im Alter von 87 Jahren starb.
Wenn sich ausgerechnet die SVP gegen «Antisemitismus, Rassismus und Hetze» von NGOs im Nahen Osten starkmacht, sollten alle Alarmglocken läuten. Dennoch folgte die Mehrheit des Nationalrats einem Vorstoss von rechts aussen.
Julian Scherler. Am 6. Mai beschloss die JUSO Schweiz die Nein-Parole zur Altersvorsorge 2020 und den Beitritt ins linke Referendumskomitee. Der Entscheid ist richtig und wichtig, doch nun gilt es, verlorene Zeit wettzumachen.
Alex Lantier. Die hohe Wahlenthaltung von 51 Prozent in der ersten Runde der Parlamentswahlen und der Sieg der Partei des Präsidenten Emmanuel Macron, La République en Marche (REM), haben die Behauptung von Jean-Luc Mélenchon widerlegt,
Partido Socialismo y Libertad. Die Regierung von Nicolás Maduro zieht die bislang brutalsten Abbaumassnahmen für die venezolanische Arbeiterklasse in ihrer Geschichte durch. Dies im Zuge der Einschränkung der Importe von Nahrungsmitteln
Bill van Auken. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Kriegsverbrechen begangen. Das ist die eindeutige Feststellung der unabhängigen internationalen Untersuchungskommission, die von den Vereinten Nationen 2011 eingerichtet wurde,
Edith Bartelmus-Scholich. Gerhard Schröder darf sich das Etikett anheften, der letzte Weichensteller bundesdeutscher Politik gewesen zu sein. Die von ihm geführte Bundesregierung aus SPD und Grünen setzte mit der Agenda 2010 EU-weit konzipierte
Sönke Jansen. Am 30. April wurde in der Bild am Sonntag ein Gastbeitrag des Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) veröffentlicht, in dem er seine zehn Thesen über eine deutsche „Leitkultur“ präsentierte.
Roberto Jorquera. Das politische Terrain in Venezuela war seit der Wahl von Hugo Chávez im Jahre 1998 immer unstabil. Einerseits war da die wachsende Zuversicht der Arbeiterklasse, eine Änderung des sozialen, politischen und wirtschaftlichen Systems
Guenther Sandleben. Die Wende hin zu einer stärker nationalistischen Politik ist spätestens seit dem Amtsantritt von Donald Trump offenkundig geworden. Längst vorher hatte sie sich angedeutet: Der zunehmende Protektionismus seit der großen Krise von 2008/09,
Kolonialismus und Rebellion, Religion und Depression: Der Soziologe Helmut Dahmer über Hintergründe und Attraktivität des Djihadismus für marginalisierte muslimische Jugendliche in Westeuropa.
Chris Marsden und Julie Hyland. Die Entscheidung der konservativen Premierministerin Theresa May, vorgezogene Neuwahlen auszurufen, ist nach hinten los gegangen. Das Ergebnis ist ein „hung parliament“, in dem keine Partei über eine Mehrheit verfügt.
Chris Cutrone. Mit den Kampagnen für die U.S.-Präsident-schaftswahlen 2016, vor allem jenen der Establishment-Herausforderer Donald Trump und Bernie Sanders, kehren die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Am auffälligsten ist,
A.V. „Die ganze Welt freute sich, als in Japan der letzte Schuss in diesem Krieg gefallen war. Aber schon verzeichnet die sozialistische Presse triumphierend den ersten Schuss, der an der inneren schweizerischen Front ausgelöst wurde,
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